Wer wird Milliardär ?

Genauso gut könnten Sie fragen: „Wer wird gesund?“ Die Antwort könnte identisch sein. Das Prinzip dahinter jedenfalls ist es. Erklärt uns Dr.Dr. Rainer Zitelmann im SPIEGEL (Ausgabe 7/2017, S. 62) und seinem neuesten Buch „Die Psychologie der Superreichen“.

  • Demnach seien Milliardäre fokussiert, optimistisch, risikobereit, würden gegen den Strom schwimmen und viele Entscheidungen nach dem Bauchgefühl treffen. Reichtum sei vor allem eine „Frage des Wollens“, so Zitelmann, selbst Millionär.
  • Und: Hoch Vermögende sehen sich nach Niederlagen nicht als Opfer. Wenn etwas schief läuft, würden sie nicht die Gründe zuerst in den Umständen oder bei den Mitmenschen suchen, sondern bei sich selbst. „Daraus resultiert ein Machtgefühl, weil ich es dann auch wieder ändern kann …“.

Das war’s. Setzen Sie nun statt Milliardär einfach das Wörtchen „gesund“ ein. Dann wissen Sie, weshalb manche Menschen so penetrant unbeschadet durchs Leben gehen. Nein, nicht gehen, auch nicht sitzen, sondern laufen!

Wer nämlich will, der informiert sich über Gesundheit. Der lernt z.B., dass tägliche Bewegung das Leben (die Telomere) verlängert. Damit automatisch vor Krankheiten schützt (E. Blackburn, Nobelpreis 2009).

Wer wirklich will, beschäftigt sich mit seiner Nahrung und lernt in wenigen Tagen, was Sache ist. Dass unsere anerzogene Kost zu 72 % Müll ist. Das alles kann man doch leicht ändern oder etwa nicht? Der entscheidende Punkt natürlich ist das stolze Gefühl, sein Leben selbst im Griff zu haben. Wir wissen alle nur zu gut, dass Ausgeliefertsein, dass das Gefühl der Hilflosigkeit Hand in Hand geht mit Krankheit und Tod. Unausweichlich ! Nennt man Psychoneuroimmunologie.

Wer sich also nicht als Opfer von Krankheit sieht, sondern die Gründe zuerst einmal bei sich selbst sucht, kommt auch auf die Idee, zu kämpfen. Sich zu informieren, etwas zu verändern. Und daraus „resultiert ein Machtgefühl“, also ein innerer Antrieb, der das Immunsystem ganz entscheidend stärkt!

Keine schlechte Idee also, den gelegentlichen Neid auf Milliardäre einmal kurz beiseite zu schieben und sich über Tatkraft, Eigenverantwortung, Zielorientierung, das Wollen Gedanken zu machen. Und wie Sie gewinnen trainieren können, stand beispielsweise in den News vom 22.11.2016. Vom „Abfallprodukt“ Glück war am 02.03.2011 die Rede gewesen:

Glück auf Hartz IV-Basis ist eher selten …

Schreibe einen Kommentar