Verliebtsein ist ein biochemisches Feuerwerk

Warum sich 2 Menschen ineinander verlieben ist oft unerklärlich. Manchmal ziehen sich Gegensätze an und manchmal gesellt sich gerne Gleich und Gleich. Nicht nur für die Dating App Jaumo steht aber fest, dass im Körper ein wahres biochemisches Feuerwerk aus Hormonen und Botenstoffen abgeht, das für die Veränderung beim Menschen verantwortlich ist. Besonders gefordert wird u.a. der Geruchssinn (olfaktorische Wahrnehmung), denn das Gehirn kann genetische Individualität über den “Duft” zu erkennen.

Ein Feuerwerk aus Adrenalin bis hin zu Vasopressin steuert Verliebtheit. (Infografik: obs / Jaumo GmbH)

Ist das Immunsystem des Partners gegensätzlich bzw. riecht er gut, so stärkt diese Paarung die eigene Abwehr. Ist man verliebt, so wird auch massig Adrenalin produziert, ein im Grunde aufputschendes Stresshormon. Durch Adrenalin wird der Sauerstoffverbrauch des Körpers erhöht und die Folgen sind ein schneller schlagendes Herz sowie feuchte Hände. Die Stresssituation ist auch an den sichtbar geweiteten Pupillen erkennbar. Adrenalin ist auch für die sprichwörtlichen Schmetterlinge (Kribbeln) im Bauch verantwortlich.

Zudem kann sich das Gehirn infolge der positiven Stresssituation nur auf wenige Dinge gleichzeitig konzentrieren, dafür aber besonders intensiv, weshalb man beim Verliebtsein auf die Umwelt mitunter abwesend wirkt. Weiters sind an der Liebe die Glückshormone Dopamin und Serotonin beteiligt. Der deutlich erhöhte Dopaminspiegel ist zuständig für die Übertragung von Empfindungen und Gefühlen und sorgt für einen ordentlichen Euphorieschub.

Serotonin und Oxytocin

Viel Dopamin verursacht andererseits Appetit- und Schlaflosigkeit, jedoch gewöhnt sich der Körper schnell an dessen vermehrte Ausschüttung. Im Gegenzug kommt es aber auch zu Entzugserscheinungen, wenn der Pegel wieder sinkt. Serotonin wiederum wird durch Vitamin D aufgebaut und steuert u.a. den Ejakulationsreflex. Und das als Kuschel- und Treuehormon bekannte Oxytocin wird nicht nur beim Verlieben, sondern auch bei der Geburt ausgeschüttet. Es verstärkt folglich die zwischenmenschliche Bindung.

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