VdF spricht von hoher Nährstoffdichte im Orangangensaft

Wegen seiner hohen Nährstoffdichte wird Orangensaft von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht in als Getränk eingestuft, sondern der Gruppe pflanzlicher Lebensmittel zugeordnet, heißt es in einer Aussendung vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VDF). Das drücke sich auch darin aus, dass “gelegentlich” eine Portion Obst am Tag durch ein Glas Orangensaft ersetzt werden kann.

Foto: obs / Fruit Juice Matters / Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) / U. Bender

Laut VdF ist Orangensaft in Deutschland ein “Frühstücksklassiker”, weil sein Gehalt an Vitamin C dazu beiträgt, Müdigkeit zu verringern. “Erstaunlich” sei daher, dass “O-Saft” bei anderen Gelegenheiten kaum getrunken werde, obwohl er “mit seinen ernährungsphysiologischen Werten” durchaus punkten könnte. Wer z.B. gerne Salat isst, könnte mit einem Glas Orangensaft dessen ernährungsphysiologische Potenzial “erst richtig” freisetzen. Das Vitamin C in Orangensaft trage nämlich dazu bei, dass der Körper Eisen besser aufnehmen kann.

Besonders für Menschen, die kaum Fleisch essen, sei es wichtig, die Eisenzufuhr zu erhöhen. Mit den richtigen Lebensmitteln kombiniert, sorge Orangensaft laut VdF auch für ein längeres Sättigungsgefühl nach dem Frühstück. Besonders effizient sei dabei das Zusammenspiel von Orangensaft, Vollkornbrot, Joghurt und Ei. Natürliche Zucker würden nämlich zusammen mit Proteinen, Fett und Ballaststoffen für einen niedrigen Glykämischen Index der Mahlzeit sorgen, was wiederum das Sättigungsgefühl verlängern und das Verlangen nach Zucker verringern würde. Zudem könne Vitamin C dabei helfen, Nitrit, wie es in Salaten vorkommen kann, unschädlich zu machen.

Kalium und Folsäure

Schon ein kleines Glas Orangensaft (150 ml) decke über 50 % des täglichen Bedarf an Vitamin C ab. Weitere relevante Inhaltsstoffe im Orangensaft seien Kalium und Folsäure. Gerade von Folsäure werde tägliche Zufuhr von 300 mcg empfohlen. Da hätten auch “viele Erwachsene einen Nachholbedarf”, denn laut der DGE bleiben Männer mit 207 mcg pro Tag und Frauen mit 184 mcg pro Tag unter dieser Empfehlung. “Wer tagsüber nur wenig Obst und Gemüse gegessen hat, der kann abends mit einem Glas Orangensaft die versäumte Vitaminzufuhr nachholen”, so der VdF.

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