TePe: Mundhygiene für die Gesundheit „extrem wichtig“

Auf die „extrem wichtige Rolle“ der Mundhygiene für die Gesundheit verweist der schwedische Spezialist TePe in einer Medienmitteilung und hat dazu den Zahnarzt Ralf Seltmann um Aufklärung gebeten. Denn noch immer sei für sage und schreibe 80 % der Deutschen die genannte Wechselwirkung „unbekannt“. Außerdem sei Parodontitis, also die Entzündung des Zahnhalteapparates, mit Diabetes „besonders eng verknüpft“.

Infografik: obs / TePe D-A-CH GmbH

Paradontitis ist neben Karies die häufigste chronische Erkrankung des Menschen. Dieselben Bakterien, die Parodontitis auslösen, könnten aber auch über die Blutbahn in den übrigen Körper gelangen und dort Entzündungen verursachen. „Dabei ist die Entzündungsfläche eines parodontal erkrankten Gebisses etwa so groß wie die Hand. Wohl kaum jemand würde eine solche Wundfläche auf der Haut unbehandelt lassen“, erklärt Seltmann.

Besonders gefährdet seien ältere Menschen und Raucher. Parodontitis stehe aber auch in engem Zusammenhang mit bekannten Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und besagter Diabetes, aber auch mit Rheuma. Gerade Diabetiker hätten nicht nur ein höheres Parodontitis-Risiko, sondern auch schlechtere Heilungschancen. „Und umgekehrt erschweren chronische parodontale Entzündungen die Einstellung stabiler Blutzuckerwerte“, so der Zahnarzt.

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