Telefonische Beratung von AWP und GOIN soll Spitäler entlasten – Pilotprojekt

Allianz Worldwide Partners (AWP) und das Praxisnetzwerk GOIN haben in Ingolstadt die erste regionale Telefonberatung bei medizinischen Notfällen gestartet. Der medizinische Beratungsdienst von AWP und den 430 niedergelassenen Ärzten (aller Fachrichtungen) stehe dabei Patienten kostenfrei rund um die Uhr zur Verfügung, heißt es in einer entsprechenden Presseaussendung. „Das Team von AWP unterstützt bei GOINakut die Anrufer, indem es eine Empfehlung zur Vorgehensweise bei Beschwerden liefert. Ein wissenschaftlicher Fragebogen hilft dabei, die Situation richtig einzuschätzen“, erklärt Olaf Nink, CSO von AWP Service Deutschland.

Bei Beschwerden kann man neuerdings auch 0841/8866 866 wählen. (Infografik: obs / Allianz Global Assistance / www.goinakut.de)

Oder treten z.B. nachts plötzlich Bauchschmerzen auf und der Hausarzt ist nicht zu erreichen, dann kann der medizinische Experte von AWP einschätzen, ob eine Aufnahme in der Notambulanz oder ein Bereitschaftsarzt notwendig ist oder ein Besuch am nächsten Tag beim Fach- oder Hausarzt ausreicht. Ziel dieses „Pilotprojektes“ ist laut Nink die beste Patientenbetreuung samt Entlastung der Notauf-nahmen der Spitäler. „Der telefonische Kontakt hat hierbei eine rein beratende Funktion: Der Triage Service erstellt keine Diagnosen, bei Notfällen und lebensbedrohlichen Situationen sollte man aber weiterhin den Notruf 112 wählen.“

Um den genannten Service von AWP nutzen zu können, müssen sich Patienten allerdings vorab online, per App oder schriftlich registrieren und eine Einwilligungserklärung abgeben! Ähnliche Projekte hätten in England, Dänemark und der Schweiz bereits „positive Ergebnisse“ erzielt, so der AWP-Manager.

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