Österreichische Diabetes-Strategie bis 2017 in Ausarbeitung

Anlässlich des Weltdiabetestages 2016 gab Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser die Ausarbeitung einer Österreichischen Diabetes-Strategie bekannt. Grund seien nicht nur die rund 600.000 betroffenen Menschen hierzulande, sondern auch das weltweite Ansteigen der Zuckerkrankheit. „Diabetes mellitus Typ 2 wird zu einer immer größeren Herausforderung für Politik und Gesellschaft. Um dieser enormen gesundheitspolitischen Aufgabe wirksam zu begegnen, entwickelt das BMGF derzeit eine Diabetes-Strategie.“

Den Diabetes-Ratgeber der MedUni Wien gibt es hingegen schon seit Juni 2016. (Foto: Petry&Schwamb / MedUni Wien / Manz Verlag)
Den Diabetes-Ratgeber der MedUni Wien gibt es seit Juni 2016. (Foto: Petry & Schwamb / MedUni Wien / Manz Verlag)

Deren Ergebnis werde 2017 der Öffentlichkeit präsentiert. Im Sinne des Health-in-all-Policies-Ansatzes sei eine breite Fachöffentlichkeit in die Entwicklung der österreichischen Diabetes-Strategie eingebunden. Dabei wird es auch konkrete Handlungsempfehlungen geben, denn die Folgekrankheiten von Diabetes seien „besonders schwerwiegend“: Erhöhtes Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles, Augenleiden bis hin zur Erblindung, Amputationen, Nierenschäden und Sexualstörungen.