Medizinwitz des Tages 11. Februar 2021

Die Vitamin-D-Versorgung der Bevölkerung ist im Winter erheblich schlechter als im Sommer. Die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) zeigt, dass im Sommer und Herbst zwar auch schon 34 % bzw. 52 % der Erwachsenen einen Vitamin-D-Status unter 50 nmol/l (!) aufweisen, im Frühling und Winter sind es dann aber 72 % bzw. 82 % mehr (Rabenberg et al., 2015). Optimale Werte über 75 nmol/l – nach Empfehlung der für Vitamin D maßgeblichen Endocrine Society – sind dementsprechend noch seltener und werden in Deutschland von nur 12 % der Bevölkerung erreicht (Holick et al., 2011).

Dr. Jacobs Institut am 11.02.2021

Jahreszeitliche Schwankung von Vitamin D im Blut … (Infografik: Dr. Jacobs Institut)

15. Februar ist Internationaler Kinderkrebstag

Deutsche Kinderkrebsstiftung am 11.02.2021

Auch mit Kindern offen über Krebs sprechen. … Von den 12 geplanten Filmen sind bereits 8 realisiert. Sie beantworten die Fragen “Was ist Krebs ?”, “Warum hat Mama Krebs ?”, “Gibt es ein Mittel gegen Krebs ?”, “Kann der Körper den Krebs selber heilen ?” oder auch “Muss ich jetzt immer lieb zu meinem kranken Bruder sein ?”. Weitere Filme erklären “Es gibt keine dummen Fragen” und beschreiben die “Chemotherapie” sowie die “Strahlen-, Immun- und Stammzelltherapie”. Bis Ende 2021 werden die letzten 4 Filme entstehen zu den Themen “Wann kann ich wieder mit Papa Fußball spielen ?”, “Wie lange dauert es, bis der Krebs ganz weg ist ?” sowie “Bin ich anders, weil ich Krebs habe ?”. Auch die Frage “Kann man an Krebs sterben ?” wird beantwortet.

Deutsche Krebshilfe am 11.02.2021

Viele Erwachsene tragen mit dem Windpocken-Erreger auch jenes Virus in sich, das zumeist im Alter eine Gürtelrose auslösen kann. Zuvor schlummert es oft jahrzehntelang inaktiv und durch das Immunsystem in Schach gehalten im Körper. Jedoch wegen der sinkenden Effektivität des Immunsystems bei zunehmendem Alter kann sich das Virus schließlich reaktivieren und sich dann als Gürtelrose zeigen.

GlaxoSmithKline GmbH am 11.02.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 16. Dezember 2020

Influenza-Kranke füllen in Österreich schon in „normalen“ Jahren im Winter die Krankenhäuser derartig, dass man extra Influenza-Stationen braucht. Wäre das auch zur Zeit der Corona-Pandemie der Fall, könnte dies das Gesundheitssystem zum Kippen bringen.

Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller am 16.12.2020

Studien zeigen, dass Influenza und Covid-19 dieselben Bevölkerungsgruppen überdurchschnittlich betreffen: Hauptsächlich ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen. Das Risiko, wegen einer Influenza-Erkrankung ins Spital zu müssen, erhöht sich durch eine chronische Grunderkrankung auf das 3-Fache.

Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller am 16.12.2020

20 % der Frauen in Österreich ernähren sich vegetarisch oder vegan.

Allianz Gruppe Österreich am 16.12.2020

Es braucht neue, innovative Ansätze, um z.B. den Einfluss von Umweltfaktoren auf die Hautalterung zu untersuchen. … Abgesehen vom akademischen Interesse an neuen nicht-invasiven Methoden werden diese Verfahren in Zukunft auch die Tests von neuen Hautpflegeprodukten deutlich vereinfachen.

MedUni Wien am 16.12.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 22. Juni 2020

Es gibt viele Fragen, die ein Mediziner nicht beantworten kann. Beispielsweise, wenn es um die Verhältnismäßigkeit der Mittel geht.

Universität Bonn am 22.06.2020

Österreich muss weiterhin wachsam und verantwortungsvoll bleiben. Das Corona-Virus ist nach wie vor unter uns ! Es hat auch nichts von seiner Gefährlichkeit verloren und kann jederzeit wieder in einem größeren Stil ausbrechen. … Bislang wurden in Österreich pro 100.000 Einwohner jeweils 195 positiv auf Corona getestet.

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober am 22.06.2020

Die derzeit einzige gezielte Therapieoption bei Covid-19 ist die passive Immunisierung durch Blutplasma von bereits genesenen Patienten, sprich Rekonvaleszentenplasma. Selbst eventuell dabei auftretende Nebenwirkungen sind gut beherrschbar. Personen, die schwer erkrankt waren und wieder gesund sind, haben eine große Menge Antikörper gebildet. 

Österreichische Ärztekammer am 22.06.2020

Wie schon der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller begrüßt auch der Pharmig die Pläne der EU-Kommission, im Rahmen einer “EU Vaccines Strategy” die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 mit 2,7 Mrd. € zu unterstützen.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 22.06.2020

Der Bedarf an Psychotherapie in Österreich steigt massiv, gleichzeitig aber ist sie für immer weniger Menschen finanziell leistbar. Dabei ist die Psychotherapie schon seit über 100 Jahren das Mittel der Wahl zur Behandlung psychischer Erkrankungen und Leidenszustände. Der ÖBVP geht davon aus, dass es derzeit für gerade einmal 0,8 % der Österreicher Psychotherapie auf Krankenschein gibt. Der Rest muss entweder lange warten (Kontingentierung als historisches Relikt !) oder in die eigene Tasche greifen.

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie am 22.06.2020

Das Wesen einer Pandemie ist, dass das eigene Handeln nicht nur Auswirkungen auf die persönliche Gesundheit hat. Vielmehr soll eigenverantwortliches Handeln – anders als das Wort auf den ersten Blick impliziert – vor allem andere schützen und die Verbreitung des jeweiligen Virus möglichst hintanhalten. Es geht also vor allem um das permanente solidarische Verhalten. Und das, ohne zu wissen, ob man überhaupt ansteckend ist.

ORF.at am 22.06.2020

Glatte Haut für mindestens ein Jahr schafft man, wenn auch der untere Bereich der Haarwurzel zerstört wird. Dies geschieht mit Blitzlampe und Laser und funktioniert am besten bei heller, ungebräunter Haut im Winter. Blitzlampen werden für die Enthaarung größerer Flächen eingesetzt, allerdings bergen sie die Gefahr, die Haut zu verbrennen. Mit dem Laser kann der Hautarzt das Haar ganz gezielt entfernen.

Apotheken Umschau am 22.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Covid-19: In Wahrheit …

Manchmal wissen Politiker sehr wohl, wovon sie sprechen. Manchmal. Ein Beispiel kommt jetzt vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg. Der Mediziner saß auch im Europarat und lehrt seit 2011 wieder an der Universität. Der hat sein Handwerkszeug auch gelernt: Internist, außerdem Lungenfacharzt. War Hafenarzt in Hamburg und Amtsarzt in Schleswig-Holstein. Der gute Mann vereint also Politik mit beruflicher Praxis und ist noch dazu ein Experte mit Fachgebiet Seuchenbekämpfung. Und dieser Dr. Wolfgang Wodrag sagt zur Corona-Krise nun das Folgende:

Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche MEDIZINISCHE Gefahr zu Grunde.

Die Bilder in den Medien sind beängstigend und den Verkehr in den Städten Chinas regelt das Fieberthermometer. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt, nachdem bei einem älteren sterbenden Klinikpatienten der Test positiv ausfiel. Als eine Handvoll Menschen in Oberitalien auch positiv getestet wurde, machte Österreich vorübergehend den Brenner-Pass dicht. Auf Teneriffa durften wegen eines Corona-Verdachtsfalls über 1.000 Menschen ihr Hotel nicht mehr verlassen. Auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ konnten 3.700 Passagiere nicht von Bord. Andererseits wurden Anfang Februar 126 Menschen aus Wuhan per Flugzeug nach Deutschland gebracht und blieben dort kerngesund über 2 Wochen in Quarantäne. Nur bei 2 der Gesunden wurden Coronaviren nachgewiesen.

Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten 20 Jahren immer wieder. Doch die „Schweinegrippe“ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten Grippewellen in der Geschichte und auf die „Vogelgrippe“ wartet man noch heute. WIR MESSEN DERZEIT NICHT DIE INZIDENZ VON CORONAVIRUS-ERKRANKUNGEN, SONDERN DIE AKTIVITÄT DER NACH IHNEN SUCHENDEN SPEZIALISTEN. Alle Institutionen, die jetzt wieder zur Vorsicht mahnen, haben uns schon mehrfach im Stich gelassen und versagt.

Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder „Grippe-Welle“ auch immer 7-15 % der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend adaptierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich ! Allein dadurch, dass bei der Entdeckung einer Coronavirus-Infektion in deren Umgebung besonders intensiv gesucht wird, lassen sich viele „regionale“ Häufungen bereits erklären.

DIE HORRORMELDUNGEN AUS WUHAN WAREN ETWAS, WORAUF VIROLOGEN IN ALLER WELT AUF DER LAUER LIEGEN: Sogleich wurden die in den jeweiligen Kühlschränken vorhandenen Virusstämme gescannt und mit den gemeldeten Neulingen (aus Wuhan) verglichen. Ein Labor an der Berliner Charité gewann das Wettrennen bei der WHO und durfte seine Inhouse-Tests weltweit zu einem Mehrfachen des üblichen Preises vermarkten !

Selbst bei einem nur leichten „grippalen“ Infekt besteht laut mehrjährigen Untersuchungen in Schottland (2005-2013) ein Risiko von 7-15 %, dass Coronaviren nachgewiesen werden.

Der Befund selbst ist allerdings ohne klinische Bedeutung. Es ist lediglich einer von mehreren Namen für die akuten Atemwegserkrankungen (ARE), die in jedem Winter bei uns 20-40 % aller Menschen vorübergehend mehr oder weniger außer Gefecht setzen.

Es gibt jeden Winter eine Virus-Epidemie mit Tausenden von Todesfällen und mit Millionen Infizierten – auch in Deutschland. Und immer haben Coronaviren ihren Anteil daran.

Soweit also Dr. Wolfgang Wodarg.

Aber selbstverständlich muss jeder Arzt Coronavirus-Erkrankungen ernst nehmen. Nur, man kennt die Schulmedizin und man kennt die Frohmedizin: Die (drohende) Schulmedizin erleben wir gerade: Ländergrenzen werden gesperrt, Veranstaltungen abgesagt, ganze Dörfer unter Quarantäne gestellt. Gerade die wirtschaftliche Katastrophe ist überhaupt noch nicht absehbar … !!

Frohmediziner hingegen denken anders:

Der 1. Corona-Tote in Europa war ein chinesischer Tourist mit 80 Jahren. Die 1. tote Europäerin war eine Italienerin mit 78. Die ersten 2 in Deutschland verstorbenen Deutschen waren 78 und 89 Jahre alt. Alles klar ?

Die 20- bis 40-jährigen Sportfans … in den Stadien … würden einen Schnupfenvirus wohl überleben. Solche Menschenansammlungen hätten auch den Riesenvorteil eines Impfeffektes (gehabt). Den Riesenvorteil einer Entwicklung von Antikörpern. Auch stille Feiung genannt. Hätten also genau das gehabt, was jeder Epidemiologe doch als Idealzustand anstrebt.

Aber was kann man gegen eine (Massen-)Hysterie, gegen eine (Massen-)Panik schon tun ? Wenn jemand weiß, dass man da mit Vernunft gar nichts erreicht, dann sind es wir Ärzte …

KFV: Medikamente „schuld“ an bis zu 25 % aller Verkehrsunfälle

„Medikamente können die Fahrtüchtigkeit mit dem Auto negativ beeinflussen“, warnt Österreichs Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) – gerade im Winter (Stichwort Grippezeit). Noch dazu werde diese Gefahr von den Autofahrern unterschätzt. Die Experten gehen davon aus, dass 20-30 % aller in Österreich zugelassenen Medikamente Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit haben.

9.000 Verkehrsunfälle im Jahr

Eine neue „KFV-Dunkelzifferstudie“, dass in Österreich rund 521.000 Personen in den letzten 12 Monaten ein Kraftfahrzeug gelenkt hätten, obwohl sie wegen Medikamentenkonsums dessen unsicher waren. Dazu zählt KFV-Direktor Othmar Thann, Fehleinschätzungen aller Art, vermindertes Reaktionsvermögen und Müdigkeit. Es gebe Schätzungen, wonach 8-25 % aller Verkehrsunfälle direkt oder indirekt auf die Einnahme von Medikamenten zurückzuführen sind.

„Das wären allein in Österreich pro Jahr zwischen 3.000 und bis 9.000 Verkehrsunfälle“, so Thann. Zu der Studie wurden Medikamente gegen Grippe, Schmerzen, Antidepressiva, Schlaf- und Beruhigungsmittel abgefragt. Ein Viertel (23 %) der Befragten gestand, den Beipackzettel selten oder nie zu lesen, um über die Nebenwirkungen genauer Bescheid zu wissen. Das auf der Medikamentenschachtel aufgedruckte Warndreieck mit Rufzeichen ist ebenfalls nur 24 % der Autofahrer bekannt.

Tückischer Hangover-Effekt

„Tückisch“ sei laut KFV auch der sog. Hangover-Effekt: So hätten manche Medikamente noch 16 Stunden nach der Einnahme eine Wirkung, die bis zu 0,8 Promille Alkohol im Blut entspricht. Und 29 % der Befragten hatten sich sogar unmittelbar nach der Medikamenteneinnahme wieder ans Steuer ihres Fahrzeugs gesetzt.