Medizinwitz des Tages 18. Juni 2020

Neues Sonderprogramm über 750 Mio. € für die Corona-Impfstoffforschung in Deutschland.

Bundesministerium für Bildung und Forschung am 18.06.2020

Die Impfung in Apotheken ist schon in 12 EU-Ländern gelebter Alltag.

Österreichische Apothekerkammer am 18.06.2020

Der ärztliche Stellenmarkt in Deutschland ist ein Arbeitnehmermarkt. Es gibt mehr freie Stellen als Ärzte, die sich bewerben.

Jofodo AG am 18.06.2020

Die Themen Impfung und Impfkommunikation gehören in Österreich stärker in das Medizinstudium und die ärztliche Ausbildung integriert. Impfen ist viel mehr als das Applizieren eines Impfstoffes, es ist ein komplexes Geschehen.

Institut für Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien am 18.06.2020

Fettablagerungen unterhalb der Wangenknochen sind die Ursache für ein zu rundes Gesicht. Bei der Bichektomie (Buccal Fat Removal) wird das Wangenfett durch einen Schnitt in der Mundhöhle chirurgisch teilweise oder ganz entfernt. Das Ergebnis ist dann eine dauerhafte Veränderung des Gesichts – schmal, V-förmig und mit mehr Kontur. Der Eingriff findet unter Lokalanästhesie und wahlweise mit/ohne Dämmerschlaf statt und kostet bis zu 3.500 €.

absolut schön Dr. Doris Wallentin GmbH am 18.06.2020

In der Kuriensitzung der angestellten Ärztinnen und Ärzte der Wiener Ärztekammer wurde die Forderung einer Pandemievergütung für alle Spitalsärztinnen und Spitalsärzte beschlossen.

Wiener Ärztekammer am 18.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 11. Mai 2020

Die Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus ist der Schlüssel für eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Normalisierung in Deutschland. Die Bundesregierung verstärkt daher mit einem bislang einmaligen Sonderprogramm zur Impfstoffentwicklung von 750 Mio. € ihre Anstrengungen nun noch einmal erheblich.

Bundesministerium für Bildung und Forschung am 11.05.2020

Viele Medikamente, darunter auch rezeptfreie Arzneien, haben Nebenwirkungen, die die Fahrtüchtigkeit einschränken können. Auch an sich unproblematische Arzneimittel können die Fahrtüchtigkeit infolge von Wechselwirkungen beeinträchtigen, wenn sie zusammen mit anderen Medikamenten oder als Kombimittel eingenommen werden.

Apotheken Umschau am 11.05.2020

Autofahrer sollten besonders bei Schlaf- und Beruhigungsmitteln, bei Antidepressiva und Psychopharmaka aufpassen, bei starken Schmerzmitteln und Codein-haltigen Hustenstillern  – alle diese Präparate können müde und benommen machen. Mittel gegen Bluthochdruck können vor allem anfangs und bei Dosissteigerung den Blutdruck stark absenken und verursachen dadurch Schwindel und Benommenheit. Antidiabetika und Insulin vermindern wegen der Blutzuckersenkung die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen. Allergie-Mittel wie auch einige Erkältungsmittel wiederum können müde machen. Eine Reihe von Medikamenten macht die Augen zudem lichtempfindlich. Und das gefäßverengende Kombipräparat “Pseudoephedrin” steigert die Risikofreudigkeit.

Apotheken Umschau am 11.05.2020

Die Ursachen der Rosacea sind noch unklar, eine erbliche Veranlagung scheint eine Rolle zu spielen. Rosacea kann auch nicht geheilt werden, aber die störenden, unschönen Symptome können mit der richtigen Behandlung verschwinden ! Neben den vom Arzt verordneten Therapien wie Antibiotika-Cremes und -Tabletten gibt es auch eine rezeptfreie Alternative in der Apotheke.

Industrie-Contact AG am 11.05.2020

Experten-Team der Abteilung für Uroligie und Andrologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wine.

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien am 11.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Wieder mehr Gehirnleistung …

Was jetzt folgt, empfinde ich als eine kleine Sensation. Die kommt aus Wien, von der Medizinuniversität dort. Dort haben nämlich Forscher ein Ultraschallgerät entwickelt, mit dem man vor sich hin-dämmernde Gehirnzellen wieder aufwecken kann. Doch gemach, gemach! Dabei geht es weniger um Sie oder mich, sondern in 1. Linie um Menschen, die das wirklich nötig haben: Patienten mit Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose.

Und weil es dabei um Physik und Biochemie geht, lässt sich das Szenario sehr gut beschreiben:

Transkranielle Pulsstimulation mit Ultraschall (TPS) wurde diese Weltneuheit genannt und ermöglicht es, mit dem besagten Ultraschall direkt am Schädelknochen, nicht-invasiv, schmerzfrei und bei vollem Bewusstsein des Patienten in alle Bereiche des Gehirns vorzudringen. Der von dem Ultraschallgerät ausgehende Aktivierungsimpuls ist übrigens 3-5 mm breit und rund 3 cm lang. Davor wird vom Gehirn des Patienten mittels Magnetresonanz eine exakte „Landkarte“ erstellt.

Dank eines Navigationssystems kann der behandelnde Neurologe am Bildschirm alles genau steuern und mitverfolgen, wo der Puls ansetzen muss. Der TPS Puls führt dann zu kurzfristigen Membranveränderungen an den Gehirnzellen, wodurch die Konzentration von Transmittern und anderen biochemischen Stoffen lokal verändert wird. Die Konsequenz sei eine Aktivierung von Nervenzellen sowie ein Aufbau kompensatorischer Netzwerke, welche die erkrankte Gehirnfunktion wieder verbessern.

Das Ergebnis beschreibt der Projektleiter Roland Beisteiner so: Das Gedächtnisnetzwerk werde angetrieben und damit steige wieder die Gedächtnisleistung. Einige Patienten hätten auch von einer deutlichen Stimmungsaufhellung berichtet und davon, dass es Ihnen wieder leichter fiele, körperlich aktiv zu sein und sich aktiv an Unterhaltungen zu beteiligen.

Für die Verbesserungen der Gehirnleistung hatten in der klinischen Pilotstudie, die nun von der renommierten Zeitschrift „Advanced Science“ als Titelgeschichte veröffentlicht wurde, 6 Sitzungen zu jeweils 1 Stunde ausgereicht – und das innerhalb von nur 2 Wochen.

Da geht es also um das erneute Wachstum von geschädigten Neuronen und dem neuronalen Netz. Kommt Ihnen das als Frohmediziner bekannt vor ? Das schafft man im Grunde (wir wollen aber höflich bleiben und sagen „angeblich“) auch durch

  • regelmäßiges Laufen. Ein in der Bevölkerung vielfach unbekanntes Mysterium.
  • gleichzeitiges Bereitstellen aller 47 essentiellen Nährstoffe. Allerdings ein 2. Mysterium in der Gesellschaft.

Doch wie heißt es abschließend seitens des interuniversitären Clusters ?

Mit den bisher zur Verfügung stehenden elektromagnetischen Methoden, wie z.B. der transkraniellen Magnetstimulation (TMS), bei der Magnetfelder auf das Gehirn wirken, um Nervenzellen zu aktivieren oder auch zu hemmen, war die notwendige gezielte und tiefgehende Stimulation aber nicht möglich. Eine zunehmend verwendete invasive Methode bei schwereren Erkrankungen ist das Einsetzen von Stimulationselektroden in tiefe Gehirnareale (Deep Brain Stimulation (DBS)) – verbunden mit einer langwierigen Operation. Eine große Hoffnung ist, dass TPS auch invasive Verfahren in Zukunft teilweise ersetzen kann.

Also kurz gesagt: Mit Ultraschall geht das alles sehr viel bequemer …

Medizinwitz des Tages 21. Februar 2020

Langzeitüberlebende leiden häufig trotz erfolgreicher Krebsbehandlung unter Beeinträchtigungen, die sich auf die gesamte private Lebenssituation und auch auf den beruflichen Werdegang auswirken können. Dazu zählt z.B. das chronische Erschöpfungssyndrom Fatigue.

Deutsche Krebshilfe am 21.02.2020

Experten der Onkologie und Psychologie sprechen sich auf dem Deutschen Krebskongress 2020 in Berlin für eine stärker nach dem jeweiligen Alter ausgerichtete Therapie und Versorgung von Krebspatienten aus.

Deutsche Krebshilfe am 21.02.2020

Der von der Stadt Wien und dem Wiener Krankenanstaltenverbund in Angriff genommene massive Ausbau der Strahlentherapie für Krebspatienten ist nunmehr abgeschlossen. Drei der 4 topmodernen High-Tech-Geräte laufen bereits auf Hochtouren. Nunmehr können um bis zu 60 % mehr Krebspatienten an den LINACs behandelt werden.

PID der Stadt Wien am 21.02.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 30. Januar 2020

Tote in Österreich immer dicker: Wiener Krematorium braucht stärkeren Ofen.

OE24.at am 30.01.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …