Medizinwitz des Tages 14. September 2020

Alzheimer betrifft alle Altersgruppen.

Alzheimer Forschung Initiative am 14.09.2020

Die WHO unterscheidet derzeit über 60 Formen bösartiger (maligner) Lymphome. Die Typenvielfalt ist eine Besonderheit dieser Krebserkrankung und erschwert eine genaue Diagnose, die jedoch über die richtige Therapie entscheidet. … Nicht selten können völlig unterschiedliche Formen maligner Lymphome ähnliche Symptome hervorrufen.

Deutsche Krebshilfe am 14.09.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 10. Juli 2020

Die SARS-CoV-2-Epidemie gefährdet die medizinische Versorgung von Millionen Menschen mit HIV in der Welt. Die Anstrengungen gegen HIV bzw. Aids könnten dadurch um mehr als 10 Jahre zurückgeworfen zu werden.

Deutsche Aids-Hilfe am 10.07.2020

“Ich würde vermuten, dass wir in Deutschland Tote hätten verhindern können”, sagt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach mit Blick auf die späte Empfehlung von Schutzmasken durch das Robert Koch Institut. “Es wäre sehr hilfreich, wenn RKI und WHO eingestehen würden, dass sie da einen Fehler gemacht haben.”

Prof. Dr. Karl Lauterbach am 10.07.2020

Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler empfiehlt Patienten vor einer Urlaubsreise ins Ausland zu prüfen, ob es sich bei ihren ärztlich verschriebenen Medikamenten um “suchtmittelhaltige” Arzneimittel handelt, denn diese unterliegen besonderen Regelungen. Das betrifft u.a. eine breite Palette an stark wirksamen Schmerzmitteln (z.B. opioidhaltige Schmerzpflaster oder Medikamente) sowie psychotrope Arzneimittel (Opiate, Cannabinoide sowie bestimmte Beruhigungs- und Schlafmittel).

Phago am 10.07.2020

In Österreich liefert der Vollgroßhandel pro Jahr über 10 Mio. Packungen suchtmittelhaltiger Arzneimittel an die Apotheken aus.

Phago am 10.07.2020

Weltweit sterben bereits jedes Jahr bis zu 700.000 Menschen an den Folgen antibiotikaresistenter Infektionen. Wird die global voranschreitende Antibiotikaresistenz nicht eingedämmt, könnten es laut der AMR Industry Alliance bis 2050 sogar 10 Mio. Menschen sein – auch mit gravierenden wirtschaftlichen Folgen. Der weltweite Bedarf an neuen Antibiotika ist daher alarmierend hoch.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 10.07.2020

Die sparsame Anwendung von Antibiotika trägt zwar einerseits dazu bei, Resistenzen zu vermeiden, bedeutet andererseits aber eine enorme Herausforderung für die Refinanzierung der kostenintensiven Erforschung und Entwicklung durch pharmazeutische Unternehmen.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 10.07.2020

Zusammen mit 20 weiteren führenden Pharmaunternehmen und Partnern hat Johnson & Johnson den “AMR Action Fund” ins Leben gerufen. Dessen Ziel ist, bis 2030 zwei bis vier neue und dringend benötigte Antibiotika zur Verfügung zu stellen, um der steigenden Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen (AMR) zu begegnen. Die teilnehmenden Firmen investieren dazu insgesamt rund 1 Mrd. Dollar.

Janssen-Cilag GmbH am 10.07.2020

Mund-Nasen-Bedeckungen oder “Community-Masken” gehören in der Corona-Krise zum Alltag. Doch wie werden sie richtig getragen ? Personen, die zu einer Risikogruppe gehören oder gesundheitlich vorbelastet sind, können das Für und Wider mit ihrem Arzt oder dem Betriebsarzt besprechen.

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) am 10.07.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 24. Juni 2020

Die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich besonders drastisch im Gesundheitssektor.

TransCare Service GmbH am 24.06.2020

H+ Die Spitäler der Schweiz begrüßt, dass sich der Bundesrat seiner Verantwortung für die Folgen der angeordneten Maßnahmen während der Corona-Krise bewusst ist. H+ Die Spitäler der Schweiz bedauert jedoch, dass der Bund für die Einnahmenverluste wegen des Operations- und Behandlungsverbots nicht aufkommen wird, obwohl diese eine Folge seines Beschlusses waren.

H+ Die Spitäler der Schweiz am 24.06.2020

Wenn die Hürde der Impfstoffentwicklung gegen Covid-19 geschafft ist, gilt es, die Hürde der Impfstoffverteilung zu überwinden. Selbst beim von der WHO vorgelegten Plan werden nur für die Versorgung der 3 bevorzugten Risikogruppen in Summe schon über 4 Mrd. Dosen des Impfstoffes nötig sein. Und zwar für etwa 115 Mio. Angehörige der Gesundheitsberufe, ca. 1,5 Mrd. für Ältere über 65 sowie etwa 2,65 Mrd. für die Erwachsenen mit Komorbiditäten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Adipositas. Diese Berechnung basiert auf der Annahme, dass pro geimpfter Person 2 Impfungen gemacht werden müssen und inkludiert zudem einen Verschleißanteil von 15 %.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 24.06.2020

Hitze kann Arzneimittel beschädigen, ohne dass das äußerlich erkennbar ist. Daher sollten die meisten Arzneimittel bei 15-25 Grad Celsius gelagert werden, einige aber sogar im Kühlschrank. Doch Vorsicht, diese dürfen dann nicht gefrieren.

ABDA am 24.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 30. April 2020

Impfstoffe, die sich bereits in Versuchen befinden, erhalten zwar die meiste Aufmerksamkeit und erzeugen den größten Optimismus, sie könnten sich aber im weiteren Verlauf als unsicher oder ineffektiv erweisen. Zudem könnte sich herausstellen, dass sie nicht diejenigen Impfstoffe sind, die sich am einfachsten und in ausreichendem Maß herstellen und international verteilen lassen.

WHO am 30.04.2020

Die Versorgung mit medikamentösen Therapien ist eine Säule jeder gesunden Gesellschaft.

Pharmig am 30.04.2020

Vor 10 Jahren, am 1. Mai 2010, trat in der Schweiz das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft. Das war der vorerst letzte Erfolg in der nationalen Tabakpräventionspolitik. Weitere Maßnahmen werden seither von der Tabak- und Nikotin-Lobby blockiert. Die Folge des Stillstands: In der Schweiz rauchen seit 2007 unverändert 27 % der Erwachsenen.

ARGE Tabakprävention Schweiz am 30.04.2020

LKH Graz: Krebskranke Frau lag in Zimmer mit Covid-19-Patienten.

ORF.at am 30.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Vitamin A ist der heimliche Star

… unter den Vitaminen. Der wurde bislang kaum beachtet und nur am Rande behandelt. Vitamin A ist aber in den letzten Jahren besonders durch die WHO in den Blickpunkt gerückt. In den Blickpunkt von Ärzten, die sich mit Heilung beschäftigen. Sie wissen schon, dem Gegenteil von Behandlung !

Einige Ergebnisse:

  • In einer Metaanalyse mit über 215.000 Kindern (unter 5 Jahren) hat allein die Gabe von Vitamin A die Sterblichkeit um 24 % gesenkt.
  • Und den Tod durch eine Durchfall-Erkrankung um 28 %. Durchfall ist in Entwicklungsländern ein großes Problem bei Kleinkindern.
  • Die Gabe von Vitamin A hat bei diesen Kindern Maserninfektionen um 50 % verringert und Sehstörungen (wie z.B. Erblindung) sogar um 70 %.
  • Sehschwäche ? Laut WHO waren zwischen 1995 und 2005 weltweit 5 Mio. Kinder und 10 Mio. Schwangere von Nachtblindheit betroffen. Die resultiert aus einem Vitaminmangel.

Immer wieder nicht nur mein Vorwurf an die Schulmedizin. Die das Thema Vitamine völlig negiert. Vitamine hätten wir alle genug – wohl dank ausgewogener Ernährung ?!? Wahr ist vielmehr das Gegenteil und auch hunderttausendfach bewiesen. Tatsachen, die selbst heute noch von vielen Ärzten noch immer nicht akzeptiert werden.

Wie wirkt Vitamin A ?

Vitamin A aktiviert Gene. Aktuell sind über 500 Gene der rund 23.000 des Menschen bekannt, die unter der Kontrolle von Vitamin A stehen. Zum Vergleich: Diskutiert werden derzeit 2.000 Gene, die unter Kontrolle von Vitamin D stehen. Vitamin A und Vitamin D sind entscheidend am Wachstum und an der Spezialisierung von Zellen beteiligt, insbesondere von Immunzellen.

Erinnern Sie sich ? Ein „kompetentes Immunsystem“ bestimmt Ihre Existenz, Ihr Leben. Beginnend beim Krebs bis hin zur Depression. Alles nachlesbar. Bestes Beispiel: Die aktuelle Corona-Hysterie … Sagen die Ärzte, die Experten, das auch der Bevölkerung in aller Deutlichkeit. Denn immerhin würde ein kompetentes Immunsystem auch Viren besiegen !!

Aber Vitamin A hat noch eine andere, entscheidende Bedeutung. Zitat:

Vitamin A übt wie Vitamin D eine Vielzahl von epigenetischen Effekten aus, die mit der Funktionsfähigkeit des Hippocampus in Verbindung stehen (z.B. Gedächtnis, Erinnerung).

Denke ich sofort an Demenz, die so gefürchtete Volkskrankheit. Übrigens zu Recht gefürchtet !

Vitamin A reguliert die sog. Neurogenese im Gehirn sowie die neuronale Vernetzung. Also buchstäblich unser Gedächtnis. Im Gehirnteil Hippocampus herrscht die höchste Dichte an Vitamin-A-Rezeptoren. Folglich geht ein Vitamin A-Mangel mit der eingeschränkten Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn einher und damit mit Gedächtnisverlust.

Wieviel Vitamin A braucht man ?

Bei Vitamin D hält die Frohmedizin 10.000 I.E. täglich für empfehlenswert. Ja, so viel ! Für Vitamin A gilt das Gleiche: 10.000 I.E. Retinol (= 3 mg Retinol-Äquivalent) sind tolerabel. Ganz praktisch: Wenn man gemessen (!!!) zu wenig im Blut haben, empfehle ich Vitamin A 30.000 I.E. Retinol. Begrenze das Ganze – ich bin vorsichtiger als viele glauben – auf 8 Wochen. Dann könnte man nachmessen. Wir sprechen da über die noch tolerierbare Dosis !

Weshalb bei diesen Empfehlungen so herumgeeiert wird ?

Weil die 4 fettlöslichen Vitamine A, D, E, K eben löslich in Fett sind. Und viel Fett bewirkt eine große Speicherung …. Andererseits: Lächeln Sie nicht auch bei folgender Überlegung ? Anstatt sich vor einer Überdosis der genannten Vitamine zu fürchten, könnte man doch seine Fettpolster verkleinern … Ich habe derzeit einen Körperfettanteil von nicht einmal 2 % !

Und dabei meine ich gar nicht so sehr die lebensnotwendigen Vitamine A, D, E, K, von denen man „zu viel“ speichern könnte, sondern denke da in allererster Linie an Pflanzenschutzgifte. An Mittel zur sog. Schädlingsbekämpfung. Viele hoch giftige, fettlösliche Substanzen. Die man kaum vermeiden kann. Folglich: Wenn man die schon nicht vermeiden kann, dann minimiere ich doch zumindest die Speichermöglichkeit. Also das Körperfett. Oder etwa nicht ?

QUELLE: Uwe Gröber, Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin, in „Vitalstoffe“ 2/2019, S. 20