Nieren reinigen täglich 300 Mal das Blut

Rund 80.000 Patienten in Deutschland sind dauerhaft auf Dialyse angewiesen. Eine Aufgabe, die normalerweise die Nieren übernehmen – und zwar 300 Mal am Tag. Darauf macht das Biotechnologie-Unternehmen Amgen anlässlich des sog. Weltnierentag am 8. März aufmerksam. Zudem erfolgen alljährlich rund 2.100 Nierentransplantationen in Deutschland.

sHTP hat Folgen

Die Nieren filtern wie gesagt schädliche Stoffe aus dem Blut, damit diese über den Urin wieder aus dem Körper geschleust werden können. Die Nieren reinigen aber nicht nur das Blut, sondern sie regulieren auch den Wasserhaushalt, den Blutdruck, den Hormonhaushalt und das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers. Arbeitet eine Niere nicht mehr richtig, so kann das Bluthochdruck, Blutarmut und Knochenerkankungen zur Folge haben.

Eine häufige Begleiterscheinung einer chronischen Nierenerkrankung ist der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT): Nimmt die Nierentätigkeit ab, so wird auch die Regulierung von Vitamin D, Kalzium und Phosphat – alle 3 sind essentiell – beeinträchtigt und in weiterer Folge Kalzium und Phosphat aus den Knochen freigesetzt. Und laut Amgen würden dann mit einer sHPT-Erkrankung verkalkte Gefäße, Herz-Kreislauf-Komplikationen sowie schwere Knochenschäden einhergehen.