Medizinwitz des Tages 3. Mai 2020

Wenn es eine globale Initiative für die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten gegen Covid-19 gibt, dann muss auch die Frage der Patente und der Verteilung verbindlich geregelt werden.

medico international am 03.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Schulmedizin aktuell am 22. April 2020

Welt

Die Corona-Pandemie stellt nicht nur für die direkt an Covid-19 erkrankten Patienten eine Gefahr dar; sie gefährdet auch die weltweite Medikamentenentwicklung. Demnach sank die Zahl der im März weltweit neu in eine klinische Studie aufgenommen Patienten um 65 %, im April gar um 75 %. In den USA, wo die Hälfte aller klinischen Studien durchgeführt wird, lag der Rückgang im April bei 80 %. (Handelszeitung, 22.04.2020)

Am 24.4. ist Welt-Meningitis-Tag und Start der World Immunization Week. Meningitis ist die Entzündung der Gehirnhaut, die durch die Meningokokken–Bakterien ausgelöst wird. Die Erkrankung ist selten, aber ernst zu nehmen. Besonders davon betroffen sind Kleinkinder. Es gibt 6 Hauptgruppen, die schwerwiegende Erkrankungen auslösen können – die Meningokokken-Stämme A, B, C, W, X und Y, wobei X vor allem in Afrika vorkommt. (GlaxoSmithKline Pharma GmbH, 22.04.2020)

Infografik: GlaxoSmithKline Pharma GmbH

Meningokokken-Erkrankungen durch den Serotyp B (MenB) sind in den meisten Industrieländern die Hauptursache für lebensbedrohliche Meningitis. Eine Erkrankung mit Meningokokken B ist selten, entwickelt sich aber wie alle anderen Meningokokken-Erkrankungen schnell, auch bei zuvor gesunden Kindern und Jugendlichen. Erste Symptome der Meningokokken-Erkrankung können oft an Grippe erinnern, was die Diagnose erschwert. Etwa 10 % der Erkrankten stirbt trotz bester intensivmedizinischer Behandlung daran. Darüber hinaus können etwa 1 von 5 der Überlebenden eine schwere körperliche oder neurologische Behinderung erleiden (Amputationen, Verlust des Hörvermögens oder epileptische Anfälle). (GlaxoSmithKline Pharma GmbH, 22.04.2020)

Europa

Am 29. April 2020 ist der International Noise Awareness Day. In Zeiten der Corona-Pandemie kann die Wohnung oder das eigene schnell zur Lärmfalle werden. Damit Eltern in Ruhe zu Hause arbeiten können, nutzen die Kinder in der Regel Kopf- oder Ohrhörer, wo unversehens 95 dB und mehr erreicht werden können. Ein Xylophon erreicht in Kinderohren schnell mal den Lärmpegel eines Föns (ca. 70-80 dB), die Rassel sogar den einer Bohrmaschine (ca. 80 dB) und das Quietschentchen kann sich mit dem Lärmpegel eines Flugzeugs (ca. 130 dB) messen. Erwachsene nutzen die freie Zeit zu Hause, um Rasen zu mähen (80 dB), Laub zu saugen (90 dB) oder zum Heimwerken (Kreissäge: 100 dB, Handschleifmaschine: 90 dB). Schon 85 dB können das Gehör schädigen. (Europäische Union der Hörakustiker, 22.04.2020)

Mit 12 Forschungszentren und 27 Produktionsstätten in Europa das Herz der Impfstoff-Innovation. (Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH), 22.04.2020)

Deutschland

66 % der Deutschen bewegen sich weniger als 1 Stunde pro Tag. Und  je länger man sich nicht bewegt, desto weniger Motivation hat man, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Es geht also darum, anzufangen, denn  der Mensch ist aus Sicht der Evolutionsgeschichte an Bewegungslosigkeit und eine hohe Kalorienzufuhr nicht gewöhnt. (Protina Pharmazeutische GmbH, 22.04.2020)

Infografik: Protina Pharmazeutische GmbH

Da man heute jedoch nicht mehr vor einem Säbelzahntiger flüchten muss, heißt es Bewegung bewusst einzuplanen. Das Bewusstsein für die Dringlichkeit, sich zu bewegen, kommt auch langsam in den Köpfen an. 33 % der Deutschen geben an, sich sportlich zu betätigen. 66 % dieser aktiven Gruppe tut das, um gesund zu bleiben. 43 % wollen die Kraft und Ausdauer verbessern und für 41 % ist Sport ein Ausgleich im Alltag. (Protina Pharmazeutische GmbH, 22.04.2020)

Die Mundhöhle ist das Haupteintrittstor für das Coronavirus SARS-CoV-2. Ausschlaggebend dafür sind die im Mund befindlichen Rezeptoren, die das Virus benötigt, um in den Körper zu gelangen. In den Körperzellen vermehrt es sich dann erreicht schließlich die Lunge. Deshalb ist ein gesundes Mund-Immunsystem eine 1. Hürde für das Virus. Ein aMMP-8 Speicheltest misst in nur 5 Minuten die Gesundheit des Mund-Immunsystems und ob dort ein Gewebeabbau stattfindet. Wird Kollagen abgebaut, ist die Mundschleimhaut durchlässig für Viren und andere Krankheitserreger. (dentognostics GmbH, 22.04.2020)

Die aktuellen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland haben das Leben komplett verändert. Doch überraschender Weise empfinden 25 % der Bürger trotz Kontaktverbotes, mobilen Arbeitens und häuslicher Kinderbetreuung weniger Stress im Alltag. Dennoch spaltet ein Thema die Nation: Das ist die bundesweite Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel. 45 % sind dafür, 42 % dagegen. (Deutsche Tamoil GmbH, 22.04.2020)

Foto: Deutsche Tamoil GmbH

Österreich

Österreich ist im Arzneimittelsektor ein Niedrigpreisland und daher ein dementsprechend wenig attraktiver Absatzmarkt für Medikamente. (Österreichische Apothekerkammer, 22.04.2020)

Schweiz

Seit Wochen arbeiten verschiedene Schweizer Textilunternehmen daran, die Produktion für Schutztextilien in der Schweiz aufzubauen. Gefehlt haben bislang Qualitätsanforderungen, die vor allem Textilmasken, sog. Community-Masken, erfüllen müssen. Wie der Bund nun informierte, sollen industriell hergestellte Textilmasken den Empfehlungen der Science Task Force Covid entsprechen. (Swiss Textiles, 22.04.2020)

Medizinwitz des Tages 21. April 2020

In Deutschland und der Schweiz liegen erste detaillierte Ergebnisse von Obduktionen an Covid-19 verstorbenen Patienten vor. Demnach litten alle Verstorbenen unter Vorerkrankungen, vor allem an Bluthochdruck, Herzinfarkten, Arteriosklerose oder einer Herzschwäche. 46 Fälle hätten zudem Vorerkrankungen der Lunge gehabt und 28 Fälle andere Organschäden.

NDR/Das Erste am 21.04.2020

Klinische Studien der Phase III sind die ultimativen Wegbereiter neuer Medikamente für die klinische Praxis, doch die MedUni Wien konnte nun auf Basis einer Auswertung von Studien über rheumatoide Arthritis und Psoriasis-Arthritis zeigen, dass bereits klinische Studien der Phase II systematisch oft die Wirkung von Therapeutika überschätzen und es dadurch zu enttäuschenden Ergebnissen in der Phase III kommen kann. Dies kann grundsätzlich auch in vielen anderen Bereichen ebenso der Fall sein.

MedUni Wien am 21.04.2020

Impfungen können nicht alles, sind aber irgendwie Alleskönner. Eine Welt ohne Impfstoffe wäre eine Reise zurück ins finsterste Mittelalter.

Pharma Fakten am 21.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 6. April 2020

Malaria-Medikament lässt auf Wirksamkeit bei Patienten mit Covid-19 hoffen.

Pharmig am 06.04.2020

Die Corona-Pandemie führt schonungslos vor Augen, dass Gesundheit ein globales Thema ist. Deutschland muss sich daher auch für eine angemessene und verlässliche Finanzierung von globaler Gesundheit einsetzen.

action medeor am 06.04.2020

Vorsicht Zecken ! Die fast unsichtbare Gefahr kann u.a. Borreliose übertragen. Vor allem in Süddeutschland kann ein Zeckenbiss eine Frühjahresenzephalitis auslösen und zu einer Gehirnhautentzündung führen. Aber auch bundesweit sind viele Zecken mit Borreliose-Erregern unterwegs.

Deutscher Jagdverband am 06.04.2020

Beim Abbau von körpereigenem Fett bilden sich sog. Ketosäuren. Diese hemmen den Stoffwechsel, der Fettabbau wird ausgebremst und es kommt zur bekannten Diätkrise, bei der man sich müde und schlapp fühlt.

Protina Pharmazeutische GmbH am 06.04.2020

Einigkeit herrscht unter den Experten, dass bei neuen und hochpreisigen Medikamenten wie Therapien der Patientennutzen in alle Entscheidungen zu integrieren ist und das österreichische solidarische Gesundheitssystem beibehalten werden muss.

Praevernire Gesellschaft am 06.04.2020

Der Besuch eines Supermarktes während der  Corona-Krise löst bei 41 % der Österreicher ein mulmiges Gefühl aus. Man macht sich Sorgen, infiziert zu werden … Die Konsumenten fühlen sich beim Einkaufen wie in einer Geisterbahn: Ein vertrauter Ort wird plötzlich unheimlich, weil man nicht weiß, wo Ansteckungen lauern könnten.

BB Research Affairs GmbH am 06.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Schulmedizin aktuell am 30. März 2020

Welt

Nach Angaben der WHO nimmt Covid-19 in rund 80 % der Fälle einen milden Krankheitsverlauf. Der übrige Teil der Infizierten allerdings muss mit schweren Symptomen bis hin zu lebensbedrohlichen Auswirkungen rechnen. Ein neuer Erklärfilm von health tv zeigt, was bei einer Infektion mit dem Coranavirus SARS-CoV-2 im Körper passiert. Das Virus dringt vor allem über die Schleimhäute von Mund und Nase in den Körper ein. Dort kann es sich vervielfältigen, indem es an Körperzellen andockt und diese auf “Vermehrung” umprogrammiert. (health tv, 30.03.2020)

Doch bis es zu einer schweren Covid-19-Erkrankung kommt, kann es dauern. Eine große Rolle spielt das Immunsystem. Ältere oder Vorerkrankte sind klar im Nachteil bei der Abwehr von SARS-CoV-2. Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs stetig an. Auch Erkrankungen des Herzens, des Atmungssystems, der Leber und der Niere, Diabetes, eine Immunschwäche sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko zu erhöhen. Raucher sind ebenfalls stärker gefährdet. (health tv, 30.03.2020)

Europa

Um die Produktion dringend benötigter medizinischer Ausrüstung in der EU zu steigern, hat die Europäische Kommission heute drei Produktionsleitlinien veröffentlicht: für persönliche Schutzausrüstung wie Atemschutzmasken, für Handdesinfektionsmittel sowie für Ausrüstung aus dem 3D-Drucker. Binnenmarktkommissar Breton will mit den Leitlinien jene Unternehmen unterstützen, die ihre Produktion ausweiten oder neu auf medizinische Ausrüstung umstellen, und ihnen helfen, die Gesundheits- und Sicherheitsstandards einzuhalten. (EU Kommission, 30.03.2020)

Deutschland

Eine Umfrage in Deutschland ergab, dass die Apotheke vor Ort eine zentrale Rolle im Leben der Menschen spielt. So schätzt der Großteil der Befragten vor allem die schnelle Möglichkeit der Medikamentenbeschaffung, die Beratung und die fachliche Kompetenz der Apotheke, aber auch den persönlichen Kontakt. Dennoch haben die Deutschen Wünsche an ihre Vor-Ort-Apotheke. Ganz oben auf der Liste steht eine Medikamentenabholung rund um die Uhr. Insgesamt 45 % der Deutschen möchte die Möglichkeit einer Medikamentenabholung an einem Terminal 24/7 gerne in Zukunft nutzen. 38 % wünschen eine diskretere und individuellere Beratung sowie 35% eine schöne und angenehme Einkaufsatmosphäre. (Becton Dickinson Rowa Germany GmbH, 30.03.2020)

Infografik: Becton Dickinson Rowa Germany GmbH

Apothekenkunden möchten also einerseits die Flexibilität haben, ihre Medikamente und weitere Produkte 24/7 abholen zu können, aber andererseits auch wie beim Einzelhandel in der Apotheke zu shoppen. Zudem können sich die Deutschen durchaus vorstellen, für manche Leistungen in die Apotheke anstatt zum Arzt zu gehen. Dazu gehören mit 37% kleine Untersuchungen, Impfungen und auch Impfberatungen mit 34 %. 31 % würden ihre Apotheke auch gerne mit in ihre Medikationsplanung einbinden und 26 % möchten andere individuelle Gesundheitsleistungen dort beziehen. (Becton Dickinson Rowa Germany GmbH, 30.03.2020)

Volkskrankheit Nagelpilz ? 14-18 % der Bevölkerung sind schätzungsweise von einem Nagelpilz (Onychomykose) betroffen. Rund 50 % davon sind über 60 Jahre alt. Ansteckungsfallen dafür lauern überall: Ob im Schwimmbad, Fitnessstudio oder im heimischen Badezimmer -- Pilzerreger fühlen sich dort wohl, wo es warm und feucht ist. Aber auch Sportler gehören zur Risikogruppe. Grund dafür sind die Stoßbewegungen beim Laufen , die zu Mikroverletzungen an den Nägeln führen, wo dann Pilzerreger freie Bahn zum Eindringen haben. (Almirall Hermal GmbH, 30.03.2020)

83 % aller Infektionen werden durch Fadenpilze wie Trichophyton rubrum verursacht, deutlich weniger durch Schimmelpilze (16 %) oder Hefepilze (1 %). Fadenpilze wirken auf das Immunsystem und verhindern die Immunantwort der Zellen. Dadurch können die Abwehrkräfte den Pilz ohne Zuhilfenahme von Medikamenten nicht mehr bekämpfen. Haut- und Nagelpilz begünstigen sich übrigens gegenseitig. Und selbst eine Ansteckung am restlichen Körper ist möglich. “Fahrstuhleffekt” nennt sich dieses Phänomen, bei dem Pilzerreger vom Fuß aus andere Körperstellen befallen können -- etwa, wenn die Socken erst nach der Unterwäsche angezogen werden. (Almirall Hermal GmbH, 30.03.2020)

Irland

Der Medizintechnik-Hersteller Medtronic gibt die ersten klinischen Daten der Spyral HTN-OFF MED Pivotstudie bekannt. Die “gepowerte, prospektiv angelegte Studie bei Patienten mit unkontrolliertem Bluthochdruck ohne blutdrucksenkende Begleitmedikation” erreichte ihre primären und sekundären Endpunkte mit einer Überlegenheitswahrscheinlichkeit von >99,9 % gegenüber denjenigen Kontrollgruppen mit einem Scheinverfahren. Darüber hinaus gab es 3 Monate lang keine größeren Vorfälle im Zusammenhang mit der Geräte- oder Verfahrenssicherheit. In der Studie wurden die Daten von 331 Patienten evaluiert, von denen 166 für die renalen Denervierung (RDN) randomisiert wurden. (Medtronic GmbH, 30.03.2020)

Die renale Denervierung mit dem “Symplicity Spyral” Multielektroden-Katheter ist ein interventionelles Verfahren bei Bluthochdruck. (Bild: Medtronic GmbH)

RDN ist ein minimal-invasives Verfahren zur Regulierung überaktiver Nerven, die zu und von der Niere führen. Die Ergebnisse zeigten nach 3 Monaten eine statistisch signifikante Senkung des systolischen Blutdrucks um 9,2 mmHg in der Praxismessung und um 4,7 mmHg in der ambulanten 24-Stunden Blutdruckmessung (ABDM) bei den Patienten, die mit dem Symplicity-Spyral-RDN-System behandelten wurden. Die Blutdrucksenkungen wurden während der gesamten Tages- und Nachtzeit konstant aufrechterhalten. Dies kann einen wichtigen Vorteil darstellen, da das kardiovaskuläre Risiko während der Nachtzeit höher ist. Blutdrucksenkenden Medikamente (falls verschrieben) wurden mindestens 3 Wochen vor der Randomisierung abgesetzt. Diese Ergebnisse zeigen eindeutig, dass RDN den Blutdruck senkt, und das auch über den 24-Stunden-Zeitraum. (Medtronic GmbH, 30.03.2020)

Österreich

Aktuell werden in Österreich sog. PCR-Tests durchgeführt, bei denen nach dem Erbgut von Sars-CoV-2 gesucht wird. Das ist die sicherste Methode, um eine aktive Erkrankung festzustellen. Jedoch sagt der PCR nichts darüber aus, ob jemand die Erkrankung bereits durchgemacht hat und damit immun gegen Corona ist. Ein Antikörpertest würde auch Aufschluss über die Dunkelziffer im Land geben, denn diejenigen, die nicht mehr krank sind und Antikörper haben, können nicht mehr angesteckt werden und den Virus auch nicht mehr übertragen – und daher vorbehaltlos wieder in Kontakt zu anderen treten und an ihren Arbeitsplatz, in die Spitäler, Geschäfte usw. zurückkehren. (Universität für Bodenkultur Wien, 30.03.2020)

Die Zahl der Grippe-Erkrankungen ist in Österreich nicht höher als in anderen Jahren, auch nicht in China oder Italien. Die gemachten Tests haben keine medizinische Aussagekraft, da daraus nicht auf die jeweiligen Krankheits- bzw. Todesursachen geschlossen werden kann. Daher können auch neue Medikamente oder Impfstoffe gegen “Corona-Viren” keine gesundheitsfördernden Auswirkungen haben. Die “explosionsartig” steigenden “Corona-Virus”-Fälle aufgrund vermehrter Tests sind daher keinerlei Grund zur Panik. (Initiative Heimat und Umwelt, 30.03.2020)

Die Allgemeinmediziner bilden auch in den schwierigen Tagen der Corona-Krise das Rückgrat der wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Österreich. Man darf auch nicht die Bedeutung der Ärzte mit Hausapotheke unterschätzen. Diese stellen die Arzneimittelversorgung für rund 3,5 Mio. Bürger in den ländlichen Gemeinden sicher. (Österreichische Ärztekammer, 30.03.2020)

Österreich verfügt über ausgezeichnet ausgebildete Fachkräfte in den Gesundheitsberufen auf allen Ebenen. Allerdings wird das Potenzial zu wenig genützt. Wesentlich ist eine konkrete Definition einer abgestuften Betreuung von Patienten, damit sie bestmöglich durch das Gesundheitssystem gelotst werden. Dazu müsse man überlegen, welche Berufsgruppe welche Aufgabe übernehmen könne. Unbestritten ist nach wie vor die freie Arztwahl. (Praevenire, 30.03.2020)

1,25 Mio. Österreicher halten sich in 1.299 Fitnessclubs gesund und fit. Die 1.299 gewerblichen Fitnesscenter sind zudem auch Arbeitgeber für rund 40.000 Mitarbeiter. (fitness.at, 30.03.2020)

Sexarbeiter*innen massiv von Corona-Armut betroffen: Über 2.000 Frauen in Wien stehen vor dem Nichts. (Volkshilfe Wien Gemeinnützige Betrieb GmbH, 30.03.2020)

Liechtenstein

Die Drive-Through-Anlage zur Überprüfung des Corona Virus in der Marktplatzgarage von Vaduz wurde heute in Betrieb genommen. (Fürstentum Liechtenstein, 30.03.2020)