Zitat Dr. Strunz am 8. März 2021

Die Schulmedizin untersucht sozusagen die Hardware des Körpers. Und das kann sie wirklich ! Jedoch hat sie in der Regel wenig Ahnung von der Software. Also vom Funktionieren des Körpers und seiner Organe. Der Biochemie oder auch der Molekularmedizin, wenn man so will.

Nehmen wir z.B. Vorhofflimmern. Was werden da von der Schulmedizin für schwere Geschütze aufgefahren: Betablocker, Blutverdünnung (Eliquis, Pradaxa, Marcumar), Ablation (kleine Operation). Was macht der Molekularmediziner ? Der sorgt beim Patienten für die richtigen Blutwerte (Kalium > 5,0 mmol/l, Magnesium > 1,0 mmol/l, Omega-3-Quotient bei 12 %, Arginin bei 180 µmol/l) und hat damit fast immer Erfolg.

Originalbeitrag:  Herzrhythmusstörung

Medizinwitz des Tages 5. Dezember 2019

Werden Patienten auf dem Papier tatsächlich kränker gemacht als sie sind ? Schreiben Ärzte wirklich Diagnosen auf, die es gar nicht gibt, nur um mehr Geld zu erhalten ? Seit Jahren wird im deutschen Gesundheitswesen über diese Fragen gestritten.

AOK-Bundesverband am 05.12.2019

Das gehört über Weihnachten und Neujahr in die Hausapotheke: Natürlich ein Vorrat an den Medikamenten, die man regelmäßig einnimmt. Dazu noch Präparate gegen Magenschmerzen, Schmerztabletten und Mittel gegen Fieber. Für den Fall einer Erkältung empfiehlt es sich, auch einen Hustensaft und einen Nasenspray zu Hause zu haben.

Diabetes Ratgeber am 05.12.2019

Ein erster Hinweis für die Verschlechterung der Nierenfunktion ist, wenn im Harn Eiweiß gefunden wird. So zeigt sich, dass die Gefäße der Nieren nicht mehr so gut arbeiten. Ab dem Zeitpunkt, in dem Eiweiß im Harn festgestellt wird, wird auch ein Anstieg des Risikos für Herzkreislauferkrankungen beobachtet.

Österreichische Diabetes Gesellschaft am 05.12.2019

Das Dogma in der Diabetestherapie hat sich über die Zeit gewandelt. Früher stand die glukozentrische Sicht im Vordergrund, dann wurde die Bedeutung der multifaktoriellen Therapie mit Beachtung aller bereits genannten Risikofaktoren (Cholesterin, Blutdruck, Blutzucker, …) auch dank neuer Medikamente wie RAS Hemmer, Gerinnungshemmer, Statine und zuletzt PCSK9 Hemmer erkannt, und heute steht die Medizin tatsächlich am Beginn der personalisierten, individualisierten Therapie mit neuen Antidiabetika mit Zusatznutzen. Nunmehr stehen Diabetesmedikamente zur Verfügung, die nicht nur den Blutzucker senken, sondern gleichzeitig auch günstige Auswirkungen auf Herz, Gefäßverkalkung oder Herzschwäche, und Nieren haben. Das führt erwiesenermaßen zu einer höheren Lebenserwartung und besserer Lebensqualität. Das gilt aber nur, wenn eine Diabeteserkrankung rechtzeitig erkannt und konsequent behandelt wird !

Österreichische Diabetes Gesellschaft am 05.12.2019

Mangelndes Impfbewusstsein in Österreich: Je weniger Menschen geimpft sind, desto größer ist  das Risiko, dass schon ausgestorbene Infektionskrankheiten wieder aufflammen. 

Österreichische Ärztekammer am 05.12.2019

Jeder 4. Österreicher wird im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern entwickeln. Die chronische Medikamenteneinnahme mit Antiarrhythmika hilft den Patienten jedoch nur einem zu geringen Prozentsatz.

Sozialmedizinischen Zentrum Süd – Kaiser Franz Josef Spital am 05.12.2019

Fakt ist: Arzneimittelrabattverträge führen zu Lieferengpässen.

BPI am 05.12.2019

Arzneimittelrabattverträge sind nicht die Ursache für Lieferengpässe. Der wahre Grund für die Desinformationskampagnen der Pharmaindustrie und Apotheken liegt im Erfolg der Rabattverträge. Die Pharmakonzerne wollen nur Profite maximieren.

AOK-Bundesverband am 05.12.2019

Der überwiegende Teil der Generikaproduktion findet auch  in Deutschland statt. Darum sind auch Forderungen nach einer verstärkten Arzneimittelproduktion “Made in Europe” nur Nebelkerzen und darüber hinaus kaum mit dem Europarecht vereinbar, weil es Länder diskriminiert, mit denen Freihandelsabkommen bestehen. Die meisten pharmazeutischen Unternehmer in Deutschland haben noch nie ein Arzneimittel selbst hergestellt.

AOK-Bundesverband am 05.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 2. Dezember 2019

Immer öfter wenden sich Menschen in Deutschland von der klassischen Schulmedizin ab oder suchen zumindest ergänzend nach alternativen Heilungsansätzen. … Das hohe Maß an Skepsis gegenüber der klassischen Medizin kombiniert mit dem ausgeprägten Glauben an die Wirksamkeit alternativer Heilmethoden und Nahrungsergänzungsmittel ist eine Bedrohung des bisherigen Verständnisses von Gesundheit.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 02.12.2019

Kein Mensch, der sich vielfältig und gesund ernährt, braucht im Normalfall Nahrungsergänzungsmittel, deren Wirksamkeit wissenschaftlich so gut wie nicht nachgewiesen ist. Trotzdem schmeißen sich inzwischen viele Manager vermeintliche Wunderpräparate ein, die allenfalls einen Placeboeffekt erzielen.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 02.12.2019

Ein einziger kritischer Patient, der auf einer Intensiv- oder Notfallstation behandelt wird, generiert bis zu 100 GB Daten pro Tag. Diese stammen aus der Überwachung des Patienten, aber auch aus Untersuchungen wie Computer- und Magnetresonanz-Tomographien des Gehirns sowie Laborwerten. Aber auch Biosensoren liefern viele Daten. Diese Informationsflut verhindert oft die rechtzeitige Erkennung von Risikokonstellationen und eine rasche Entscheidungsfindung. Zudem lösen herkömmliche Monitoring-Systeme rund 700 Alarme pro Patienten und Tag aus, also rund alle 2 Minuten. Ein beträchtlicher Teil davon sind Fehlalarme.

Schweizerischer Nationalfonds, 02.12.2019

Ohne Grund auf Gluten zu verzichten, das muss eigentlich gar nicht sein. Ernährungswissenschaftler haben sogar festgestellt, wenn man längere Zeit pausiert und dann wieder zu Brot und Nudeln greift, dass es sogar eher zu Problemen im Darm kommen kann. Weil einfach der Verdauungstrakt sich an bestimmte Ernährungsgewohnheiten gewöhnt.

Apotheken Umschau am 02.12.2019

Ein “positives Wartezimmer-Erlebnis” soll der Gewalt in Spitälern entgegenwirken. Damit einher geht auch die Stelle eines Feel-Good-Managers. Dieser hat die Aufgabe, die Kommunikation zwischen wartenden Patienten positiv zu beeinflussen, Patienten auf die Stationen zu begleiten und offene Fragen zu beantworten.

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien am 02.12.2019

In Österreich sind über 200.000 Menschen von Vorhofflimmern betroffen. 40 % davon können jedoch wegen eines signifikanten Versorgungsengpasses nicht optimal behandelt werden. Diese Unterversorgung gefährdet die Herzgesundheit in Österreich.

zbc3 GmbH am 02.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 22. Oktober 2019

Pankreaskrebs ist eine der tödlichsten Krebsarten der Welt, mit einer Gesamtüberlebensrate von nur 5 % in Ländern mit hohem, mittlerem und niedrigem Einkommen. Wichtige Risikofaktoren für die Krankheit, wie Rauchen, Diabetes und Adipositas, sind weitgehend veränderbar und stellen eine große Chance für die Prävention dar.

UEG Week Barcelona 2019 am 22.10.2019

Elektrischer Impuls am Ohr vermindert Risiko für postoperatives Vorhofflimmern.

MedUni Wien am 22.10.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Nach 40 Ärzten die logische Heilung

Diese News umfassen so etwa 4 Seiten Text. Ich hoffe, das ist Ihnen nicht zu lang ! Wir leben ja heute in einer Zeit, wo man schnell auf den Punkt kommen muss. Um noch gehört zu werden. Darf ich trotzdem ?

Saß mir neulich ein armer Vater gegenüber. Der 4-jährige Sohn leidet an Neurodermitis. Endogenes Ekzem. Die Haut ist offen und blutet im Gesicht und an den Handgelenken. Der junge Vater war bei 40 (!) Ärzten gewesen. Umsonst. Neurodermitis ist nicht heilbar, hieß es immer wieder. Hatte mir dann aber doch noch zugehört …

Und seinem kleinen, blutenden Stammhalter ein bisschen Eiweißpulver in den Saft gemischt. Dazu ein Multivitamin-Präparat und auch ein bisschen Zink (aus seinem eigenen Depot).

Der Bub war nach 2 Tagen geheilt. Von Neurodermitis !

Hab’ ich dann nachgefragt, ob es besser wurde. Worauf der Vater energisch und laut wiederholte: „Geheilt ! Die Haut war seit 4 Jahren zum ersten Mal nicht mehr blutig, sondern geschlossen, glatt, verheilt.“

Das bestätigt die schlichte Wahrheit:

Jede Heilung ist Selbstheilung ! Eiweiß und Vitamine helfen, weil der Körper mit Hilfe von molekularer Medizin seinen eigenen Weg findet.

Nicht jedes Kind mit Neurodermitis wird danach gleich aussehen wie Barbie oder Ken. Doch Fakt ist: Die Kleinen leiden weniger. Viel weniger. Es fällt eine Last ab. Molekulare Medizin, wie ich sie verstehe, wie ich sie täglich anwende, ist nichts weiter als angewandte Naturwissenschaft, beruhend auf einer Grundidee der alten Griechen:

Die Welt ist aus Teilen zusammengesetzt.

Das ist – wohlverstanden – keine objektive Tatsache, sondern eine Annahme. Aber weil ich nun einmal so geschult worden bin, sehe ich den Menschen nicht nur, aber doch auch, als faszinierende Anhäufung von Atomen. Von Molekülen. Zwischen denen Energie, zwischen denen Information hin und her flitzt. Und Gesundheit ist nichts weiter als alle notwendigen Atome beisammen zu haben. Und zwar dort, wo sie sein sollen.

Und wir wissen genau, was das heißt. U.a. aus einem Vergleich: Nehmen wir einen 20-jährigen, strahlenden, durchtrainierten Fünfkämpfer. Oder einen Schwimmer. Oder eine Tänzerin mit ihren 10 Trainingseinheiten pro Woche. Nehmen wir Supersportler ! Dann wissen wir, was normal ist. Woran man sich orientieren kann.

Daraus resultiert dann molekulare Medizin …

Kümmere dich um die essentiellen Moleküle deines Körpers, bringe sie in Ordnung und …. du wirst gesund !

Gesundheit ist also etwas ganz Einfaches: richtige Bauteile plus richtige Auswahl der Baupläne. Heißt: alle 47 essentielle Nährstoffe, regelmäßig laufen und klar denken. Heißt aber auch, wenn das System aus dem Gleichgewicht gerät, wenn wir Bronchitis haben, wenn die Knie schmerzen oder das Herz stolpert – dann müssen wir uns “kümmern“ … Um die 3 Wegweiser Richtung Heilung:

Ernährung, Bewegung, Denken

In vielen Fällen findet der Organismus nämlich von ganz allein zurück zum Gleichgewicht, zur Gesundheit. Andererseits ist z.B. bei Lungenentzündung, bei Knochenbruch, bei Herzinfarkt die Schulmedizin am Zug. In der Akutmedizin leistet sie Großes.

Das Prinzip der Heilung von innen ist so einfach und so logisch, dass es nicht in unsere komplizierte Welt passt.

Lieber sucht man nach Medikamenten, die z.B. was ganz Anderes bewirken als ursprünglich gedacht. So hat man gerade entdeckt, dass ein Malariamittel vielleicht gegen Diabetes Typ I helfen könnte! Klingt natürlich viel interessanter als „Kohlenhydrate weglassen“. Oder: Wer will schon etwas über Hühnersuppe gegen Grippe lesen? Oder vom Arzt wieder nach Hause geschickt werden mit der Aufgabe, in den nächsten 4 Wochen täglich Leber zu essen. So etwas stammt aus den Zeiten von Oma. Heute kann die Medizin doch mehr oder etwa nicht ?

Jedoch lässt sich (heute) am Blutbild ablesen, dass Oma Recht hatte. „Warum ist das Blutbild so wichtig?“, diese Frage höre ich immer wieder. „Geht es nicht auch ohne?“ Natürlich geht es auch ohne. Man kann auch im Trüben fischen, wenn man die Zeit dazu hat. Die Blutwerte sind jedoch die Basis für die Diagnose. Der erste Schritt …

Jeder hat irgendeine Besonderheit: Einer hat hohe Cholesterinwerte, was aber nichts ausmacht, weil die in seinem System logisch und elegant abgepuffert werden. Ein Anderer neigt zur Allergie, wieder ein Anderer zu schmerzenden Gelenken. Die Kunst besteht darin, nicht gegen diese Besonderheiten zu leben, sondern diese Besonderheiten anzunehmen. Und, so schwer das auch im Einzelfall sein mag, das Beste daraus zu machen. Also glücklich zu leben mit den eigenen Besonderheiten. Mit !

„Auf dem Weg zur Heilung habe ich neue Welten für mich gefunden. Welten, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Dafür bin ich dankbar.“ Heißt es oft. Und dann? Wenn der Patient am Ziel seines Weges angekommen ist, freut sich der Arzt. Ich mich über Post ! Briefe, über die ich nachdenken kann, die ich analysieren kann. Die bereiten mir wirklich große Freude. Die werden dann auch oft zur Ermutigung für alle Anderen auf dem Weg zur Heilung veröffentlicht. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Briefe !

QUELLE: Nachwort in „neue wege der heilung“ (heyne Verlag). Neuauflage August 2018