Medizinwitz des Tages 14. Dezember 2020

In Deutschland erkranken jeden Tag rund 1.400 Menschen neu an Krebs.

Deutsche Krebshilfe am 14.12.2020

Eine Ernährung auf Basis von Vollkorn hilft dabei, Diabetes bis hin zu Herz-Kreislauf-Krankheiten zu vermeiden. Zudem schützt der Verzehr von Vollkornbrot den Darm vor Dickdarmkrebs.

Apotheken Umschau am 14.12.2020

Das heurige Weihnachtsfest droht zum “Superspreader Event” zu werden.

Universitätsklinikum Essen am 14.12.2020

Intensivmediziner aus der Anästhesie in Deutschland hoffen auf die Wirkung des Lockdowns.

DGAI am 14.12.2020

Die Zahl der Herzinfarkte ist in Deutschland an Feiertagen wie Weihnachten und Silvester am höchsten.

Bundesverband Niedergelassene Kardiologen am 14.12.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 5. Februar 2020

Die Alzheimer-Krankheit ist bislang unheilbar. Neue Ansätze zur Behandlung der häufigsten Demenzform werden dringend gesucht. Hilft Gleichstrom in Verbindung mit kognitivem Training gegen Alzheimer ?

Alzheimer Forschung Initiative am 05.02.2020

Brustkrebs 2020-2040: Wohin geht die Reise ?

Landesklinikum Wiener Neustadt am 05.02.2020

Wer in der Mittagszeit am Arbeitsplatz auf belegte Brote setzt, sollte am besten zur Vollkorn-Variante greifen.

Apotheken Umschau am 05.02.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Toxine wie auch Gluten

Eine ganz unschuldige Abwehrmaßnahme der Natur entwickelt sich zum größten Feind der Menschheit. Ist verantwortlich für den Großteil der sog. Zivilisationskrankheiten. Also dem unnötig frühen Tod. Haben Sie das gewusst ? Weil sich Säugetiere über ihre gesamte Entwicklungsgeschichte hinweg von Gräsern ernährten, haben Gräser zur Abwehr Toxine entwickelt. Das sind Gifte, die speziell auf Säugetiere ausgerichtet sind.

Heißt übersetzt: Getreidekörner – die Samen von Gräsern – sind reich an Toxinen, die auch für den Menschen giftig sind.

Wer von uns hat das schon realisiert?

Getreidekörner – Weizen, Mais, Reis, Gerste, Hirse, Hafer und Roggen – sind die Samen von Gräsern. Die genannten Sorten sind die “Hauptgetreide” der modernen menschlichen Ernährung. Notgedrungen. Weizen, Mais, Reis und Gerste machen zusammen fast 70 % der weltweit landwirtschaftlich angebauten Feldfrüchte aus – nimmt man noch Hafer, Roggen und Hirse hinzu, kommt man auf 76 %.

Diese 8 Getreidesorten liefern 56 % der Nahrungsmittelkalorien und 50 % des Proteins, das von der Menschheit konsumiert wird. Die Hälfte des Eiweißes der gesamten Menschheit ist Pflanzeneiweiß. Haben Sie das gewusst? (World Review of Nutrition and Dietetics 1999;84: 19-73)

Um sich aber erfolgreich fortpflanzen zu können, haben Gräser bestimmte Strategien entwickelt. Eine davon war die Entwicklung einer Reihe toxischer Verbindungen, die ganz gezielt die Verdauung von Säugetieren sabotieren. Heißt dann ganz praktisch: Die Samen sollen den Verdauungstrakt grasender Tiere (und auch des Menschen) unbeschädigt passieren können, um dann an einem anderen Ort ausgeschieden zu werden, wo sie keimen können.

Weizenmehl besteht nach dem Gewicht zu rund 10 % aus Protein. Eines dieser Proteine, ein Bindungsprotein, ist

Gluten. Ein gefährliches Toxin. Ein Gift.

Das löst – wie alle Toxine – eine Immunreaktion aus. Diese Immunreaktion hat einen ganz natürlichen, logischen Zweck, nämlich das Gluten aus dem Darm zu entfernen, bevor es sich in größeren Mengen ansammeln kann. Nur:

  • Bei ungefähr 83 % der Bevölkerung kann es zu einer entzündlichen Reaktion auf teilweise verdautes Weizengluten kommen.
  • Bei ungefähr 30 % der Bevölkerung bilden sich im Darm Antikörper gegen das Weizengluten.
  • Bei ungefähr 11 % der Bevölkerung bilden sich im gesamten Körper zirkulierende Antikörper gegen das Weizengluten.
  • Bei ungefähr 0,4 % der Bevölkerung bilden sich systemische Antiautokörper, die nicht nur das Gluten angreifen, sondern auch Zellen im Darm, in der Schilddrüse, in der Bauchspeicheldrüse und anderen Ortes.

Bei diesen letzten 0,4 % wird Zöliakie diagnostiziert. Heißt, die Darmschleimhaut wird zerstört. Oft völlig. Solche Menschen nehmen rapide ab und werden krank, weil sie die nötigen Nährstoffe nicht mehr aufnehmen können.

Und jetzt sagt Prof. DDr. Detlef Schuppan (News vom 19.02.2015 und 05.12.2015): Auch andere Getreide enthalten Agglutinine, die den Körper auf verschiedene Weise schädigen. Sind also auch Toxine. Gifte.

Und Sie essen noch Vollkornbrot (News vom 05.10.2017) oder Müsli  (News vom 18.02.2011) ?

QUELLE:  Perfect Health Diet (2018, Thieme Verlag)

VdF spricht von hoher Nährstoffdichte im Orangangensaft

Wegen seiner hohen Nährstoffdichte wird Orangensaft von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht in als Getränk eingestuft, sondern der Gruppe pflanzlicher Lebensmittel zugeordnet, heißt es in einer Aussendung vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VDF). Das drücke sich auch darin aus, dass “gelegentlich” eine Portion Obst am Tag durch ein Glas Orangensaft ersetzt werden kann.

Foto: obs / Fruit Juice Matters / Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) / U. Bender

Laut VdF ist Orangensaft in Deutschland ein “Frühstücksklassiker”, weil sein Gehalt an Vitamin C dazu beiträgt, Müdigkeit zu verringern. “Erstaunlich” sei daher, dass “O-Saft” bei anderen Gelegenheiten kaum getrunken werde, obwohl er “mit seinen ernährungsphysiologischen Werten” durchaus punkten könnte. Wer z.B. gerne Salat isst, könnte mit einem Glas Orangensaft dessen ernährungsphysiologische Potenzial “erst richtig” freisetzen. Das Vitamin C in Orangensaft trage nämlich dazu bei, dass der Körper Eisen besser aufnehmen kann.

Besonders für Menschen, die kaum Fleisch essen, sei es wichtig, die Eisenzufuhr zu erhöhen. Mit den richtigen Lebensmitteln kombiniert, sorge Orangensaft laut VdF auch für ein längeres Sättigungsgefühl nach dem Frühstück. Besonders effizient sei dabei das Zusammenspiel von Orangensaft, Vollkornbrot, Joghurt und Ei. Natürliche Zucker würden nämlich zusammen mit Proteinen, Fett und Ballaststoffen für einen niedrigen Glykämischen Index der Mahlzeit sorgen, was wiederum das Sättigungsgefühl verlängern und das Verlangen nach Zucker verringern würde. Zudem könne Vitamin C dabei helfen, Nitrit, wie es in Salaten vorkommen kann, unschädlich zu machen.

Kalium und Folsäure

Schon ein kleines Glas Orangensaft (150 ml) decke über 50 % des täglichen Bedarf an Vitamin C ab. Weitere relevante Inhaltsstoffe im Orangensaft seien Kalium und Folsäure. Gerade von Folsäure werde tägliche Zufuhr von 300 mcg empfohlen. Da hätten auch “viele Erwachsene einen Nachholbedarf”, denn laut der DGE bleiben Männer mit 207 mcg pro Tag und Frauen mit 184 mcg pro Tag unter dieser Empfehlung. “Wer tagsüber nur wenig Obst und Gemüse gegessen hat, der kann abends mit einem Glas Orangensaft die versäumte Vitaminzufuhr nachholen”, so der VdF.

Heilwasser ist mehr als ein Durstlöscher

Heilwässer aus der D-A-CH-Region wie etwa Gerolsteiner, Preblauer oder das Original Zurzacher sind nicht nur Durstlöscher, sondern haben dank bereits aufgelöster Mineralien auch eine Gesundheitswirkung. Demnach ist deren Kalzium genauso wirksam wie das in der Milch, deren Magnesium ebenso gut verfügbar wie aus Vollkornbrot. Laut dem deutschen Informationsbüro Heilwässer könnten sie auch bei Sodbrennen, träger Verdauung, Übersäuerung und Osteoporose helfen.

Foto: obs / Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH / Staatl. Fachingen

Das noch dazu ohne Nebenwirkungen, auch “wenn man sie in größeren Mengen trinkt”. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind: Kalzium (ab 250 mg/l), Magnesium (ab 100 mg/l), Hydrogencarbonat (ab 1,3 g/l), Sulfat (ab 1,2 g/l) und Lithium (ab 0,5 mg/l)