Medizinwitz des Tages 16. April 2020

Das Ziel muss sein, dass bei der nächsten Pandemie die Gesellschaft und das öffentliche Leben nicht wieder zum Erliegen kommen. Dazu braucht das Gesundheitssystem in Österreich Investitionen, Investitionen und Investitionen.

Offensive Gesundheit am 16.04.2020

Aus wissenschaftlich-medizinischer Sicht ist Kaffee die positive Überraschung der letzten Jahre.

Institut für Prävention und Ernährung am 16.04.2020

Hörakustiker sind in Deutschland systemrelevant und damit wichtig für die Volksgesundheit. So haben es die Bundesregierung und die Bundesländer beschlossen. Schließlich gibt es hierzulande auch rund 5,4 Mio. Bürger mit einer indizierten Schwerhörigkeit.

Bundesinnung der Hörakustiker KdöR am 16.04.2020

Es ist unverständlich, dass in österreichischen Spitälern zwar die Anzahl der Toiletten normiert ist, es aber keine Vorgaben gibt, welches und wie viel Personal vor Ort sein muss.

Gewerkschaft vida am 16.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 10. Dezember 2019

Globale Lebensmittelsysteme verursachen versteckte Kosten in Höhe von 12 Bill. Dollar im Bereich von Umweltschäden bis hin zur Volksgesundheit.

Barilla Foundation am 10.12.2019

23 % der Österreicher nehmen täglich 5 oder mehr Medikamente ein.

Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger am 10.12.2019

Deutschlands Arbeitnehmer haben im Vorjahr rund 4,5 Mrd. € verschenkt, weil sie auf einen Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse verzichteten.

Check24 GmbH am 10.12.2019

36 Mrd. € jährliche Wertschöpfung durch Zahnarztpraxen in Deutschland. Und jeder Arbeitsplatz in einer Praxis schafft 0,6 weitere Arbeitsplätze außerhalb.

Bundeszahnärztekammer am 10.12.2019

Werbeverbote für Tabakprodukte und E-Zigaretten sind ein gesundheitspolitischer Rückschritt.

Deutscher Zigarettenverband am 10.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 15. Mai 2019

Nur mehr 23 % der Deutschen vertrauen der Schulmedizin voll und ganz.

Stada Arzneimittel AG am 15.05.2019

Lebensmittel lassen sich nicht in gesund und ungesund einteilen. Eine solche Bewertung spiegelt daher falsche Tatsachen wider.

Wirtschaftliche Vereinigung Zucker am 15.05.2019

Beim Thema Bluthochdruck wird dringend geraten, in Österreich die kompetente Beratung durch Apotheken in Anspruch zu nehmen. Diese wissen alles über die richtige Medikation und deren Einnahme. Zudem geben sie Auskunft über mögliche unerwünschte Neben- und Wechselwirkungen der Medikamente. Und: In der Apotheke kann auch gleich der Blutdruck gemessen werden. Gegebenenfalls wird man danach an einen Arzt verwiesen.

Österreichischen Apothekerkammer am 15.05.2019

Ein nicht unbeträchtlicher Teil an Patienten mit Depressionen in Österreich spricht auch auf mehrere Behandlungsversuche mit erstattungsfähigen Antidepressiva nicht oder nur unzureichend an. Einem Teil dieser Patienten könnten neue Medikamente sehr helfen. Werden jedoch diese Präparate den Patienten vorenthalten, so gibt es ein volksgesundheitliches Problem von großer Tragweite.

Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am 15.05.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder die Konsequenz “absurd” ist …

Kritik an Schweizer Krankenkasse wegen Sport App und Rabattsystem

Grundversicherte in der Schweiz, die der Krankenkasse Helsana mittels einer Gesundheits-App beweisen, dass sie Sport treiben, erhalten Geld aus der Versicherungsprämie zurück. Einer der wohl besten Wege zur Steigerung der Volksgesundheit, möchte man meinen. Doch dagegen regt sich heftiger Widerstand bis hin zum Stopp der Aktion: Solche Prämienrabatte würden das Solidaritätsprinzip der Grundversicherung untergraben, heißt es.

Die Helsana Krankenkasse brennt für das Leben … (Foto: MHJ)

Das Bonusprogramm Helsana+ belohnt gesunde, sportliche und technisch versierte Versicherte mit einer finanziellen Entschädigung. Sie können die Helsana App mit Gesundheits-Apps wie „Google Fit“ oder „Apple Health“ verbinden, welche Herzfrequenz, Schrittzahl, Kalorienverbrauch, Bewegungsdaten usw. erfassen. Doch dadurch würden Kranke und solche Versicherte diskriminiert, die keinen Sport treiben können (wollen), technisch nicht versiert sind oder Wert auf Privatsphäre (!) legen. Das findet eine „breite Koalition“ in einem Protestbrief, denn anders als in der Zusatzversicherung gelte in der Grundversicherung das Solidaritätsprinzip.

In der Kritik von Helsana+ tun sich vor allem auch 3 Nationalräte hervor. Nach deren Meinung sei nämlich denkbar, dass angesichts stetig steigender Prämien viele Versicherte diese nur noch bezahlen können, wenn sie an einem solchen Rabattsystem teilnehmen und ihre Gesundheitsdaten preisgeben. Es sei zudem „äußerst heikel“, wenn man seine Krankenkasse über sportliche Aktivitäten informieren und die Gesundheitsdaten übermitteln müsse. So könnten Krankenversicherungen auch einen sich verschlechternden Gesundheitszustand erkennen und diesen „zum Nachteil der Versicherten“ verwenden …