Medizinwitz des Tages 18. Februar 2020

Die Top 20 Lebensmittel-Mythen, die von deutschen Erwachsenen geglaubt werden: (4.) Der Verzehr von Kohlenhydraten führt zu einer Gewichtszunahme. (7.) Menschen brauchen für eine ausreichende Proteinversorgung rotes Fleisch in der Ernährung. (8.) Zu viel Obst zu essen schadet wegen des Fruchtzuckers der Gesundheit.

Upfield am 18.02.2020

Wird es den Hausarzt, Frauenarzt, Orthopäden oder Hautarzt in der Nähe in Zukunft noch geben ? Das ist eine berechtigte Frage, wenn man sich anschaut, wie viele Ärzte ihre Praxis abgeben wollen und wie viele Ärzte in eine Praxis einsteigen wollen. Dabei offenbart sich ein zunehmender Ärztemangel – deutschlandweit.

Freie Ärzteschaft am 18.02.2020

In Österreich treten ab 1. April 2020 die gesetzliche Verpflichtung zur Meldung von Lieferverzögerungen bei Arzneimitteln sowie ein temporäres Exportverbot in Kraft. Die pharmazeutische Industrie zeigt sich erfreut.

Pharmig am 18.02.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 7. Januar 2020

Trotz milliardenhoher Einsparungen durch Rabattverträge befreien die deutschen Krankenkassen ihre Versicherten nur bei 21 % der Rabattarzneimittel von der Zuzahlung. Dabei könnte jede Krankenkasse auf die Zuzahlung von 5-10 € verzichten, wenn ein entsprechender Rabattvertrag mit dem pharmazeutischen Hersteller abgeschlossen wurde. Zudem sind auch die Apotheken dazu verpflichtet, das ärztlich verordnete Arzneimittel gegen das Rabattarzneimittel der Kasse des Versicherten auszutauschen.

ABDA am 07.01.2020

Wie im Forderungskatalog der ÖÄK festgehalten, sind dringend Maßnahmen nötig, um den Arztberuf in Österreich attraktiver zu machen.

Österreichische Ärztekammer am 07.01.2020

Wir vom Pharmig freuen uns, dass der Regierungsbildungsprozess in Österreich nach der Nationalratswahl im Herbst 2019 so schnell abgeschlossen werden konnte. Das zeigt den Willen der neuen Regierung und ist ein positives Signal. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine gedeihliche und gute Zusammenarbeit mit Rudolf Anschober, dem neuen Bundesminister für Soziales und Gesundheit, sowie allen weiteren Verantwortlichen der österreichischen Bundesregierung. … Abschließend danken Präsident von Lattorff und Generalsekretär Herzog der scheidenden Ministerin Dr. Brigitte Zarfl für ihre verantwortungsvolle und engagierte Tätigkeit im Kabinett der ehemaligen Bundeskanzlerin Dr. Brigitte Bierlein.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 07.01.2020

Die Österreichische Apothekerkammer begrüßt das im neuen Regierungsprogramm festgeschriebene klare Bekenntnis der neuen Bundesregierung zu einer hochwertigen, flächendeckenden und umfassenden Medikamentenversorgung für die ganz Österreich durch das bewährte System der öffentlichen Apotheken sowie die Anerkennung und Verankerung der Apothekerschaft als wichtige Säule im Gesundheitssystem.

Österreichische Apothekerkammer am 07.01.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 15. November 2019

Jede Gesundheitsreform muss im Sinne der Patientinnen und Patienten stattfinden. Das Ziel ist ein bedarfs- und patientenorientiertes System, das heute, morgen und in Zukunft dafür sorgt, dass Arzneimittel und Therapien dort zur Anwendung kommen, wo sie gebraucht werden – und das ist bei Patientinnen und Patienten.

Pharmig am 15.11.2019

Dass vor dem Eintritt in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Universitäten ein aufrechter Impfschutz verpflichtend sein muss, ist ein wesentlicher Punkt im Kampf gegen Masern. Auch in Gesundheitsberufen tätige Personen sollten sich immer ihrer speziellen Verantwortung und Vorbildwirkung bewusst sein und auf einen aufrechten Impfstatus achten.

Österreichische Ärztekammer am 15.11.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 15. Juli 2019

In Deutschland gibt es viel zu viele Krankenhäuser. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell 1.400 Spitäler auf deutlich unter 600 würde die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern.

Bertelsmann Stiftung am 15.07.2019

Krankenhäuser sind keine Profitcenter, sondern Teil der staatlichen Daseinsvorsorge. Um eine gute stationäre Versorgung sicherzustellen, sind deutlich erhöhte Investitionen in die Spitäler für Umstrukturierungen, neue Technologien und Digitalisierung notwendig. Dazu ist es dringend erforderlich, dass die Länder ihrer Investitionsverpflichtung zur Gänze nachkommen. Für die Implementierung neuer digitaler Technologien ist zusätzlich der Einsatz von Bundesmitteln unabdingbar.

Marburger Bund am 15.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Psychische Erkrankungen: 10 Tipps für Unternehmen zum Gegensteuern

Wegen psychischer Erkrankungen nehmen in Firmen nun schon seit Jahren die Arbeitsunfähigkeitstage zu. Auch die Anzahl an diesbezüglichen Krankenständen hält die GS Consult GmbH für „alarmierend“: Mit mehr als 17 % kamen 2016 nämlich die psychischen Erkrankungen erstmals an 2. Stelle. Nur übertroffen vom Muskel- und Skelett-System mit 22,2 %. Solche Ausfallzeiten sind für Unternehmen natürlich eine hohe finanzielle Belastung.

Foto: obs / GS Consult GmbH / B. Jackson

Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) werden sich bis 2030 die dadurch verursachten direkten Kosten in Deutschland auf rund 32 Mrd. € belaufen. Darum auch sind Firmen seit 2013 ausdrücklich dazu verpflichtet, bei der vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsbedingungen auch psychische Belastungen zu berücksichtigen. Giovanni Sciurba von GS Consult hat für Führungskräfte folgende 10 Tipps für die Praxis im Firmenalltag parat:

(1) Durch eine Verbesserung der Arbeitsabläufe mit klaren Aufgaben lässt sich das Stressempfinden der Mitarbeiter reduzieren. (2) Ein bewusster Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln – wie z.B. Verzicht auf E-Mails nach Feierabend – nimmt ebenfalls Druck. (3) Bei Veränderungsprozessen im Unternehmen sollte stets offen und transparent kommuniziert werden. (4) Voraussetzung für eine gute und konstruktive Zusammenarbeit ist die Wertschätzung der Arbeitnehmer durch eine faire Gehalts- und Personalpolitik sowie einer Kommunikation auf Augenhöhe.

Tipps 5-10

(5) Große Bedeutung für das psychische Wohlbefinden hat die Einbindung in Entscheidungsprozesse. (6) Vorgesetzte sollten die Beschäftigten immer entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen einsetzen. (7) Das Definieren von Zielen und Perspektiven in Entwicklungsgesprächen erhöht die Motivation der Angestellten. (8) Durch die Personalplanung sollte vermieden werden, dass Beschäftigte oft Überstunden machen müssen. (9) Bei Konflikten sollten Führungskräfte hinhören und zu Lösungen beitragen. (10) Eine ausgewogenen Work-Life-Balance kann die Mitarbeiter langfristig gesund und zufrieden erhalten.