Medizinwitz des Tages 2. September 2020

In der Medizin wird um jeden Preis der Tod bekämpft und nicht mehr nach Lebensqualität gefragt.

Dr. Günther Loewit, Arzt und Buchautor, am 02.09.2020

Ein gemeinsames Merkmal von Medizin und Religion ist die Verbreitung von Angst und das Angebot mehr oder weniger kostenpflichtiger Lösungen.

Dr. Günther Loewit, Arzt und Buchautor, am 02.09.2020

Das Sars-CoV-2-Virus trifft auf eine Gesellschaft, die im Glauben lebt, dass die Medizin alles kann und der Tod nicht mehr das natürliche Ende des Lebens, sondern ein Versagen der Medizin sein muss.

Dr. Günther Loewit, Arzt und Buchautor, am 02.09.2020

Ich konnte als Arzt noch kein einziges Leben dauerhaft retten. Mein Lebenswerk liegt also am örtlichen Friedhof.

Dr. Günther Loewit, Arzt und Buchautor, am 02.09.2020

Ein Faktor, dem während der Corona-Pandemie wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist die enorme Müllproduktion insbesondere durch die Nutzung von Einmalmasken. Das Wirtschaftsministerium schätzt, dass durch Einmalmasken und Einmalhandschuhe pro Jahr allein in Deutschland ein Abfallvolumen von 1,1 Mio. Tonnen zu erwarten ist.

Luoro GmbH am 02.09.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 22. Juni 2020

Es gibt viele Fragen, die ein Mediziner nicht beantworten kann. Beispielsweise, wenn es um die Verhältnismäßigkeit der Mittel geht.

Universität Bonn am 22.06.2020

Österreich muss weiterhin wachsam und verantwortungsvoll bleiben. Das Corona-Virus ist nach wie vor unter uns ! Es hat auch nichts von seiner Gefährlichkeit verloren und kann jederzeit wieder in einem größeren Stil ausbrechen. … Bislang wurden in Österreich pro 100.000 Einwohner jeweils 195 positiv auf Corona getestet.

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober am 22.06.2020

Die derzeit einzige gezielte Therapieoption bei Covid-19 ist die passive Immunisierung durch Blutplasma von bereits genesenen Patienten, sprich Rekonvaleszentenplasma. Selbst eventuell dabei auftretende Nebenwirkungen sind gut beherrschbar. Personen, die schwer erkrankt waren und wieder gesund sind, haben eine große Menge Antikörper gebildet. 

Österreichische Ärztekammer am 22.06.2020

Wie schon der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller begrüßt auch der Pharmig die Pläne der EU-Kommission, im Rahmen einer “EU Vaccines Strategy” die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 mit 2,7 Mrd. € zu unterstützen.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 22.06.2020

Der Bedarf an Psychotherapie in Österreich steigt massiv, gleichzeitig aber ist sie für immer weniger Menschen finanziell leistbar. Dabei ist die Psychotherapie schon seit über 100 Jahren das Mittel der Wahl zur Behandlung psychischer Erkrankungen und Leidenszustände. Der ÖBVP geht davon aus, dass es derzeit für gerade einmal 0,8 % der Österreicher Psychotherapie auf Krankenschein gibt. Der Rest muss entweder lange warten (Kontingentierung als historisches Relikt !) oder in die eigene Tasche greifen.

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie am 22.06.2020

Das Wesen einer Pandemie ist, dass das eigene Handeln nicht nur Auswirkungen auf die persönliche Gesundheit hat. Vielmehr soll eigenverantwortliches Handeln – anders als das Wort auf den ersten Blick impliziert – vor allem andere schützen und die Verbreitung des jeweiligen Virus möglichst hintanhalten. Es geht also vor allem um das permanente solidarische Verhalten. Und das, ohne zu wissen, ob man überhaupt ansteckend ist.

ORF.at am 22.06.2020

Glatte Haut für mindestens ein Jahr schafft man, wenn auch der untere Bereich der Haarwurzel zerstört wird. Dies geschieht mit Blitzlampe und Laser und funktioniert am besten bei heller, ungebräunter Haut im Winter. Blitzlampen werden für die Enthaarung größerer Flächen eingesetzt, allerdings bergen sie die Gefahr, die Haut zu verbrennen. Mit dem Laser kann der Hautarzt das Haar ganz gezielt entfernen.

Apotheken Umschau am 22.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 16. Mai 2020

Für eine Brustvergrößerung gibt es 12 verschiedene Techniken mit 25 Sub-Varianten. Die ästhetische Brustvergrößerung ist für Frauen heutzutage auch fast so selbstverständlich geworden wie der Gang zum Friseur.

Mc Aesthetics UG am 16.05.2020

Am 16. März 2020 trat in Österreich das Covid-19-Maßnahmengesetz in Kraft. Es legte Ausgangsbeschränkungen fest und zugleich wurden per Verordnung mit “Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19” die Betriebsstätten des Handels, der Dienstleistungen sowie von Freizeit und Sport geschlossen.

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege am 16.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Sinnlose Tatsachen … der Corona Krise

Je gefährlicher man eine Lage darstellt, einen Virus, desto wichtiger wird nicht nur das jeweilige Fachgebiet, sondern man auch als Experte selbst. Und natürlich gibt es Virologen, denen die Corona Krise als Gunst der Stunde erscheint, die es zu nutzen gelte. Schließlich oder noch dazu fließen derzeit Fördermittel viel deutlicher und schneller denn je. Wer an einem Impfstoff gegen das Corona Virus forscht, bekommt plötzlich Millionen € von der jeweiligen Bundesregierung !

Doch deshalb muss man nicht gleich zu Verschwörungstheorien greifen: Virologen machen dies oder jenes und verdienen damit viel Geld usw.. Man kann – das kann man immer – die Fakten so deuten, aber der Virologe X oder der Virologe Y ist für sich genommen gewiss ein anständiger Wissenschaftler. Das kann man auch belegen, denn es gibt nämlich sehr wohl auch andere Stimmen, die im Fernsehen, in den Nachrichten der Massenmedien nicht vorkommen. Man fragt sich, warum eigentlich nicht ?

Darum hier ein paar solcher Zitate bekannter Virologen (Quelle s. unten):

  • Der Immunologe Prof. Stefan Hockertz (ehemals Uni Hamburg) erklärt in einem Radiobeitrag, dass Covid-19 nicht gefährlicher sei als Influenza und die politisch gesetzten Maßnahmen daher völlig überzogen. Die Bilder aus Italien und Spanien seien dem besonderen Blick auf ein ohnehin marodes Gesundheitssystem geschuldet.
  • Prof. Hendrik Streeck, leitender Virologe der Uniklinik Bonn (News vom 24.03.2020), meint, dass die Sterblichkeit nach Ende der Infektionswelle nicht höher als in den vergangenen Jahren liegen könnte. Bei SternTV sagte er: „Einige Experten zeichnen Horrorszenarien, andere sehen das mit kühlem Kopf. Wäre das Virus nicht aufgefallen, hätte man vielleicht gesagt, wir haben dieses Jahr eine schwerere Grippewelle.
  • Prof. Sucharit Bhakdi forschte und lehrte bis 2012 am Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Uni Mainz. Das vorhergesagte Horrorszenario um Covid-19 hält der thailändische Mediziner für falsch. Die aktuellen Maßnahmen seien grotesk, überbordend und gefährlich. Gesellschaftlich gesehen würden diese einem kollektiven Selbstmord gleichen.
  • Die Virologin Prof. Karin Mölling vom Max-Planck-Institut Berlin warnt bei Phönix vor Panikmache und hält die aktuellen Maßnahmen nicht für verhältnismäßig.
  • Der Gesundheitswissenschaftler Prof. John Ioannidis (Uni Stanford) erklärt, dass sowohl die Einschätzung zur Verbreitung des Virus als auch die jetzt beschlossenen Gegenmaßnahmen auf nicht verlässlichen Daten und Evidenz beruhen. Seiner Meinung nach habe man sich durch den sog. Shutdown entschieden, von einer Klippe zu springen, ohne zu wissen, ob das eine rationale Handlung ist und die Landung sicher.
  • Der bekannte Risikoforscher Prof. Gerd Gigerenzer (Uni Potsdam) denkt, dass man sich mit dem Corona Virus ziemlich sicher vor dem Falschen fürchtet. Der Gründer des Institutes „Simply Rational“ frägt sich, warum die Gesellschaft aus der falschen Panik vor der Schweinegrippe nichts gelernt habe.
  • Und last but not least mahnt die Ökonomin Prof. Margit Osterloh (Uni Basel) die Notwendigkeit von Vergleichen ein. Die Medien sollten die beinahe stündlichen Corona-Meldungen nicht ohne entsprechende Vergleiche mit den Todesfällen bei früheren Epidemien veröffentlichen. Nur so sei eine realistische Risikoeinschätzung möglich.

Gerade zur Abschätzung solcher Pandemien wurde 2008 das europaweite Projekt

euroMOMO

(European monitoring of excess mortality for public health action) gestartet. Dessen Ziel ist, in ECHTZEIT standardisierte Gesamtmortalität in Europa darzustellen. Bis zur Woche 11/2020 war weder auf europäischer Ebene, noch in Italien eine besondere Erhöhung der Todeszahlen messbar. Selbst leichte Ausschläge wie in früheren Jahren, die durch mehr Grippetote in den Wintermonaten ausgelöst wurden, sind auf der besagten gesamteuropäischen Ebene nicht sichtbar.

Das sind ein paar Tatsachen, jedoch sinnlos !

Das sind so Tatsachen wie „Leere Kohlenhydrate machen krank“. Sinnlos ! Oder so Tatsachen wie: „Am Corona Virus sterben nur Alte mit schweren Vorerkrankungen“. Sinnlos. Noch sinnloser: Deren „Vorerkrankungen“ könnten auch eine Folge von „Übergewicht“ sein ….

(Massen-)Panik folgt ganz offensichtlich anderen Gesetzen !

QUELLE:  praxiskollektiv.de (MVZ praxiskollektiv reiche 121 e.G.)

Medizinwitz des Tages 17. März 2020

Die Pharmaindustrie kämpft mit den Waffen der Forschung gegen das neue Coronavirus und die damit verbundene Atemwegsinfektion Covid-19. Mehrere verschiedene Behandlungsansätze werden derzeit getestet. Auch an Impfstoffen wird geforscht. Für allzu großen Optimismus ist es aber noch zu früh.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 17.03.2020

Die Arzneimittelforschung ist sehr kostenintensiv.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 17.03.2020

Der Kampf gegen das Coronavirus, die Erforschung einer Arzneimitteltherapie, die Impfstoffentwicklung sowie das Unterbinden der Ausbreitung des Virus ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Die Pharmaindustrie trägt dazu bei. Das sind gute Nachrichten in schwierigen Zeiten.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 17.03.2020

Der 123. Deutsche Ärztetag von 19.-22. Mai 2020 in Mainz wird abgesagt. Vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie in Deutschland kann jeder Einzelne dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, indem man den Kontakt zu anderen reduziert und damit Infektionsmöglichkeiten minimiert. Ärztinnen und Ärzte müssen in diesem Sinne ganz besonders Verantwortung zu übernehmen.

Bundesärztekammer am 17.03.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …