Medizinwitz des Tages 13. März 2020

Man darf nicht vergessen, dass die Entwicklung von Arzneimitteln ein Langzeitprojekt ist. Wenn es dann schon nach 1,5 Jahren einen Impfstoff gegen Covid-19 geben wird, so ist das enorm schnell.

Pharmig am 13.03.2020

Studien zeigen, dass sich mit Süßstoffen als Zuckerersatz nur mäßige Abnehmerfolge erzielen lassen. Manche Studien fanden sogar eine Verbindung zwischen Süßstoffen und Gewichtzunahme.

Deutsches Institut für Ernährungsforschung am 13.03.2020

Experten verweisen außerdem darauf, dass Süßstoffe im Verdacht stehen, Stoffwechsel und Darmmikrobiom ungünstig zu beeinflussen und so Übergewicht und Diabetes zu fördern. Die bisherigen Studien reichen aber nicht aus, um Nutzen und Risiken zu beurteilen.

Apotheken Umschau am 13.03.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Määhditation

Wenn Sie sich jetzt fragen, was das denn für komische Überschrift ist, dann sage ich Ihnen gleich, dass es in diesen News um Meditation geht. Hätten Sie wohl auch so erraten. Eine Gebrauchsanleitung. Und um das Schafsein. Damit gemeint ist das putzig, wollige Tierchen …

Schafe zeigen uns, wie man meditiert.

Schauen Sie einmal auf die Augen des Schafs ? Die sind zwar geöffnet, nur sieht man ganz genau, dass das Schaf „nicht da“ ist. Schafe genießen die Sonne und schauen dabei durch die Ferne „hindurch“. Sind im Reinen mit sich. Ihr Fühlen und Handeln ist nicht nur im Einklang, sie sind identisch.

Lebendiges, fühlendes, reines Wohlbefinden.

Schafe sind die pelzigen Sonnenwesen. Aus ihrer Wolle kann Vitamin D gewonnen werden. Ist das nicht irre ? Und Schafe määhditieren natürlich, weil es jeden Tag immer jeweils nur eine Sache tun. Schaf sein. Und Schaf sein, Vitamin D produzierendes Sonnenwesen zu sein, bedeutet:

  • Bewegung
  • täglich richtiges Fressen
  • tägliche Erholung

Bedeutet auf uns Menschen übertragen:

  • täglich laufen
  • Verzicht auf Zucker und Mehl
  • täglich meditieren

Und wollen Sie wissen, wie ein wirklich meditierender Mensch aussieht ? Das wissen Sie bereits (siehe News „Kindliche Fühler“ 25.12.2019). Gucken Sie sich das folgende Bild des Kindes noch einmal an. Achten Sie dabei auf die Hände des Kindes, insbesondere auf die rechte Hand !

Kleiner Tipp: wenn Sie meditieren, wirklich meditieren, wird sich Ihre Hand genauso verhalten. Das kommt wie von selbst. Erzwingen nützt da nichts.

Meditation ist nicht auf ein Sitzkissen setzen und „Auf geht’s Meditation“.

Meditieren bedeutet sich ins Leben einfühlen. Können Sie als Anfänger am besten im Auto beginnen. Beim Autofahren dann nicht öfter als 4 Mal pro Minute atmen. Dann nämlich schießt nach 5 Minuten Ihr Kalzium in die Höhe, das kleine Salz der inneren Ruhe. Und plötzlich regt man sich nicht mehr über Baustellen auf, über die langsamen Mitmenschen auf der Überholspur. Man urteilt nicht länger und kommt garantiert mit Flow-Gefühl effizient in die Arbeit.

Dann, und nur dann, sind Sie ein Mensch. Ein Sonnenwesen ohne Sorgen, das kluge Entscheidungen fällt. Wie von selbst …

Medizinwitz des Tages 9. Oktober 2019

Der amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson ist wegen eines Medikaments, das als eine der Nebenwirkungen Männern Brüste wachsen lässt, zur Strafzahlung von 8 Mrd. $ verurteilt worden. Dem Pharmariesen wird vorgeworfen, Nebenwirkungen des Antidepressivums “Risperdal” verschwiegen zu haben. Johnson & Johnson bezeichnete das Urteil als “in grober Weise unangemessen” und kündigte Berufung an. … Das Urteil ist dennoch brisant, da der Pharmakonzern bereits mit über 10.000 ähnlichen Klagen konfrontiert ist.

Neue Zürcher Zeitung am 09.10.2019

61 % der deutschen Spitalsärzte haben nicht genug Zeit für die Behandlungen. Doch nur 11 % aller Ärzte würden deshalb das Gesundheitssystem in Deutschland als schlecht bezeichnen.

Der Spiegel am 09.10.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 14. August 2019

Nebenwirkungen der Antibabypille werden häufig als gegeben hingenommen. Viele Frauen beginnen schon als Teenager mit der Einnahme und entwickeln im Umgang damit eine gewisse Routine. Manche Nebenwirkungen werden von den Frauen auch nicht mit der Pille in Verbindung gebracht.

Zava am 14.08.2019

Heute stützen Ärzte die Behandlung von Herzinsuffizienz auf äußere Anzeichen und Symptome wie Kurzatmigkeit und Gewichtszunahme. Da diese jedoch im Verlauf der Krankheit erst sehr spät auftreten, erhält der Patient das nötige Medikament zur Stabilisierung seines Zustandes nicht frühzeitig genug.

Vectorious am 14.08.2019

In Österreich besteht für Apotheken neben dem Vertriebsmonopol auch ein Gebietsschutz und die gesetzliche Preisregelung für Medikamente, um ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln zu gewährleisten. Dennoch häufen sich die Fälle, in denen wichtige Medikamente nicht lieferbar sind. Offensichtlich sind die Apotheken trotz der Schutzgesetze nicht in der Lage eine lückenlose Versorgung zu garantieren.

Ärztekammer für Tirol am 14.08.2019

Ab sofort können am Fasten Interessierte in Deutschland und Österreich die durch wissenschaftliche Studien belegte Scheinfasten-Methode als 5-tägiges Gesamtpaket erwerben. Trotz der Nahrungsaufnahme gehen die gesundheitlichen Effekte des Fastens nicht verloren.

ProLon am 14.08.2019

casusQuo begrüßt die Entscheidung des Bundessozialgerichtes in Deutschland. Seit vielen Jahren ist die Beatmung bei Neugeborenen ein Dauerbrenner in der Krankenhausabrechnungsprüfung.

casusQuo GmbH am 14.08.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Deutschlands Apotheker sehen Zukunft skeptisch

Die selbständigen Apotheker in Deutschland schätzen 2017 die Zukunft ihrer Branche und des eigenen Betriebs deutlich pessimistischer ein als noch 2016. Das ist nur ein Ergebnis, welches dem Apothekenklima-Index 2017 zu entnehmen ist, einer Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Demnach erwarten 4 von 10 Apothekern in den kommenden 2-3 Jahren eine etwas oder sogar deutlich schlechtere Entwicklung für ihr Geschäft. Und für die gesamte Branche “Apotheken” rechnen sogar fast 2 Drittel (64,4 %) der Apothekeninhaber mit einer Verschlechterung in naher Zukunft.

Noch vertreten ABDA-Präsident Schmidt und Vizepräsident Arnold knapp 20.000 Apothekeninhaber … (Foto: obs / ABDA / Hinz)

Wesentlicher Grund für die Stimmungseintrübung ist das Urteil des Europäischen Gerichtshof vom Oktober 2016, wonach ausländische Versandhändler sich nicht mehr an die in der Arzneimittelpreisverordnung verankerten (einheitlichen) Preise für rezeptpflichtige Medikamente halten müssen. Die Apotheker in Deutschland sehen darin eine Schieflage im Wettbewerb entstehen, weshalb auch mehr als die Hälfte davon ihre Investitionen bremsen wollen. Ein Drittel der Betreiber wolle sogar Personal einsparen. Zudem dürfte in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern der Umfrage zufolge auch die Ausbildung unter dem EuGH-Urteil leiden. 80 % der deutschen Apothekeninhaber wollen daher wieder ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Medikamenten.

“Dass die Zahl der Apotheken in Deutschland bereits seit Jahren sinkt, ist bekannt. Wenn sich nun auch noch das Klima in den Apotheken innerhalb eines Jahres so massiv trübt, dann ist das noch mehr Grund zur Besorgnis. Schließlich wollen und müssen wir die gute Arzneimittelversorgung zwischen Usedom und Schwarzwald aufrecht halten”, kommentiert Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA, den Bericht. Mit ihren “Kernpositionen zur Bundestagswahl 2017” hatte sich die Bundesvereinigung bereits im Frühjahr 2017 zu der freiberuflichen Leistungserbringung, einer Stärkung der flächendeckenden Versorgung und einer Weiterentwicklung des Honorarsystems bekannt.