IKEA statt Schulmedizin ?

Erleben, was Energie bedeutet. Mehr Kraft, mehr Energie, mehr Ausdauer. Erinnern Sie sich an diese beiden News vom 08.04.2018 und 23.10.2017 ? Und was hier jetzt folgt, ist je nach Standpunkt entweder die übliche Anklage der Schulmedizin oder aber ein Bericht über den Blick in den Himmel. In ein neues, strahlendes Leben:

Energiegeladen, ohne Schmerzen und Depressionen.

Auch diese Zuschrift soll Ihnen, sehr verehrte Leser, mehr als deutlich machen, dass Sie mit chronischen Beschwerden (hier dann eine Blasenentzündung seit 20 Jahren) bei der Schulmedizin an der falschen Adresse sind. Da können Sie genauso gut zu IKEA gehen. Dort bemüht man sich auch sehr freundlich um Sie. Vielleicht sollte man wirklich umdenken …

Dann würde man vielleicht erkennen, dass ein gesundes, glückliches Leben – also gemeinhin das Lebensziel auf dieser Welt – nichts mit der Theorie und Praxis der Schulmedizin zu tun hat. Gar nichts ! Das dürfen Sie aber diesem System nicht übel nehmen, denn in keinem medizinischen Lehrbuch wird Energie oder Lebensglück versprochen. Die solidarisch finanzierte Reparaturmedizin hat ganz andere Themen …

Aber jetzt zur E-Mail des heutigen Tages: Tiefes Leid, höchste Freude und eine wohl durchdachte Philosophie. Eine wirklich ungewöhnliche Verknüpfung ?

Ich habe eine 20 Jahre dauernde chronische Zystitis und eine ebenso lange Phase von PMS vollständig in den Griff bekommen. Ohne Urologen, ohne Frauenarzt oder Hausarzt.

Die ständigen Antibiotika (bis zu 8 pro Jahr) und sehr hohe Dosen von Ibuprofen hingen Jahrzehnte lang wie Blei an meinen Füßen. Schulmedizinisch gab es keine Antwort, nur Behandlungen und Drohungen (“Sie wollen doch noch 50 werden, aber so wird das nichts ?!”) … Dankeschön. Diese Erkenntnis dämmerte mir auch ohne Medizinstudium.

Ich war beruflich über 10 Jahre in der Wissenschaft tätig und vertraue auf das Erheben und Messen von Daten. Daher erscheint mir Ihr frohmedizinischer Ansatz absolut logisch. Die Einarbeitung in molekularmedizinische Zusammenhänge war bislang die am besten investierte Zeit meines Lebens !

Mein Mann und ich laufen nunmehr täglich, trinken Protein Shakes und nehmen hochdosiert NEM. Täglich ! Wir begannen schädliche Lebensmittel konsequent aus unserem Alltag zu streichen. Wir kochen seither frisch, saisonal und rational. Derzeit beschäftigen wir uns mit dem Mikrobiom und staunen. Mein Mann begann auch schon zu meditieren. Ich probiere das noch …

Es gibt wohl wenig, abgesehen von den großen Menschheitsthemen wie Geburt, Tod und Liebe, das mehr fasziniert als die Selbstheilung des eigenen Körpers. Genial zu wissen, dass das keine Zauberei ist, sondern die logische Konsequenz vernünftigen Handelns.

Ich bin 2018 mit dem Rad über die Alpen gefahren und einmal durch ganz Norwegen. Ich laufe schneller und klettere besser als vor 20 Jahren. Meine Energie geht sprichwörtlich durch die Decke. Ich fühle mich befreit, bin stets optimistisch und genieße mein Leben.

Sie sollten diese E-Mail vielleicht ein paar Mal lesen. Und sich in dieses selbstgemachte Glück hineinfühlen. In die Faszination der Selbstheilung, die man selbst in der Hand hat. Man könnte und sollte begreifen, dass hier Lebensfreude als “logische Konsequenz vernünftigen Handelns” geschildert wird.

Und wenn Sie von sich behaupten können, Sie fühlen sich befreit, sind optimistisch und zugleich entspannt … Würden also Ihr Leben genießen,

dann haben Sie es geschafft !!!

PS: Die letzten 3 Zeilen waren 15 Jahre lang die Schlussworte meiner Wochenendseminare …

Klinik für Prostata-Therapie hält die meisten Prostatabiopsien für überflüssig

Die Klinik für Prostata-Therapie in Heidelberg hält die meisten Prostatabiopsien für überflüssig. Diese Gewebeentnahmen seien auch immer riskant, könnten aber dank moderner Kombinationsverfahren aus Magnetresonanztherapie (MRT) und Ultraschall auf ein Minimum beschränkt werden. Der große Vorteil davon: Ist das Ergebnis “der Bilder” unauffällig, kann auf eine Biopsie überhaupt verzichtet werden !

Foto: obs / /Klinik für Prostata-Therapie Heidelberg / M. Boeckh

“Die Biopsie ist meist vom Zufall geleitet und muss sich, wenn sie wirklich nötig ist, dann auch auf möglichst wenige Stanzungen beschränken”, meint die Institutsleiter Thomas Dill und Martin Löhr. Statt dessen schwören die Heidelberger Urologen seit nunmehr 5 Jahren auf eine Kombination aus MRT und Ultraschalltechnik. Damit könnten Tumore fast eindeutig lokalisiert und überflüssige Biopsien vermieden werden. Dazu werde ein millimetergenauer Raster fest mit dem Behandlungstisch verbunden und gleichzeitig zur Führungsschablone für die Biopsienadel.

“Verdächtiges Gewebe wird also gezielt angesteuert und entnommen”, erklärt Löhr und beschreibt das sonst übliche Verfahren: “Bei einer Prostatabiopsie werden durch den Enddarm ungezielt so 10-12 blind verteilte Gewebeproben entnommen. Da liegt die Trefferquote für ein vorhandenes Prostatakarzinom bei höchstens 30 % und hat damit bei vielen Patienten Wiederholungsbiopsien zur Folge.” Ein weiterer Vorteil der Heidelberger Methode, wenn man so will, sei die Probenentnahme durch eine Hautregion im Darm. Damit würden keine Enddarmkeime in die Prostata verschleppt. “Im Falle einer Blutvergiftung besteht da sogar Lebensgefahr”, warnt Dill.

Deutschland braucht ein Schulfach Gesundheit

Laut dem Stada Gesundheitsreport 2017 fordern 80 % der der jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) ein Schulfach Gesundheit. Und wenn die erhobenen Zahlen stimmen, was sie wohl tun, dann mehr als zu Recht. Die dazu 2.000 befragten Personen konnten nämlich einfachste Gesundheitsfragen nicht richtig beantworten. So wissen 38 % nicht, wie sich die Krankenkassen finanzieren und satte 40 % kennen den Unterschied zwischen ambulanter und stationärer Behandlung nicht.

Infografik: obs / Stada Arzneimittel AG

Zudem wüssten 40 % der jungen Männer nicht, dass ein Gynäkologe hauptsächlich Frauen behandelt und 33 % der befragten Frauen glauben, sie dürften nicht zum Urologen gehen. Und 38 % beider Geschlechter können mit dem Wort Antibiotikaresistenz nicht anfangen. Für 32 % ist übrigens das Internet die “gesunde” Hauptinformationsquelle. “Die junge Generation muss sich noch nicht so mit Gesundheitsthemen beschäftigen, weil sie in der Regel gesund ist. Dennoch wird bereits in jungen Jahren der Grundstein für die spätere Gesundheitsbildung gelegt”, meint Klaus Hurrelmann, Gesundheits- und Bildungsforscher von der Hertie School of Governance.

Jeder Vitalstoff zählt

Gib deinem Körper alle 47 lebenswichtigen (essentiellen) Stoffe und er kann sich selbst heilen ! Das ist die Idee von Molekularmedizin. Was Sie hier auch noch lernen sollten, das ist die Sache mit dem Irrglauben. Man könnte doch wirklich meinen, man nimmt ein Gesundheitsbuch zur Hand, geht jedes Vitamin durch und weiß dann über die jeweilige Wirkung Bescheid. Diesen Gedanken habe ich mir längst abgewöhnt.

Ich halte mittlerweile jeden Vitalstoff für gleich wichtig !

Jedes einzelne Vitamin, jedes Mineral, jedes Spurenelement und jede Aminosäure kann der entscheidende Faktor für die Heilung einer Krankheit sein. Darum auch die Idee der großen Blutanalyse. So schmerzhaft sie für den Geldbeutel sein mag, so logisch ist sie für die Gesundheit. Und so unerlässlich. Zumindest einmal im Leben.

Deshalb bekommen Sie von uns auch so ungewöhnlich lange Befunde. Die sollen Ihnen nämlich ermöglichen, ein ganzheitliches Bild zu bekommen. Selbst zu verstehen, wie und wo Sie zu suchen haben, um gesund zu bleiben ! Und nun noch ein Praxisbeispiel …

Patient hat seit 3 Jahren unheimlichen Harndrang. Der ist nicht nur lästig, sondern bedeutet auch eine deutliche Minderung der Lebensqualität. Geht darum zum Urologen und wird untersucht. Sie wissen schon: Ultraschall, Blasenspiegelung, Urin, PSA – die ganze Palette der Schulmedizin. Es wurde aber nichts gefunden. Gerade im Gegenteil, alles sei in Ordnung. Der Rat des Urologen: Essen Sie Kürbiskerne. Kein Witz !

Dann kam der junge Mann aus anderen Gründen einmal auf die Idee, Vitamine ernst zu nehmen. Das Wort essentiell ernst zu nehmen. Nobelpreise zu respektieren. Und nahm genügend

Vitamin C und Vitamin E.

zu sich. Beide richtig dosiert stoppten schlagartig die Beschwerden. Der Patient wörtlich: „Alles in Ordnung. Unglaublich.“ Unglaublich für wen? Mag sein für den Urologen, mag sein für den Patienten, aber für die Natur völlig normal. Nur: Waren es hier Vitamin C und Vitamin E, kann es bei anderen Tryptophan und Magnesium sein. Stichwort „Läuse und Flöhe“.

Jeder Vitalstoff zählt !