Verstopfte Halsschlagader

Eine kurze Geschichte. Wird Sie amüsieren. Zeigt in wenigen Sätzen das Dilemma, den Unsinn der heutigen Reparaturmedizin. Der Schulmedizin, wie auch ich sie an der Universität gelernt und dann ausgeübt habe.

Die kurze, amüsante Geschichte im Originalton des Patienten:

Meine rechte Halsschlagader war zu 40 % verstopft. Natürlich bekam ich Medikamente wie “Herz ASS100”. Den schüchternen Einwand, dass Herr Dr. Strunz stattdessen Omega-3 empfehlen würde, entgegnete der Internist mit “hilft aber nicht”. Bei unserem Besuch in Ihrer Praxis hörten wir Sie dann in unnachahmlicher Weise sagen, “in den Mülleimer damit”. Gesagt, getan.

Ihre Empfehlung war dann 3 g Omega-3 täglich. Beim nächsten Ultraschall fand der Internist: “Es wird besser.” Nach einem Jahr dann war es schon “sehr gut” … und nach 2 Jahren hieß es schließlich “phänomenal”. Allerdings denkt der Arzt sicher bis heute, dass das Medikament geholfen hat.

Nachfragen ? Dazu fehlt Ärzten oft die Zeit und zum anderen die Neugier. Leider alles erklärbar und verständlich …

Was Sie hier lesen, ist exemplarisch. Wirft sozusagen ein Schlaglicht auf die Schulmedizin. Und statt Halsschlagader kann man dort jede beliebige Krankheit einsetzen. Sie können wahrscheinlich auch jede beliebige essentielle Substanz (Vitamine, Aminosäuren usw.) einsetzen: Das Ergebnis wäre immer das Gleiche !

Soll wieder einmal heißen:

Die Schulmedizin hat sich mit der Pharmaindustrie verbündet. Hat sich buchstäblich verkauft.

Und solange die Patienten mitmachen, kann man dagegen auch schwer etwas tun. Kann vielleicht erwähnen, dass die Natur ungefährliche Alternativen (also ohne Beipackzettel !) bereithält. Dass diese Alternativen geprüft, in der Wirkung bewiesen und weltweit auch in speziellen Praxen angewandt werden. Doch sagt man Ihnen als Normalpatienten nicht.

So habe ich Ihnen schon in den News 23.05.2016 – zum wahrscheinlich 1.000. Mal – eine überzeugende Studie vorgestellt, die beweist, dass Pharmamedikamente überflüssig sind. Diese sich zwar eingenistet haben in den Arztpraxen, in den Kliniken, in dem “geschlossenen System” Schulmedizin, doch immer öfter ersetzt werden – durch gesunden Menschenverstand. Durch Epigenetik ! Durch Frohmedizin !

Kurz gesagt: Mediterrane Kost (wörtlich: viel Fisch, Gemüse, Obst plus Olivenöl und/oder Nüsse) bewahrt den Menschen zu 30 % vor Schlaganfall und Herzinfarkt. Das war’s.

Hat man bei 7.500 Risikopatienten und innerhalb von 5 Jahren festgestellt. Risiko hieß: Die haben geraucht, hatten Bluthochdruck, vermehrt Blutfett und waren übergewichtig. Verglichen mit einer normal ernährten Gruppe verzeichneten diese 55 bis 80-Jährigen nach 5 Jahren 30 % weniger Todesfälle durch Schlaganfall und Herzinfarkt. Ein ungeheurer Erfolg !

Besonders deshalb, weil die Schulmedizin dagegen mit Medikamenten operiert. Blutdrucksenker, Statine, ASS usw. usw für absolut notwendig hält. Doch in der besagten Studie wurde bewiesen:

Medikamente sind überflüssig ! Die Natur kann es besser.

Das nennt man Frohmedizin.

PS: Das mit dem Mülleimer war natürlich nur so dahingesagt. Entsorgen Sie bitte Ihre fast immer überflüssigen Medikamente ordnungsgemäß in der Apotheke. Diese “genialen” Erfindungen belasten weggeworfen nämlich schon unsere Umwelt …

Fleisch ist gesund, die Fleischerzeugung aber ein Problem

Tierquälerei, Umweltschutz, Antibiotika sind die löblichen Hauptgründe für eine vegetarische Ernährung, die laut Frohmedizin allerdings ungesund ist. Daher ist es gut, wenn in Deutschland pro Kopf und Jahr rund 60 kg Fleisch konsumiert werden. Scheinbar weit weniger gefällt das aber Blitzrechner.de. Das Rechenportal propagiert nämlich in einer Aussendung einen sog. Fleischrechner, der laut Projektleiter Tim Lilling, “den Ressourceneinsatz und die Umweltbelastung greifbar werden lässt”.

Infografik: obs / Blitzrechner / www.blitzrechner.de

Auf https://www.blitzrechner.de/fleisch kann demnach gratis berechnet werden, wie viel Futtermittel, Antibiotika und Tierleben für den eigenen Fleischkonsum notwendig wären. Vegetarier und Flexitarier können ausrechnen, wie viele Tierleben gerettet und wie sehr die Umwelt entlastet wurde. Während dessen fordern auch die Heinrich Böll Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in ihrem “Fleischatlas 2018” den dringend notwendigen Umbau der Nutztierhaltung.

Fleischatlas 2018: Böll Stiftung fordert dringenden Umbau der Nutztierhaltung

“Ein zentrales Problem der industriellen Tierhaltung ist auch die exorbitante Güllebelastung der Böden und des Grundwassers”, betont Barbara Unmüßig von der Heinrich Böll Stiftung. Dagegen könne nur eine Abgabe auf Stickstoffüberschüsse und eine konsequente Begrenzung der Tiermengen pro Hektar helfen. Der Richtwert dürfe 2 Großvieheinheiten pro Hektar nicht überschreiten, was 2 Rinder oder 10 Schweinen entspricht.

Bild: obs / BUND / Art-Direktion E. Stockmar

“Qualvoll, umweltschädlich, ungesund und billig – das charakterisiert heutzutage die industrielle Tierproduktion. Das muss sich dringend ändern”, so die Expertin. Zudem trage kein anderer Sektor so massiv zum Verlust der Artenvielfalt, zur Zerstörung des Klimas, zur Überdüngung und zur Gefährdung unserer Gesundheit bei wie die industrielle Fleischproduktion. Laut Schätzungen dürfte die Nachfrage nach Fleisch bis 2050 um noch weitere 85 % steigen.

“Ohne Umsteuern, vor allem in den Industrieländern, ist dies ein Garant fürs weitere Aufheizen der Atmosphäre, für globale Ungleichheit, Hunger und Tierleid. Es ist höchste Zeit, dass politisch etwas getan wird”, warnt Unmüßig. Ein Hebel dazu sei eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik, denn die EU gebe jedes Jahr knapp 60 Mrd. € für agrarpolitische Maßnahmen aus. Dieses Geld sollte zukünftig besser in eine ökologischere und tiergerechtere Landwirtschaft fließen, findet die Böll Stiftung.