Gesundheit selbst bestimmen

Wer sagt Ihnen eigentlich, was Gesundheit ist ? Die Zeitschriften am Tisch in den Wartezimmern der Ärzte ? Google oder Webseiten über Leistungssteigerung und mehr Muskeln ? Schlankheitsinstitute ? Die könnte man zwar alle als Maßstab nehmen, doch verpasst man dann möglicherweise sein eigenes, echtes Wunder. Ich mache darum hier einen kleinen, aber hoffentlich klärenden Gedankenausflug in die Vergangenheit – und natürlich auch einen in die Zukunft.

Zur Zeit der alten Römer, irgendwann 100-200 n. Chr. entdeckte Galenos von Pergamon die Schriften des alten Griechen Hippokrates und entwickelt daraus eine Gesundheitslehre mit 6 Elementen:

  • Licht und Luft
  • Essen und Trinken
  • Bewegung und Ruhe
  • Schlafen und Wachen
  • Verdauung
  • Zügelung der Affekte

Kommen Ihnen die auch bekannt vor ? Klingt doch wie „Ernährung, Bewegung, Denken“ – nur anders formuliert. Das Ziel der alten „Diätetik“ war der geschickte Umgang mit dem eigenen Körper. Da ging es auch um die Kunst der Lebensführung. Und:

Der Maßstab war sich jeder selbst !

Heute, jedoch ? Heute ist unsere Vorstellung von Gesundheit derart durchsetzt mit

  1. dem Diagnose-Denken der Schulmedizin und
  2. den Schönheitsidealen aus den sog. Sozialen Medien,

dass wir gar keine eigene Vorstellung mehr entwickeln, was Gesundheit eigentlich ist ! Doch genau dort läge schon ein Keim zu jedermanns persönlichen Wunderheilung: Wenn man nämlich die jeweilige Normalität, die jeweilige GESUNDHEIT als MASSSTAB SELBST DEFINIERT, dann lösen sich viele Probleme in Luft auf.

Ein Problem hat man für gewöhnlich immer dann, wenn der Ist-Zustand und der Soll-Zustand nicht zusammenpassen. Sei es, weil man nicht entsprechend handeln kann (mangelnder Realismus) oder will (Faulheit) … Kurz gesagt: Lebt man im Einklang mit seiner „Wunsch-Welt“, so verschwänden wohl alle Probleme. Automatisch !

Und wenn Ihnen diese News ein bisschen nebelhaft erscheinen, Sie sozusagen nur Bahnhof verstehen, dann gibt es jetzt NEU ein Büchlein, das Ihnen vom Titel her aus 2014 bekannt ist. Heißt nunmehr folgerichtig „neue wunder der heilung“.

Bild: www.strunz.com

In den News 03.05.2018 hatte ich „moniert“, wie es so schön heißt, dass für Sie, liebe Leser, Wunder der Gesundheit immer selbstverständlicher werden. Manche Patienten setzen Wunder gar voraus, wenn Sie mein Sprechzimmer betreten. Das stört mich ein bisschen, denn für mich bleibt jedes einzelne Wunder, sprich jede Heilung, immer noch etwas Neues, Unerhörtes, Unerwartetes !

(Noch) akzeptiere ich dieses Verhalten aus folgendem Grund: Wer schon vorher an die Möglichkeit einer (Wunder-)Heilung glaubt, der hat die Hälfte des Weges bereits hinter sich. Und da wir schon ganz konkret bei Wunderheilungen angelangt sind, darf ich Ihnen vielleicht auch nochmals 2 geheimnisvolle Schalter (News 06.05.2016) ans Herz legen. Für das Umschalten von Krankheit auf Wunder:

  1. Beschließen Sie zu kämpfen. Das heißt, laufen Sie einfach los !
  2. Beschließen Sie zu beten: Das heißt, bitten Sie um Hilfe.

QUELLE: “neue wunder der heilung” erscheint am 11.11.2019 im HEYNE Verlag

Ist-Werte und Soll-Werte

Der wesentliche Unterschied zwischen einer Ameise und einem Adler ist wohl, dass sich die Ameise abstrampelt und durchs Leben kämpft. Der Adler hingegen schwebt souverän oder gar majestätisch darüber … Haben Sie’s vor Augen? Die beiden Bilder sprechen eine deutliche Sprache, sind aber natürlich nur Symbole. Jeder von Ihnen spürt die Wahrheit dahinter. Und wenn Sie mich nun fragen, wie man von der Ameise (war ich auch 45 Jahre lang) zum Adler werden könnte, dann ist meine spontane Antwort:

Kümmern Sie sich um die Basis !

Damit meine ich die Blutanalyse. Die Molekularmedizin, wenn Sie so wollen. Und darf es Ihnen vielleicht am Beispiel Stress erklären:

Faktum ist: Es gibt Menschen, die tagsüber sehr gestresst sind und abends trotzdem abschalten und gut schlafen können. Bei denen funktioniert die Regeneration. Die können trotz vollen Terminkalenders und großer Verantwortung abschalten und entspannen – auch wenn Aufgaben unerledigt blieben. So erhalten die ihre Gesundheit aufrecht und ihr Wohlbefinden.

Andere können das nicht. Bei denen dreht sich das Karussell mit dunklen Gedanken immer weiter. Auch abends im Bett und selbst in der Freizeit. Nach Erkenntnissen des Karolinska Instituts in Stockholm ist vorrangig nicht der Stress Grund für ein Burnout, sondern Schlafmangel in Kombination mit Stress.

Da frage ich mich: Warum hat denn der Eine Probleme mit dem Schlaf und der Andere nicht? Warum findet man einerseits Abstand und andererseits bleibt man im Hamsterrad hängen? Es ist scheinbar sogar so, dass oft gerade die Menschen, die aufgewühlt sind, innerlich so unruhig und nervös sind, dass sie Entspannung dringend nötig hätten, dazu aber nicht mehr in der Lage sind. Von Meditation will ich da gar nicht mehr reden, denn die Betroffenen kommen mit den üblichen Techniken (ohnehin) nicht zurecht.

Und warum? Weil auch hier gilt:

Erst der Körper, dann der Geist !

Es müssen zuerst die Moleküle des Körpers in Ordnung gebracht werden. Dann erst kann das Gehirn auf Sendeschluss oder Nachtruhe umschalten. Dazu 2 Ihnen hoffentlich längst bekannte Stichwörter:

  • Magnesium (das Salz der inneren Ruhe)
  • Serotonin (das Hormon der Souveränität, des Abstandes).

Und: Ist die Basis gelegt, kommt auch der Schlaf !

Generell stimmt schon, dass täglicher Ausdauersport und Meditation “Pflicht” sind auf dem Weg zum Adler, doch auch dazu braucht man einen gut funktionierenden Körper.

Menschen sind nun einmal unbestreitbar eine Ansammlung von Molekülen. Und zur optimalen Funktion dieser Ansammlung brauchen wir jedes dieser Moleküle in der optimalen Menge. Darum die Grundidee der Blutanalyse. Und es ist nicht nur diese Messung im Blut, die völlig unterschätzt wird, sondern dann auch deren Werte.

Die wahre Kunst dabei ist die Interpretation.

Die Deutung. Das Wissen über die Ist-Werte und über die Soll-Werte. Die Ist-Werte werden Ihnen vom Laborarzt ausgedruckt. Das sind die Durchschnittswerte der Allgemeinheit, der (kranken) Bevölkerung. Die Soll-Werte muss man sich erarbeiten !

Hat mich Jahrzehnte gekostet …

QUELLE: „das schlaf-gut buch“. Erscheint am 15.10.2018 im Buchhandel.

Heruntergedrückte Menschen

“Deprimere” ist lateinisch und heißt herunterdrücken. Und Sie ahnen schon, was jetzt kommt. Der Zustand dahinter heißt Depression. Demnach sind depressive Menschen also heruntergedrückt. Und zwar nicht nur deren Seele, deren Geist, sondern auch deren Körper. Blöderweise hängen Geist und Körper doch immer irgendwie zusammen. Depressiven Menschen fehlt (die) Lebensenergie …

Ganz im Gegenteil zu Kindern. Die haben scheinbar unerschöpfliche Energie. Woran das wohl liegen mag? Am fröhlichen Geist natürlich, an der lachenden Seele. Das liegt am Gegenteil von heruntergedrückt, nämlich am hochgehoben. Die Lebensfreude, die Buntheit, mit der Kinder die Welt empfinden, das so viele Neue, was sie ständig herumrennen lässt, das ist das eigentliche Geheimnis der Kinderenergie.

Und was machen wir Erwachsene daraus? Nicht etwa eine Gebrauchsanleitung, sondern nehmen lieber Citalopram, Prozac usw.. Psychopharmaka also, die versuchen, den Menschen ein bisschen fröhlicher zu machen.

Nun hätte ich Ihnen da auch etwas anzubieten. Etwas Anderes und ganz Praktisches. Wie immer selbst ausprobiert. Denn wissen Sie: Ich kann mich an die Zeit der Depression (nach meinem schweren Unfall) sehr gut erinnern. Ein Ausweg also? Und da meine ich jetzt nicht unbedingt z.B. massiv Tryptophan und Zink, sondern

Switchen und Ketose.

Das hat’s bei mir gebracht. Und zwar auf Dauer. Hat nicht nur einen depressiven Zustand beseitigt, sondern mich noch viel weiter nach oben gehoben, wenn Sie verstehen.

Switchen, auf deutsch umschalten, hatte ich Ihnen ausführlich in den News vom 05.03.2008 erklärt. Switchen beruht auf der Tatsache, dass Sie immer nur einen Gedanken, immer nur 1 inneres Bild haben können. Nicht 2 oder gar 3. Also,

wechseln Sie einfach Ihr (dunkles) Bild oderihren negativen Gedanken !

  • Wenn Sie sich jetzt gerade dasitzen sehen als ein Häufchen Elend, dann schieben Sie dieses Bild doch einfach zur Seite und holen sofort ein ganz Anderes hervor. Ein von Ihnen gewünschtes Bild. Wo Sie glücklich waren, erfolgreich und zufrieden. Bei mir ist das meistens der Zieleinlauf beim Ironman Hawaii. Farbig, laut, groß. Das sind die 3 Bedingungen !
  • Und glauben Sie doch endlich jenem jungen Mann, der damals 40 Tage in die Wüste ging und fastete. In Wahrheit … wohl ketogen aß. Jedenfalls sein Gehirn sicher nicht mehr mit Zucker ernährte, sondern mit körpereigenen Ketonen. Der Beginn einer Weltreligion !

Will sagen: Ketose verändert Ihr Denken wirklich dramatisch. Sie müssten nur ein bisschen dabei bleiben. Ketonkörper verlangsamen die Gehirnströme. Genauso wie Meditation. Der erwünschte Effekt. In der Fachsprache eigentlich “adaptierte Ketose”. Denn Sie sehen mir das immer gleich viel zu ernst …

Wo auch Österreichs Verband der Lebensmittelindustrie irrt …

Österreichs Verband der Lebensmittelindustrie kritisierte in einer Presseaussendung die “Anti-Zucker-Kampagne” des ORF. Schon der Titel lasse „eine ausgewogene Berichterstattung leider schmerzlich“ vermissen, wird geklagt. Und: “Es ist unverständlich, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender auf einen unverantwortlichen Alarm mit Lebensmitteln setzt statt auf fundierte Information. Wir wollen daher mit fundierten Fakten zur Versachlichung der Ernährungsdebatte beitragen”, so die Verbandsgeschäftsführerin Katharina Koßdorff. Und weil die dann genannten „fundierten Fakten“ wahrlich einer Korrektur bedürfen, wollen wir vom Molner Health Center dem hier nachkommen.

Fundierte Fakten

Gleich in der Überschrift heißt es, dass Zucker ein (sogar wichtiger) Energielieferant sei. Das soll wohl heißen, dass er „gutartig“ ist. In Wahrheit wird Zucker vom Körper nur verbrannt, weil es (1.) für diesen einfacher ist als die Verbrennung von (schädlichem) Körperfett und weil (2.) bei den meisten Menschen gar keine Umschaltung auf diese Fettverbrennung erfolgt bzw. erfolgen kann. Es ist vielmehr so, dass Zucker (Kohlenhydrate) die erwünschte Fettverbrennung sogar sofort stoppt! Man wird also durch Zucker automatisch dicker, wenn man ihn nicht (restlos) verbrennt. Und nun eine Frage: Wie oft in der Woche verbrennen Sie denn so Ihre (angestauten) Kohlenhydrate ganz und gar?

Danach wird’s lustig, denn so heißt es in der Presseaussendung des Lebensmittelfachverbandes: „Worauf es wirklich ankommt, ist die Kalorienbilanz: Übergewicht ist insbesondere die Folge eines Ungleichgewichts von Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch.“ Diese Rechnung klingt zwar logisch, ist aber biologischer Unsinn! Kalorien selbst wie auch das Zählen von Kalorien sind Unsinn, denn (1.) passt sich der Körper an jede zugeführte Kalorienmenge an und (2.) sind Lebensmittel nicht gleich Lebensmittel. Oder mit den Worten von Dr. Strunz: „Essen Sie doch einmal 6.000 Kalorien täglich, aber nur reines Eiweiß. Das ist dann für den Körper eine Nulldiät!“

Zucker und Krebs

Was in der Presseaussendung natürlich nicht erwähnt wird, das ist die eigentlich katastrophale und leider grundsätzliche Folge von Zucker: Zucker, also im Endeffekt die meisten Kohlenhydrate, macht laut Dr. Ulrich Strunz Krebs. Bitte lesen Sie dazu folgende News vom 28.08.2013. Oder die News vom 28.04.2011, wo es heißt: „Die Zelle nur noch Zucker vergärt, massenhaft Zucker. Das ist dann die Schwachstelle jeder hoch aggressiven Krebszelle: Nimmt man ihr den Zucker weg, dann stirbt sie!“ So lautet das Fazit von Deutschland bekanntestem Arzt: „Zum Leben brauchen wir keinen Zucker!“ (News vom 14.01.2013)