Bei Aufschieberitis …

Kann sich ein Wechsel des Freundeskreises lohnen. Ist vielleicht ein ungewöhnlicher Vorschlag, Ihre Probleme mit der Gesundheit zu lösen, mit dem Körpergewicht, den Rückenschmerzen, der fehlenden Bewegung. Weil Sie wissen ohnehin Bescheid, wie es gehen sollte, können sich jedoch nicht so recht dazu aufraffen. Das uralte Problem der fehlenden Energie. Aber das Thema hatten wir schon … mehrmals.

Kürzlich machten deutsche Versicherer eine Umfrage, in der es um die sprichwörtliche “Aufschieberitis” ging. Also das „Morgen, morgen nur nicht heute!“. Heißt für uns: Joggen? Ja, dann im Frühjahr. Nur nicht gleich. Abnehmen? Ja, dann parallel zum Sport. Und so vieles mehr, Sie kennen das … Die Umfrage zeigte, dass

  • 45 % der Befragten überzeugt waren, dass es ihnen besser gehe, wenn sie Sport getrieben hätten.
  • 39 % klagten, dass es sich körperlich bemerkbar mache, wenn sie sich ungesund ernährt hatten.

Es ging also um primär um Sport und gesunde Ernährung. Aber das wirklich Erstaunliche sind doch die Prozentzahlen, finden Sie nicht? Wir wissen selbstverständlich Bescheid. Wir wissen, was wir tun müssten. Nur … genau! Da kommt jetzt ein vielleicht etwas ungewöhnlicher Lösungsvorschlag von. Prof. Andreas Pfeiffer aus der Charité Berlin (auch Ernährungsforscher in Potsdam). Der meint zum Thema Übergewicht:

  • Dicke sollten sich einen neuen, schlanken Freundeskreis suchen, um selbst schlank zu werden.

Ohhh! Also Motivation durch Vergleich? Eine, wie ich finde, elegante Methode für mehr Motivation. Und wie macht man das praktisch? Dazu gibt’s ganz einfache Möglichkeiten:

  • Werden Sie Mitglied in einem Fitnessclub: Vielleicht zähneknirschend und in Abwehrhaltung. Aber gehen Sie einfach hin. Sie glauben gar nicht, was für nette Leute man dort findet. Was für „schöne“ (wohlgestaltete) Menschen – beiderlei Geschlechts – dort herumturnen. Nach einigen Wochen grüßen Sie sich, sprechen miteinander und lernen sich kennen.
  • Schließen Sie sich einer Laufgruppe an: Solche gibt es inzwischen in jedem Dorf. Sie glauben gar nicht, was für fröhliche, schlanke und ausgeglichene Menschen Sie plötzlich umgeben. Und bei Sympathie lässt sich dann auch privat was unternehmen …
  • Oder, wenn Ihnen Radfahren lieber ist, organisieren Sie doch regelmäßig eine Radtour. Oder ein gemeinsames Schwimmen im örtlichen Bad.

Sportliche, schlanke Menschen leben bewusster. Sind nachweislich auch erfolgreicher. Da eröffnen sich dann neue Welten. Sie werden lernen, dass es da an Samstag-Abenden inklusive regelmäßigem Besäufnis … nicht um den teuersten Wein gehen muss oder an Sonntag-Nachmittagen um die Frage „Wer kann noch ein Stück Torte verdrücken?“

Schlanke Menschen leben bewusst(er).

Lassen Sie doch Ihr dickes, altes Leben samt Freundeskreis hinter sich. Umgeben Sie sich lieber mit strahlend glücklichen Menschen, die schon genau so leben, wie Sie es sich eigentlich immer erträumen.

PS: Prof. Pfeiffer ist ein kluger Arzt. Merken Sie auch an folgendem Zitat: „Als Motivatoren zum Abnehmen sind Ärzte nicht sonderlich gut.“ Wie höflich er das doch formuliert !

Quelle: FOCUS 9/2018, S. 73

Krebs Hauptaufgabe der medizinischen Forschung ?

Krebs löst unter Deutschlands Bürgern die größten Ängste aus. Ganze 75 % der Bundesbürger fürchten sich vor dieser Krankheit. Vor Asthma z.B. nur 21 % und vor Diabetes nur 14 %. Am wenigsten Angst hat man in Deutschland vor Migräne und Bluthochdruck. Das ergab eine Umfrage der Biotechnologen von Amgen. Und dass das Thema Krebs derart ängstigt, dürfte auch daran liegen, dass viele Bürger die Krankheit aus dem Bekanntenkreis kennen.

V i d e o

Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs oder Leukämie – die Ausprägung und die befallene Region im Körper sind verschieden, doch sie alle lösen die gleichen düsteren Vorstellungen aus. Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass jedes Jahr in Deutschland etwa 480.000 Menschen erstmals an Krebs erkranken. Diese Zahl dürfte bis 2030 sogar „um mindestens 20 %“ noch steigen. Und die Amgen-Studie bestätigt: Fast jeder Zweite (47 %) ist selbst schon an Krebs erkrankt oder kennt jemanden, der mit dieser Krankheit zu kämpfen hatte.

Nur Bluthochdruck ist mit 48 % noch weiter verbreitet. Folglich wünschen sich auch 95 % der Betroffenen und 86 % aller Deutschen, dass die Krebsforschung vorangetrieben wird. Der Studie zufolge ist die Krebsforschung das am wichtigsten eingestufte Forschungsgebiet. Es folgt mit 70 % der Kampf gegen Alzheimer und mit 50 % der Kampf gegen Schlaganfälle. Laut Amgen halten 69 % der Bundesbürger die Ausrottung von Krebs als „die Hauptaufgabe der gesamten medizinischen Forschung“ …

64 % der Deutschen wollen 2018 gesünder essen

Rund 2 Drittel der Deutschen wollen sich 2018 gesünder ernähren, ergab eine Umfrage von bofrost. Fast 60 % planen dazu einen Essensplan erstellen und weniger Süßigkeiten essen. Hingegen öfter Obst essen wollen 53 % und 42 % haben den Vorsatz, sich abwechslungsreicher zu ernähren. Rund 1 Drittel möchte mehr pflanzliche Lebensmittel konsumieren.

Infografik: obs / bofrost

Rund 1 Viertel der Deutschen wollen sich besser über Ernährung informieren und fast ebenso viele Befragte sehen in Tiefkühlprodukten eine gute Möglichkeit, ihre Ernährung gesünder zu gestalten. Als größte Hürden für die dauerhafte Umsetzung solcher Vorsätze werden von den Befragten die eigene Bequemlichkeit genannt (56,5 %), alte Gewohnheiten (55,3 %) und der Alltagsstress (47,9 %).

Future Health Index 2017 von Philips für vernetztes Gesundheitssystem

Der Philips Future Health Index 2017 zeigt: Die Mehrheit der Bevölkerung (69 %) und der größte Teil der Ärzte (79 %) glauben, dass der Zugang zur Gesundheitsversorgung auf dem Land schlechter ist als in Großstädten. Die Studie erfasst anhand von Umfragen und Interviews mit über 33.000 Medizinern, Versicherern und Bürgern, wie gut die Gesundheitssysteme in 19 Staaten auf 5 Kontinenten für die Zukunft aufgestellt sind.

Bild: MHJ

In Deutschland z.B. sinkt die Zahl der Ärzte in dünn besiedelten Gegenden, womit die Wege zum Facharzt oft sehr weit werden. Obwohl nur ein Viertel der Deutschen in Großstädten lebt, sind dort mehr als 30 % der Fachärzte ansässig ! Der Future Health Index 2017 von Philips zeigt, dass ein vernetztes Gesundheitssystem die Versorgung im ländlichen Raum, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, entscheidend verbessern und auch in der Zukunft sicherstellen kann.

Als vernetzte Versorgung wird dabei die sektorenübergreifende Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung beteiligten Personen, Institutionen und Firmen unter Einsatz digitaler Technologien verstanden. Der Studie zufolge den größten Mehrwert vernetzter Versorgungstechnologien sieht die deutsche Bevölkerung vor allem bei Diagnosen (62 %) und der ambulanten Pflege (34 %). Ähnlich die Ärzte: 57 % Diagnosen und 45 % ambulante Pflege.

Neujahr 2018: Österreicher nach 6 Jahren erstmals wieder optimistisch

Die Österreicher gehen nach 6 Jahren erstmals wieder optimistisch ins neue Jahr. Das ergab eine Umfrage zum Jahreswechsel 2017/18, publiziert von der Österreichische Nationalbank. Hauptgrund sei das 2016 seit 10 Jahren höchste Wirtschaftswachstum, dessen Dynamik sich 2018 fortsetzen dürfte. Und laut einer Umfrage von Willhaben seien insbesondere die Vorarlberger und Tiroler positiv gestimmt. Bundesweit würden die guten Vorsätze der Gesundheit, der Freizeit und der Partnerschaft gelten.

2017 war “gut bis sehr gut”

Diese Vorsätze hätten mehrheitlich sogar die Männer gefasst, die Frauen hingegen möchten dank der positive Wirtschaftsentwicklung “mehr berufliche Akzente” setzen. 2017 war nach eigenem Bekunden für 8 von 10 Österreichern “gut bis sehr gut” verlaufen. Daher gehen sogar über 90 % der Kunden des Verkaufsportals positiv in das neue Jahr 2018. Jeder 3. Bürger erwartet ein sogar “sehr gutes Jahr” …!