Lebenslust dank Tyrosin

An die Lebenslust erinnern heute nur noch Volkslieder. Oder man besucht einen Kinderspielplatz. Dort ist die Welt auch noch in Ordnung oder zumindest so, wie sie einst gewollt war. Aber hallo ! Wenn Kinder DIE Lebenslust einmal hatten, wo ist die dann später geblieben ? Das kann ich Ihnen ganz genau sagen: Ich lese nämlich !

Bediene mich folglich des Wissens dieser WELT und ihrer unzähligen wissenschaftlichen Artikel. Könnten Sie natürlich auch tun ! Andererseits so ein geplagter Hausarzt mit vielleicht 80 Patienten täglich, wann soll der noch lesen ? Sich weiterbilden ? Also langer Rede kurzer Sinn:

Schuld am Verlust der Lebenslust sind die fehlenden Neurotransmitter.

Die Botenstoffe im Gehirn. Bekanntlich verantwortlich für Freude im Leben, für das Glücksempfinden, aber auch für den Antrieb, für den positiven Stress im Alltag. Und woraus entstehen solche Neurotransmitter ? Aus

AMINOSÄUREN.

Da wären wir also wieder bei genau dem Thema, das in der Schulmedizin einfach nicht vorkommt. Oder hat Ihnen Ihr Arzt jemals Aminosäuren verschrieben ? Geschweige denn gemessen ? Nein, hat er nicht. Denn die Ärzte, die Hausarzt, die Facharzt sind gefangen in der Welt der Betablocker, der Statine, der NSAR, der Chemotherapie. Und wenn man gar nicht mehr weiter weiß, dann gibt’s immer noch Cortison.

Diese Schulmedizin ist ein in sich geschlossenes Leer-Gebäude !!

Hingegen heißt das Tor nach draußen, in die Welt der Frohmedizin, in die Welt der Lebensfreude Aminosäuren. Sie können auch Eiweiß sagen. Und da kommen wir heute zu einer ganz besonderen Aminosäure, nämlich

TYROSIN.

Tyrosin ist pure Lebenslust. Aus 2 Gründen:

  • Der Schilddrüse: Das Schilddrüsenhormon ist das wohl einfachste Hormon im Körper und besteht aus genau 3 Komponenten: Tyrosin, Jod und Selen. Wenn man etwa an einer Schilddrüsen-Unterfunktion leidet (wie vermutlich 20 Mio. Deutsche), so kann Tyrosin die Lösung sein ! Tyrosin kann da die Hormonproduktion ankurbeln. Das Schilddrüsenhormon reguliert auch die Laune, wie man weiß. Nicht nur den Stoffwechsel.
  • Erinnern Sie sich noch an den Falkland-Krieg ? Bei dem bekamen die Piloten in den Flugzeugbombern Tyrosin, hochdosiert. Denn aus Tyrosin macht sich der Körper schlussendlich Noradrenalin, das positive Stresshormon. Kennt übrigens auch jeder Zigaretten-Raucher, weil deshalb raucht man nämlich. (News 13.09.2016)

Tyrosin ist auch in meinem Leben eine zentrale Aminosäure geworden. Ersetzt u.a. den Espresso am Morgen. Stimuliert – falls vorher zu tief – das Schilddrüsenhormon und damit unsere Präsenz. Und nochmals: Aus Tyrosin wird im Körper zuerst Dopamin (das Antriebshormon) und letztlich Noradrenalin (das positive Stresshormon). Kurz gesagt:

LEBENSLUST

PS: Wir sind eigenverantwortlich !!

Mit 66 Jahren …

Heißt ein Schlager von Udo Jürgens. Ein Evergreen aus dem Jahr 1977. Ist mit Sicherheit die deutschsprachige Hymne gegen das Alter. Wenn es da heißt: Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Mit 66 Jahren, da habe man erst Spaß daran. Mit 66 Jahren, da komme man erst in Schuss und … mit 66 jedenfalls sei noch lange nicht Schluss !

Und wie recht Herr Bockelmann doch damit hatte, denn:

  • Die Lernphase ist für gewöhnlich abgeschlossen.
  • Die Fortpflanzung hat man zumeist hinter sich.
  • Das Geldverdienen konnte hoffentlich schon beendet werden.

Also, dann auf ins Wunschleben ! Ins Wunderland der Rentner. Hin zu den Hobbys …

Genau so verstehe ich die heutige E-Mail. Die muss man einfach genießen. Bitte fühlen Sie sich intensiv ein in „30 Grad im Schatten“ (wie viel dann in der Sonne ?) oder in „2 Pässe mit Bergwertung“. Na, dann man los:

Ich bin am letzten Wochenende den Ultra „Del Passatore“ von Florenz nach Faenza gelaufen. Bei den 100 km waren 1.330 Herren am Start.
Der war am Samstag nachmittags um 15 Uhr beim Dom von Florenz. Dann ging’s zuerst 25 km durch die Toscana (bei 30 Grad im Schatten !) und dann 28 km durch den Apennin über 2 Pässe mit Bergwertung. Die restlichen 47 km (Anmerkung: die waren scheinbar nur mehr ein Klacks) lief das Rennen dann Richtung Adria dem Sonnenaufgang entgegen. Meine Ankunft in Faenza: Sonntagfrüh um 4 Uhr 41 Min..

Meine Zielzeit: 14:41:58 Std.

Habe entsprechend Ihrem Tipp pro Stunde 1 Kapsel Tyrosin und 1 Kapsel Taurin mit jeweils 500 mg eingenommen. Das hat mir mit meinen fast 70 Jahren echt „Flügel“ verliehen. Ein super Gefühl !

Das Ganze ist ganz schön raffiniert für jemanden, dessen Leben jetzt erst anfängt. Rennt da mit fast 70 Jahren 100 km. Bei Hawaii-Hitze. Über Bergpässe. In so einem Körper, in so einem Leben muss es tatsächlich „klick“ gemacht haben !

Der Herr hat sogar – ist selten genug – auch über seinen Stoffwechsel nachgedacht. Über Moleküle der Gefühle. Über Leistungsmoleküle. Hätten Sie auch gerne Flügel ? Dann lege ich Ihnen nochmals folgende 2 News ans Herz:

  • Tyrosin (News vom 12.08.2015)
  • Taurin   (News vom 13.04.2017)

Soll heißen: Die Natur mag uns, hilft uns. Die mag uns ganz anders als die Pharmaindustrie es tut ! Oder in Anlehnung an Udo Jürgens: Gerade Letztere wird sich noch wundern, wenn wir erst Rentner sind …

Ausdauer kann man essen

Es gewinnt normalerweise der mit der größeren Ausdauer – im Sport wie am Schreibtisch. Und … Überraschung: Das hat nur mäßig was mit Ihrem Willen zu tun oder mit Ihrem Training ! Denn Ausdauer bekommt man sozusagen von der Natur geschenkt. Die kann man nämlich essen. Und wenn sie dann da ist, die Ausdauer, dann sollte man natürlich auch von ihr Gebrauch machen. Zum Beispiel laufen. Täglich !

Warum Sie aber meistens zu wenig Ausdauer haben ? Weil Ihnen die körperliche („stabile“) Basis fehlt. Damit meine ich die richtigen Körpermoleküle. Ohne die Ihr Körper, Ihr Geist, einfach nicht optimal funktionieren kann. Und weil ich ein praktischer Arzt bin, folgen hier – wieder einmal – ein paar praktische Tipps für mehr Ausdauer:

No Carb: Führt zur Neubildung von Mitochondrien und verbessert deren Funktionalität. Heißt: Erhöht deren Energieproduktion und stimuliert PPAR-delta, ein Transkriptionsfaktor für die Steuerung der Fettverbrennung und – ganz wesentlich – der Ausdauer.
Ferritin: Der Eisenspeicher – soll bei der Frau mindestens 60 betragen, beim Mann mindestens 130. Unter 300 bin ich wettkampfmäßig nie angetreten. Genügend Eisen versorgt den Muskel auch noch nach 35 km mit Sauerstoff …
Magnesium: Das Sportlersalz produziert mehr Kraftwerke pro Zelle und damit mehr Ausdauer.
Omega-3: Stimuliert 4 Stoffwechsel-Enzyme und damit den entscheidenden VO2 max.
BCAA: Diese 3 Aminosäuren vermehren die Anzahl der Kraftwerke pro Muskelzelle. Steigert die Regeneration. Dadurch kann man häufiger und länger trainieren.
Taurin: Stimuliert PPAR-delta. Kennen wir schon! Das lässt Ihre körperliche Ausdauer „ins Unendliche“ wachsen. (News vom 05.10.2015)
Leucin: Diese Aminosäure vermehrt Mitochondrien in der Muskelzelle wie auch in der Fettzelle. Stimuliert auch die Sauerstoffverwertung und damit die Ausdauer. Mehr Leucin oder anstrengend trainieren ? (News vom 08.05.2015)
Tyrosin: Diese Aminosäure stimuliert Dopamin und Noradrenalin. Macht wach, konzentriert, leistungsstark und lässt Sie einen Ironman mit einem Lächeln durchfliegen.

So. Auf geht’s … !

Sind Müsli-Esser bessere Menschen ?

Frägt Pia Heinemann auf www.welt.de. Dahinter steckt eine kleine, aber feine Studie, die sich mit dem Sozialverhalten des Menschen beschäftigt. Mit dem Wort „fair“. Neurowissenschaftler aus Lübeck, München und London hätten nämlich herausgefunden, dass sich Menschen nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit anders verhalten als nach einer mit Eiweiß (und Fett). Dieses „anders“ machen sie ausdrücklich am

Tyrosin

fest, das im Blut gemessenen wurde. Sie erinnern sich? Aus der Aminosäure Phenylalanin wird Tyrosin wird Dopamin wird Noradrenalin wird Adrenalin. Neurotransmitter, Suchtbotenstoffe: Hintergrund der Lust am Rauchen, der Lust an Amphetaminen, an Kokain. Alles bekannt …

Nach einem Eiweiß-Frühstück hatten die Probanden mehr Tyrosin im Blut. Also auch einen anderen Dopaminspiegel im Gehirn. Und was hat diese gemessene Tatsache nun mit dem Sozialverhalten zu tun? Nach einer Protein-Mahlzeit wird (z.B. in Verhandlungen) eher mal ein unfaires Angebot angenommen. Kohlenhydrat-Essen hingegen liefern ein feines Gespür für Unfairness.

Ein Beispiel ist die Pleite der Supermarktkette Schlecker. Lehnt man als Kohlenhydrat-Esser und fairer Mensch unfaire Angebote sozusagen prinzipiell ab, dann bekommt keiner etwas. Mir unvergesslich die schwer übergewichtige Gewerkschaftsfunktionärin, die sich damals genau so im Fernsehen geäußert hatte. Und danach ging Schlecker tatsächlich bankrott … Ein besserer Mensch also ???

Ich weiß nicht.

Die Dame, sehr offensichtlich Kohlenhydratgenießerin, musste einfach ein „unfaires Angebot“ ablehnen, auch wenn das vielleicht tausende Arbeitsplätze gerettet hätte. Leider ganz typisch ist, dass die Tendenz des eingangs erwähnten Artikels dieses letztere Verhalten „besseren Menschen“ zuschreibt. Bessere Menschen sozusagen würden Fairness höher bewerten und auch danach leben.

Das kann man allerdings auch ganz anders sehen: Wer ein unfaires Angebot annimmt, der bekommt immerhin etwas und der Andere sogar noch mehr. Kurz gesagt: So geht das Leben (wenigstens) weiter, auch wenn der Deal nicht alle glücklich macht. Speziell Neurotransmitter also haben sehr wohl mit unserem Sozialverhalten zu tun.

Rauchen und problemlos aufhören

Das geht. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie diese News bitte zu Ende! Doch zuerst mal ein paar Worte über diese Sucht. Was passiert beim Zigarettenrauchen eigentlich im Körper? Da zuerst mal was Positives: Rauchen beschleunigt das Denken. Muss es aber auch, denn es verkürzt das Leben. Also in Summe gesehen schadet Rauchen. Wissen auch die Meisten, die es tun …

An 1. Stelle steht dabei der gefürchtete Lungenkrebs.  Kommt aber erst am Ende eines Raucherlebens. Hingegen passiert schon weit vorher etwas und zwar bei jedem Zug an dem Glimmstengel. Sie holen sich Billionen freie Radikale ins Haus … mit jeder Zigarette. Dadurch wird an der Innenseite der Blutgefäße ROS aktiviert. Das schlimmste Dauergift, das der Körper kennt. Das wiederum schädigt die weißen Blutkörperchen. Also unsere Immunabwehr. Dass dabei auch das ganze Vitamin C draufgeht, dass Raucher die einzigen Lebewesen ohne Vitamin C sind, das wissen Sie bereits.

Als nächstes verengen sich die Blutgefäße um 40 %. Überall im Körper. Im Herzen, im Gehirn und selbst in den Gelenken. Stichwort Knie! (News vom 06.03.2007) Das Alles hat Sie vielleicht noch gelangweilt, aber ab jetzt wird’s spannend: Man kann den negativen Effekt des Rauchens auch an den Telomeren festmachen. (News vom 29.05.2013) Sie erinnern sich: Telomere sind das Maß für Jugend und Gesundheit im Körper (Nobelpreis 2009, Blackburn). Gemessen und bewiesen wurde (Am J Ther 2011, Nov; 18(6):e209), dass

Zigarettenrauchen die Verkürzung der Telomere beschleunigt !

Das Maß der Telomere dient – in dieser Arbeit – tatsächlich als Biomarker für die Geschwindigkeit der biologischen Alterung. Einer der Gründe, warum Sie oft zu mir kommen: Sie möchten nicht so schnell altern. Und einen Kettenraucher erkennt man bereits an der Gesichtshaut. Doch nun zur problemlosen Rauchentwöhnung, also dem Aufhören mit dem Rauchen.

Jeder von Ihnen, jeder regelmäßige Leser dieser News, sollte doch inzwischen fast ein Biochemiker sein. Und sollte oder könnte darum wissen, dass der Körper aus TYROSIN, einer Aminosäure, Noradrenalin herstellt. Das positive Stresshormon. Das Hormon, das uns wach und energiegeladen macht. Dieses

Noradrenalin ist Sinn und Zweck einer jeden Zigarette.

Genau deshalb wird geraucht! Weshalb ich Raucher sehr wohl verstehe. Mein Vater war auch einer: Dipl.-Ing., Spezialist für komplizierteste Schwingungsformeln. Schon als Junge habe ich voll Staunen in seinen Formel-Büchern geblättert. Wusste damals natürlich noch nicht, wem er diese Wachheit zu verdanken hatte: Dem Noradrenalin bzw. den Zigaretten.

Hier lernen Sie auch das Prinzip der Suchtentwöhnung, wie ich sie verstehe. Einfach verbieten, das klappt nicht. Sie müssen eher eine Sucht durch eine andere Sucht ersetzen. Und die neue Sucht muss attraktiver sein. Es muss sich lohnen, zu wechseln. Mehr Eiweiß lohnt sich …