Das offizielle Märchen

Vitamin D und Magnesium gehören zusammen! Diese auch für mich neue Erkenntnis verdanke ich dem NHANES III. Heißt übersetzt „US National Health and Nutrition Examination Survey III“ und ist etwas Besonderes: Nämlich eine seit vielen Jahren laufende Großstudie. Die immer wieder Zwischenergebnisse publiziert (hier BMC Medicine 2013, 11:187).

Neu gelernt habe ich aus dieser Studie eine ganze Menge. Ich versuch mal, Ihnen einen Überblick zu geben. Sie wissen, das ist die ganze Kunst, wenn man 40 kleingedruckte Seiten vor sich hat:

  • Viel Magnesium reduziert das Risiko für eine Vitamin D-Unterversorgung. Hätte ich so nicht gedacht.
  • Viel Magnesium beeinflusst positiv den bekannten Zusammenhang zwischen Vitamin D und dem Sterberisiko (besonders für Herzinfarkt und Dickdarmkrebs).
  • Diesen erfreulichen Zusammenhang (viel Vitamin D, geringere Sterblichkeit) gibt es tatsächlich nur bei höherer Magnesium-Aufnahme. Hätten Sie das gedacht?
  • Wenn bei einem Vitamin D-Mangel gleichzeitig ein Magnesiummangel vorliegt, erhöht sich das Sterberisiko !
  • Genauer gesagt: Patienten mit dem tiefsten Vitamin D-Spiegel hatten ein 31 % höheres Sterberisiko, verglichen mit hohen Vitamin D-Werten.
  • Liegt gleichzeitig ein Magnesiummangel vor, so erhöht sich das Sterberisiko zusätzlich um 29 %, also auf 60 %. Ungeheuerlich, wenn es SIE betrifft.

Heißt für uns übersetzt:

Der flapsige Spruch „Vitamine haben wir alle genug“, der auch Mineralien und Spurenelemente mitmeint, erweist sich als tödliches Missverständnis der Mehrheit deutscher Ärzte.

Dokumentiert in deutschen Ärzte-Zeitschriften. Auch dazu gibt es ja verräterische Erkenntnisse (News vom 20.02.2017 auf drstrunz.de). Wir sollten immer praktisch denken oder zumindest uns bildlich vorstellen: Was heißt denn ein 30 % höheres Sterblichkeitsrisiko? Also, wenn Sie z.B. 1 Mio. Menschen nehmen, sind halt 300.000 davon zu früh gestorben. Die hätten noch ein viel längeres Leben genießen können.

Gestorben, weil sie das offizielle Märchen geglaubt haben: „Vitamine haben wir alle genug“

Nahrungsergänzungen mehr Nahrung denn Ergänzung

Nahrungsergänzungsmittel, kurz NEM, seien überflüssig, teuer und mitunter sogar gefährlich (Stichwort Überdosierung). So lauten die gängigsten Vorurteile gegenüber diesen lebenswichtigen Substanzen und könnten falscher nicht sein! Andererseits werden die Menschen durch Ernährung krank und wollen durch Medizin wieder gesund werden, heißt es im “Mineralien”-Buch (2010) von Dr. Ulrich Strunz und Andreas Joop. “Kein Mensch kann so viel Obst und Gemüse essen, wie man für seine Gesundheit braucht”, versichert Dr. Strunz.

Ernstes Thema

Obst z.B. sei praktisch nur mehr “gefärbtes Styropor” und darum NEM für eine korrekte Ernährung unbedingt nötig! (2013) Wenngleich laut Dr. Strunz “das E” für Ergänzung stehe, halten wir vom Molner Health Center NEM mehr für Nahrung denn Ergänzung. Allerdings gelte es die Stoffe nicht wahllos einzunehmen, sondern (zuerst) deren Gehalt im Blut messen zu lassen. Dr. Strunz weiß darum auch “ganz genau, dass noch so gesunde Ernährung in Deutschland nicht ausreicht”. Der Arzt will damit sagen, dass dieses Thema sehr wohl ernst ist. “Es geht dabei um unser Leben!”

Und dabei gehe es nicht an, so ab und zu halt ein paar Kapseln zu schlucken! (2015) Zumal auch jeder wisse, der NEM in der richtigen Dosis zu sich nimmt, wie drastisch Vitamine & Co. die Gesundheit verbessern. (2013) Besser könne man sein Geld nicht verzinsen als es in regelmäßige Blutanalysen und NEM zu investieren, so Dr. Strunz. (2012) “Wer viel leistet und/oder Stress hat, der braucht NEM. Ob er das nun will oder nicht”, versichert auch Univ.-Prof. Jacob Needleman. (2015)

Überdosieren unmöglich

Beim Thema NEM lacht man in den USA über die Europäer, denn dort werden täglich und massiv Vitamine wie Spurenelemente konsumiert. Und dabei gebe es auch keine Überdosierungen, vor denen in Europa immer gewarnt wird, denn eine Überdosierung von NEM ist im Alltag “praktisch nicht möglich”! (2013) In Europa hingegen ist man regelmäßig müde, oft krank und bekommt irgendwann Krebs, aber über den Nutzen von NEM werde leidenschaftlich gestritten …

Warum denkt eigentlich niemand darüber nach, frägt (sich) Dr. Strunz, was passiert, wenn man dem Körper nicht die von der Natur “ausdrücklich gewünschte Menge” an diesen essentiellen Stoffen gibt, sondern z.B. nur 20 %? Ist man dann nicht nur ein 20 %-Mensch, nicht krank? (2006) Vielmehr könne man an den im Blut gemessenen NEM-Werten das Todesrisiko feststellen wie auch Krankheiten abwenden. Nahrungsergänzungsmittel seien also – selbst im Labor hergestellt – ein Segen! (2006)

EU-Verordnung 432/2012

Infolge der EU-Verordnung 432/2012 sind aktuell 222 gesundheitsbezogene Auswirkungen von Vitaminen und Mineralien anerkannt und deren Nennung auf Produktverpackungen erlaubt.