Was das Herz am meisten liebt ?

Heute mal etwas Ernstes: Das Thema Nummer 1 jedes Notfallmediziners, jedes Intensivmediziners. Es geht ums Herz. Immer noch die häufigste Todesursache nicht nur in Deutschland. Denkt man lange genug darüber nach, so findet man als Hauptgrund das Wörtchen „Angst“. Sehr, sehr aktuell auch in Zeiten von Corona …

Wenn man das Ganze aber umdreht, so hieße herzgesund „angstfrei“ oder zumindest “entspannt”. Ja, da ist auch durchaus was dran, denn dahinter stecken auch handfeste Fakten: Wer „Herzgesundheit“ hört, denkt zuerst an Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Cholesterin.

Dabei ist der häufigste Auslöser für Angina-Pectoris-Anfälle … Stress !

Dieses Ergebnis der Universität Atlanta hat selbst Kardiologen überrascht. Und doch ist es plausibel:

  • Meldeten die Messfühler hohe Aktivität im „Stressverarbeitungszentrum“ der Patienten (im unteren Stirnlappen), so folgten oft unmittelbar darauf Herzbeschwerden.
  • Die häufigsten Auslöser von Angina-Pectoris-Anfällen waren verschiedene Formen von Stress: hohe Belastungen, schlimme Erlebnisse oder depressive Verstimmungen.
  • Patienten, die sich oft aufregten, verärgert oder niedergeschlagen waren, klagten auch besonders oft über Brustenge.

Broken Heart Syndrom

Dass Stress unmittelbar aufs Herz schlägt, ist unter dem Begriff „Broken Heart Syndrom“ schon länger bekannt. Was da passiert ? Ein plötzliches, schlimmes oder auch außergewöhnlich beglückendes Erlebnis führt zu einer solchen Flut an Stresshormonen, dass der Herzmuskel den Ansturm nicht mehr verarbeiten kann und seinen Dienst quittiert. Das kann bis zur Lähmung einer Herzkammer gehen. Was dann folgt ?

  • Atemnot
  • Herzrasen
  • Schnell nachlassende Pumpleistung
  • Blutdruckabfall
  • Sauerstoffversorgung des Körpers ist ungenügend

Soweit muss es aber gar nicht kommen. Und wir wissen längst, was man tun kann, damit es nicht so weit kommt: Nach wie vor ist es richtig, das Herz zu entlasten. Geht mit den Klassikern Gewichtsreduktion, Blutdrucksenkung, weniger Zucker und ordentliche Blutfette.

Am meisten aber liebt das Herz:

WENIGER KOHLENHYDRATE: Also Mehl, Zucker, Alkohol. Warum nun das wieder ? Weil der Cholesterinspiegel vom Insulinspiegel abhängt. Wenn man wenige Kohlenhydrate isst oder viele verbrennt dann ist der Insulinspiegel niedrig. Damit sinkt auch die Produktion von VLDL-Partikeln in der Leber. Und damit kommt es erst gar nicht zur Produktion von LDL-Cholesterin, das so gerne oxidiert und die Blutgefäße zupflastert.

WENIGER STRESS: Laufen ist Stressabbau in Reinkultur. Noch mehr Stress fließt von uns ab, wenn wir uns aktiv entspannen oder meditieren. Und regelmäßig tief und gut schlafen. denn Tiefschlaf ist Heilschlaf – auch fürs Herz !

MEHR BEWEGUNG: Wird der Körper mit dem Stresshormon Adrenalin überflutet, so bekommen wir so viel Energie, dass wir ein Mammut jagen könnten. Brauchen wir heute nicht mehr. Laufen, Radfahren, Schwimmen etc. sind aber eine Alternative, mit der man diese Energie und Stresshormone wieder abbauen kann, um danach zur Ruhe zu kommen.

UND: Es hat sich mittlerweile hoffentlich (!) herumgesprochen, dass das mit dem Einsparen von Hühnereiern und Schweinefleisch nicht gelingt. Verzichten Sie also nicht auf Hühnereier und Schweinefleisch, sondern auf Stress ! Ihr Herz wird es Ihnen danken.

Als PS vielleicht noch ein Buchtipp: “77 tipps für ein gesundes herz” (News 04.02.2019)

Wenig Schlaf bedeutet dreifaches Infektionsrisiko

Viele, viele Leser dieser täglichen News sind schon zu medizinischen Experten geworden. Wissen also, Schlafen hilft dem Immunsystem. Vor allem in den Phasen des Tiefschlafs räumt sich der Körper so richtig gründlich auf. Selbstheilung !!

Dr. Sheldon Cohen vom Department of Psychology der Universität Pittsburgh wollte den Zusammenhang von Schlaf und Immunsystem ganz genau wissen, und unternahm mit 153 gesunden Männern und Frauen folgenden Versuch:

Die Personen protokollierten 2 Wochen lang, wie viele Stunden sie schlafend im Bett verbracht hatten und gaben dann auch an, wie ausgeruht sie sich fühlten. Anschließend gingen die Teilnehmer in Quarantäne. Am 2. Tag bekamen sie fiese Rhinoviren (Schnupfenviren) in die Nase gesprüht und blieben danach – unter Beobachtung – weitere 5 Tage in Quarantäne.

Das Ergebnis:

Wer im Schnitt weniger als 7 Stunden pro Nacht geschlafen hatte, bekam 3 Mal (!) öfter eine Erkältung als diejenigen, die mehr als 8 Stunden schliefen. Das überzeugt !

Doch der sprichwörtliche Witz bei diesem Experiment ist eigentlich ein ganz anderer. Denn, wer kann schon mehr als 8 Stunden pro Nacht schlafen ? Die wenigsten tun oder können das. Das heißt also:

Schon bei einem ganz normalen, ein wenig zu kurzen Alltagsschlaf setzen wir uns einem DREIFACHEN Infektionsrisiko aus !

Andere Studien zeigen, dass chronischer Schlafmangel Entzündungen auslöst und dass dies wiederum zu verschiedenen Krankheiten wie Diabetes, Atherosklerose und sogar zu der gefährlichen Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes (SLE) führen kann. Kurz gesagt:

Schlafmangel macht krank.

Jetzt weiß man auch, warum TRYPTOPHAN indirekt (!) gegen das Corona-Virus hilft. Weil daraus das Schlafhormon (Tiefschlaf) Melatonin entsteht, Achtung: Wenn Sie genügend Zink uvm. im Körper haben !

Nicht nur darum lege ich so großen Wert auf diese Aminosäure, die Seltenste in der Natur. Tryptophan ist bekanntlich auch eine Mauer gegen den exponentiell zunehmenden Alltagsstress, potenziert nochmals durch die Digitalisierung. Stichwort ständige Erreichbarkeit. Da brauchen wir uns dann auch nicht zu wundern, wenn künftige typische Grippeepidemien immer schlimmer verlaufen sollten.

Vielleicht hilft uns die derzeitige Corona-Katastrophe, solche menschenunfreundliche Sachverhalte einmal zu überdenken !

QUELLE: “Die 15 besten Tipps für ein starkes Immunsystem” (2020) by Heyne

Wenig Geld infolge Schlafmangels ?

Harte Arbeit wird in den „Strunz News“ respektiert. Wer Fliegenhirn in hauchdünnen Scheiben geschnitten mittels Lasers über Tage hinweg abscannt, und uns dann erklären kann

warum wir schlafen, warum Studenten während der Prüfungsvorbereitung gerne abgeschieden und in Dunkelheit arbeiten, warum olympische Rekorde nachmittags aufgestellt werden, warum Schichtarbeit einsam machen kann, warum wir träumen, wie wir luzide Träume für sportliche Höchstleistung einsetzen können, wie Kinder im Schlaf lernen, was uns getrennte Schlafzimmer ermöglichen, wie wir das Schnarchen loswerden, warum zu wenig Schlaf dick macht, was unruhige Beine mit Eisenmangel zu tun haben, wie Koffein uns glücklich macht, was Mondfühligkeit ist, und ob uns die Handy-Funkwellen wirklich den Schlaf rauben …,

der soll hier auch gewürdigt werden.

Rund 400 Seiten mit bunten Erkenntnissen über das Schlafen. Das Buch von Albrecht Vorster erinnert mich an die einstige Buch-Reihe „WahnsinnsWissen“, die man als Kind verschlungen hatte.

Schlaf, besonders Tiefschlaf, ist unterbewertet !

So verweisen etliche Studien auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Übergewicht sowie niedrigerem Einkommen und Schlafmangel. Auch wenn dieser Zusammenhang – auf ein ganzes Land gesehen – gewagt erscheint, so fällt doch auf, dass der „Industriemensch“ immer weniger schläft.

Während in den USA 33 % der Arbeitnehmer auch am Wochenende und 25 % nachts arbeiten, sind es in Deutschland nur 20 % und und jeder Siebte (Hamermesh & Stancanelli, 2015, p. 10). Immerhin.

Doch monetär erfolgreiche Menschen haben alle eines gemeinsam: Die arbeiten nachts, arbeiten auch am Wochenende, treiben Sport, meditieren, und achten dennoch auf ihren Schlaf. Wie die das machen, fragen Sie ? Antwort:

Reflex-Tiefschlaf (News 30.04.2016)

Ein anderer praktischer Lösungsvorschlag für gesünderen Schlaf lautet: das Buch von Albrecht Vorster lesen.

Und vergessen Sie bitte dem Mythos vom „8-Stunden-Schlaf“. (News 03.09.2013) Wozu dieser Zwang ? Der Historiker Roger Ekirch bewies 2005 in seinem Buch “At Day’s Close” – untermauert von 500 Zitaten aus der Menschheitsgeschichte – dass die Menschen ursprünglich und immer in 2 Abschnitten geschlafen haben.

Warum man darüber kurz nachdenken sollte ? Um, wenn es Sie betrifft, Ihre Angst zu verlieren. Schlaf kann individuell sein.

In der Nacht 1-2 Stunden wach zu sein, ist völlig normal.

War es jedenfalls in der gesamten Menschheitsgeschichte. Und wenn Sie – wie ich – 2 oder 3 Mal nachts wach liegen, dann freuen Sie sich einfach über sich selbst. Dann sind Sie eben ein ganz besonders aufgewecktes Evolutionsgeschöpf oder haben auch einfach nur den Rat von Arnold Schwarzenegger befolgt. Der empfahl einmal Studenten allen Ernstes: “Sleep faster !”

QUELLEN

Hamermesh, D. S., & Stancanelli, E. (2015). Long workweeks and strange hours. Industrial and Labor Relations Review, 68(5), 1007–1018

Neligan, A. (2018). Why We Sleep? A manifesto in defence of sleep. Brain : A Journal of Neurology, 141(6), 1884–1886

Melatonin

Wird Ihnen die Nacht zum Feind? Wachen Sie immer wieder auf? Wälzen Sie sich „stundenlang“ im Bett, können nicht einschlafen und stehen dann morgens wie gerädert auf? Ja? Dann sollten Sie sich aber schleunigst auf Ihre Eigenverantwortung besinnen …

Und nicht schon wieder alles an Ihren Arzt und die Pharmaindustrie delegieren. Kennwort Schlaftabletten. Oder Beruhigungstabletten (ist doch „nur“ Baldrian). Oder Ihr Gläschen Wein (Alkohol ist Gift) am Abend. Das ist alles andere als Eigenverantwortung wahrnehmen! Das Ganze hat auch etwas mit Selbstrespekt zu tun. Für mich auch mit der Würde des Menschen.

Aber gut, Dr. Strunz, genug geschwätzt. Was soll man nun tun (dagegen)? Die Antwort gibt wieder einmal die Molekularmedizin. Die Biochemie. Ihre körpereigenen Moleküle. Das magische Wort in diesem Zusammenhang heißt: Melatonin.

Ihr Schlafhormon.

Das sorgt für den Durchschlaf. Den Tiefschlaf. Also für das erholsame Aufwachen am Morgen. Und dabei springen wieder einmal manche von Ihnen “zeittypisch” zu kurz. Die kaufen sich Melatonin einfach und erleben dann vielleicht Albträume. Liegt am fehlenden Wissen … Also folgt hier eine kurze Lektion über Melatonin. Sozusagen Wissensvermittlung bzw. die vornehmste Aufgabe des Arztes. Ich zitiere:

So baut der Körper das Schlafhormon:

Tryptophan, eine Aminosäure, ist das wichtigste Baumaterial für die Herstellung von Melatonin. Besonders proteinreiche Nahrungsmittel wie Fisch, Fleisch, Nüsse, Samen und Eier enthalten viel Tryptophan.

Tryptophan wird in 4 Schritten zu Melatonin umgebaut. Nach dem 2. Schritt entsteht Serotonin, der Stoff, der gute Laune macht. Jeder der 4 Umwandlungsschritte ist auf die richtigen Enzyme angewiesen. Und die können ihre Aufgabe nur vollbringen, wenn auch die passenden Vitalstoffe da sind:

Vitamin B3, B6 und B12, Magnesium, Pantothensäure, alpha-Liponsäure, Betain und Folsäure.

Fehlt davon auch nur ein Wirkstoff, kann noch so viel Tryptophan vorhanden sein, der Körper wird es nicht in Melatonin umwandeln können.

Man braucht also die nötigen Katalysatoren. Hilfsstoffe, welche die Melatoninbildung überhaupt erst ermöglichen. Man braucht? Nun: Sie, persönlich, brauchen nicht: Bestätigt uns dieser Tage wieder eine gesetzliche Krankenkasse schriftlich. Nahrungsergänzungsmittel seien völlig überflüssig. Das sagen selbst „seriöse“ Ärzte. Sie müssten sich nur ausgewogen ernähren.

“Ausgewogene Ernährung” ist scheinbar die Lösung all unserer Probleme. Ich jedenfalls schaffe die nicht. Ich weiß das deshalb, weil ich regelmäßig nachmesse.

Alle diese Vitalstoffe kann man im Blut messen !

Und erschrickt danach … Versteht plötzlich, warum man in Deutschland grundsätzlich die Mundwinkel nach unten zieht. Versteht den Mangel an Serotonin. Versteht, warum die Menschen so häufig gereizt, unausgeschlafen und ohne Energie sind. Der Grund ist

Melatoninmangel.

Aber wir Frohmediziner – und Sie hoffentlich auch – sehen das Meiste ja positiv. Das Leben wird plötzlich so leicht, so schön, so hell, wenn man hier liest, dass es natürlich Möglichkeiten gibt, am Ende des Tunnels wieder ein Licht zu sehen. Hier steht sogar, wie das geht !

QUELLE: Das schlaf-gut-buch. Gibt’s ab 15.10.2018 im Buchhandel.

Der wahre Jungbrunnen

Wenn Sie die Sache mit der Jugendlichkeit mal auf den Punkt bringen wollen. Sich dabei auf die Hauptsache konzentrieren wollen. Mal bewusst die vielen anderen, viel schwächeren Möglichkeiten beiseite schieben wollen und sich die Frage stellen „Was macht mich denn nun wirklich jünger ? Was wirkt denn da am besten ?“. Dann werden Sie – molekularbiologisch – unausweichlich auf das Wachstumshormon (HGH) stoßen. Ist das Rezept jeder Anti-Aging-Klinik. Wird Ihnen dort bloß nie so gesagt.

Jetzt kennen Sie das Geheimnis der vitalen, so jugendlich wirkenden 80-Jährigen. Wachstumshormon kann man sich nämlich spritzen. Wissen wir seit Rudman 1991. Wirkt phänomenal. Muss man 3 Mal pro Woche, besser noch täglich … spritzen. Ist sauteuer, das Zeug. Und wenn Sie mit dem Spritzen aufhören … ist alles wieder beim Alten. Was soll das, also ?

Da machen wir uns das Wachstumshormon doch lieber selbst.

In unserem eigenen Körper. Und das möglichst jeden Tag, unser ganzes restliches Leben ! Dass dieses Wunderhormon selbstverständlich epigenetisch freigesetzt wird, also durch Ihren Lebensstil, sprich Bewegung, Ernährung, Denken, das dürfte Ihnen inzwischen auch klar geworden sein. Und was Wachstumshormon nun wirklich bewirkt, wie man es tatsächlich stimuliert, hatte ich Ihnen in 3 News erklärt: News vom 20.08.2012, 21.08.2012 und 10.01.2017.

Nun möchte ich eine 4. News hinzufügen. Dazu schreibe ich einfach mal ab, was andere Wissenschaftler, was der Biologe Chris Michalk, zur Stimulation von Wachstumshormon (IGF) für Ratschläge gibt:

  • IGF wird hauptsächlich durch Nahrungsprotein reguliert. Nahrungsprotein korreliert direkt mit IGF-Werten – zumindest wenn eine isokalorische Ernährung gegeben ist (Thissen, 1994).
  • IGF steht in einen klaren Zusammenhang mit Zink und Magnesium (Dørup, 1991) und wird darüber hinaus von Testosteron und T3 moduliert (Synergismus).
  • Weiters sollten Sie Krafttraining ausüben, denn Krafttraining erhöht IGF-Rezeptoren in der Muskelzelle (Urso, 2005).
  • Schlafen Sie gut! Es ist von absoluter Wichtigkeit, dass Sie einen tiefen Schlaf haben. Denn nur im Tiefschlaf wird dieses so wichtige Hormon ausgeschüttet.
  • Trinken Sie vor dem Schlafengehen keinen Alkohol. Er unterdrückt nämlich die HGH-Ausschüttung um bis zu 75 % (Prinz, 1980).
  • Vergessen Sie Arginin und Co. zur Steigerung der HGH-Werte. Nutzen Sie entweder Gelatine (van Vught, 2010) oder die Aminosäure Glycin (Kasai, 1980), um HGH schnell im Blut ansteigen zu lassen. Tun Sie das aber mehrmals täglich und – ganz wichtig – nüchtern.
  • Sogar 19-mal mehr Wachstumshormon können Sie haben, in dem Sie einfach 1 g Cholin zuführen (Kawamura, 2012). Ich mache das 2-3 Mal täglich. Ich habe dann auch keinen Hunger mehr. Das ist übrigens auch so ein Effekt von Wachstumshormon.
  • Nur damit Sie mal eine Vorstellung haben, wie dieses Zeug so wirkt: Alzheimer möchte niemand haben. Dann gibt man z.B. Ratten ein paar Aminosäuren und so erhöhen sich die IGF-Werte. Das sorgt dann dafür, dass Alzheimer einen nicht verblöden lässt.
  • Wie macht man das? Durch eine „Growth Hormone Releaser Diet“ – Arginin, Glutamin, Lysin. Dann bekommt man mehr Wachstumshormon ins Blut (Shin, 2009).
  • Und im Übrigen: Fasten ist ein potenter Stimulus für die Ausschüttung von Wachstumshormon. Daher liebe ich das Fasten. Das sollten Sie auch, wenn sie mehr Wachstumshormon haben möchten.

Auch hier lesen Sie (wieder), dass SIE selbst etwas tun können, tun müssen. Dass Sie diesen wundervollen Jungbrunnen eigenverantwortlich stimulieren müssen. Wird Ihnen übersetzt mit so (unangenehmen) Worten wie

Krafttraining, kein Alkohol, viel mehr Eiweiß, NEM … und dann auch noch fasten.

Was Sie aber einfach nicht verstehen wollen: Das sind alles natürliche Verhaltensweisen ! Definieren geradezu Normalität. Das, was Sie statt dessen Tag für Tag tun, das ist abartig. Um nicht zu sagen, einfach krank ! Genau Darum werden die Menschen so schnell alt …

Quelle:  „Das Handbuch zu Ihrem Körper“ von Chris Michalk, S. 132+133