Ernährung komplett erklärt

Immer wieder fragen Sie mich, was denn das beste Buch über Ernährung ist. Das Kompletteste. Das Buch, welches jede nur denkbare Frage beantwortet. Ich denk mir dann immer: Nein Sie haben Ansprüche ? Ich z.B. habe mir mein Wissen aus Hunderten Büchern zusammenlesen müssen. Da gab es nicht „das Eine“ oder „das Beste“.

Nun könnte es aber sein, dass ein Mensch, der Hunderte von Büchern gelesen hat, sich dann dennoch hinsetzt und wirklich

das Eine, das beste Buch

zusammenschreibt … Ja, ich kenne da einen Naturwissenschaftler, der durch das Wissen aus Hunderten Büchern sein Leben buchstäblich auf den Kopf gestellt hat. Der, ganz konkret

  • seinen Heuschupfen beseitigte
  • sein Sodbrennen beseitigte
  • seine Pickel (nach 25 Jahren) beseitigte
  • keine Muskelkrämpfe mehr hat
  • auch nicht mehr schnarcht
  • sein Kreuzweh beseitigte
  • inzwischen erholsam schläft
  • und sogar wieder 10 km in 40 Min. läuft. Die 1.000 m in 3:30 Min. schafft.

Dieser Naturwissenschaftler hatte sich hingesetzt und alles, das es über gesunde Ernährung zu wissen gibt, einmal zusammengeschrieben. Hat Tabellen erstellt über Gluten. Über all die erlaubten Kohlenhydrate. Komplette Tabellen ! Hat natürlich sämtliche Vitamine und Mineralstoffe besprochen. Selbstverständlich auch die Aminosäuren. Und hat dieses Buch dann 2019 noch mit einem spannenden Kapitel über Ketose ergänzt.

Spannend ? Das klingt dann so:

Unser Gehirn lebt vom Zucker. Einverstanden. Könnte aber auch zu 75 % von Ketonkörpern leben. Heißt übersetzt: Ihr Gehirn würde aufwachen. Sie würden plötzlich hellwach, voll konzentriert, kreativ werden. Das wusste ich bisher auch. Nur, bitte zeigen Sie mir eine Studie, die belegt, dass das nicht ebenso zu 100 % geht. Es gibt nämlich keine !

Im Gegenteil: Da hat man Menschen mit Hilfe von Insulin den Blutzuckerspiegel auf 18 mg/dl heruntergedrückt. Ergebnis: Keinerlei Ausfälle ! Das widerspricht allem, was ich bisher gelesen habe. U.a., dass ein Blutzucker unter 50 mg/dl lebensgefährlich sei.

Ich will damit sagen, in diesem Buch finden Sie Neues. Viel Neues. Finden Sie Ernährung – meines Wissens – wirklich komplett erklärt. Sind Sie schon neugierig geworden ?

Ich hatte das Buch schon einmal in einem anderen Zusammenhang besprochen. Nämlich wegen der lehrreichen Zitate (News vom 15.05.2019). Der Titel also lautet:

ZUCKER, BLUT & BRÖTCHEN

Und im Untertitel „Gesund durch Selbstoptimierung und genetisch korrektes Essen“. Stammt aus der Feder von Robert Krug und steht, wie ich meine, wissenschaftlich gesehen auf sehr soliden Beinen. Was der Autor selbst über sein Werk sagt, kann man sich übrigens auf YouTube anschauen: Hier der Link:

Und weil Robert Krug auch Kongresse besucht, wurde er dort eines Tages von einem Leipziger Arzt mit folgenden Worten angesprochen: “Herr Krug, ich brauche bitte Ihr Wissen für meine Patienten auf 30 Seiten !” Und was tut Krug ? Fleißig wie er ist, setzte er sich erneut hin, verfasste die 30 Seiten und nannte sie

Das kleine Gesundheits 1×1.

Der Untertitel lautet „100 wichtige Gesundheitstipps“ (ISBN: 978 1696181587).

Schrittzähler

Sind modern und beliebt. Jedenfalls wieder einer dieser kleinen Motivationstricks, der uns zu einem gesünderen, fröhlicheren Leben verhelfen soll. Die Idee des Schritte-Zählens ist schon überraschend weit verbreitet. Viele von Ihnen, die mich in der Praxis besuchen, haben einen Schrittzähler in der Tasche oder am Handy. Warum wohl? Das könnten Sie in der strunz-kalender 2019 nachlesen. Der ist übrigens schon seit 04.06.2018 im Buchhandel und bei Amazon erhältlich.

Dort gibt’s von mir auch ein paar Gedanken zu diesem kleinen technischen Hilfsmittel. Darf ich zitieren?

Laufen hilft. Praktisch gegen alle Krankheiten, gegen jegliche Verstimmung. Und hilft auch, alle möglichen Krankheiten zu verhindern, die wir uns im Laufe der Zivilisation zugelegt haben: Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien, Krebs, Depressionen. Natürlich auch Rückenschmerzen. Und Übergewicht sowie das damit einhergehende Volksleiden Diabetes. Viele von Ihnen laufen. Täglich. Chapeau!

Viele aber auch nicht. Bei starkem Übergewicht ist das manchmal sogar besser – die Knie halten die Belastung gar nicht gut aus. Trotzdem muss Bewegung sein, immer, für alle. Unser Herz-Kreislauf-System, unser Stoffwechsel, unser Muskel-Skelett-System gehen kaputt, wenn wir uns nicht bewegen.

Wie gesagt: Wir sind von Natur aus Läufer. Die Haltung des Menschen in geschlossenen Räumen auf gepolsterten Drehsesseln ist alles andere als artgerecht und führt zwangsläufig zu vielfältigen Ausfallerscheinungen!

Also Bewegung. Mir persönlich ist Laufen das Liebste. Dennoch sehe ich, dass Gehen immer noch besser ist als gar keine Bewegung. Deshalb habe ich mich (als Läufer: schweren Herzens!) mit dem Thema “Schritte zählen” befasst.

Aufschreiben schafft Überblick

In “der strunz-kalender 2019” finden Sie erstmals einen Überblick darüber,

mit wie vielen Schritten pro Tag Sie wie viel Energie verbrennen.

Sie können das mit einem elektronischen Schrittzähler erfassen oder sogar noch einfacher: Führen Sie doch Buch über Ihre gelaufenen Kilometer. 10.000 Schritte sind je nach Schrittlänge etwa 6-8 km. Oder schauen Sie auf die Uhr: in 10 Min. Fußmarsch schaffen Sie etwa 1.000 Schritte.

In einer Vergleichstabelle können Sie dann auch ablesen, wie vielen Schritten etwa 1 Einheit Schwimmen entspricht, 1 Einheit Staubsaugen oder auch … Sex. So wissen Sie schließlich am Ende des Tages, mit wie vielen Schritten Sie sich etwas Gutes getan haben.

Schritt für Schritt zum Läufer

Ich sehe das Zählen der Schritte als einen guten Anfang. Im Laufe des Jahres könnten Sie sich das Ziel immer höher stecken: immer mehr Schritte, immer längere Strecken. Und dann: immer mehr Ausdauer, Gesundheit, immer mehr Glück absahnen. Und mit der Zeit nehmen Sie auch eine immer stärkere Haltung an. Nicht nur als Läufer – als Mensch …

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir die Idee, Stück für Stück zu immer mehr Gesundheit zu gehen !

Mehl und Hitze

Ist eine gar grausliche Kombination. Ich muss Ihnen das so deutlich sagen – wegen meiner Frau. Die klärt mich nämlich von Zeit zu Zeit (lächelnd) auf, dass mich die Menschen nicht so recht ernst nehmen würden. Ich sei „zu höflich“. Ich müsse die Wahrheiten viel direkter aussprechen. Da denke ich mir:

Noch direkter ?!

Also habe ich mir für diese News ein Experiment überlegt. Ich sage Ihnen ‐ erstmals genau ‐ was „Industriemüll“ ist. Und warum es wirklich Müll ist. Und danach sage ich Ihnen vorsichtshalber doch noch, was damit gemeint ist. Denn Sie erinnern sich vielleicht an einen meiner besten Sätze: Ernährung ist die stärkste Droge, die der Mensch kennt. (News vom 21.02.2011)

Dazu drucke ich Ihnen folgende 2 Tabellen ab. Es geht wie gesagt um Ihre vermeintlichen Lebensmittel:

Mehl (davor noch Getreide) verliert

Mangan 86 %, Magnesium 85 %
Zink 78 %, Eisen 76 %
Phosphor 71 %, Kalzium 60 %
Kupfer 68 %, Chrom 40 %.

Hitze (beim Backen, Kochen) zerstört

Vitamin C 100 %, Folsäure 100 %
Vitamin B1 80 %, Biotin 60 %
Vitamin E 55 %, Pantothensäure 50 %
Vitamin A 40 %, Vitamin B6 40 %
Vitamin D 40 %, Niacin 25 %
Vitamin B12 10 %.

So, und jetzt ganz deutlich: Was auch immer Sie beim Bäcker oder beim Konditor kaufen, hat genau diese 2 Tabellen überlebt. Getreide wurde zu Mehl pulverisiert und dann auch noch erhitzt. Bei 200 Grad und mehr …

Diesen Weg mussten auch Teigwaren (Nudeln) gehen. Und auch Kartoffeln und Reis werden gekocht, wo dann deren Kalium und Zink ins Kochwasser verloren geht. Das Prinzip ist immer dasselbe !

Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, wundern sich dann, wenn Sie immer so müde sind. So leistungsschwach. So antriebslos. So infektanfällig. Und hoffentlich erst viel später so krebskrank. Und Sie, liebe Leistungssportler, wundern sich, dass Ihnen die letzten paar Prozent fehlen. Dass Sie gerade nicht gewinnen oder sogar abgeschlagen im Feld landen.

Haben Sie es jetzt verstanden: Sie essen Brot und Nudeln …

Das ist leeres Zeug! Und ganz Unwissende sind auch noch stolz darauf … Naturvölker, einschließlich der Eskimos, schütteln da nur den Kopf. Die sind lieber wach, frisch, fröhlich, energiegeladen und kriegen keinen Krebs. Das hatte 1913 auch schon einen gewissen Albert Schweitzer gewundert.

Zehennägel als Beweis

Brechen Ihnen die Fingernägel, sind die splittrig, dann werden Sie von vielen Seiten viele Tipps hören. Aber niemals die nackte Wahrheit: Finger- und Zehennägel bestehen aus Aminosäuren, also Eiweiß. (News vom 26.12.2013) Folglich sind Nägel wie auch die Haare Warnleuchten. Für mich ein Zeichen, dass tief in Ihrem Körper etwas nicht stimmt. (News vom 22.04.2017) Nun kann man das Ganze aber auch umdrehen. Ist neu. Haben Sie so wohl noch nie bedacht !

Etwas, wonach Sie vielleicht schon seit Jahren suchen. Weshalb Sie Bücher lesen oder meine Webseite. Es gibt ihn nämlich, den sicheren, zuverlässigen

TEST .

Der Ihnen sagt, ob Sie richtig essen. Ob Sie „vollwertig“ essen, wie Dr. Bruker sagen würde. Ob Sie genetisch korrekt essen. Ob Sie wirklich alle 47 essentiellen Nährstoffe zu sich nehmen, die da sind eben nicht Kohlenhydrate, sondern

  • essentielle Aminosäuren, sprich Eiweiß,
  • essentielle Fette (Omega-3),
  • essentielle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Der Test funktioniert ohne Blutanalyse. Geht ohne Nährstofftabellen und ist total einfach. Entspricht also voll dem Zeitgeist. Sie brauchen dazu nur ein Werkzeug, dass Sie vielleicht ohnehin schon haben. Kennen Sie diese Fußnagel-Beißzangen? Ist handlich, chromiert, mit 2 ganz kurzen, scharfen Schneidebacken. So ein Ding brauchen Sie. Damit setzen Sie sich hin und versuchen sich den

Zehennagel

Ihrer Großzehe “durchzuknipsen”. Gelingt Ihnen das nicht, auch mit Anstrengung nicht, dann wissen Sie, dass Sie

SICH RICHTIG ERNÄHREN.

Und haben zugleich wieder einmal die Evolution verstanden. Nehmen wir irgendein Raubtier. Einen Adler oder Bär. Wenn deren Krallen nicht immer wieder stahlhart wären, dann wären diese Jäger tot. Verhungert und ausgestorben. Die Evolution ist – wie schon mehrmals unterstrichen – eben nicht moralisch, sondern folgt eisernen Gesetzen.

Ob uns das passt oder nicht !

Wie Sie sich richtig ernähren können? Neben meinen News hatte ich Ihnen 2 herausragende, sehr praktische Sammelwerke genannt:

Das von Dr. Terry Wahls.
Das von Annett Oehlschläger.

Beide erklären so ziemlich jeden essentiellen Nährstoff und ordnen ihn ein. Bei Wahls ist in “Minding my Mitochondria“ sogar eine ausführliche Rezeptsammlung drin.

PS: Wie ich auf den Test komme? Na, raten Sie mal: Wollte gerade meine Großzehen-Nägel scheiden. Hab’s aber nicht geschafft. Musste feilen …

Nährstofftabellen

Immer wieder finden Sie Lebensmittel in Tabellen aufgelistet und dahinter den Nährstoffgehalt an Mineralien und Vitaminen. Bitte erlauben Sie mir, Ihnen einmal zu erklären, weshalb auch in meinen Büchern, solche Tabellen nur mit größter Vorsicht zu genießen sind. Nur ein Beispiel: Apfel und Vitamin C. Ist natürlich beliebig übertragbar …

  • Laut GU‐Nährwerttabelle enthält ein Apfel 12 mg Vitamin C pro 100 g.
  • Laut Zeitschrift Fokus (April 2002) hat ein frisch gepflückter Apfel 30 mg Vitamin C pro 100 g.
  • Tatsächlich aber kaufen Sie den Apfel nicht vom Baum, sondern oft im Supermarkt. Und dann hat er nur 12, wenn Sie Pech haben sogar nur mehr 8 mg pro 100 g (gemessen!).
  • Und essen ihn dann Tage später nur noch 2 mg Vitamin C pro 100 g.

Alle diese Zahlenangaben sind also höchst vage. Variieren um den Faktor 15. Und das kann natürlich lebensentscheidend sein. Kann. Ist aber ganz sicher entscheidend für Ihre Lebensqualität ‐ wenn Sie den Unterschied verstehen.

Wir alle können mit wenig Mineralien oder Vitaminen sehr wohl leben. Und mit 50 verfettet am Stock humpeln, mit 60 in Rente gehen und mit 75 sterben. Das ist durchaus üblich in Deutschland. Man könnte aber auch mit sehr viel mehr Vitalstoffen, nämlich 10‐15 Mal mehr, vergnügt und vital durchs Leben hüpfen …. Und genau das möchte ich Ihnen immer und immer wieder vermitteln.

Wichtig: Es ist nicht entscheidend, was der Apfel enthält. Es ist auch nicht entscheidend, wie viele Äpfel Sie essen. Entscheidend ist, was in Ihrem Blut messbar ist. Was also in Ihren Körperzellen tatsächlich ankommt. Nur das ist Wahrheit. Und diese Zahl sollten Sie für jedes Mineral, für jedes Vitamin parat haben.

So ein Aha-Erlebnis hatte ich 1989, als ich in Neuseeland erfuhr, dass eine Kiwi 300 mg Vitamin C enthalten würde. Zurück in Deutschland gab ich eine deutsche Kiwi ins Labor. Ergebnis: 27 mg Vitamin C pro 100 g. (News vom 10.11.2013)

Ernährungswissenschaftler vom Schwarzwald-Sanatorium Obertal untersuchten 2 identische Lebensmittelkörbe vom Gemüsemarkt in Karlsruhe und aus einem Supermarkt in Freiburg. Als Vergleich zu den neuen Stichprobenwerten diente die offizielle Nährstofftabelle des schweizerischen Pharmakonzerns Geigy von 1985. Solche Tabellen haben bei der Essenszusammenstellung übrigens Goldstandard und werden überall verwendet. Aber bitte lesen Sie:

Obst / GemüseVitalstoffe je 100 g in mg19851996
ApfelKalzium
Magnesium
Vitamin C
7
5
5
8
6
1
BananeKalzium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
8
23
31
330
7
3
27
22
ErdbeereKalzium
Magnesium
Vitamin C
21
12
60
18
13
13
BrokkoliKalzium
Folsäure
Magnesium
103
47
24
33
23
18
KarotteKalzium
Magnesium
37
21
31
9
SpinatMagnesium
Vitamin B6
Vitamin C
62
200
51
19
82
21

Soll heißen: Die meisten offiziellen Nährstofftabellen spiegeln längst vergangene Zeiten. Sie müssen Ihre Nahrung ergänzen. Nehmen Sie NEM !