Medizinwitz des Tages 9. September 2020

51 % der Menschen in Deutschland über 18, das sind aktuell 35 Millionen, meiden wegen der Corona-Krise öffentliche Innenräume.

AernoviR (schwa-medico GmbH) am 09.09.2020

Jedes Jahr raten Ärzte rund 40.000 Diabetikern in Deutschland zu einer Amputation. Dabei ließen sich laut Experten 4 von 5 oder 80 % solcher Amputationen verhindern.

Diabetes Ratgeber am 09.09.2020

Bei der Brustkrebsvorsorge kommt es auf die richtige Tasttechnik, denn jede Brust ist anders. Bis man die Strukturen kennt, kann es ein halbes Jahr dauern.

Apotheken Umschau am 09.09.2020

Bei etwa der Hälfte der Amputationen werden vorher die Blutgefäße nicht untersucht. Dabei steckt hinter jedem 2.  diabetischen Fuß eine verengte oder verschlossene Beinarterie.

Diakonissen-Stiftung Krankenhaus Speyer am 09.09.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 9. Mai 2020

Es ist eine Tatsache, dass die kostendeckende Produktion von Penicillin extrem herausfordernd ist. Am Weltmarkt kostet 1 Kilogramm Penicillin 20 Dollar und damit weniger als Kaugummi.

Novartis Pharma GmbH am 09.05.2020

Die letzte Penicillin-Produktion Europas in Tirol soll wackeln.

ORF.at am 09.05.2020

Die Corona-Krise hat die strukturellen Schwächen der Österreichischen Gesundheitskasse schonungslos offengelegt. Die ÖGK droht an ihrer Hauptaufgabe zu scheitern.

Österreichische Ärztekammer am 09.05.2020

Seitens des österreichischen Gesundheitsministeriums gibt es keine Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Geburt. Dieser ist aus medizinischer Sicht während der Geburt auch nicht zu empfehlen.

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit und Pflege am 09.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Es fehlt Vitamin C

Skorbut ist tödlich, weil dabei der Körper buchstäblich auseinander fällt. Genauer gesagt: Das Bindegewebe (Kollagen) löst sich auf. Und Kollagen ist das häufigste Eiweiß im Körper. Nennt sich Gerüst-Eiweiß. Ist essentiell in den Knochen, Knorpeln, den Zähnen, Sehnen, der Haut, in den Organen (Leber, Milz, Niere, Lunge) und – ganz besonders wichtig – in den Blutgefäßen. Darauf will ich hinaus !

Löst Kollagen sich auf, zerfallen nämlich alle diese Strukturen. Die Gelenke gehen kaputt, die Arterien „zerbrechen“ und degenerieren, Sie bekommen blaue Flecken, weil die kleinen Gefäße unter der Haut zerreißen (übrigens: im ganzen Körper!) und die Zähne werden locker, fallen aus. Sie sterben. Die Ursache: Es fehlt Vitamin C !

Ohne Vitamin C können Sie kein Kollagen aufbauen.

Vitamin C brauchen Sie für ein Enzym, das die einzelnen Kollagen-Fasern mit Hilfe von LYSIN aneinanderklebt. Ohne Vitamin C klebt dann aber nichts mehr, sondern zerfällt alles. Buchstäblich der ganze Körper. Ist das nicht fürchterlich aufregend, was so ein kleines bisschen Vitamin C alles anrichten kann. Wenn Ihre tägliche Dosis nicht stimmt? Dabei ist die tägliche Einnahme von Vitamin C doch wohl das Banalste, was ein vernünftiger, gesunder Mensch tut. Sollte man meinen …

Weil der Mensch Vitamin C eben nicht selbst bilden kann, im Gegensatz zu praktisch allen Tieren. Die erleben keinen Skorbut. Keinen Zerfall des Körpers. Nur der Mensch. Ich meine, der unvernünftige Mensch. Zum Beispiel der Raucher. Ist das einzige “Säugetier”, das im Blut kaum noch Vitamin C aufweist. Und fragen Sie mal Ihren Zahnarzt, wie es denn so im Mund von Kettenrauchern ausschaut.

Der eigentliche Witz kommt jetzt: Aus Kollagen besteht auch die Innenseite der Blutgefäße. Und wenn die Risse bekommt (Stichwort Kohlenhydrate), kann sich dort

Lipoprotein (a)

festsetzen. Nennen wir dann Arteriosklerose. Und wenn die zunimmt, heißt es dann oft Herzinfarkt und noch später Tod. Übrigens die häufigste Todesursache der Deutschen.

Studien über die Bedeutung von Vitamin C für den Menschen gibt es praktisch nicht !

Aus durchsichtigen Gründen: Vitamin C ist nicht patentierbar. Da verlieren Pharmafirmen sofort das Interesse. Also müssen meistens Meerschweinchen herhalten, die auch kein Vitamin C bilden können. Haben den gleichen Enzymdefekt wie der Mensch … Und da stellte man fest, dass

  • Meerschweinchen mit Vitamin C freier Kost Arteriosklerose bekommen
  • Meerschweinchen mit Vitamin C reicher Kost Arteriosklerose nicht bekommen.

Sie finden hier also die biochemische Begründung, warum uns Vitamin C vor Herzinfarkt schützt. Der 2-fache Nobelpreisträger Linus Pauling, berühmt geworden für die Entdeckung der „chemischen Bindung“, sah das Ganze von höherer Warte aus:

Arteriosklerose ist ein Versuch des Körpers, mit Hilfe von Lipoprotein (a) Risse in der Arterienwand zu reparieren. Erst wenn Sie nichts tun, wenn Sie kein Vitamin C nehmen und der Prozess anhält, nennt man die überschießende Reaktion (tödliche) Arteriosklerose.

Für Pauling ist also die Arteriosklerose am Herzen schlicht und einfach

chronischer Skorbut.

Hat lange darüber nachgedacht und auch die Rolle von Lysin und auch Prolin erforscht. Das Resultat ist das sog.

Linus Pauling-Protokoll

zur Verhinderung des Herzinfarktes: TÄGLICH 6 g Vitamin C, 5g Lysin, 3 g Prolin und rund 270 mg Vitamin E. Täglich. Da hätten wir sie wieder, die Molekularmedizin.

Die sich wohl kaum durchsetzen wird. Die Begründung lese ich soeben in einem amerikanischen Buch: Zum profitabelsten Zweig eines Krankenhauses in den USA zählen Koronar-Angiografie, Angioplastik, Stents und Bypass-Operationen. Hielte man sich an das Linus Pauling-Protokoll, dann würden diese Geldquellen versiegen. Und wenn Sie dann noch täglich laufen würden und vielleicht sogar auch noch auf Mehl und Zucker verzichten würden, dann wär’ sie da, die Katastrophe für einen ganzen Industriezweig.

Sozusagen die Gesundheit des Menschen als Katastrophe …

Bindegewebsschwäche

Ist sichtbar. Kann man nicht verleugnen. Und auffällig häufiger bei Frauen als bei Männern. Automatisch macht man daraufhin die Hormone verantwortlich. Mag sein, aber ich weiß nicht so recht: Kommt ja schon bei ganz jungen Menschen vor. Oder „ist genetisch bedingt“. Alles können Sie irgendwie genetisch fixieren. Aber was soll dieses Rätselraten? Wir kennen heute die Epigenetik. Also kann man Bindegewebsschwäche auch ändern …

Und wie ? Durch 2 von 3 Säulen richtigen Lebens:

Bewegung (Muskelkraft)
Ernährung

Wenn Sie Ernährung auf den Punkt bringen wollen, also keine Kohlenhydrate ist schon viel zu kompliziert, dann sage ich immer

Eiweiß und Vitamine.

Das beschreibt z.B. unser Immunsystem. Und genau diesen Rat gebe ich auch jedem, der sich über Bindegewebsschwäche beklagt. Wissen Sie warum? Weil ich glaube, dass Professor Dr. Pauling klüger war als ich. Denn der meint:

Proteine sind Bausteine, die dem Körper Form und Struktur geben. Die Hauptbestandteile unseres Stütz- und Bindegewebes, Kollagen und Elastin, sind komplexe, spiralförmige angeordnete und miteinander verschränkte Eiweißverbindungen, die die Form und Textur z.B. der Haut, Sehnen, Adern, Knochen und Gelenkverbindungen bilden. Für die körpereigene Synthese und die Funktionsfähigkeit dieser Eiweißverbindungen werden auch die Aminosäuren Lysin und Prolin zusammen mit Vitamin C benötigt. Die Balance zwischen Geschmeidigkeit und Stabilität ist das Kennzeichen eines gesunden Stütz- und Bindegewebes.

Ist diese Ausgewogenheit gestört, z.B. durch unzureichende Neubildung von Kollagen oder durch den Verlust von Kollagen im Laufe der Alterung, werden die Folgen sichtbar: Die Haut wird schlaff und faltig, das Zahnfleisch blutet leicht, Wunden oder kleine Verletzungen brauchen länger, bis sie abgeheilt sind und selbst ein kleiner Stoß verursacht blaue Flecken.

Der verschlechtere Zustand des Kollagens hinterlässt nicht nur äußerliche Spuren, sondern kann sich in mangelnder Elastizität und Rissen der Adern und Gefäße manifestieren, aber auch in einer Schwächung und zunehmender Brüchigkeit der Sehnen, Bänder, Knochen und Gelenke. Zusammen mit Vitamin C sorgen Lysin und Prolin für ein gesundes Bindegewebe.

Was Sie da soeben gelesen haben, ist von einem 2-fachen Nobelpreisträger. Dem bedeutendste Biochemiker des 20. Jahrhunderts. Dem waren solche banalen Zusammenhänge wie Lysin, Prolin, Vitamin C völlig klar. Und falls Ihr Leidensdruck hoch genug ist, dann werden Sie heute beginnen …

zumindest „Eiweiß und Vitamine“ zu essen !