Medizinwitz des Tages 4. August 2020

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 40.000 Menschen neu an schwarzem Hautkrebs. Was das sog. malignen Melanom so gefährlich macht, ist die frühzeitige Bildung von Metastasen und die Resistenz gegen Chemotherapie.

Deutsche Krebshilfe am 04.08.2020

Ein verändertes Freizeitverhalten mit Sonnenurlauben zu jeder Jahreszeit, aber auch ein neues Schönheitsideal, das Bräune als vornehm definiert, hat das Hautkrebsrisiko in den letzten Jahrzehnten immer weiter ansteigen lassen.

Deutsche Krebshilfe am 04.08.2020

Sonnencreme am besten dick auftragen !

Diabetes Ratgeber am 04.08.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 10. Juni 2020

Jünger heißt nicht gesünder.

pronova BKK am 10.06.2020

Sich vorsätzlich der Sonne auszusetzen, um braun zu werden (Sonnenbaden), das ist selbst mit der besten Sonnencreme gefährlich. Gebräunte Haut sollte kein Schönheitsideal mehr sein. Stattdessen sollte man seine Tagesaktivitäten so planen, dass man zu Zeiten mit hoher UV-Strahlung (zumeist von 11-15 Uhr) nicht im Freien ist.

Universitätshautklinik Magdeburg am 10.06.2020

Stellungnahme von gbs und HAI zur Neuregelung der Suizidhilfe. (Bild: Giordano Bruno Stiftung)

Leider vermitteln die Äußerungen des Bundesgesundheitsministers den Eindruck, dass er aus der Feststellung, niemand könne zur Suizidhilfe verpflichtet werden, die Schlussfolgerung zieht, dass auch der Staat zu keiner Hilfe verpflichtet ist. Dabei zielt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in die exakt entgegengesetzte Richtung: Gerade weil man keinen Menschen zur Suizidhilfe verpflichten kann muss der Staat dafür sorgen, dass seine Bürger das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben in Anspruch nehmen können.

Giordano Bruno Stiftung / Hans Albert Institut am 10.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

der strunz-kalender 2019

Ist eines dieser meiner fast 50 Bücher – seit 1998. Ein neues, kleines Büchlein, das am 4. Juni 2018 erscheint. Ist aber natürlich nicht nur ein Kalender – Sie kennen mich, sondern wieder so ein pädagogisches Hilfsmittel. Voll mit hinterlistig kurzen Texten (auf 190 Seiten), die Sie motivieren sollen. Sie anstupsen sollen. Ihnen den Weg zu mehr Lebensenergie und Lebensfreude zeigen sollen.

Mit diesem Kalender erfülle ich gerne Ihren Wunsch nach einer Brücke zwischen meinen Sachbüchern und den täglichen News aus Wissenschaft und Medizin. Ernährung, Bewegung, Entspannung – im rechten Maß. Darum geht’s und so einfach ist das. Wer sich das zu Eigen gemacht hat, der lebt. Gerne. Gut. Gesund. Darf ich Ihnen einige Kapitel daraus nennen:

  • Essen, Bewegung, Entspannung
  • Planen Sie nur oder leben Sie ?
  • Tag für Tag gesund
  • Leben heißt Lächeln
  • Gute Gene einschalten
  • Gute Fette – schlechte Fette
  • Meditatives Laufen – so geht‘s
  • Licht macht glücklich
  • Neues Jahr – neues Glück

Gesundheit ist ein Thema, das jeden Tag wichtig ist. Man muss sich darum kümmern. Die Kunst dabei, das Geheimnis, wenn Sie so wollen, ist es richtig zu tun. Wenn Sie sich allerdings allzu strengen Regeln unterwerfen, machen Sie sich und Ihren Leben das Leben unnötig schwer. Drohmedizin bringt uns generell nicht weiter und Heilung geht ganz anders: mit Frohmedizin.

Frohmedizin ist ein Versprechen für ein glücklicheres und leichteres Leben. Ein Versprechen für Gesundheit wie auch für mehr Lebensenergie. Die sich dann einstellen, wenn wir endlich wieder so essen, so laufen und so entspannen

wie es die Evolution gewollt hat.

Und da geht es z.B. nicht ohne Sonne ! Ohne Sonne geht uns die Lebenslust verloren. Wie wäre es also mit dieser Idee (aus dem strunz-kalender 2019):

Im Frühling die Haut langsam an die Sonne gewöhnen. Im Hochsommer dann die Haut mit dünner Kleidung schützen und im Schatten bleiben. Und: Den Körper mit Vitaminen versorgen. Die Vitamine A und B schützen vor Sonnenbrand. In Kombination mit Vitamin C (nur dann !) schalten die dann freie Radikale ab, bevor die Zellen angegriffen werden oder sogar Krebs entsteht.

Noch vor ein paar Jahrzehnten hat ein Großteil der Bevölkerung Landwirtschaft betrieben. Das heißt: viel Zeit im Freien verbracht und dabei viel Vitamin D produziert. Heute arbeiten die meisten Menschen in Büros unter “Tageslampen”. Steigen danach ins Auto, fahren nach Hause, kümmern sich um die Kinder, den Haushalt und setzen sich schließlich vor die Flimmerkiste. Geht man dann mal in die Sonne, wird nahezu panisch die körpereigene Vitamin-D-Fabrik mit Sonnencreme zukleistert.

Gab es zu „Sonnenmilch“ nicht schon ein paar Warnungen (News vom 16.05.2011) ? Dass nämlich die 3 enthaltenen UV-Filter namens

Octylmethoxyceinnamat, Benzophenon-3, Octocrylen

das Erbgut der Zellen schädigen können. Ich z.B. verzichte völlig auf diese Chemie-Pampe. Jedes Jahr erneut …

Vitamin D ist ein Sammelbegriff und als Nahrungsergänzung nötig

„Vitamin D3 kommt zwar in tierischen Lebensmitteln vor, ist aber jenes Vitamin D, die der Körper bei ausreichend Sonnenlicht selbst herstellen kann. Vitamin D2 dagegen ist in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Es wird im Körper in das proaktive Vitamin D3 umgewandelt und dann von Leber und Nieren in die biologisch aktive Form gebracht”, weiß Oliver Hanke vom Hamburger Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln GloryFeel.

Foto: obs / GloryFeel GmbH

Vitamin D ist lebenswichtig und wird bekanntlich durch die Sonne in der Haut gebildet. Jedoch haben 41 % der Deutschen „suboptimale Vitamin D-Blutwerte“, denn in den Sommermonaten würden zumeist Sonnenmilch & Co die Produktion von Vitamin D verhindern. „Sonnenschutzmittel lassen die für die Vitamin D3-Bildung wichtigen UV-B Strahlen der Sonne nicht durch. Also findet im Sommer kaum ein Auftanken der Vitamin D3-Speicher statt“, so der Experte. Und spätestens jetzt im März seien die Vitamin D-Vorräte deshalb aufgebraucht.

Im Vergleich zur Sonne spielen laut Hanke Lebensmittel für die Vitamin-D-Versorgung die kleinere Rolle. „In nennenswerten Mengen kommt Vitamin D nur in solchen Lebensmitteln vor, die wir traditionell selten auf dem Tisch haben: Dorschleber, Shiitake-Pilzen, fettem Fisch, Innereien, Eiern und Champignons.“ Jedoch müsste man täglich 6-7 Eier, 10 kg Quark oder 1 kg Champignons essen, um den normalen Vitamin D-Bedarf bei fehlender Eigensynthese durch den Körper zu erreichen. Dieser liege laut DGE bei 20 mcg pro Tag.

Beta-Carotin

Schützt die Haut vor Hautkrebs. Beta-Carotin wirkt besser und sicherer als jede Sonnencreme. Darum erhöhe ich im Sommer meine Dosis auf 50-75 mg täglich. Das hatte ich Ihnen schon in den News vom 02.07.2008 mitgeteilt. Das ist gerade so viel, dass sich meine Haut leicht gelb färbt.

In Talk Shows wird das dann immer als “gesunde Bräune” bewundert. Mit dem hämischen Unterton „Solarium“. Das sei bekanntlich schädlich. Soll heißen: Hautbräune wird negativ belegt. Nun gut, wir sind hier in Deutschland.

Diese leichte Gelbfärbung der Haut bedeutet jedoch, dass gerade ein Gleichgewicht zwischen Einbau und Abbau, also

Umwandlung von Beta‐Carotin in Vitamin A

besteht. Damit habe ich für mich die biologische Höchstmenge an Beta‐Carotin ermittelt. Dazu braucht man keinen Universitätsprofessor, kein Labor, keine Apparate. Seine Höchstmenge kann man sehenden Auges ermitteln. Und diese biologische Höchstmenge schützt meine Haut optimal vor der ganz sicherlich schädlichen UV‐B‐Strahlung. Also dem Anteil der Sonnenstrahlung, der vermehrt zu Hautkrebs führt. Und den will ich mir keinesfalls einhandeln.

Folglich schütze ich meine Haut an der Oberfläche durch Beta‐Carotin in der optimalen Dosis. Damit gelangen nämlich nur noch 40 % des schädlichen UV‐B‐Lichtes in die tieferen Hautschichten, gegen welches man sich auch nicht ganz schützen kann. Also dorthin, wo es zu Hautkrebs kommen könnte. Dieser Schutz ist übrigens viel, viel stärker und sicherer als all die Chemie‐Pampe, die Sie als Sonnenschutz verkauft wird. Haben Sie denn nie die Zusammensetzung auf den Plastikflaschen? Da kommt einem das Grausen.

Und für 50 mg Beta‐Carotin täglich brauchen Sie auch keine Kapseln aus der Apotheke schlucken. Dafür reichen Mohrrüben und ein Entsafter ! Und wäre der Mensch klug wie ein Tier, klug wie die Natur an sich, dann würde er Beta-Carotin zusammen mit dem notwendigen Vitamin C einnehmen …