Spermidin entsorgt auch Viren

SPERMIDIN ! Erinnern Sie sich … (News 07.12.2020) ? Spermidin gilt als die einzige körpereigene Substanz, welche die Autophagie aktiviert. Autophagie ? Das ist die nachhaltige Müllentsorgung unserer Körperzellen. Ausdrücklich nachhaltig !

Spermidin ist damit eigentlich eine Wundersubstanz. Kommt, wie der Name schon sagt, hoch konzentriert in Sperma vor. Gibt’s zum Glück aber auch in nicht ganz so hoher Konzentration im übrigen Körper. Dann auch in Lebensmitteln wie Weizenkeime oder Natto (fermentiertes Soja). UND: Spermidin wird im Körper freigesetzt und angereichert durch Sport !

Nun fällt in den Körperzellen Tag ein Tag aus Müll an. Der macht die Zellen krank und den Körper alt. Dank der Autophagie jedoch wird dieser Müll aus den Körperzellen eliminiert oder sogar in neue Bausteine umgeformt, die dann zum Aufbau neuer Zellstrukturen genützt werden können. Dabei werden sogar auch VIREN als Abfallprodukte erkannt und abgebaut ! Ist das nicht toll ?

Und es wird sogar noch toller:

  • Spermidin kann die Vermehrung von Viren der Marke SARS-CoV-2 in den Zellen um satte 85 % senken. Anmerkung: Erst die Vermehrung macht Viren so gefährlich !
  • Hatte man gesunde Körperzellen mit Spermidin vorbehandelt, so konnten sich SARS-CoV-2 Viren deutlich schlechter vermehren (-70 %) als in unbehandelten Zellen.

Sensationell ist also, dass Spermidin, unsere Müllabfuhr im Körper, auch das Corona Virus erwischt. Das ist neu !

Bislang wusste man nur, dass die Gabe von 2-6 mg Demenz verhindern und lindern kann. (Wirth 2018, Schwarz 2018) Doch nunmehr konnten Wissenschaftler um Dr. Nils Gassen (Universität Bonn) wie auch Prof. Dr. Christian Drosten und Dr. Marcel Müller (beide Charite Berlin) das Wissen aus Zellkulturen auf Menschen übertragen und so zeigen, dass

Spermidin das Corona Virus SARS-CoV-2 zu hemmen vermag .

Dann wollen Sie doch gleich und ganz sicher viel mehr Spermidin oder ? Da gäbe es – neben den Sojabohnen – noch folgende Möglichkeiten:

  • Intervallfasten
  • Ausdauersport

QUELLE: Vitalstoffe 2/2020, S. 22

Gesundes Fleisch – krankes Gemüse ?

2 Bücher beschäftigen mich derzeit über Gebühr. Will heißen, viel zu sehr. Blockieren einerseits meine Gedanken, eröffnen mir andererseits aber auch neue Perspektiven. Das deshalb, weil ich mich als Arzt für meine Patienten sehr wohl verantwortlich fühle. Daher muss ich das, was ich sage und empfehle, auch immer und immer wieder hinterfragen ! Falsifizieren sozusagen.

Doch an dieser Stelle gleich eine Warnung: Für beide Bücher braucht man starke Nerven und viel Zeit. Sollte also Ihr Magnesium, Ihr Tryptophan nicht besonders hohe Blutwerte aufweisen, so lassen Sie lieber beide Bücher einfach links liegen …

Kommen wir zu Buch 1 von Dr. med. Paul Saladino „FLEISCH FOR LIFE !“ Der Untertitel lautet: „Warum vegan krank macht und Fleisch uns heilt“

Da geht’s um Fleisch. Und da kennt man meine Meinung: Wenn der Mensch ohnehin alles, was er isst, letzten Endes in Fleisch umwandelt, dann kann er doch gleich Fleisch essen ! Wozu also komplizierte Umwege über Soja, Quark und Gemüse ? Aber das trifft’s leider nicht, denn das Thema heutzutage ist vielmehr der

Tierschutz.

  • Veganer wollen bekanntlich in 1. Linie Tiere schützen. Tierleid verhindern. Die zum Teil furchtbare Massentierhaltung beseitigen. Völlig verständlich für jeden fühlenden Menschen.
  • Und die dadurch verursachte Umweltvergiftung. Antibiotika, Methan, Gülle etc.

Also 2 in der Tat gewichtige Argumente, die uns den Appetit auf Fleisch vergällen könnten. Doch eine Wahrheit in dem Buch ist auch:

Fleisch heilt !

Was aus meiner Sicht noch immer nicht verstanden wird ist, dass man Fleisch als Medikament sehen sollte. Daher als etwas Besonderes, Seltenes, qualitativ Hochwertiges und KEINESFALLS ALS SCHLEUDERWARE in Supermärkten. Und genauso sollte man es auch genießen – im Maßen !

Das Buch 2 ist noch viel aufregender. Da schreibt Dr. med. Steven Gundry über „BÖSES GEMÜSE“ und im Untertitel: „Wie gesunde Nahrungsmittel uns krank machen“.

Dazu teilt er Vitamine, Ballaststoffe & Co ein in gut und böse. Warum das ? Laut dem sehr bekannten Herzchirurgen würden nämlich viele Pflanzen eine „biologische Kriegsführung“ betreiben. Die wollen im Grunde auch leben und nicht gleich von (uns) Säugetieren gefressen werden. Und da sie schwerlich davonlaufen können, schützen sie sich durch Gifte.

In diesem Buch werden besonders LEKTINE herausgestellt. Diese seien, so Dr. Gundry, die Ursache vieler Darmbeschwerden geworden. Das Buch erklärt im Grunde, warum man auch mit noch so gesunder Ernährung (viel Grünzeug, viel Gemüse, auch Obst) DENNOCH KRANK werden kann. Mich regt das deshalb so auf, weil der US-Arzt höchstwahrscheinlich recht hat.

MEIN FAZIT:

  • Fleisch ist ein Heilmittel ! Etwas außerordentlich Wertvolles und sollte auch so behandelt werden.
  • Im Prinzip können auch Pflanzen (Gemüse) krank machen. Das sollte man wissen und daher in Zukunft auch dementsprechend auswählen.

Feinschmeckerküche

Was soll man essen? Das ist immer wieder eine gute Frage. Wer kann oder soll das beantworten? Na z.B. die Molekular- und Evolutionsbiologin Dr. Sabine Paul. Die hat in ihrem Buch PALÄOPOWER einmal aufgeschrieben, was der Mensch seit Urzeiten gegessen hat. Woran sich seine Gene angepasst haben und was diese Gene auch heute noch von uns erwarten.

Seit Urzeiten heißt: Vor der Erfindung der Supermärkte, vor dem Einfärben und Konservieren, vor dem Einschweißen in Plastikfolie …

Dabei ist die daraus folgende Liste bunt wie vielfältig. Gefällt mir außerordentlich gut! Weil sie auch den Horizont erweitert. Und weil – selbstverständlich – ein wesentlicher Teil das Fleisch ist. Das wird seit immerhin 2,5 Mio. Jahren vom Menschen als Nahrungsquelle genutzt. Fleisch besteht bekanntlich aus Eiweiß und Fett. Genau daraus auch zu 90 % das menschliche Gehirn.

Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass unser Gehirn aus Soja besteht.

Aber zurück zu der spannend farbigen Aufzählung von Frau Dr. Paul: Gegessen wurde bzw. richtiges Essen wäre:

Früchte: z.B. Beeren, Wildapfel, Dattel, Kirsche, Traube
Blätter, Stängel, Blüten (als Gemüse, Salat oder Kräutertee): z.B. Lattich (Vorform des Gartensalats), Lauch, Löwenzahn, Sauerampfer, Wildkohl
Nüsse: z.B. Haselnuss
Samen: z.B. Lein, Senf, Erbsen, Kichererbse
Kräuter
Wurzeln und Speicherknollen: z.B. Rettich, Radieschen, Schwarzwurzeln, Wiesen-Knöterich („Eskimo-Potato“)
Gräser: z.B. Hirse, Reis;
Fleisch: z.B. Pferd, Rind, Mammut, Hase, Gans, Ente, Schildkröte, Krokodil (Muskelfleisch, Innereinen, Mark, Gehirn)
Fisch: z.B. Lachs, Wels, Saibling, Forelle
Weichtiere: z.B. Weinbergschnecken
Meeresfrüchte: z.B. Austern, Venusmuscheln
Vogeleier (nur im Frühjahr): z.B. vom Auerhuhn
Süßmittel: Honig
Getränke: vor allem Wasser sowie „Kräuter- oder Früchtetees“, Beerenwein, selten Honigwein (Met)

Bitte beachten Sie, dass Reis unter dem Punkt „Gräser“ geführt wird und Erbsen unter Samen.

Und wie viel von allen diesen zum Teil lustigen Nahrungsmitteln wie Auerhuhn-Eier oder Weinbergschnecken (roh?) wurde gegessen? Das sagen uns heute noch unter uns lebende Naturvölker, die als Jäger und Sammler noch immer so essen wie afrikanische Jäger vor 150.000 Jahren. Das Ganze übersichtlich in einer Tabelle:

                                                        Kohlenhydrate             Protein                   Fett

Altsteinzeit                                      ca. 33 %                    ca. 33 %              ca. 33 %
Deutschland (2008)                       46 %                           14 %                      36 %
Empfehlung (der DGE)              55-60 %                    10-15 %                  30 %

WICHTIG: Kohlenhydrate damals waren natürliche, vitaminreiche Produkte wie Wurzeln. Kohlenhydrate heute … nun ja, Sie kennen sich aus. Frau Dr. Paul beendet dieses Kapitel dann so einfühlsam mit folgenden goldenen Worten:

In der Summe entspricht die Speisekarte unserer Vorfahren also einem ausgewogenem Gourmet-Menü: Anders als landläufig angenommen, bestand diese nicht aus Insekten und Moos, sondern aus einer abwechslungsreichen, hochwertigen Feinschmeckerküche.

Hätten Sie das gedacht ?

Zink in der Prostata

Schützt vor Krebs. Klingt vielleicht seltsam, sollte man aber zur Kenntnis nehmen. Denn wussten Sie, dass

  • in der Prostata 10-15 Mal mehr Zink gespeichert wird als in jedem anderen Organ des Körpers.
  • im krebsig entarteten Prostatagewebe aber 68 % weniger Zink enthalten ist als in gesundem Prostatagewebe.

Daraus schloss man, dass Zink etwas ganz Entscheidendes mit der Entstehung von Prostatakrebs zu tun haben müsste. Wurde dann auch an Zellkulturen erforscht:

  • Zink reduziert Entzündungsstoffe wie Zytokine, welche die Entstehung von Krebs beschleunigen.
  • Zink verhindert die Neubildung jener Blutgefäße, die der Tumor unbedingt braucht, um sich zu ernähren.
  • Zink induziert die Apoptose, also den Untergang von Krebszellen.

Sind alles Hinweise aus dem Reagenzglas. Aus den Zellkulturen, wie gesagt. Und was heißt das jetzt im täglichen Leben? Nun, genau das, was wir erwarten:

  • Über 15 mg Zink (als Kapsel genommen) reduzierte das Auftreten von Prostatakrebs um 66 % (Nutr. Cancer 2009; 61(2): 206).
  • Zinkreiche Ernährung verringerte die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu sterben, um 36 %.
  • Zugleich verringerte zinkreiche Kost das Auftreten von frühem Prostatakrebs um 76 % (Am J Clin Nutr. 2011 MAR; 93(3):586).

Das genügt doch oder? Es gibt mehrere derartige Studien. Und die sagen im Prinzip alle immer das Gleiche:

Essentielle Substanzen schützen vor Krebs !

Ob das nun Vitamin C betrifft, Vitamin E, Vitamin A, Selen oder Zink: Für jeden dieser lebenswichtigen Nährstoffe wurde der Zusammenhang bereits bewiesen.

Leider stürzt sich der Mensch immer zuerst auf Einzelsubstanzen. Richtiger und wichtiger wäre es jedoch, genetisch korrekte Kost zu konsumieren und zu propagieren. Wir Menschen besteht nun einmal nicht aus Soja oder aus Bohnen, sondern aus Fleisch. Wobei Ihr eigenes Fleisch, Ihre eigenen Muskeln heutzutage nicht mehr optimal versorgt sind.

Aber vielleicht das Fleisch eines Wildschweines? Oder einer Antilope? Natürlich weiß ich, dass es bei dieser Vorstellung vielen von Ihnen graust. Auch ich war jahrelang Vegetarier. Nur, wie schon mehrfach erwähnt: Die Evolution ist keine Moralinstanz. Der sind Ihre Gegenargumente völlig egal ! Andererseits: Das Leben besteht auch aus Kompromissen …

Eiweißpulver

Ist eigentlich etwas Geniales. Ein Produkt erfunden für Menschen, die keine Zeit haben. Für Menschen, die geistige und/oder körperliche Höchstleistung bringen wollen oder müssen. In kürzester Zeit. Die also auch ein hoch konzentriertes, hoch effektives Leben führen und sich dabei ein bisschen mehr Leichtigkeit wünschen. Und es stand schon in den News vom 24.11.2010, dass es billiges wie auch teures Eiweißpulver gibt. Das Teure enthält Carnitin für eine bessere Fettverbrennung, Regeneration, zur Krebsabwehr uvm..

Eiweißkonzentrate sind jeder (!) anderen Eiweißquelle weit überlegen.

Und wenn das dann auch noch von höchster biologischer Wertigkeit ist und sozusagen süchtig macht, dann könnte man von echten Glücksmomenten sprechen. Eigentlich unglaublich, dass man den Geist des Menschen so sehr beeinflussen kann mit etwas so Einfachem wie …

EIWEISSKONZENTRAT.

Eiweißpulver ist für mich ein Symbol geworden. Zentral in meinem Leben und für eine andere Ernährung.

Eine andere Form der Ernährung symbolisiert durch Eiweißpulver.

Natürlich kommt mit der Zeit „low carb“ hinzu. Das passiert fast automatisch, weil Eiweißpulver stark sättigend ist. Man dank Eiweiß-Shakes weniger „Sättigungsbeilagen“ braucht. Übrigens ein glänzendes Wort … in unserer überfress… westlichen Welt. Und wussten Sie, dass man Laktoseintoleranz verlieren kann? Nun ja: Das fehlende Enzym Laktase besteht aus Aminosäuren. Weshalb sollte es dann mit Eiweißpulver nicht klappen?

Sojaeiweiß hätte noch dazu den Riesenvorteil, siehe News vom 03.06.2016, dass es basisch macht. Also der allgegenwärtigen Säure in unserem Blut entgegenwirkt. Nehme ich übrigens täglich zu mir. Kombiniert mit 3 anderen Quellen (Molke, Milch, Ei). So erreicht mach eine noch höhere biologische Wertigkeit.

Schließlich kommt es auf die 10 essentiellen Aminosäuren an …