Zitat Dr. Strunz am 7. März 2021

Der Mensch von heute lebt gegen die Natur. Gegen die Evolution. Erschreckt durch das Herumsitzen und die falsche Ernährung Tag ein Tag aus seine Gene.

Der tägliche Marathon ist eine Distanz, die aus Sicht der Evolution hundertprozentig zum Geschöpf Mensch passt. Die Evolution hat uns Menschen als Läufer so perfektioniert, dass wir unsere Kräfte erstaunlich effektiv einsetzen können. Das heißt, wir kommen mit relativ wenig Muskelmasse und relativ wenig Energiezufuhr ziemlich weit.

Originalbeitrag:  Sie leben … dagegen !

Haben Sie Rückenschmerzen ?

Als Einleitung dazu vielleicht folgendes Zitat:

Rückenschmerzen gehören neben Kopfschmerzen zu den häufigsten Schmerzen. Sie haben eine hohe Chronifizierungsrate und schränken die Lebensqualität erheblich ein. Chronische Rückenschmerzen gehören in Deutschland seit langem zu den größten Gesundheitsproblemen. Sie erzeugen eine immense Krankheitslast, sind in erheblichem Umfang für medizinische und soziale Leistungen verantwortlich und verursachen enorme gesamtwirtschaftliche Kosten.

Das sagt z.B. das Robert Koch Institut in Berlin. Und denken Sie jetzt auch: Eigentlich doch recht merkwürdig, dass es kaum jemanden über 50 zu geben scheint, den sein Rücken nicht schmerzt. Dabei muss es sich wohl um eine Fehlkonstruktion handeln ?

Kleiner Scherz, Sie verstehen, aber die Erklärung von Rückenschmerzen ist so etwas von banal, dass man sich nur wundern kann, warum sie nicht jedem (frei Haus) mitgeteilt wird. Oder den leidenden Patienten nur gar selten mitgeteilt wird. Denn, wenn man das Ursachenprinzip einmal verstanden hat, dann wird dessen Lösung einfach. Dann könnte man sich selbst von chronischen Rückenschmerzen wieder befreien.

„Könnte“ heißt es deshalb, weil man es selbst tun müsste. Nicht Ihr Onkel Doktor, nicht ein Physiotherapeut und auch nicht ein Osteopath. Sondern man selbst.

Also, das Ganze auf den Punkt gebracht:

Den Schmerz im Rücken verursachen verspannte Muskeln !

Jetzt fragen sie vielleicht, warum sich die überhaupt verspannen. Na, weil viele, viele Menschen den Großteil ihres Lebens nur mehr herumsitzen. Zunächst in der Arbeit, dann nach Hause im Auto oder der Straßenbahn. Dort angekommen „zur Entspannung“ dann auf der Couch UND sich selbst im Bett nicht mehr strecken, sondern oft genug eine Sitzhaltung – in Seitenlage – einnehmen. Tja … !

Dieses immer gleiche, unnatürliche Sitzen führt dann zu einer Verkürzung des sog. HÜFTBEUGERS – bestehend aus 2 Muskelsträngen. Einer davon entspringt an den Wirbeln der Lendenwirbelsäule und zieht durch das Hüftgelenk bis an den Oberschenkelknochen. Der andere Muskelstrang entspringt an der Innenseite des Beckens und setzt ebenfalls am Oberschenkelknochen an. Die 2 verkürzen sich, wie gesagt, durch das ewige Sitzen. Sind dann immer zusammengezogen und verkrampft.

So, und ab jetzt wird’s spannend:

Um trotzdem (!) aufrecht stehen und zu gehen zu können, muss dieser Hüftbeuger lockerlassen können. Das kann er aber nicht mehr, weil er verkürzt ist. Verkrampft ist. Damit man aber dennoch aufrecht stehen und gehen kann, wird dann automatisch eine andere Muskelgruppe aktiv: die

RÜCKENSTRECKER

Die ziehen sich vom Becken und den Lendenwirbeln hin zu den Rippenbögen des Rückens. Also vom Po hoch zu der Brustwirbelsäule. Die Rückenstrecker wirken damit dem zusammengezogenen, verkrampften Hüftbeuger entgegen, in dem sie sich besonders stark anspannen. Dadurch entsteht so eine Art „Tauziehen“ zwischen den beiden Muskelgruppen.

Und jetzt kommt’s:

Weil nun sowohl der HÜFTBEUGER als auch der RÜCKENSTRECKER angespannt, verkrampft, gedehnt sind, erhöht sich der Druck auf die Bandscheiben der Wirbelsäule jedes Jahr ganz automatisch. Das Resultat sind dann eben (chronische) Rückenschmerzen.

Was ich Ihnen als LÖSUNG des Problems vorschlage ?

Na, ganz einfach: Entweder Sie hören auf, tagtäglich die meiste Zeit herumzusitzen, oder Sie lernen den Hüftbeuger genauso wie den Rückenstrecker zu dehnen, zu entspannen, weicher zu machen. Wie das geht ? … Was halten Sie in dem Fall von ein bisschen Eigenrecherche, einem bisschen Eigenverantwortung ?

Zum Nachlesen: Haben auch Sie Rücken ? (News 28.01.2019)

Zitat Dr. Strunz am 23. November 2020

Ein paar sichere Weisheiten hat uns die Schulmedizin schon zu bieten. Da wären z.B: So mit 80 Jahren sollte man entweder sitzen oder sich nur ganz vorsichtig bewegen. Man wisse schließlich um die Osteoporose, die leichte Herzschwäche, der schweren Atmung schon nach 3 Treppenstufen, dem üblichen Muskelschwund samt deutlich reduzierter Koordination (Sturzgefahr) und den verlangsamten Reflexen.

Ganz anders hingegen sieht das die Frohmedizin. Dort gilt: Epigenetik wirkt völlig unabhängig vom Alter !

Originalbeitrag:  Eine Uralt-Gruftin

Bei 80 % verschlossener Halsschlagader reicht die Sauerstoffversorgung des Gehirnes immer noch aus, um ein deutsches Ministeramt zu bekleiden. Erst bei 90 % wird operiert – auch wieder typisch Schulmedizin !

Deutsche Onkologen stehen weit über Nobelpreisträgern …

Vitamin K2 lässt sich erst seit kurzer Zeit messen und kann folglich auch gezielt verwenden, um Kalk von den Blutgefäßen in den Knochen zu transportieren.

Originalbeitrag:  Kein Arzt hielt das für möglich

Adrenalin

Es gab einmal die News 24.02.2013. Da ging es um das Prinzip der Mantra-Meditation, wodurch einem Erfolge gleichsam „zufallen“ würden. Kämpfen jedenfalls solle man keinesfalls, denn das sog. Kampfhormon Adrenalin schlägt einem Kerben in die Blutgefäße. Darum würde man verlieren, selbst wenn man den Kampf gewänne !

Vor langer langer Zeit wiederum konnte man nichts ahnend auf sehr wilde Tiere treffen. Dann hatte man ebenfalls eine maximale Adrenalinausschüttung, weil maximalen Stress. Doch genau dieses Adrenalin verlieh einem dann Flügel – auf der Flucht ! Natürlich rannte man vor einem Säbelzahntiger davon. Drei Kilometer volles Tempo, wenn’s sein musste.

Und jetzt kommt’s:

Auf dieser Flucht wurde das zuvor im Körper ausgeschüttete Adrenalin wieder verbrannt. “Verrannt”, wenn man so will. Man wurde es jedenfalls wieder los ! Und dieser Reflex würde heute noch genauso funktionieren: Da kommt plötzlich der Chef ums Eck oder auch eine bildhübsche Dame (News 09.07.2017) und man hat eine maximale Ausschüttung Adrenalin,

BLEIBT JEDOCH SITZEN.

Ein tödlicher Fehler. Denn das im Körper ausgeschüttete Adrenalin müsste nun „verrannt“ oder wieder abgebaut werden, zirkuliert aber so in Blutgefäßen. Zirkuliert und zirkuliert und zirkuliert. Und – siehe oben – macht die spiegelglatte (!) Gefäßinnenwand rau.

Die Folge: Das Adrenalin lässt die Zellen der Gefäßinnenhaut anschwellen, wodurch die Oberfläche Risse bekommt. Und in diesen Poren lagert sich dann das Cholesterin ab. Kurz gesagt:

Adrenalin schlägt Kerben in die Blutgefäße. Dann beginnt Arteriosklerose !

Dieser böse Umstand erklärt nicht nur den Herztod von Verantwortungsträgern in jungen Jahren, sondern auch die Vergesslichkeit schon mit 30. Stichwort Einkaufszettel. Stichwort To-do-Liste. Alles eine Folge des nicht abgebauten, nicht verrannten Adrenalins. Das schlägt Kerben auch in Gehirngefäße, die daraufhin langsam verfetten, zusehends enger werden und letztlich keinen Sauerstoff mehr ins Gehirn lassen.

Stress macht auf Dauer blöd !

Nun weiß man aber, und Sie sollten es auch längst wissen, dass Stresshormone, die im Blut zirkulieren, durch Laufen verbrannt werden. Somit wird man durch das Laufen cool und entspannt. Das ist umso wichtiger, weil Stress auch abstumpft. Das Gehirn verbraucht dann seine Denkenergie im Kampf gegen den Stress. Ohne Stress, also als Läufer, hat man wieder Ideen. Kommt auf Neues drauf !

Darum auch mein Rat an Sie, täglich – und ich meine wirklich täglich – zu laufen. Oder haben Sie etwa keinen Stress ?

QUELLE: Mein Lieblingsbüchlein. Kennen Sie längst, haben es nur leider nicht …

Bild: www.strunz.com