Corona Virus: Mein Dank an Alle !

Sie erinnern sich: Der 1. Corona-Tote in Europa war 80 Jahre alt. Die 1. tote Italienerin 78 Jahre. Die ersten 2 deutschen Corona-Toten 78 und 89 Jahre. Die 1. Tote in Bayern 80 Jahre. Soeben höre ich von 3 Corona-Toten in Würzburg: alle 3 lebten im Altersheim. Waren ebenfalls jenseits der 80.

Betrifft das Corona-Virus also nur so Alte wie mich und die Uralten ?

Warum werden dann Kitas und Schulen geschlossen? Wegen der möglichen Übertragung durch Kinder ? Also zum Schutz von Opa und Oma ? Warum schließt dann die gesamte Autoindustrie in Deutschland ? Langsam werde ich hellhörig und informiere mich. Und zwar bei Institutionen, die den größten Überblick haben.

Uns ist davon zugänglich das Italienische Nationale Gesundheitsinstitut ISS. Da konnte man am 06.03.2020 das Folgendes lesen:

  • Das Durchschnittsalter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien liegt bei 81 Jahren. (Anmerkung: Am 13.03.20 und 1.016 lag es bei 80 Jahren).
  • 42,2 % der Verstorbenen waren 80–89 Jahre alt.
  • 32,4 % der Verstorbenen waren 70–79 Jahre alt.
  • Nur noch 8,4 % der Verstorbenen waren 60–69 Jahre alt.
  • 80 % der Verstorbenen hatten 2 oder mehr chronische Vorerkrankungen (u.a. Herzkreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs).
  • Weniger als 1 % der Verstorbenen waren zuvor völlig gesund.

Oh ! Noch einmal: oh ! Wie wäre es mit ein bisschen Vernunft ? Noch ein paar kleine Gedankensplitter gefällig ? Ich lese viel, wie Sie wissen …

  • So z.B. ein wissenschaftliches Papier vom 05.03.2020 über die Nachweismethode des Corona Virus: Da misst man mit dem Active Nucleic Acid Test die DNA, also genetisches (!) Material, nicht etwa Antikörper. Findet also immer sofort ein Ergebnis, muss nicht erst auf die Bildung von Antikörpern warten. In dem Paper steht, dass „Menschen in engem Kontakt mit Covid-19-Patienten“ zur Hälfte oder mehr falsch-positiv getestet werden. Steht da. “falsch-positiv” !!
  • Und inzwischen denkt auch das ISS darüber nach, in “verstorben durch das” und “verstorben mit dem” Corona-Virus zu trennen.

Lassen Sie mich bitte anmerken, dass ich den Politikern selbstverständlich dankbar bin. Obwohl sie gegenwärtig die gesamte Wirtschaft – nicht nur in Deutschland – lahmlegen. Die eigentliche Katastrophe ?? Dankbar deshalb, weil man offenbar uns Alte mit größtem Aufwand schützen möchte !

Und genauso dankbar bin ich Ihnen allen, liebe Mitmenschen, dass Sie die nunmehr außergewöhnlichen Belastungen auf sich nehmen, nur um so alte Tattergreise wie mich vor einem Schnupfenvirus (!) zu schützen. Danke, danke, danke !

Quelle 1:  https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
Quelle 2:  https://www.ilpost.it/2020/03/06/morti-coronavirus-iss/

Medizinwitz des Tages 15. November 2019

Jede Gesundheitsreform muss im Sinne der Patientinnen und Patienten stattfinden. Das Ziel ist ein bedarfs- und patientenorientiertes System, das heute, morgen und in Zukunft dafür sorgt, dass Arzneimittel und Therapien dort zur Anwendung kommen, wo sie gebraucht werden – und das ist bei Patientinnen und Patienten.

Pharmig am 15.11.2019

Dass vor dem Eintritt in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Universitäten ein aufrechter Impfschutz verpflichtend sein muss, ist ein wesentlicher Punkt im Kampf gegen Masern. Auch in Gesundheitsberufen tätige Personen sollten sich immer ihrer speziellen Verantwortung und Vorbildwirkung bewusst sein und auf einen aufrechten Impfstatus achten.

Österreichische Ärztekammer am 15.11.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Sind wir auf Überanstrengung programmiert ?

Gegenwind ist blöd. Da bewältigen z.B. 2 Skifahrer einen Abfahrtslauf. Der eine hat Rückenwind, der Andere Gegenwind. Als Zuschauer merkt man da keinen Unterschied, doch im Ziel ist der Eine der Held, der Andere der Verlierer. Oder noch schlimmer: Der Eine gilt als gut, der Andere als schlecht. Dabei stimmt das gar nicht. Es war (nur) der Gegenwind …

Das war die Welt des (Spitzen-)Sports, wenn Sie so wollen. Aber

Gegenwind machen wir uns im Alltag auch oft selbst.

Durch einen gar seltsamen Trick. Darauf hat mich das Rad-Training mit meiner sportlichen, kleinen Frau gebracht. War doch in den letzten Wochen so herrliches Wetter. Also haben wir uns auf’s Rad geschwungen – täglich 4 Stunden Kraftausdauer. Hieß dann am Kanal entlang fahren, auf Schotterwegen, ohne Straßenverkehr. Und das alles in wunderschöner Landschaft.

Und am Kanal hat man entweder Rückenwind oder Gegenwind. Weil der wie eine Schlucht wirkt, wo der Wind so richtig durchpfeifen kann. Fahren wir also los mit einem Rückenwind von 20 km/h. Den merkt man. Und was tut meine zähe Frau? Die fährt gleich 30 km/h. Also schneller als der Rückenwind weht. Und das bedeutet netto Gegenwind !

Aus Rückenwind wird wieder Gegenwind, wenn man zu sehr Gas gibt !

Wenn man sich zu sehr anstrengt. Wenn man zu verbissen kämpft …. Dabei hätte man eigentlich Rückenwind. Der liebe Gott meint es mit niemandem schlecht. Stattdessen machen machen wir uns den Gegenwind selbst. Statt das Leben zu genießen, vermiesen wir es uns !

Und dann folgt die übliche Leier sozusagen als Volksweisheit: Das Leben ist hart, ungerecht, kurz. Es würde einem nichts geschenkt usw.. Erkennen Sie sich wieder ? Was also tun ?

Sie sollten sich im Leben mäßig anstrengen und nicht übermäßig !

Das ist die Kunst. Denn dieses Prinzip gilt nicht nur für Sport (da ist es einfach), sondern auch für das Berufsleben. Für den Alltag. Da braucht es oft auch eine gewisse Lässigkeit, eine bewusste Zurückhaltung und dergleichen. Sie verstehen ?

Nun scheint dabei aber das eigentliche Problem zu sein, dass wir (jedenfalls wir Deutsche) auf Überanstrengung programmiert sind. Da beginnen die “Kämpfe” schon im Kindergarten. Werden dann in der Schule, im Sport, im Beruf weitergeführt … Mitunter auch in der Partnerschaft und Ehe. Überall möchte man der Beste sein. Erster sein ! Was sonst ?

Alles Gegenwind für Ihr Leben. Hätten Sie gerne Rückenwind ? Dann schauen Sie doch zuerst, ob er nicht schon da ist …

Zufrieden oder glücklich ?

Manchmal fliegen einem Bücher zu, die die Seele erschrecken lassen. Solch ein Büchlein hat mir soeben Hubert Schwarz geschenkt. Sie wissen schon: Jener Extremsportler, der mich zum Ironman gemacht hat. Dem ersten deutschen RAAM-Finisher (Wissen Sie, was das ist?). Der mit dem Rad um Australien und dann 1 Mal um die Welt fuhr. Und neuerdings zum Frühstück ziemlich regelmäßig den Kilimandscharo besteigt.

Schickt mir also ein Büchlein von Hermann Scherer. Der studierte Betriebswirt schrieb u.a. „Sie bekommen nicht, was Sie verdienen, sondern was Sie verhandeln“, „Spielregeln für die Pole-Position“ und eben „Gückskinder“. Und man merkt schon beim Durchblättern, dass der Mann offenbar viel nachgedacht hat. Im Untertitel heißt es: Warum manche lebenslang Chancen suchen – und andere sie täglich nutzen? Mich hat dann folgende Passage tief berührt.

Ich zitiere einfach aus GLÜCKSKINDER:

Wir wollen einmal 100 Menschen von der Geburt bis ins Alter begleiten. Stellen Sie sich dabei vor, Sie springen am 63. Geburtstag all dieser Leute aus einer Torte mit den Worten „Herzlichen Glückwunsch!“ und der Frage: „Betrachten Sie Ihr Leben als Erfolg?“ Wie viel Prozent würden mit einem Ja antworten?

Tatsächlich tun das nur 41 % und 36 % können die Frage leider gar nicht mehr beantworten, weil sie schon gestorben sind. Laut „the books of lists“ bleibt nur ein einziger Mensch davon übrig, der voller Freude herausschreien kann: „Halleluja! Ich bin eine einzige verdammte Erfolgsgeschichte!“ Und wenn Sie sich so umschauen, dann lässt sich das subjektiv auch bestätigen.

Aristoteles wiederum nannte Glückseligkeit das einzige Ziel, das um seiner selbst willen erstrebenswert ist – also das Ziel aller Ziele. Er sprach nicht von Zufriedenheit ! Glück ist folglich ein Maßanzug. Die meisten Menschen sterben aber in abgetragenen Anzügen von der Stange oder aus dem Second-Hand-Laden …

Dabei kommt jeder liebend und lernend zur Welt. Uns wurde das Paradies geschenkt. Wir dürfen es ertasten, erschnuppern, schmecken. Die Welt kennenlernen, ein Leben lang lernen. Doch was machen wir? Wir opfern das Paradies nach und nach: den Umständen, der Schule, der Karriere, der Familie. Wir sind keine Selbstliebhaber und wir sind auch keine Weltliebhaber. Wir sitzen vielmehr hinterm Ofen und kleben Rabattmarken. Und entscheiden uns dafür, zufrieden zu sein – statt glücklich !

Ich weiß schon heute, dass ich unzufrieden sterben werde, denn ich war mein Leben lang immer unzufrieden. Ja, die Unzufriedenheit hält mich am Leben, denn so gibt es immer etwas zu verbessern, immer etwas zu tun. Die Unzufriedenheit treibt mich in den Flow. Kann man unzufrieden glücklich sein? Ich hoffe es.

Übrigens: Der auch profilierte Vortragsredner Scherer ist ein seltsam ehrlicher Mensch. Der versucht sogar merkbar, sich selbst möglichst wenig schön zu reden.

Ernährungsexperte und Buchautor fordert für Kinder „Pausenbrotparagraf“

Weil das Ernährungswissen schon in der Kindheit beginne, fordert der deutsche Ernährungsexperte Stephan Daniel für Kinder einen “Pausenbrotparagrafen” und legte dazu auch einen Gesetzesentwurf auf den Tisch. Außerdem seien Kinder “von Natur aus gutgläubige kleine Menschen“, die so zu sagen dem Lebensmittelhandel ihren Körper anvertrauen. Also hätten sie auch ein Recht darauf, so der Spiele- und Buchautor, dass ihnen nur gesundes Essen verkauft wird.

Stephan Daniel mit Alejandra Cuevas bei der Projektpräsentation in München. (Foto: obs / Public-Tools Verlag / A. Fettich Photographer)

“Der Körper benötigt etwa 1 Gramm vollwertiges Eiweiß pro Kilo Körpergewicht, täglich. Viele wissen das nicht!”, betonte Daniel bei der Präsentation seines neuesten Kinderbuches „Baudelaire der Spitzenkoch“. Und: „Auf der einen Seite seien Kinder schon mit 7 Jahren beschränkt geschäftsfähig, lernen auf der anderen Seite aber erst in der 5. Klasse die Ernährungspyramide. Ein sogenannter Pausenbrotparagraf würde diese Lücke schließen.“ Zudem habe es dann wohl ein Ende, so der Experte, dass Kinder orientierungslos ihr Taschengeld für Süßigkeiten, Limonaden und „andere unsinnige Energieträger“ ausgeben.

Folglich bedeute der Entwurf eines „Pausenbrotparagrafen“ für die Praxis, dass diverse stark zuckerhaltige Lebensmittel wie Nuss-Nougat-Cremes, Limonaden, Schokoriegel, aber auch fette Speisen usw. ab sofort nur noch mit dem Einverständnis der Eltern an Kinder verkauft werden dürfen. Ein solcher Entwurf entspricht allerdings weitgehend schon dem § 107 BGB. „Es handelt sich somit nur um die Essensbeilage“, so Daniel. Und weil interessanter Weise Eiweiß „deutlich teurer sei als Kohlenhydrate“ fordert der Ernährungsexperte auch vom Lebensmittelhandel mehr Verantwortung zu übernehmen!

“Optirant Vision”

Das Projekt “Mit Essen Spielt Man” besteht aus einer Komödie (“Baudelaire der Spitzenkoch”) und einem Lernspiel für Ernährung (“Jeu-d’oeuvre”). In der Komödie nimmt der Autor Gastronomie und den Lebensmittelhandel aufs Korn. Der Protagonist (Baudelaire) entwickelt im Laufe der Geschichte, in der er einige spannende Reisen unternimmt, das Lernspiel für Ernährung sowie die “Optirant Vision”. Optirant ist möglicherweise ein wegweisendes Konzept, das Gastronomie und Lebensmittelhandel kostenfrei einsetzen könnten, um Kunden und Verbraucher aktiv bei einer gesunden Ernährungsweise zu unterstützen.