Eiweiß, Magnesium, Omega-3: 650 Muskeln haben 40 % Körpergewicht

Die Muskulatur ist das größte Organ des Menschen und dennoch wird sie nur von den wenigsten Menschen aktiv ausgebildet. Und die Meisten spüren ihre Muskeln gar erst, wenn sie verkrampfen oder schmerzen. “Unsere 650 verschiedenen Muskeln machen selbst bei Untrainierten rund 40 % des Körpergewichts aus und verbrauchen neben dem Gehirn die meiste Energie”, erklärt die Sportmedizinerin Stefanie Mollnhauer. Und sie würden uns über die vom vegetativen Nervensystem gesteuerten Funktionen wie Herzschlag, Atmung und Verdauung auch am Leben halten. „Nicht nur darum sollten wir auch der Regisseur unserer Muskelfasern werden“, so die Expertin.

Nach der Einnahme von Magnesium stellten 82 % der Befragten eine Linderung ihrer Beschwerden fest. (Infografik: obs / Wedopress GmbH / Diasporal)

“Modelliert” aus Paketen haarfeiner, gebündelter Zellen sind Muskeln die Drahtzieher sämtlicher Bewegungen: jeden Schrittes, jeden Händeschüttelns, jeden Lächelns und sogar jeden Lidschlages. „Dabei sind viele Muskeln echte Rekordhalter“, betobt Mollnhauer. Am fleißigsten z.B. seien die Augenmuskeln, die sich pro Tag rund 100.000 Mal an- und entspannen. Der wiederum flächenmäßig größte Muskel ist der „Musculus latissimus dorsi“ im Rücken, während die meiste Masse der „Gluteus maximus“ im Gesäß habe. Der kleinste Muskel ist der Steigbügelmuskel im Ohr, nur wenige Millimeter lang und dünner als ein Faden.

Der kräftigste Muskel befindet sich weder in den Armen noch in den Beinen, sondern im Mund: Der Kaumuskel „Musculus masseter“ bringt z. B. beim Zähneknirschen bis zu 500 kg Kraft auf. Und der ungekrönte Muskelkönig ist unser Herzmuskel. Er schlägt durchschnittlich 70 Mal in der Minute, in 70 Jahren also über 2 Mrd. Mal … Seine Muskeln sollte man also geradezu verwöhnen und von Dr. Strunz wissen wir auch, wie das am besten gelingt. Nämlich mit viel Eiweiß, Magnesium und Omega-3. Vier Gramm von dieser Fettsäure täglich eingenommen lassen Muskeln um 50 % schneller wachsen – selbst bei Untrainierten!

Jede Heilung ist Selbstheilung

Jeder sollte sein eigener Arzt sein oder werden, fordert Dr. Ulrich Strunz, denn jede Heilung ist Selbstheilung. Übrigens ein zentraler Satz der Frohmedizin, der aber nur zum Dogma wird, wenn man vorher möglichst viele Fakten zum Thema gesammelt habe. (2013) Der Mediziner empfiehlt daher: “Sie sollten meine News von 2006 an zu lesen beginnen. Ich kann Ihnen versichern, dann wissen Sie so viel wie Ihr Hausarzt!” Nicht umsonst hätten wir unser Leben wie auch unsere Gesundheit selbst in der Hand! (2016)

Dreiklang von Ernährung, Bewegung, Entspannung

Demnach würde auch kein wirklich guter Arzt in die Selbst-organisationsprozesse des Körpers eingreifen, sondern diesen nur einen kleinen Stups geben. Selbstheilung mit Sinn und Verstand heißt laut Dr. Strunz auch nicht, sich blind einer einzigen Heilmethode zu verschreiben. Es gelte vielmehr auszuprobieren und klug zu kombinieren. Im bewährten Dreiklang von Ernährung samt Nahrungsergänzung, Bewegung und Entspannung könne Selbstheilung gelingen.

Über das Buch “Strategien der Selbstheilung – Die 7 Schritte zur Gesundheit” hatte im Mai 2016 übrigens auch die Bild-Zeitung berichtet. Diese wären (1.) Augen auf und “Ja!” sagen: Man könne zwar, so Dr. Strunz, die Augen fest verschließen, dass man z.B. das Übergewicht, die geschwollenen Gelenke und sogar hervortretende Tumore nicht sieht – viele Jahre lang. “Doch irgendwann kommt die Krise!” Ja zum Kollaps sagen und danach neu anfangen, das sei der 1. Schritt zur Selbstheilung.

Schritte 2-7 zur Selbstheilung

(2.) Verantwortung übernehmen: Nachdem man sich allerorts informiert hat, kommt es sicher zu einer “Initialzündung”, nach der man gewillt ist, alles zu gewinnen. (3.) Suchen Sie nach der für Sie passenden Heilmethode und (4.) nach Kooperationspartnern. Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Rheuma sei ein in Freundschaft verbundenes Netzwerk bis hin zum lieben Gott von großem Vorteil. (5.) Fassen Sie einen festen Entschluss wie etwa “Ich nehme jetzt täglich Vitamin C und Omega 3”.

(6.) Kurs halten: Heilung wird sichtbar, weshalb man auch auf dem eingeschlagenen Weg bleiben sollte – trotz äußerer Widerstände! Im besagten Buch von Dr. Strunz finden sich u.a. auch “33 beste Konter auf blöde Sprüche”. Und schließlich (7.): Wer lange krank war, verändert sich, dann im Rahmen der Selbstheilung. Dabei gelte es die wiedergewonnene Energie anzunehmen und sowohl körperlich als auch mental wieder richtig zu kanalisieren. (2015)

Heilung niemals (nur) lokal …

Kurz und gut: Heilen ist nach Dr. Strunz niemals ein lokaler Vorgang, also nur 1 Organ betreffend oder nur das Zahnfleisch usw.! Heilen kann man immer nur den ganzen Körper … (2013)