Kontrollen sind das A und O

Europa hat sehr, sehr reiche Länder mit ausgezeichneten Gesundheitssystemen. Das wird jedem klar, wenn man vergleicht. Gerade wir in Deutschland sind privilegiert. Sollten also nicht nur täglich “Danke!” sagen, sondern die angebotenen Möglichkeiten auch nutzen

Zumal die nachfolgende, so typische E-Mail zeigt, dass jeder von uns sozial eingebunden ist. Dass jeder von uns zumindest ab und zu Hilfe braucht. Das gilt auch für mich, der ich soeben erneut 4 Mal operiert wurde und ebenfalls nachfrage. Informationen sammle. Um Hilfe bittet. „Bittet, und es wird euch gegeben” ist eine wesentliche Einsicht.

Also, die junge Dame begann im Sprechzimmer mit den Worten „Mir geht’s nicht gut, mir ist zum Heulen“. Hat seit 3 Jahren starke Schmerzen in der Hand, in den Füßen, offene Schleimhaut im Mund. Ist ständig müde, hat 10 kg zugenommen und käme „nicht die Treppe hoch“. Nun, das ist wirklich kein Leben. Versteht jeder.

Kann man Ihr helfen? Sie war beim Neurologen. Der sagte: „Das ist psychisch.“ Kommentiere ich nicht! Und wiederhole bei dieser Gelegenheit: Vor diesem Teilgebiet der Medizin habe ich wenig Respekt, jedoch vor Neurologen umso mehr. Die haben nämlich wirklich eine zum Teil sehr schwierige Klientel. Erlebe ich auch.

Nun gut, das das war vorher. Jetzt kommt nachher:

Mit der im Februar gestarteten Einnahme aller Vitamine & Co. war ich binnen Tagen wieder topfit!! Bin wach, stark, schlafe gut und habe keinen vermehrten Durst. Ich bin schmerzfrei und ohne Gelenkknacken.

Ziel erreicht, könnte man meinen! Aber, liebe Leserinnen und Leser, können Sie das wirkliche Wunder hinter diesen Aussagen auch richtig würdigen? Für mich ist das etwas Magisches. Jedes Mal. Ich habe genügend studiert und gelernt. Das aber nicht. Will sagen: In jeder 3. E-Mail an mich können Sie lesen, wie unsere heutige (Schul-)Medizin auf den Kopf gestellt wird. Dass nämlich plötzlich etwas wirkt. Den Leuten hilft. Sie glücklich macht. Und nichts, wirklich nichts davon spricht sich draußen bis an die Universitäten herum. Das System dort ist praktisch abgeschottet !

Aber weiter die Patientin:

Dieser herrliche Zustand hielt leider nur 4 Wochen an. Dann wurde das Ganze rückläufig. Die Schmerzen kamen wieder, der Durst auch. Die Hände zitterten wieder, das „Monster” Fibromyalgie hatte mich wieder voll im Griff.

Habe ich mich natürlich fürchterlich geärgert. Über mich selbst. Drücke ich mich etwa nicht klar genug aus? Offenkundig, denn der Dame fehlte das entscheidende Wort:

Kontrolle

Wenn der Erfolg einer Therapie nachlässt oder die Schmerzen wieder kommen, dann doch bitte sofort im Blut nachmessen. Beweisbar hatten wir Gründe für die Fibromyalgie gefunden und beweisbar auch in kurzer Zeit wieder behoben. Nach einer Kontrolle weiß die Patientin jetzt, dass ihr Eisenspeicher voll ist. Dass genug Vitamin D da ist. Dass die 6 fehlenden Aminosäuren jetzt aufgefüllt sind! Und dass die katastrophale Folsäure wirklich angestiegen ist!

Ab sofort erhält bei uns jeder Patient gleich zu Beginn einen Merkzettel, der das Wort “Kontrolle” betont. Und Zahlen vergleichen, das können Sie dann auch selbst. Dazu müssen Sie nicht unbedingt einen Arzt löchern … Und eines noch: Ich beurteile grundsätzlich keine Fremdlabors. Das können hoffentlich bald Sie !

Der “Erkältungsmarkt” ist ein gigantisches Geschäft

Ein 75-jähriger Mensch hat in seinem Leben ungefähr 200 Erkältungen überstanden. Bei einer durchschnittlichen Dauer der Symptome von 5-9 Tagen sind das rund 3 Jahre Erkältungsbeschwerden. Über 200 verschiedene Viren können an verschiedenen Stellen in den Körper gelangen und dann ein (angeknackstes) Immunsystem herausfordern. Erkältungen ist in den Herbst- und Wintermonaten scheinbar nicht zu entkommen. Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen sind dann die Folge bzw. eine Reaktion des Immunsystems im Kampf gegen die Eindringlinge.

Tipps und Tricks gegen Erkältungen … (Infografik: obs / /DVGE – Deutscher Verlag für Gesundheit und Ernährung)

Erkältungen verlaufen normalerweise immer gleich: Zuerst reagiert die Schleimhaut im Hals. Es kribbelt, kratzt und schmerzt. Dann läuft die Nase und schließlich folgt der Husten. Ist man erkältet, sammelt sich in den Atemwegen Schleim an, der noch flüssig ist, aber mit Fortdauer immer zäher wird. Die Nasenatmung wird behindert, die Nasennebenhöhlen können verstopfen, die Bronchien schmerzen. Der festsitzende Schleim macht es dem Körper schwer, sich selbst zu helfen und die Erreger aus dem Organismus zu befördern. Die Flimmerhärchen auf den Schleimhäuten, die für die Reinigung zuständig sind, verkleben und können Fremdstoffe nicht mehr abtransportieren.

Nach 8 bis 10 Tagen ist dann aber meistens die Sache ausgestanden. Über 6 Mrd. € geben die Deutschen pro Jahr für rezeptfreie Medikamente aus – Tendenz steigend. Ein Viertel dieses Umsatzes entfällt auf Präparate gegen Erkältungen, gefolgt von Schmerzmitteln, die ebenfalls oft von Schnupfenpatienten genutzt werden. Von den 10 meistverkauften Erkältungsmedikamenten gehen jedes Jahr über 50 Mio. Packungen über Ladentisch. Der sogenannte Erkältungsmarkt ist also ein gigantisches Geschäft. Aber wirken diese Mittel überhaupt? Siehe Anfang des Berichtes …

Bei Verstopfung

Einem Volksleiden. Wird von jenen belächelt, die Obstipation nur vom Hörensagen kennen, von den Betroffenen hingegen überhaupt nicht. Die leiden wirklich. Stuhlgang nur einmal die Woche ? Für die Meisten von uns unvorstellbar. Und dann die arme, empfindliche Schleimhaut da hinten … Über „Stuhlgang“ schrieb ich meine erste Arbeit an der Universität Erlangen. Dazu hatten wir die Wirkung von Abführmitteln untersucht. Den Gewöhnungseffekt usw.. Abführmittel sind grundsätzlich schädlich. Wie auch Schlaftabletten.

Ich kam aber damals (1974) drauf, wie man den Stuhlgang vernünftig und natürlich regeln kann. Was bei Verstopfung immer hilft. Immer ! Es ist

MAGNESIUM.

Magnesium ist das Salz der inneren Ruhe. Also auch für den Darm. Magnesium entspannt glatte Muskulatur. Das ist Ihr verkrampfter Darm (bei Verstopfung), das sind Ihre verkrampften Blutgefäße (bei kalten Händen und Füßen). Nur nützt so ein Ratschlag „Nehmen Sie Magnesium !“ meiner Erfahrung nach nichts. Es gehört zum Ratschlag auch immer die Dosis dazu. Die Menge. Und die nötige Dosis kann man herausfinden

  • durch Messung im Blut
  • durch Ausprobieren.

Die Menschen tendieren zu Letzterem. Probieren also Magnesium aus und kriegen prompt Durchfall. Schon nach der 1. Kapsel oder dem 1. Beutel mit 500 mg oder weit weniger.

Die haben dann ein Problem, denn sie wollen eigentlich mehr Magnesium im Körper haben, schaffen es aber wegen des Durchfalls nicht. Nun gäbe es für solche Fälle den oder die Apotheker. Die haben ihr Fach studiert. Die könnten Ihnen doch von vornherein sagen, dass es Magnesium auch in verträglicherer Form gibt (als Magnesiumcitrat z.B.). Oder als Fußbad, als Öl. Man könnte sich Magnesium auch spritzen lassen … übrigens die gescheiteste Methode: Man verbraucht es einfach viel weniger (News vom 06.07.2015).

Wie ich auf das Thema komme? Weil sich ein 75-jähriger Herr soeben bedankt hat. Dass sein Stuhlgang „zum 1. Mal in seinem Leben“ funktioniert. Und das mit 75! Zusammengefasst:

Seit ich denken kann (ich bin 75), leide ich an Verstopfung und langen Klositzungen. Seit ich nun auf Ihr Anraten dreimal täglich 400 mg Magnesiumcitrat nehme, funktioniert dieses Geschäft zu 1. Mal in meinem Leben wie geschmiert. Neben Arginin, den Multivitaminen, dem K2, Vitamin E, Vitamin C wie auch den Omega-3-Kapseln natürlich liegt die Großpackung Magnesium schon im Koffer für den Urlaub.

Eine Anmerkung: Ich hatte Ihnen einmal berichtet, dass man den Marathon schneller rennt, wenn man leichter ist. Wenn man sich vorher um den Dickdarminhalt erleichtert hat. Die Profis wissen das. Die huschen nicht während des Rennens einmal kurz ins „Häuschen“. Das machen nur … Amateure.

Und noch zum Nachlesen: “Stuhlgang” (News 28.03.2013)