Zitat Dr. Strunz am 9. Dezember 2020

Affen trinken nichts, obwohl sie unsere nächsten Verwandten sind, und leben dennoch fröhlich weiter. Auch ohne Nierensteine, die man bei Flüssigkeitsmangel bekommen würde. Der Trick: Affen holen sich jeden Tag literweise Flüssigkeit aus der richtigen Ernährung.

Wer Leben isst, konsumiert seine Flüssigkeit gleich mit. Obst und Gemüse z.B. bestehen zu über 80 % aus Wasser.

Natürlich esse auch ich Obst. Aber das stammt erstens fast nur aus eigenem Anbau, wurde zweitens unmittelbar vorher gepflückt und ist drittens sauer statt süß.  Da zieht es einem den Mund zusammen !

Originalbericht:  Affen lieben verpacktes Wasser

Ester C schont den Magen

Die einfachste und billigste Methode, genügend Vitamin C zu tanken, hatte ich schon vor 14 Jahren einmal erklärt. Wiederhole sie aber hier gerne:

Man geht in die Apotheke oder einen Drogeriemarkt und kauft 100 g Vitamin C-Pulver. Das gibt’s im Döschen. Danach nimmt man eine Radflasche, füllt die mit Wasser und gibt 1, 2 oder 3 Teelöffel Vitamin C hinein. Diese Radflasche trägt man dann den ganzen Tag bei sich und trinkt regelmäßig daraus. Das wirkt sogar cool. Kennt man aus den Fitnessstudios …

Die richtige Dosis Vitamin C sind 3 g täglich.

Minimum – für Otto Normalverbraucher. Möchte man mehr vom Leben oder wurde einem Leben ein Danaer-Geschenk wie Lipoprotein (a) gemacht, dann dürfen es auch 10 g Vitamin C sein. Übrigens meine persönliche Mindestmenge ! Dadurch sorge ich vor. Denn der Vitamin C-Bedarf steigt bei Stress wie auch (verborgener) Infektion an. Darauf warte ich doch gar nicht erst …

Doch zurück zur „Wasserflaschen-Methode“. Die hat nämlich eine Grenze: den Magen. Vitamin C ist aufgelöst eine Säure. Und wenn man Tag ein Tag aus seinen Magen mit Säure beliefert, dann kann der mitunter schon mal … rebellieren.

Also, was tun ?

Vom Vitamin C-Entdecker Prof. Dr. Linus Pauling, einem zweifachen Nobelpreisträger, weiß man, dass der täglich sogar 12 g (!) Vitamin C konsumierte. Und genau deshalb – unvergessen in DER SPIEGEL – an Prostatakrebs starb. Das Alter von 92 Jahren wurde dabei verschwiegen. Wird wohl „im Stress“ passiert sein ! Doch Prof. Pauling hat als berühmtester Biochemiker des 20. Jahrhunderts selbstverständlich nur Ascorbat (also gepuffertes Vitamin C) geschluckt.

Darum hatte Pauling auch bei täglich 12 g Vitamin C, ich wiederhole 12 g, SELTEN Magenbeschwerden. Und auch dieses gepufferte Vitamin C kann man kaufen. Nennt sich

Ester C.

Als „Vitamin C Komplex“ enthält es zudem Bioflavonoide. Die verstärken oder potenzieren sogar die Wirkung von Vitamin C. Das ist von der Natur so vorgesehen: Vitamin C isoliert gibt’s dort nicht, sondern immer nur in Verbindung mit solchen pflanzlichen Verstärkern.

Ester C ist demnach nicht nur gepuffert und damit höchst magenfreundlich, sondern enthält neben dem (säurefreien) Mineral-Ascorbat auch

Vitamin C-Metaboliten.

Das sind die Abbauprodukte von Vitamin C im Körper. Die machen diese Vitamin C-Variante besser bioverfügbar. Schleusen dadurch Vitamin C doppelt so schnell in Blut ! Diese Metaboliten wirken als „intrazelluläre Türöffner“, die das Vitamin C schneller und effizienter in die Zelle transportieren.

Ist andererseits ein Gedanke der Marke „Typisch Mensch“. Der tüftelt herum und will immer alles noch effizienter machen, noch effektiver. Dabei würde uns die Natur ohnehin genügend Vitamin C zur Verfügung stellen, wenn man sie nur ließe. Wenn man LEBEN essen würde ! Und nicht Obst und Gemüse – hier in Deutschland – „frisch“ aus Neuseeland oder Südamerika.

Auch darum gibt es das (gepufferte) Ester C als „Vitamin C Komplex“ mit wertvollen Zutaten !

Das Kalzium-Paradox

Haben Sie schon einmal nachgedacht: Wie ist das möglich, dass in westlichen Ländern die Menschen gleichzeitig

  • einerseits an Osteoporose und Kalziummangel leiden und
  • andererseits an Gefäßverkalkung und kalziumhaltigen Nierensteinen ?

Ist doch seltsam oder ? Nennt man übrigens das Kalzium-Paradox. Denn tatsächlich weisen Menschen in den Ländern mit der höchsten Kalziumaufnahme (überwiegend als Kalziumphosphat aus Milch) die höchste Rate an Hüftfrakturen und Osteoporose auf !

Es scheint ganz so zu sein, als ob das lebensnotwendige Kalzium einfach nicht dort ankommt, wo es hin soll: Statt in den Knochen landet es in den Blutgefäßen. Ein Irrtum der Natur, möchte man fragen …

Die Natur irrt natürlich nicht. Nennt man Evolution. Irrtümer würden sich sehr rasch von selbst erledigen. Würden aussterben. Übrig bleibt das Richtige, Wahre, Gute, das Zähe, das Fitte, das Soziale. Das glauben Sie nicht? Gegenfrage: Wer stirbt denn früher und wer rottet sich durch Kriege aus ? Immer wieder …

Aber bleiben wir beim Kalzium. Die Erklärung zum genannten Sachverhalt ist einfach. Hat mit sauer und basisch zu tun: Eine säurereiche Ernährung erhöht den Kalziumabbau in den Knochen, erhöht die Kalziumausscheidung über den Urin und damit die Nierensteinbildung.

Warum vermehrter Abbau in den Knochen? Weil Kalzium als Puffer gegen die Säure benötigt wird. Gegen die übliche westliche Ernährung, wenn Sie so wollen. Zur Erinnerung: Tierisches macht sauer, Pflanzliches macht basisch. Die erschreckende Ausnahme dabei: Brot. Macht ebenfalls sauer. Und Mehl gehört zur Hauptspeise der westlichen Welt.

Und wenn säurereiche Ernährung den Kalziumabbau im Knochen erhöht, fließt das Kalzium vermehrt in die Blutgefäße und Nieren und lagert sich dort ab, statt dem Knochenaufbau zu dienen. Besonders heimtückisch übrigens ist der Spruch „die Milch macht’s“. Die Milch – sozusagen als Kalziumquelle – enthält zugleich viel säurebildendes Phosphat. In dem Blut fällt also Kalziumphosphat aus, die Blutbahnen verkalken.

Ein schleichender Prozess von frühester Jugend an !

Darf ich an den verärgerten Herzchirurgen in München erinnern? Der sich darüber beschwert, dass er schon 18-jährige an den Herzkranzgefäßen operieren müsse. Das machte wohl die Milch …

Bessere Kalziumquellen sind Gemüse und Obst. Die enthalten nämlich auch – im Gegensatz zu Milch – basenbildendes Magnesium und Kaliumcitrat. Es ist kein Zufall, dass ich seit Jahren schon täglich größere Mengen Brokkoli zu mir nehme !

Die Lösung ?

Kennen wir. Entweder basisch essen (viel mehr Gemüse), entweder stressfrei leben (Stress macht Ihr Blut auf dem Umweg der Hyperventilation ebenfalls sauer) oder … biochemisches Wissen nutzen, sprich Molekularmedizin.

  • Vitamin D: Ist ein Kalziumregulator. Erhöht die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung. Man kommt also mit weniger Brokkoli aus. Fördert Knochendichte, aber auch die Muskelstärke (!!!).
  • Magnesium: Brauchen Sie, um Vitamin D aus der inaktiven Form in seine aktive Form umzuwandeln. Magnesium braucht aber auch das Vitamin D-bindende Protein, das für den Transport von Vitamin D im Blut zuständig ist. Ohne genügend Magnesium bleibt bekanntlich Ihr Vitamin D nur gespeichert und inaktiv.
  • Vitamin K2: Hilft beim erwünschten Kalziumeinbau in die Knochen, hemmt die Ablagerung von Kalzium an den Gefäßwänden. Oder kurz gesagt: Vitamin K2 dirigiert Kalzium von den Blutgefäßen zurück in die Knochen.

Fazit: Die in den westlichen Ländern übliche „Fehlverteilung“ von Kalzium, nämlich raus aus den Knochen und ran an die Gefäßwände hat zur Folge, dass die häufigste Todesursache genau dieser Menschen der Herzinfarkt ist. Also selbst verschuldet ist ! Oder anders gesagt:

Richtig ernährt können Sie nicht an Ihren maroden Blutgefäßen sterben !

Dazu hilfreich sind NEM. Die machen das Leben auch ein bisschen bequemer.

QUELLE: Einführung in den Säure-Basenhaushalt, Teil 3 von Dr. L. M. Jacob. In „Die Naturheilkunde“ 3/2018, S. 46.

PS: Dr. Ludwig Jacob ist ein außerordentlich kluger, belesener Arzt. Der kann es sich leisten, auf Grund seines Wissens vegan zu leben. Sie kennen ihn bereits aus den News vom 20.10.2015 und 21.10.2015.

Sauer und basisch

Kam neulich eine verärgerte E-Mail, dass ich nie über den Säure- und Basenhaushalt schreiben würde, dabei sei das doch so ein wichtiges Thema. Nun betrachte ich mich nicht wirklich als Angestellten und so stimmt das auch nicht. Siehe die News vom 04.12.2016. Dort konnten Sie z.B. lesen, dass die Säureproduktion beim Sport über eine Zehnerpotenz höher ist als im Sitzen und Sport dennoch als gesund gilt.

Sie erinnern sich vielleicht auch noch an die News vom 19.09.2013? Eine chronische Säurebelastung ist die Hauptursache für Osteoporose. Führt also zu Gelenkschmerzen, Nierenschäden usw.. Nun weiß jedermann: Alles vom Tier macht sauer, alles von der Pflanze macht basisch. Was dabei aber immer wieder vergessen wird: Kohlenhydrate, allen voran Mehl, Getreide, Brot usw., machen auch sauer. Ist eigentlich unser Hauptfeind, weil dies mengenmäßig den größten Anteil unserer Ernährung ausmacht.

Es kann also gar nicht das (böse) Fleisch an der Übersäuerung des Körpers schuld sein, sondern es ist das böse Brot (Getreide) !

Aber Sie lesen ohnehin überall, dass der Mensch sehr viel Salat, Obst und Gemüse essen sollte. Und das ist auch schon die Lösung!

Wenn Sie nämlich über 50 % Salat und Gemüse essen, sind Sie basisch. Das ist das ganze Geheimnis vom Säure- und Basenhaushalt.

Die Ernährung des Menschen können Sie entweder aus der Evolution betrachten oder eben von der MESSUNG. Wir MESSEN. Und WISSEN. Der Mensch braucht

  • Eiweiß und Fett. Durchschnittlich 20-50 %
  • Vitamine, Mineralien, Spurenelemente. Sind eingepackt in Ballaststoffe.

Beschrieben ist damit z.B. das Essen jedes Schimpansen. Eiweiß und Fett? Heißt für Sie Fleisch, Fisch, Eier. Und der Rest ist pflanzliche Nahrung. heißt bei uns Salat, Gemüse, Nüsse, Öl.

Leichtmetall Aluminium kann gesundheitlich schwer wiegen

Aluminium ist das weltweit dritthäufigste Metall und nur in geringer Menge gut für’s Gehirn. „Alzheimer-Patienten z.B. haben 7 Mal mehr Aluminium gespeichert als Gesunde“, weiß etwa Ulrich Strunz zu berichten. Und bekannt sollte auch sein, dass Glutathion – also 3 Aminosäuren – es auch gänzlich wieder aus dem Körper spülen. Und während Strunz hauptsächlich „Deos und Sonnencremes“ als Schadstoffquellen nennt, macht der Gesamtverband der Aluminiumindustrie für bis 60 % „unbehandelte Lebensmittel“ und für bis zu 40 % „Lebensmittelzusatzstoffe“ verantwortlich.

Aluminiumquellen (Infografik: obs / Gesamtverband der Aluminiumindustrie)

Das meiste Aluminium, nämlich bis zu 100 mg/kg im Schnitt, hätten Teeblätter, Kräuter, Kakao und Kakaoprodukte sowie Gewürze. Wenig Bedeutung das Trinkwasser (1-2 %) und Aluminiumbehälter sowie Haushaltsfolie (1-4 %). Wer gerade bei diesen Beiden auf Nummer Sicher gehen will, der sollte, so der GDA, diese für saure oder salzhaltige Lebensmittel nicht blank nutzen, sondern beschichtet. „Wer Salziges oder Saures mit Aluminium verbindet, greift quasi das Metall an. Das kann sich in Teilen lösen und in das Füllgut eingehen.“

Da seien dann auch schnell einmal die vom Europarat als Grenzwert festgelegten 5 mg/kg Lebensmittel überschritten. Hingegen seien Verpackungen aus Aluminium (z.B. Dosen, Tuben, Kartons, Beutel oder Blister) zumeist beschichtet oder lackiert, was wiederum die Korrosion verhindere. Seitens des Industrieverbandes wird betont, dass Aluminium als Verpackungsmaterial den dichtesten Schutz böte, besonders schnell zu erwärmen oder zu kühlen sei und nach der Nutzung immer wieder wiederverwertbar.