Medizinwitz des Tages 3. Juli 2020

Bildung bleibt der wichtigste Schlüssel zur Vermeidung von Übergewicht und Adipositas, denn nach wie vor gilt, dass die Entstehung von Übergewicht und Diabetes Typ 2 multikausal bedingt ist.

Lebensmittelverband Deutschland am 03.07.2020

Für die Reiseapotheke gilt als oberster Grundsatz: Alle Medikamente, die man zu Hause regelmäßig einnimmt, dürfen auch im Urlaub nicht fehlen – inkl. “Sicherheitszuschlag”, sollte es irgendwo zu längeren Wartezeiten kommen. Des Weiteren zählen zur Standardausrüstung einer Reiseapotheke Arzneimittel gegen Übelkeit und Verdauungsprobleme (Verstopfung, Durchfall, Erbrechen), gegen Schmerzen und Fieber sowie gegen Allergien und Juckreiz. Verbandzeug (Pflaster, Binden und Kühlkompressen sowie Schere, Pinzette), Wunddesinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie ein Insektenschutz dürfen in einer gut sortieren Reiseapotheke ebenfalls nicht fehlen. Darüber hinaus sind auch Medikamente gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen sowie Augen- und Nasentropfen, eine Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer empfehlenswert. Und logischer Weise auch der richtige, auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmte Sonnenschutz. Wer mit Kindern verreist, sollte die Reiseapotheke natürlich auch auf deren Bedürfnisse abstimmen und dazu Präparate speziell für Kinder mitnehmen.

Österreichische Apothekerkammer am 03.07.2020

Die Covid-19-Pandemie hat noch einmal vor Augen geführt, wie vulnerabel ein Gesundheitssystem ist.

Österreichische Ärztekammer am 03.07.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 20. Juni 2019

Arzneimittel wie etwa die Antibabypille oder Blutdruckmittel müssen immer zu bestimmten Zeiten eingenommen werden. Man sollte sich daher  am Mobiltelefon eine Erinnerung einstellen. Bei Reisen mit Zeitverschiebung wird der Arzneimittelwecker dann z.B. jeden Tag 2 Stunden vor (ostwärts) oder nach (westwärts) der “üblichen” Einnahmezeit klingeln. … In die Reiseapotheke gehören Medikamente gegen typische Reisebeschwerden wie etwa Magen-Darm-Infekte oder Erkältungen. Zudem Wundversorgungsmittel, Desinfektionsspray oder Jod, Schmerztabletten sowie Fiebersenker, Tabletten gegen Reisekrankheit, Durchfall und Verstopfung, Sonnen- und Insektenschutz sowie Wund- und Heilsalben.

BPI am 20.06.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Immunapotheke statt Reiseapotheke

Dieser Tage ist wieder viel von der Reiseapotheke die Rede und was denn da nicht so alles hineingehöre. Wäre auch zu blöd, gerade im (wohlverdienten) Urlaub wieder krank zu werden. Dabei haben wir mit dem Immunsystem die wohl beste Art Apotheke ohnehin immer mit dabei. Und Sie wissen vielleicht, dass die Muskeln als größter Aminosäuren-Pool des Körpers der Hauptlieferant für das Immunsystem sind. Dort wird auch die Aminosäure Glutamin hergestellt. Und die wiederum ist der Hauptbaustoff und auch Hauptbrennstoff für Ihre Immunzellen.

Die Immunzellen verbrennen keinen Zucker, sondern Glutamin. Zu Krankheitszeiten wird 5-10 Mal so viel Glutamin wie sonst aus den Muskeln geholt und den Immunzellen zur Verfügung gestellt. Glutaminmangel ist dann sozusagen vorprogrammiert.

Bei Glutaminmangel fallen dann die Aktivität der Fresszellen und Killerzellen ab und damit die Fähigkeit, Viren und Bakterien zu bekämpfen oder zu fressen. Kurz gesagt: Das Immunsystem macht schlapp. Positiv formuliert heißt das: Der Muskel als Immunorgan oder immunologisch, ganz wie Sie wollen, wird umso aktiver, je mehr Glutamin Sie ihm geben. (News vom 09.03.2009).

Darum folgender Tipp: Morgens und abends jeweils 1 Esslöffel Glutamin kann den Aufbau und die Aktivität der Immunzellen enorm verbessern. Aber auch andere Vitalstoffe unterstützen bekanntlich das Immunsystem.

Ihre Immunapotheke sollte daher beinhalten:

  • 2–3 Mal so viele Vitamine: Der Vitaminbedarf zu Krankheitszeiten ist um das 2-3-Fache erhöht. Vitamine helfen beim Eiweißaufbau des Immunsystems. Das geht am besten mit richtig dosierten Multivitaminen. Ich kenne 2 Präparate, die sich nachweislich lohnen.
  • 4–5 Mal so viele Antioxidantien: 1.000–3.000 mg Vitamin C, 400–600 mg Vitamin E und die Aminosäure Cystein aus Molkeeiweiß (Whey).
  • 50–90 Gramm leicht verdauliches Eiweiß über den Tag verteilt.
  • Und 1 Esslöffel Glutamin morgens und abends.

Eiweiß tut Ihnen gut. Eiweiß hält Sie gesund. Nachweislich.

Denn „das menschliche Immunsystem besteht ausschließlich aus 1,5 kg Eiweiß“. Und es sich bei Ihnen hoffentlich tatsächlich 1,5 kg und nicht nur 800 g. Aber das liegt ab jetzt ganz bei Ihnen. Oder hat Sie Ihr Hausarzt, Ihre Hausärztin schon einmal gefragt:

„Möchten Sie in Zukunft statt 10 Mal im Jahr lieber nie krank sein ?“

Hier bekommen Sie so ein Angebot. Essen Sie dazu genau so wie Ihre Vorfahren … 1 Drittel der täglichen Kalorien als Eiweiß. Heißt in der Praxis: Verdoppeln Sie mindestens Ihre Eiweißzufuhr! Und erleben Sie auf einmal, wie schön das Leben sein kann. Ohne Grippe, ohne Bronchitis, ohne Fieber und das zumindest bis in den Spätherbst …