Testosteron und innerer Dialog

Testosteron ist das wichtigste Hormon. Gilt für Männer und Frauen. Testosteron bestimmt nämlich den inneren Antrieb (das Wollen, die Motivation). Wirkt anabol, also Eiweiß aufbauend (das Immunsystem besteht aus Eiweiß !). Und Testosteron regiert die Libido. Sie wissen schon, die sexuelle Lust.

Und verstehen Sie das ?

  • Männer mit tiefem Testosteron haben häufiger Prostatakrebs. Der Zusammenhang könnte sein: Wenig anaboles Hormon heißt wenig Immunsystem. Der Nobelpreis 2018 erklärt jetzt, weshalb es dann zu mehr Krebs kommt …
  • Depressive Menschen haben, so Prof. Florian Holsboer, häufig erhöhtes Cortisol, das Stresshormon. Cortisol ist der Gegenspieler von Testosteron. Depressive Menschen haben also weniger Antriebshormon und eine geringere Libido.

Nun frägt mich ein Professor in der E-Mail von heute, warum sein Testosteron so tief ist. Wir Frohmediziner antworten natürlich lieber, wie es sich denn steigern ließe: Und da gibt es neben einigen biologischen Hilfen wie Eiweiß und Zink, aber auch Kraftsport und Ausdauersport, die MEDITATION. Also durch innere Ruhe. So könnte man das Cortisol senken und damit sein Testosteron anheben.

Doch worum geht es bei dem diffusen Wörtchen „Stress“ genau ?

Es geht um den sog. inneren Dialog. Die andauernden Selbstgespräche. Das Affengeschnatter oder „awfulizing“.

Stress lässt sich festmachen an einem bösen, schlechten, negativen inneren Dialog !

So z.B. die negativen Schlagzeilen der Medien. Die man dann „bedenkt“. Oft auch weitererzählt. Somit wiederholt und sich einprägt. Da braucht man sich dann nicht zu wundern, wenn zu wenig Testosteron entsteht. Der Antrieb abnimmt und der Sex weniger wird.

Testosteron reagiert sehr empfindlich auf Ihre Selbstgespräche !

Diese Erkenntnis ist so wichtig, weil genau darin die Lösung des Problems liegt. Die Hilfe. Man dort die Tür zum Himmelreich öffnen könnte. Also entweder man stoppt seinen inneren Dialog oder man ändert ihn. Wie man ihn stoppt, hören Sie jetzt seit 30 Jahren von mir. Nachzulesen im „praxisbuch mentalprogramm“. Also z.B. durch Mantra-Meditation.

Noch eleganter, weil wer von Ihnen meditiert schon im Arbeitsalltag, aber finde ich das Umfunktionieren Ihres inneren Dialoges. Und weil man 2. da schon eine geniale Technik eingebaut bekommen hat. Darauf sollte man ruhig stolz sein. Was also genau ? Die Selbstgespräche ! Man schwätzt gedanklich doch andauernd mit sich selbst. Das kann man üblicherweise perfekt.

Diese Technik kann man in weiterer Folge auch zu seinem Vorteil nutzen. Man müsste nur positiv, freundlich und motivierend mit sich sprechen. Die Folgen wären wohl atemberaubend ! Ihr Sensibelchen, gemeint ist das Testosteron, würde aufwachen, Ihr Cortisol gleichzeitig sinken. Und schwupps hätte man wieder seine alte Dynamik !

Ich z.B. bin in meinem Alltag so oft wie möglich in Hawaii. Zumindest gedanklich und bespreche die herrlichen Bilder, die da in mir aufleuchten. Erzähle mir (innerer Dialog), wie herrlich es dort war. Die Wärme, das Triumphgefühl im Ziel usw. usw.

FAZIT: Lassen Sie doch in Zukunft die negativen Bilder und Berichte der Medien links liegen. Wenn die inneren schönen Bilder nicht mehr von außen getrübt werden, dann bleibt man souverän. Unangetastet. Kann dann auch nicht mehr so leicht manipuliert werden !

Medizinwitz des Tages 30. April 2019

Überall, wo viele Menschen zusammenkommen, besteht die Gefahr, ein Infektionsträger gefährlicher Krankheiten zu werden.

Österreichischen Ärztekammer am 30.04.2019

2 Patienten mit der scheinbar gleichen Diagnose können auf dieselbe Behandlung ganz unterschiedlich reagieren: Während die Therapie dem einen Patienten hilft, tut sie das bei dem anderen Patienten nicht.

Roche Austria am 30.04.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder die Konsequenz “absurd” ist …

Myome: Operation oder Grüner Tee ?

Was für eine Alternative ! Schütteln Sie spontan den Kopf ? Aber warum denn, wir sind doch hier in der Abteilung Frohmedizin und nicht in der Anstalt für Reparaturmedizin.

Berichtet mir eine junge Patientin in den ersten Sätzen, dass ihr Eisenspeicher Ferritin ständig zu tief ist. Sie benötige ständig Eisen-Infusionen. Und das seit Jahren. Denn sonst wäre sie so müde, schlapp und ihr roter Blutfarbstoff „im Keller“. Ist eine recht präzise Beschreibung. Darauf mein erster Satz: „Sie haben ein Myom.“

Damit konnte sie nichts anzufangen. Das irritiert mich, denn jeder Arzt Deutschlands sollte in diesem Moment genau so denken wie ich. Sollte ! Denn, wie sich herausstellte, hatte die Dame sogar mehrere Myome (in der Gebärmutter). Konnte ihre Frauenärztin sofort bestätigen.

Myome sind gutartig und nicht weiter aufregend. Jedoch die Ursache für ständige Sickerblutung und damit einem entleertem Eisenspeicher und in der Folge Müdigkeit. Myome werden erst operiert, wenn sie zu groß sind, drücken und schmerzen. Im Übrigen könnte man auch mit Hormonen eine Verkleinerung versuchen oder – wie bei der Prostata – mit therapeutischem Ultraschall (HIFU).

Nun habe ich Ihnen in meinen News schon 2 Fälle berichtet, wo man Myome einmal mit „no carb“ und ein anderes Mal mit Omega-3 beseitigen konnte. Neu ist eine weitere natürliche Behandlungsmethode. Erinnern Sie sich noch an Dr. Werner Hunstein ? Der Schweizer Mediziner litt an einer Art Blutkrebs und war 2006 schulmedizinisch austherapiert. Lag also schon „auf dem Sterbebett“.

Bis ihm eines Tages von dem Molekularmediziner Erich Wanker am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (Berlin) berichtet wurde, der herausgefunden hätte, dass

Epigallocatechingallat (EGCG),

ein Inhaltsstoff des Grünen Tees, Ablagerungen von Amyloiden verhindern würde und sogar auflösen könne. Daraufhin trank Hunstein täglich 2 l Grünen Tee, wurde wieder gesund und publizierte auch darüber. Nix weiter als Grüner Tee. Ist das zu glauben ?

Genau dieser Grünteeextrakt (800 mg, davon 45 % EGCG) wurde dann 2013 in einer doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie – also unantastbar – Frauen mit Myomen verabreicht.

  • In der Placebo-Gruppe wuchsen die Myome in 4 Monaten um 24 %.
  • In der Grüntee-Gruppe verkleinerten sich die Myome in 4 Monaten um 33 %.

Ein recht eindeutiges Ergebnis. Das zeigt auch wieder einmal, dass viel zu oft und viel zu früh operiert wird. Dass man vielleicht zuerst einmal die Möglichkeiten der Natur nützen sollte:

Ketose, Omega-3, EGCG !

Quelle: NATUM, 2015; 20 (5), S.46

PS: Ich hatte Ihnen schon einmal zu bedenken gegeben, was eine Operation für den Körper bedeutet. Die Operationen verlaufen fast immer perfekt. Darauf kann man sich verlassen. Aber wie ihr Körper darauf reagieren wird, das weiß man vorher nicht !

Ist der Kranke das Problem ?

Was halten Sie von folgendem Text ? Auch hier geht es um Heilung, um Lebensfreude und Lebensenergie. Der Zugang erfolgt aber nicht über Aminosäuren und Vitamine, auch nicht über das Laufen, sondern … Emotionen und Gedanken. Wenn man MIT denen lebt, bleibt man gesund und glücklich. So das Fazit.

Und wie kann man positive Emotionen und Gedanken im Alltag erzeugen und behalten ? Genau mit solchen Techniken beschäftigen sich die nächsten Zeilen. Dann mal los:

Wenn man die Arbeit an sich selbst beginnt, muss man sich ein klares, konkretes und auf physischer Ebene spürbares Bild des Ergebnisses vorstellen. Wenn man dieses Bild willentlich in seiner Vorstellung erschafft und eine starke Freude darüber empfindet, dass man bereits vollkommen gesund ist – so intensiv, dass sogar eine spürbare physische Reaktion hervorgerufen wird – dann beginnt der Organismus automatisch, diesem Bild zu entsprechen. Man beginnt damit, seinen Organismus bewusst in die gewünschte Richtung zu lenken.

Für diesen Prozess greift man auf eine besondere Gesetzmäßigkeit unseres Körpers zurück. Der hat die Fähigkeit,

auf Gedanken physiologisch zu reagieren.

Der Körper produziert z.B. Speichel nicht nur dann, wenn man in eine Zitrone beißt, sondern schon davor, wenn man intensiv an eine Zitrone denkt. Dieses Phänomen wird “ideomotorische Reaktion” genannt. Jede Körperzelle nämlich reagiert auf Gedanken, wenn diese mit Bildern und Emotionen verbunden sind. Dann üben die eine konkrete (materielle) Kraft aus !

Nimmt man die Körperhaltung eines glücklichen, gesunden Menschen ein, strafft das Muskelkorsett und setzt ein Lächeln auf, wird über das Blut die äußere Form mit dem inneren Zustand synchronisiert.

Die “schauspielerische” Erschaffung einer freudigen Erwartung vollkommener Gesundheit und eines gesunden Lebensgefühls ist der wichtigste Schritt zur Selbstheilung. Ohne die aktive Teilnahme des Menschen am Heilungsprozess und an der Gestaltung seines Lebens geht es nicht. Als Ressourcen benötigt man dazu ohnehin nur den eigenen Körper, das eigene Bewusstsein und die eigenen natürlichen Selbstheilungskräfte.

Das System ist allerdings kein Allheilmittel. Es fordert nämlich nicht die Krankheit heraus, sondern den chronisch Kranken selbst. Und dieser will sich oftmals nicht wirklich verändern. Die Gründe können Unwissenheit sein, ein Mangel an Disziplin, Geringschätzung der eigenen Person oder ganz einfach der „Vorteile“ wegen, die man durch seine Krankheit “genießt” …

QUELLE: Open Mind Academy („Elemente der Gesundheit”)

Ebstein-Barr-Virus und das Pfeiffer’sche Drüsenfieber

Es dürfte Ihnen aufgefallen sein, dass wir bei jedem von Ihnen – routinemäßig – den EBV-Titer messen. Also Ihren Kontakt mit dem Ebstein-Barr-Virus. Hintergrund des Pfeiffer’schen Drüsenfiebers, der Mononukleose. Warum wir das tun ? Weil das Virus so ziemlich jeden von Ihnen befällt oder befallen hat, 90-95 % der Menschen weltweit.

Und weil die Abwehr-Titer im Blut bei Kontakt ansteigen, jedoch bei gesunden Menschen in wenigen Wochen wieder abfallen. So bei mir. Aber nicht bei allen ! Oft bleiben die Titer länger, also Monate oder Jahre erhöht. Heißt: Der Körper wird mit der Krankheit nicht so recht fertig. Das Immunsystem ist schwächer, als es sein sollte.

Genau das hören Sie dann von mir. Gute Ratschläge, das Immunsystem wieder kompetent zu machen. Das tun Sie auch gerne, denn bei diesen erhöhten Titern fühlt man sich schlapp, energielos, krankheitsanfällig … bis hin zur Depression. Leistungssportler kennen sich hier bestens aus (Roger Federer z.B.). So weit, so gut. Nun erstaunt mich an der ganzen Geschichte

Ihre fehlende Reaktion !

Denn erhöhte Titer heißt nichts Anderes, als dass das Virus verborgen in weißen Blutkörperchen eingekapselt den Körper weiter belästigt. Könnte man nachweisen mit PCR (dafür gab’s den Nobelpreis). Und wenn ich Ihnen dann auch noch ein tiefes Methionin nachweise und dazu schreibe: Methionin stellt Krebsgene stumm, dann sollte es doch bei Ihnen wirklich klick machen.

Denn jeder von Ihnen könnte doch ganz leicht herausfinden, dass dieses

Ebstein-Barr-Virus natürlich auch Krebs verursacht. Beteiligt ist an Magenkarzinom, Hodgkin‐Lymphom, am Burkitt‐Lymphom uvm.

Frau Prof. Maria Masucci vom berühmten Karolinska Institut in Stockholm beschreibt (Proc Nat Acad Sience 2009), wie das läuft. Wie solch ein häufiges, banales Virus Krebs hervorruft:

Es ist von vielen Virus-Proteinen, die in der vom Virus infizierten Zelle vorkommen, nur eines für die Krebsentstehung verantwortlich. Das wird als EBNA‐1 bezeichnet. Und was macht das? Es bringt die Zellmaschinerie durcheinander, die Sauerstoffradikale unschädlich macht.

Folglich steigt die Konzentration der Radikale und die greifen dann unterschiedliche Enzyme und Signalstoffe an, so dass es in der Zelle zu Fehlsteuerungen kommt. Zellwachstum und Zellteilung geraten außer Kontrolle und begünstigen einen Tumor.

Die meisten von Ihnen sind ja inzwischen geschult und haben verstanden, was ich Ihnen hier eigentlich sagen möchte: Medizin ist ganz einfach. Jede Krankheit, jedes Unwohlsein, jede vorzeitige Alterung und selbstverständlich auch Krebs beruht immer auf dem gleichen Prinzip, nämlich dem

Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien.

Wie das so schön Dr. Marcus Conrad vom Helmholtz Zentrum München (News vom 14.06.2011) beschrieben hat. Der dann verblüfft anfügt:

Vitamin E verhindert diesen Zelltod !

Sehen Sie: Da wären wir wieder bei der überragenden, bei der zentralen Bedeutung der Vitamine. Wie viele Ärzte in Deutschland sagen Ihnen das ?