Zitat Dr. Strunz am 15. Januar 2021

Freie Radikale sind der Preis, den man fürs Leben zahlen muss. Die werden bei allen Stoffwechselvorgängen, beim Sport, beim Leben schlechthin erzeugt. Und zerstören die Körperzellen.

Chemotherapie ist nichts Anderes als freie Radikale hoch konzentriert.

Antioxidantien sind die Gegenspieler der freien Radikalen.

Astaxanthin ist im Reagenzglas 6.000 Mal stärker als Vitamin C und 60 Mal stärker als Vitamin E. Andererseits lässt sich Vitamin C im menschlichen Körper etwa 1.000 Mal höher dosieren als Astaxanthin und verfügt über Entgiftungsmechanismen, die Astaxanthin nicht hat.

Ich jedenfalls schlucke täglich nicht nur Vitamin C und Tocotrienole, sondern auch Astaxanthin, Ubiquinol, Beta-Carotin, Glutathion, Zink, Omega-3, Propionat, Lutein und noch viel mehr andere bunte Kügelchen.

Originalbeitrag:  Antioxidantien – weshalb so viele ?

Zink in der Prostata

Schützt vor Krebs. Klingt vielleicht seltsam, sollte man aber zur Kenntnis nehmen. Denn wussten Sie, dass

  • in der Prostata 10-15 Mal mehr Zink gespeichert wird als in jedem anderen Organ des Körpers.
  • im krebsig entarteten Prostatagewebe aber 68 % weniger Zink enthalten ist als in gesundem Prostatagewebe.

Daraus schloss man, dass Zink etwas ganz Entscheidendes mit der Entstehung von Prostatakrebs zu tun haben müsste. Wurde dann auch an Zellkulturen erforscht:

  • Zink reduziert Entzündungsstoffe wie Zytokine, welche die Entstehung von Krebs beschleunigen.
  • Zink verhindert die Neubildung jener Blutgefäße, die der Tumor unbedingt braucht, um sich zu ernähren.
  • Zink induziert die Apoptose, also den Untergang von Krebszellen.

Sind alles Hinweise aus dem Reagenzglas. Aus den Zellkulturen, wie gesagt. Und was heißt das jetzt im täglichen Leben? Nun, genau das, was wir erwarten:

  • Über 15 mg Zink (als Kapsel genommen) reduzierte das Auftreten von Prostatakrebs um 66 % (Nutr. Cancer 2009; 61(2): 206).
  • Zinkreiche Ernährung verringerte die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu sterben, um 36 %.
  • Zugleich verringerte zinkreiche Kost das Auftreten von frühem Prostatakrebs um 76 % (Am J Clin Nutr. 2011 MAR; 93(3):586).

Das genügt doch oder? Es gibt mehrere derartige Studien. Und die sagen im Prinzip alle immer das Gleiche:

Essentielle Substanzen schützen vor Krebs !

Ob das nun Vitamin C betrifft, Vitamin E, Vitamin A, Selen oder Zink: Für jeden dieser lebenswichtigen Nährstoffe wurde der Zusammenhang bereits bewiesen.

Leider stürzt sich der Mensch immer zuerst auf Einzelsubstanzen. Richtiger und wichtiger wäre es jedoch, genetisch korrekte Kost zu konsumieren und zu propagieren. Wir Menschen besteht nun einmal nicht aus Soja oder aus Bohnen, sondern aus Fleisch. Wobei Ihr eigenes Fleisch, Ihre eigenen Muskeln heutzutage nicht mehr optimal versorgt sind.

Aber vielleicht das Fleisch eines Wildschweines? Oder einer Antilope? Natürlich weiß ich, dass es bei dieser Vorstellung vielen von Ihnen graust. Auch ich war jahrelang Vegetarier. Nur, wie schon mehrfach erwähnt: Die Evolution ist keine Moralinstanz. Der sind Ihre Gegenargumente völlig egal ! Andererseits: Das Leben besteht auch aus Kompromissen …

Jod tötet Krebszellen

Jod ist essentiell. Über Jodmangel, seine Ursache und seine Folgen habe ich Ihnen kürzlich in den News 28.07.2017 berichtet. Nun haben uns ebenfalls Jod betreffend 2 deutsche Forscher an der Uni Hohenheim (ein Gynäkologe, der das Leid der Frauen mit Brustkrebs nicht mehr erträgt, und ein Mikrobiologe, damit es schön wissenschaftlich wird) ein Überraschungsei ins Nest gelegt. Die haben an diversen Krebszellenlinien, also an einigen Krebszellenarten im Reagenzglas gezeigt, dass

Jod in hoher Konzentration (20 µM) verschiedene Tumorzellen zum Absterben bringt.

Sie können sogar den Pathomechanismus aufzeigen. Es sind wieder die Mitochondrien, es ist wieder die durch Mitochondrien eingeleitete Apoptose, also Selbstmord der Krebszelle.

Das besonders Schöne: Sie hatten früher schon molekulares Jod verwandt. Diesmal haben sie getestet einen besseren Haushaltsartikel, nämlich Povidone-Jodine (PVP-I), also genau das Antiseptikum, das in der Chirurgie nach Tumoroperation auf die Wundränder geschmiert wird. Reichlich. Sie kennen die Farbe.

Und dieses Allzweck-Jod tötet

Zellen vom schwarzen Hautkrebs,
Zellen vom Lungenkarzinom,
Zellen vom Bronchialkarzinom,
Zellen vom Brustkarzinom.

Mitgeteilt hat mir das die Herrscherin über die Jod–Szene in Deutschland, Frau Kyra Hoffmann. Kennen Sie inzwischen von 3 Büchern:

  • Jod. Schlüssel zur Gesundheit
  • Die Anti-Stress-Ernährung – Mehr Power für die Körperzellen
  • Der Burnout-Irrtum – Ausgebrannt durch Vitalstoffmangel – Burnout fängt in der Körperzelle an

Die ihre begleitende E-Mail schließt mit der rührenden Aufforderung:

„Jod heilt Krebs und keiner weiß es. Bitte ändern Sie das !“

Dem sei hiermit entsprochen. Jetzt wissen es mindestens 4 von 5 Lesern dieser News …

Der springende Punkt übrigens ist das gleiche Problem wie bei Vitamin C. Das in Zellkulturen eindeutig Krebszellen abtötet, gesunde Zellen aber in Ruhe lässt. In der „Kultur“ stimmt’s. Und im menschlichen Körper? Stellen Sie sich einen faustgroßen Tumor vor. Im Reagenzglas ist jede Tumorzelle umspült von Jod. Da stirbt sie schnell.

Im Körper sind die Zellen in Nestern zusammengebacken. Jod kann da nur diffundieren, in winzigen Spuren dorthin gelangen. Es stellen sich dann Fragen nach der Konzentration, der Dauer usw.. Sie verstehen den Unterschied: Man müsste die Krebsnester in seinem Körper tagelang, vielleicht sogar wochenlang in Jod buchstäblich baden, um den bewiesenen Erfolg auch wirklich auskosten zu können.