Medizinwitz des Tages 11. November 2020

Als größte Gesundheitskrise in der Geschichte der Menschheit stellt die SARS-CoV-2-Pandemie die Welt auf eine harte Probe.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 11.11.2020

Ein sicherer und wirksamer Impfstoff ist die einzig dauerhafte Strategie zur Überwindung der Corona-Pandemie.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am 11.11.2020

Patienten, bei denen eine Herzschwäche festgestellt wurde, werden meist mit Herz-Kreislauf-Medikamenten wie Betablockern oder ACE-Hemmern behandelt. Doch in einigen Fällen führt das nicht zum gewünschten Erfolg, was darauf hindeuten kann, dass eine andere Erkrankung vorliegt. Aktuelle Erkenntnisse machen deutlich, dass sich hinter manch einer Herzinsuffizienz auch eine Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) verbergen kann. Diese betrifft vor allem Männer ab 65 Jahren.

Pfizer Deutschland GmbH am 11.11.2020

Ein bedeutender und von der Pandemie nicht beeinflusster Bereich der Medizinprodukte ist der Markt der modernen Wundversorgung für die Versorgung von chronischen Wunden. … Ursache für chronische Wunden sind oftmals Durchblutungsstörungen, die von Erkrankungen wie Diabetes, chronisch venöser Insuffizienz oder der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit herrühren.

Insight Health am 11.11.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 14. Juni 2019

Für die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente und Therapien ist der Austausch zwischen Pharmaunternehmen und Ärzteschaft, Apothekern, Spitälern sowie Forschungsinstitutionen und Patientenorganisationen unverzichtbar. Denn nur im steten Erfahrungsaustausch können neue Therapien entwickelt und erprobt sowie bestehende verbessert werden. Daraus ergeben sich verschiedene Kooperationen zwischen der Industrie und diversen Leistungserbringern, die angemessene Vergütungen nach sich ziehen.

scienceindustries am 14.06.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder die Konsequenz “absurd” ist …

Bei Verstopfung

Einem Volksleiden. Wird von jenen belächelt, die Obstipation nur vom Hörensagen kennen, von den Betroffenen hingegen überhaupt nicht. Die leiden wirklich. Stuhlgang nur einmal die Woche ? Für die Meisten von uns unvorstellbar. Und dann die arme, empfindliche Schleimhaut da hinten … Über „Stuhlgang“ schrieb ich meine erste Arbeit an der Universität Erlangen. Dazu hatten wir die Wirkung von Abführmitteln untersucht. Den Gewöhnungseffekt usw.. Abführmittel sind grundsätzlich schädlich. Wie auch Schlaftabletten.

Ich kam aber damals (1974) drauf, wie man den Stuhlgang vernünftig und natürlich regeln kann. Was bei Verstopfung immer hilft. Immer ! Es ist

MAGNESIUM.

Magnesium ist das Salz der inneren Ruhe. Also auch für den Darm. Magnesium entspannt glatte Muskulatur. Das ist Ihr verkrampfter Darm (bei Verstopfung), das sind Ihre verkrampften Blutgefäße (bei kalten Händen und Füßen). Nur nützt so ein Ratschlag „Nehmen Sie Magnesium !“ meiner Erfahrung nach nichts. Es gehört zum Ratschlag auch immer die Dosis dazu. Die Menge. Und die nötige Dosis kann man herausfinden

  • durch Messung im Blut
  • durch Ausprobieren.

Die Menschen tendieren zu Letzterem. Probieren also Magnesium aus und kriegen prompt Durchfall. Schon nach der 1. Kapsel oder dem 1. Beutel mit 500 mg oder weit weniger.

Die haben dann ein Problem, denn sie wollen eigentlich mehr Magnesium im Körper haben, schaffen es aber wegen des Durchfalls nicht. Nun gäbe es für solche Fälle den oder die Apotheker. Die haben ihr Fach studiert. Die könnten Ihnen doch von vornherein sagen, dass es Magnesium auch in verträglicherer Form gibt (als Magnesiumcitrat z.B.). Oder als Fußbad, als Öl. Man könnte sich Magnesium auch spritzen lassen … übrigens die gescheiteste Methode: Man verbraucht es einfach viel weniger (News vom 06.07.2015).

Wie ich auf das Thema komme? Weil sich ein 75-jähriger Herr soeben bedankt hat. Dass sein Stuhlgang „zum 1. Mal in seinem Leben“ funktioniert. Und das mit 75! Zusammengefasst:

Seit ich denken kann (ich bin 75), leide ich an Verstopfung und langen Klositzungen. Seit ich nun auf Ihr Anraten dreimal täglich 400 mg Magnesiumcitrat nehme, funktioniert dieses Geschäft zu 1. Mal in meinem Leben wie geschmiert. Neben Arginin, den Multivitaminen, dem K2, Vitamin E, Vitamin C wie auch den Omega-3-Kapseln natürlich liegt die Großpackung Magnesium schon im Koffer für den Urlaub.

Eine Anmerkung: Ich hatte Ihnen einmal berichtet, dass man den Marathon schneller rennt, wenn man leichter ist. Wenn man sich vorher um den Dickdarminhalt erleichtert hat. Die Profis wissen das. Die huschen nicht während des Rennens einmal kurz ins „Häuschen“. Das machen nur … Amateure.

Und noch zum Nachlesen: “Stuhlgang” (News 28.03.2013)