Medizinwitz des Tages 2. März 2021

7,6 Mio. Deutsche älter als 65 nehmen täglich 5 oder mehr Arzneimittel ein. Bei den 75-80-Jährigen brauchen 33 % sogar mehr als 8 Medikamente.

ABDA am 02.03.2021

Wenn Patienten dauerhaft viele verschiedene Medikamente einnehmen müssen, so steigt ihr Risiko für arzneimittelbezogene Probleme stark an. Bei älteren Menschen sind bis zu 30 % der Krankenhauseinweisungen auf solche unerwünschten Arzneimittelwirkungen zurückzuführen. Meist stehen diese in Zusammenhang mit einer Polymedikation, also der dauerhaften Einnahme von 5 oder mehr Medikamenten.

ABDA am 02.03.2021

Viele Medikamente wirken nicht so wie sie sollten, wenn man sie zusammen mit bestimmten Speisen und Getränken einnimmt.

MEDIZIN populär am 02.03.2021

Corona-Selbsttests können die Gesundheitsämter in Deutschland zum erneuten Kollabieren bringen.

CoviMedical GmbH am 02.03.2021

Bei Corona-Selbsttests ist die Fehlerquote höher als bei anderen Testformen. Darum empfehlen wir nach einem positiven Selbsttest einen Antigen-Schnelltest in einem Testzentrum. Sollte dieser ebenfalls positiv sein, so kann man die gleiche Probe durch eine PCR-Analyse im Labor erneut validieren. PCR-Tests sind der “Goldstandard” unter den Corona-Tests und bieten die verlässlichsten Ergebnisse.

CoviMedical GmbH am 02.03.2021

Das Lymphödem ist eine dauerhafte Erkrankung, die nicht geheilt werden kann und daher eine lebenslange Behandlung erfordert.

Essity Germany GmbH am 02.03.2021

56 % der österreichischen Schüler und Schülerinnen leiden unter einer “depressiven Symptomatik”, 50 % unter Ängsten, 25 % unter Schlafstörungen und 16 % haben sogar Selbstmordgedanken.

Donau-Universität Krems am 02.03.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Apotheken für mehr Gesundheits- und Arzneimittelkompetenz in Österreich

Mit dem Anspruch „Sicher? Nur mit Ihrer Apotheke“ starten die Österreichische Apothekerkammer, der Österreichische Apothekerverband und der Verband angestellter Apotheker Österreichs erstmals zusammen eine Informationsoffensive zur Steigerung der Gesundheits- und Arzneimittelkompetenz. Denn obwohl die Alpenrepublik eines der besten Gesundheitssysteme der Welt habe, sei das Land „bei diesem Thema unter den Schlusslichtern in Europa“.

Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr (Apotherkammer) und Mag. Jürgen Rehak vom Apothekerverband … (Foto: P. J. Hartberger)

So betonen auch alle Apothekenverbände Österreichs in einer Aussendung, dass hierzulande im Zusammenhang mit der Beschaffung und Einnahme von Medikamenten „zahlreiche Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung“ bestehen. Zudem seien rezeptpflichtige Medikamente aus dem Internet in der Alpenrepublik verboten. „Mit deren Kauf unterstützt man kriminelle Netzwerke und gefährdet seine eigene Gesundheit“, so die Branchenvertreter. Und selbst Nahrungsergänzungsmittel könnten falscher Einnahme bzw. Dosierung „ernstzunehmende Folgen“ haben.

Demnach könne ein scheinbar harmloses Schlucken von Aspirin für Kleinkinder lebensbedrohlich werden. Und die Gesundheitsrisiken durch Polymedikation bei älteren Menschen würden ohnehin schon die sprichwörtlichen Spatzen von den Dächern pfeifen. „Bereits ab 6 verschiedenen Medikamenten steigt das Risiko für einen Spitalsaufenthalt durch falsche Einnahme rasant an“, betonen die Pharmazeuten. Nicht umsonst also könnten 95 % der Bevölkerung die nächste Apotheke „innerhalb von 10 Minuten“ erreichen.