Tabletten leichter schlucken

Es gibt Menschen, die können 5 Stück NEM auf 1 Mal schlucken. Bei anderen hingegen bleibt oft schon eine einzige Tablette im Hals stecken. Die bekommen dann einen Würgreiz. Auch für mich persönlich fallen sehr viele (amerikanische) NEM von vorneherein weg. Mein Gaumen, meine Speiseröhre sind einfach nicht Doppel-Whopper-tauglich. Tabletten oder Kapseln leicht zu schlucken, ist also keine Selbstverständlichkeit ! Oder klingt zumindest einfacher als es ist …

Ein Schweizer Experte, Prof. Dr. Walter Haefeli vom Uniklinikum Heidelberg, hat nun 2 Tricks oder 2 Techniken vorgestellt, wie der besagte Vorgang einfacher gehen könnte.

  • Der Tabletten-Flaschen-Trick … lässt Tabletten leichter rutschen.
  • Der Kapsel-Nick-Trick … hilft beim Schlucken von Kapseln.

Das Ganze ist raffiniert. Schweizer Präzision, wenn man so will. Also:

Beim Tabletten-Flaschen-Trick braucht man eine flexible Plastikflasche, die mit stillem Wasser gefüllt ist. Deren Öffnung sollte so groß sein, dass man daraus ordentlich das Wasser einsaugen kann. Man legt dann die Tablette auf die Zunge und umschließt die Trinköffnung fest mit den Lippen so, dass keine Luft in die Flasche strömen kann. Danach nimmt man einen so kräftigen Schluck aus der Flasche, dass sich diese zusammenzieht. Das Wasser nun bei leicht nach hinten geneigtem Kopf sofort schlucken. Die Tablette folgt dabei der Schwerkraft zum Zungengrund und wird beim Schlucken einfach mitgespült.

Beim Kapsel-Nick-Trick legt man die Kapsel auf die Zunge, nimmt dann einen Schluck Wasser und behält ihn im Mund. Danach neigt man den Kopf nach vorne (Kinn in Richtung Brust bewegen), worauf die Kapsel nach oben schwimmt und sich dann leicht schlucken lässt.

Das Alles klingt – wie gesagt – logisch bis selbstverständlich, ist es aber keinesfalls. Manchmal schwant einem doch schon beim Hinschauen: „Diesen Ziegel krieg ich nie im Leben runter.“ Schon 2011 ergab auch eine Umfrage in Baden-Württemberg, dass über ein Drittel aller Patienten Probleme beim Schlucken größerer Tabletten oder Kapseln haben. Die Klinischen Pharmakologen der Universität Heidelberg haben nun erstmals wissenschaftlich untersucht, wie sich dieses Problem lösen lässt.

Und das vielleicht wirklich Bemerkenswerte an dem Ganzen ist, dass sich Fachleute überhaupt ein Mal dieser alltäglichen Sache angenommen haben. Darüber nachgedacht haben.

Uns damit sogar praktisch helfen !

Beta-Carotin

Schützt die Haut vor Hautkrebs. Beta-Carotin wirkt besser und sicherer als jede Sonnencreme. Darum erhöhe ich im Sommer meine Dosis auf 50-75 mg täglich. Das hatte ich Ihnen schon in den News vom 02.07.2008 mitgeteilt. Das ist gerade so viel, dass sich meine Haut leicht gelb färbt.

In Talk Shows wird das dann immer als “gesunde Bräune” bewundert. Mit dem hämischen Unterton „Solarium“. Das sei bekanntlich schädlich. Soll heißen: Hautbräune wird negativ belegt. Nun gut, wir sind hier in Deutschland.

Diese leichte Gelbfärbung der Haut bedeutet jedoch, dass gerade ein Gleichgewicht zwischen Einbau und Abbau, also

Umwandlung von Beta‐Carotin in Vitamin A

besteht. Damit habe ich für mich die biologische Höchstmenge an Beta‐Carotin ermittelt. Dazu braucht man keinen Universitätsprofessor, kein Labor, keine Apparate. Seine Höchstmenge kann man sehenden Auges ermitteln. Und diese biologische Höchstmenge schützt meine Haut optimal vor der ganz sicherlich schädlichen UV‐B‐Strahlung. Also dem Anteil der Sonnenstrahlung, der vermehrt zu Hautkrebs führt. Und den will ich mir keinesfalls einhandeln.

Folglich schütze ich meine Haut an der Oberfläche durch Beta‐Carotin in der optimalen Dosis. Damit gelangen nämlich nur noch 40 % des schädlichen UV‐B‐Lichtes in die tieferen Hautschichten, gegen welches man sich auch nicht ganz schützen kann. Also dorthin, wo es zu Hautkrebs kommen könnte. Dieser Schutz ist übrigens viel, viel stärker und sicherer als all die Chemie‐Pampe, die Sie als Sonnenschutz verkauft wird. Haben Sie denn nie die Zusammensetzung auf den Plastikflaschen? Da kommt einem das Grausen.

Und für 50 mg Beta‐Carotin täglich brauchen Sie auch keine Kapseln aus der Apotheke schlucken. Dafür reichen Mohrrüben und ein Entsafter ! Und wäre der Mensch klug wie ein Tier, klug wie die Natur an sich, dann würde er Beta-Carotin zusammen mit dem notwendigen Vitamin C einnehmen …