Medizinwitz des Tages 26. April 2021

Einen erheblichen Magnesiummangel haben nur rund 10 % der Bevölkerung.

Cassella-med GmbH am 26.04.2021

Der Nutzen von Magnesium in der Vorbeugung von Muskelkrämpfen scheint sehr begrenzt zu sein und ist auch nicht gut belegt.

Neuro Centrum Odenwald am 26.04.2021

Derzeit werden 300 Therapien und mehr als 200 Impfstoffe für den Einsatz gegen Covid-19 erforscht. Dieses Engagement wäre ohne Patentschutz undenkbar !

Pharmig am 26.04.2021

Der Patentschutz ist in der medizinischen Forschung eine zentrale Antriebsfeder – und das schon seit hunderten Jahren.

Pharmig am 26.04.2021

Der Aufwand, Impfstoffe und Arzneimittel zu entwickeln, ist enorm. Dabei muss im Schnitt mit 12 Jahren Entwicklungszeit und einer Investition von 2,6 Mrd. US-Dollar gerechnet werden.

Pharmig am 26.04.2021

Ob gegen Covid-19 oder andere Erkrankungen: Impfungen sind und bleiben die wirkungsvollste Präventionsmaßnahme gegen Infektionskrankheiten.

Pharmig am 26.04.2021

Es ist ein Skandal, dass Pestizidwirkstoffe, die in der EU aus gesundheitlichen Gründen verboten sind, weiter in Deutschland produziert und an Drittländer verkauft werden dürfen.

INKOTA-netzwerk am 26.04.2021

In der Pflege arbeiten in Österreich zu 95 % Frauen. Jedoch sind laut einer Studie von Gesundheit Österreich bis 2030 weitere 75.000 ausgebildete Menschen nötig, um den steigenden Bedarf bewältigen zu können. Will man also den drohenden Pflegenotstand in Österreich abwenden, müssen sich auch mehr Männer für den Beruf begeistern.

Regionalmedien Austria AG am 26.04.2021

Derzeit beträgt in der Altersgruppe 50-65 Jahre, die pflegende Menschen betreuen könnten,  das Verhältnis non 4:1. Im Jahr 2060 ist das Verhältnis 1:1.

Caritas Österreich am 26.04.2021

Es muss sexy werden, in der Pflege zu arbeiten.

Cura domo 24 Stunden Betreuung GmbH am 26.04.2021

Dass Impfstoffe gegen Covid-19 in Rekordzeit entwickelt werden konnten und pharmazeutische Unternehmen unter wirtschaftlichen Risiken weiter forschen, liegt am starken Patentschutz.

Pharmig am 26.04.2021

Wird der robuste Patentschutz in der Medizin aufgeweicht, schwächt man damit das Fundament der Arzneimittelforschung und gefährdet gleichzeitig die Verfügbarkeit medizinischer Innovationen.

Pharmig am 26.04.2021

Viele Österreicher wissen noch zu wenig über die Wirkung und die gesundheitsschädigende Mengen von Alkohol.

Fonds Gesundes Österreich am 26.04.2021

Das Ziel der Österreichische Dialogwoche Alkohol 2021 ist nicht den Konsum per se zu problematisieren, sondern riskante Konsummuster aufzuzeigen.

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege am 26.04.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Wird „die Pflege“ zur volkswirtschaftlichen Katastrophe ?

Laut Hilfswerk Österreich werden „die Realitäten in der Pflege völlig falsch eingeschätzt”, denn, so dessen Geschäftsführerin Elisabeth Anselm, die Diskussion drehe sich vor allem um die stationäre Langzeitpflege bzw. die 24-Stunden-Betreuung. Doch diese beiden Modelle würden im 1. Fall nur 16 % aller Pflegefälle ausmachen und im 2. Fall 5 %.

Infografik: Hilfswerk Österreich

Noch dazu würden beispielsweise in Österreich 84 % aller Pflegebedürftigen zuhause betreut und zwar konkret zu 45 % durch Angehörige, zu 32 % von mobilen Pflegediensten und nur zu 5 % mittels 24-Stunden-Betreuung. Derzeit koste, so die Expertin, ein Platz im Pflegeheim in Österreich im Durchschnitt 34.600 € pro Jahr, die mobile Betreuung zu Hause hingegen nur 4.200 €. Das sei aus volkswirtschaftlicher Sicht „die mit Abstand günstigste Lösung“.

Laut Anselm kann daher nur ein forcierter Ausbau der mobilen Dienste die volkswirtschaftliche Katastrophe eines Pflegenotstandes verhindern. Erst recht als in 20 Jahren rund 50 % der Männer und 75 % der Frauen pflegebedürftig sein dürften. „Die Phase der Pflegebedürftigkeit einer Person dauert im Schnitt etwa 7 Jahre. Und fragt man die Österreicher, wo sie gepflegt werden möchten, dann ist die Antwort recht eindeutig: zuhause und zwar so lange wie möglich!“