Medizinwitz des Tages 3. Mai 2020

Wenn es eine globale Initiative für die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten gegen Covid-19 gibt, dann muss auch die Frage der Patente und der Verteilung verbindlich geregelt werden.

medico international am 03.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 11. Februar 2020

Viele Verkehrsteilnehmer wissen nicht, dass sie nach der Einnahme bestimmter Medikamente nicht mehr fahrtauglich sind. Neben zahlreichen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zählen dazu auch viele frei verkäufliche Medikamente, wie Schmerzmittel, Schnupfenspray, Hustensaft und Appetitzügler. Bei einigen pflanzlichen Medikamenten kommt der beträchtliche Alkoholgehalt noch hinzu, der u.U. im zweistelligen Prozentbereich liegen kann.

Auto Club Europa am 11.02.2020

Österreich erlebt 2020 ein besonders starkes Grippejahr. Aktuell laborieren rund 206.000 Bürger an einer Grippe oder grippeähnlichen Erkrankungen.

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege am 11.02.2020

Keuchhusten-Erreger sind für Menschen in jedem Alter hoch ansteckend. Die Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion. Laut Experten erkranken von 100 Infizierten auch bis zu 90 % daran. Dabei kann sich jeder in seinem Leben mehrfach mit Keuchhusten anstecken. Selbst eine durchlebte Erkrankung bietet keine dauerhafte Immunität. Da im Alter meist das Immunsystem schwächer wird, birgt die Infektionserkrankung vor allem für Menschen ab 60 ein großes Risiko. Schutz vor Keuchhusten kann nur eine Impfung bieten. Erwachsene sollten laut STIKO den Schutz dann einmalig mit der nächstfälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung auffrischen.

GlaxoSmithKline GmbH am 11.02.2020

2020 läuft in Deutschland der Patentschutz für 18 pharmazeutische Wirkstoffe ab. Dadurch wird für den Markteintritt für neue, kostengünstige Generika oder Biosimilars ein Umsatzvolumen von fast 1,13 Mrd. € frei. 4 der Top 5 Wirkstoffe wurden übrigens gentechnisch hergestellt. Allen voran das Zytostatikum Bevacizumab mit über 333 Mio. € Umsatz. 

Insight Health am 11.02.2020

Ein Haar auf dem Kopfkissen, 3 im Waschbecken und 5 in der Bürste: Das ist noch kein Haarausfall, sondern völlig normal. Gehen allerdings täglich über 100 Haare verloren, so spricht man von Haarausfall. Der betrifft etwa 40 % der Männer in Deutschland und 20 % der Frauen.

Südwestrundfunk am 11.02.2020

Der Wirkstoff von ADHS-Medikamenten wie Ritalin zählt wie Kokain zu den Amphetaminen. Genau das macht Ritalin auch für einige Gesunde und Berufstätige interessant, denn es wirkt wie ein Aufputschmittel. Es steigert die Leistung und fördert die Konzentration. Experten warnen jedoch entschieden vor dem Missbrauch von ADHS-Medikamenten, weil die Nebenwirkungen des Gehirndopings fatal sind.

ZDFinfo am 11.02.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 4. Februar 2020

Derzeit sind der Medizin über 250 Krebsarten bekannt. Die Erforschung und Behandlung jeder Einzelnen davon gilt als äußerst komplex.

Pharmig am 04.02.2020

Der Patentschutz ist eine der Voraussetzungen, dass sich Pharmafirmen in der hoch risikoreichen Arzneimittelentwicklung überhaupt engagieren. Zwar gilt in der Arzneimittelentwicklung ein Patentschutz von 20 Jahren, aber dieser beläuft sich effektiv auf nur 8 Jahre.

Pharmig am 04.02.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Garantieren EU-Patente der Pharmabranche überhöhte Preise ?

Das Europäische Patentamt hat einer Patentanfechtung von Organisationen aus 17 Ländern gegen ein Medikament von Gilead Sciences, das den Wirkstoff Sofosbuvir verwendet, nicht stattgegeben. Laut Ärzte der Welt, einem der Kläger, werde diese Ablehnung den Zugang Hunderttausender Patienten in Europa zu einer bezahlbaren Behandlung von Hepatitis C verhindern.

Demonstration in Genf gegen den Patentmissbrauch in der Medizin. (Foto: obs / Ärzte der Welt)

Zudem zeige dieser Fall, wie Pharmafirmen das Patentsystem missbrauchen bzw. es nur für die eigenen wirtschaftlichen Interessen nutzen würden. “Das Patentsystem in Europa funktioniert nicht. Das wird auch Konsequenzen für die vielen neuen Krebsmedikamente haben, die derzeit auf den Markt kommen. Ihr Preis ist sogar 10 Mal höher als der Preis von Sofosbuvir”, ärgert sich Olivier Maguet von Ärzte der Welt. Und mehr noch: “Dieses Patentsystem ermöglicht Monopole und erlaubt es Unternehmen, exorbitant hohe Preise für lebenswichtige Medikamente zu kassieren.”

So verlange Gilead in Europa immer noch bis zu 43.000 € für die 12-wöchige Behandlung mit Sofosbuvir. Die Behandlung von Hepatitis C mit Sofosbuvir hat eine Heilungsrate von über 90 %. Ältere Medikamente kommen auf nur rund 50 %. Aber wegen des enorm hohen Preises muss das Medikament bereits rationiert werden. “Dabei ist die gleiche Behandlung dort, wo der Wirkstoff nicht patentiert ist, bereits für unter 100 Dollar zu haben”, weiß Maguet. Mit der Anfechtung wollte man den Weg zur Herstellung und den Import weit billigerer Generika in der EU frei machen !

Erfolge in China, Indien und Russland ?

Patente auf Sofosbuvir wurden bereits in den Ländern Ägypten, China und der Ukraine zurückgewiesen. In Argentinien, Brasilien, Indien, Russland und Thailand stünden die Entscheidungen noch aus. “Weil der Zugang zu Medikamenten wie der Gesundheitsversorgung generell selbst für die einkommensstarken Länder Europas zu einer Herausforderung geworden sind, ist es an der Zeit, Patente anzufechten, die den Pharmakonzernen überhöhte Preise garantieren”, meinen Ärzte der Welt, Ärzte ohne Grenzen und Just Treatment.

Serotonin

Vitamin D und Omega-3 sind 2 Vitalstoffe, die Sie täglich mehr oder weniger überzeugt einnehmen. Und einige von Ihnen wissen auch ganz genau warum … oder glauben zumindest – so wie ich das tue – an essentielle Notwendigkeiten. Dann lassen Sie uns doch bitte einmal über das Geheimnis SEROTONIN plaudern.

Serotonin steuert nämlich eine große Bandbreite an Gehirnfunktionen und Verhaltensweisen. Präzise gesagt:

  • die verstandesmäßige Kontrolle,
  • das Filtern von Sinnesreizen und
  • das soziale Verhalten.

Wobei verstandesmäßige Kontrolle das Gegenteil dessen ist, was Sie bei Betrunkenen erleben. Nur damit kann man sich vielerlei Unsinnigkeiten in unser aller Alltag erklären. Ich habe sehr lange für diese Einsicht gebraucht …

Aber zurück zum SEROTONIN. Was glauben Sie wohl, weshalb die überwiegende Mehrzahl aller Psychopharmaka, also der am meisten verschriebenen Tabletten in der Welt, sich präzise mit diesem einen Molekül Serotonin beschäftigen? Bezeichnenderweise indirekt, nicht direkt. Da werden chemische Substanzen erfunden und patentiert (genau darauf kommt es der Pharmaindustrie an), die indirekt den Serotoninspiegel im Gehirn anheben sollen.

Das man das auch ganz direkt mit Tryptophan erreichen kann, das ist klar. Nur kann man die Aminosäure Tryptophan nicht (mehr) patentieren und damit also kein Geld verdienen. Wenn Sie doch bitte einmal ganz kurz über diesen Zusammenhang nachdenken: Sind wir wirklich schon den Firmen Bayer, Merck, Novartis etc. hilflos ausgeliefert ?

Bruce Ames, der meistzitierte Biochemiker dieser Welt, der hat schon darüber nachgedacht und sich – fast selbstverständlich – genau mit Serotonin intensiv auseinandergesetzt. Also jener Substanz, die Ihr tägliches Verhalten steuert, Ihren Umgang mit der Welt. Und Ames hat gezeigt, dass

Vitamin D und Omega-3

die Menge an Serotonin im Gehirn regulieren. Erinnern Sie sich an den Begriff „Chefhormon“ ? (News vom 18.05.2014). Serotonin macht nämlich gute Laune und sorgt für inneren Abstand. Schafft Übersicht und Souveränität. Daher der Begriff Chefhormon ! Hätten Sie gerne ?

Können Sie haben, dank Prof. Ames !

Der US-Amerikaner zeigt in seiner Arbeit Vitamin-D und Omega-3 Fettsäuren steuern Synthese und Wirkung von Serotonin , dass

  • Vitamin D die Bildung von Serotonin aus Tryptophan ermöglicht (mit Hilfe der Tryptophan Hydroxylase 2, TPH2).
  • dass der ungenügende Vitamin-D-Spiegel (bei 70 % der Bevölkerung) nahelegt, dass die Serotonin-Synthese im deutschen Gehirn nicht optimal erfolgt.
  • EPA (ein Teil von Omega-3) die Freisetzung von Serotonin aus den Neuronen steigert.
  • DHA (der andere Teil von Omega-3) die Serotonin-Aufnahme erhöht, in dem es die Durchlässigkeit der Zellmembranen in anderen Neuronen steigert.

Heißt zusammengefasst: Wenig Vitamin D und wenig Omega-3 garantieren wenig Serotonin.

Das Gegenteil ist auch wahr. Ich z.B. wünsche mir das Gegenteil ! Eben nicht mit Hilfe der Masse verschiedener Psychopharmaka – alle erfunden, um den Serotoninspiegel indirekt anzuheben – sondern ihn auf natürliche Weise zu steigern. So wie es auch jedes Tier tut. Und wie es unsere Vorfahren auch geschafft haben. Ohne Bayer, Merck und Novartis. Und ohne die bekannten Nebenwirkungen (u.a. Gewichtszunahme 30 kg in 6 Monaten ?)

Aber genau solche Menschen besuchen mich. Schlucken Psychopharmaka … sind aber nicht glücklich (damit). Warum also schlucken die dann ?

Jetzt kommt‘s: Prof. Ames dreht das Argument einfach um und erklärt uns, dass ungenügende Werte von Vitamin D und Omega-3 im Blut logischerweise zu Störungen der Gehirnfunktionen und Verhaltensweisen führen. Und zwar zu

  • ADHS
  • Bipolarer Störung (Depression)
  • Schizophrenie
  • unkontrolliertem Verhalten.

Nach der Lektüre der News vom 27.02.2017 oder spätestens dieser Ausgabe nehmen Sie Ihr Vitamin D und tägliches Omega-3 doch gleich viel lieber oder ?