Zitat Dr. Strunz am 5. Januar 2021

Man ist so jung oder so alt wie seine BLUTGEFÄSSE. Die sorgen u.a. für die Sauerstoffversorgung des Körpers. Werden sie enger, geht es dahin. Mit 1,5 % weniger pro Jahr … .

Warum werden Blutgefäße enger ? Weil sich Fett ablagert. ABER ERST, wenn es von freien Radikalen OXIDIERT wird. Etwa durch Rauchen oder durch zu schnelles Laufen. Erst dann wird Fett gefährlich und lagert sich in den Gefäßen ab.

Oxidiertes LDL-Cholesterin ist gefährlich und lagert sich in den Blutgefäßen ab. Z. B. im Gehirn. Darum auch besteht das Gehirn eines Managers zu 60  % aus Rindsleder. Damit gemeint ist ein Time-management-Book. Er muss sich alles notieren. Freie Radikale führen zu einem Rindsleder-Gedächtnis !

Originalbeitrag:  Rühreier und Rindsleder-Gedächtnis

Astaxanthin 550 Mal wirksamer

Die Natur bietet uns neben Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett auch viel Grünzeug: Salat, Gemüse und Obst. Deren Sinn und Zweck scheinen Ballaststoffe zu sein, insbesondere aber die Zufuhr von Antioxidantien.

Den meisten Menschen bekannt sind Vitamin C und Vitamin E. Vitamin C für das wasserlösliche System im Körper, Vitamin E für das fettlösliche System. So weit, so gut. Beschäftigt man sich genauer mit Antioxidantien, so lernt man und versteht, wie wichtig die für die Erhaltung der Gesundheit sind. Wie wichtig auch für die Erhaltung der Jugend und der Leistungsfähigkeit.

Und man lernt auch, dass es noch sehr viel wirksamere Antioxidantien gibt als Vitamin C und E.

Z.B. Glutathion. Laut Dr. Marcus Conrad vom Helmholtz-Institut München das stärkste Antioxidans innerhalb einer Körperzelle (News 14.06.2011). Z.B. die wunderbare Alpha-Liponsäure (News 26.02.2019). Und zu diesen hoch potenten Wundersubstanzen gehört auch

ASTAXANTHIN.

Ist ein Carotinoid. Also einer der roten Farbstoffe der Natur. Enthalten in Garnelen, Krabben und Lachs, aber auch in buntem Obst. Wir alle kennen das Beta-Carotin als Vorstufe von Vitamin A. Fettlöslich, so wie Vitamin E. Astaxanthin aber kann viel mehr !

Mich hat der folgende Satz überzeugt:

Als Antioxidans in den Mitochondrien (also den Kraftwerken der Körperzellen) ist es etwa 550 Mal wirksamer als Vitamin E.

Wow, was für eine Dimension ! War mir so nicht bekannt. Kommt hinzu: Astaxanthin ist deswegen viel effektiver als die meisten anderen Antioxidantien, weil es sowohl in die wasserfreundliche als auch in die wasserabstoßende Schicht der Zellmembran gelangt. Auf diese Weise wird die Körperzelle zugleich von außen und von innen vor freien Radikalen geschützt, und damit vor (schädlicher) Oxidation.

  • Wasser-freundlich: Die Außenseite der Körperzelle. Dort greift auch Vitamin C an.
  • Wasser-abstoßend: Die innere Schicht der Zellmembran. Dort kommen weder Beta-Carotin noch Vitamin E zum Zug, sehr wohl aber Astaxanthin.
Bild: www.strunz.com

Astaxanthin ist übrigens sehr gut untersucht – auch im täglichen Leben. Und hilft nachweislich gegen

körperliche als auch geistige Erschöpfung.

So hat man beispielsweise Testpersonen 8 Wochen lang wiederholt mit Rechenaufgaben gefordert, die sie innerhalb einer bestimmten Zeit lösen sollten, und zugleich körperliche Anstrengung auf dem Ergometer simuliert. Das Ergebnis war eine durch Astaxanthin verbesserte Konzentrationsfähigkeit, mehr Motivation und eine bessere Stimmung der Probanden. Auch das Erschöpfungsgefühl nach körperlicher Belastung war nicht so groß.

Heißt übersetzt: Man braucht kein Ritalin. Man braucht keine Amphetamine, Alles Mittel, mit denen man die physische und psychische Erschöpfung hinausschieben kann. Gar kein Problem ! Nur hat die Natur dem Menschen ohnehin und sehr wohl solche Substanzen zur Hand gegeben. Die wirken zwar nicht so drastisch, sollten jedoch im Alltag vollauf genügen.

Ich nehme seit Jahr und Tag 8 mg Astaxanthin am Tag. Gemeinhin empfohlen wird die Einnahme von 4-8 mg täglich

Quelle: DER PRIVATARZT, Feb. 2019, S. 46

Sind Hautcremes schon vor Verwendung kaputt ?

Geht es um Hautcremes oder Lotionen, dann dreht sich die 1. Frage zumeist um die Inhaltsstoffe. Laut dem Schweizer Hersteller Clariant sei aber die Frage „Wie wird der Inhalt geschützt?“ noch wichtiger. Denn viele in der Dermatologie verwendete Wirkstoffe, wie z.B. die Vitamine A, C und E würden ohne eine sinnvolle „Verpackung“ gar nicht die Hautschicht erreichen, in der sie wirken sollen.

Infografik: obs / clariant

Das fängt schon damit an, so Sebastian Dahms, Head of Encapsulation Technologies, dass viele Wirkstoffe von Cremes an der Luft sehr schnell oxidieren. Ein Prozess, der oft schon beim Abfüllen in der Fabrik beginne. „Die verwendeten Wirkstoffe haben zwar ursprünglich einen nachgewiesenen Effekt, doch das Produkt ist dann schon bei der Ankunft im Shop wirkungslos“, weiß der Experte. Zudem könnten die oxidierten Wirkstoffe später sogar zu Hautreizungen führen. Mit dem Verkapselungssystem „VitiSpheres“ glaubt man bei Clariant, nun viele Probleme gelöst zu haben.

„Neu an der Technik des Encapsulation Systems ist, dass sie jeden Wirkstoff wie winzig kleine Kügelchen umschließt“, so Dahms. Unter dem Mikroskop sehe eine Hautcreme mit VitiSpheres dann aus wie gefüllte Schokokugeln. Einmal aufgetragen, bilde die Hülle von VitiSpheres einen Film gegen äußere Einflüsse, Oxidation und Feuchtigkeit inklusive. „Dadurch öffnen sich die winzigen Übergänge in den äußersten Hautschichten und ermöglichen es den Wirkstoffen in die Haut einzuziehen.“ Der entstandene Film werde dann wie gewohnt beim Duschen abgewaschen …

Magnesium gegen Bluthochdruck und Schlaganfall

Sie schlucken Betablocker? Sie schlucken Cholesterinsenker? Dabei beginnt das grandiose Erwachen der Medizin gerade erst. Beginnt mit Entdeckung der Epigenetik. Mit dem wissenschaftlichen Beweis – anders glaubt man es nicht, dass einzig und allein die Lebensführung unseren Gen-Apparat steuert. Also die Tatsache, dass wir laufen oder meditieren oder genug Omega-3 essen. Das versteht man unter Lebensstil.

Daher unterliegt auch eine der häufigsten Molesten, Bluthochdruck, diesen Gesetzen. Waren sie bisher auf Tabletten der Pharmaindustrie angewiesen, so WISSEN wir heute:

Bluthochdruck verschwindet durch den richtigen Lebensstil.

Und wenn Ihnen ein fitter, schlanker Körper unerreichbar scheint (Wieso eigentlich?), wenn ein stressfreies Leben ein Traum bleibt (Wieso eigentlich?), dann haben Sie immer noch die Molekularmedizin. Und die hilft Ihnen wirklich !

Mein Beispiel heute: Magnesium. Das Salz der inneren Ruhe. Beschreibt auch sehr gut den Zustand „Bluthochdruck“. Nämlich die fehlende innere Ruhe. Dass Magnesium auch als Einzelsubstanz wirkt, wurde längst bewiesen. Da hat man z.B. 20 Studien mit 1.120 Patienten zusammengefasst. Die Patienten mit Bluthochdruck bekamen bis zu 1.000 mg am Tag, worauf hin der Blutdruck sank. Sowohl systolisch (1. Wert) um 4,33 mm Hg wie auch diastolisch (2. Wert) um 2,3 mm HG. Das sogar bei nur 250 mg pro Tag.

Bei 1.000 mg waren es systolisch 17 mm Hg, diastolisch 9 mm Hg.

Und das Ganze bei nur einer Substanz, die jeder vernünftige Mensch ohnehin täglich zu sich nimmt. Ich nehme derzeit sogar 3,6 g Magnesium täglich. Innere Ruhe ist bei meiner Lebensweise eine eher seltene Gnade, die mir allerdings die Biochemie schenkt.

Hingegen ist Schlaganfall ein in der Tat brutaler Schlag. Der verändert das Leben dramatisch. Von heute auf morgen … Dabei ist auch Schlaganfall selbstverständlich völlig überflüssig. Abhilfe? Auch hier heißt das Geheimnis Magnesium. Nur eben: Magnesium in der richtigen Menge! Davor schrecken viele von Ihnen zurück. Vor der richtigen Menge …

Wie kommt man darauf, dass Magnesium und Schlaganfall verknüpft sind? Nun, dazu gibt es genügend wissenschaftliche Arbeiten:

  • Magnesium und Bluthochdruck
  • Magnesium und das metabolische Syndrom
  • Magnesium und Typ II Diabetes
  • Magnesium und Blutzucker sowie Blutfett
  • Magnesium und Oxidation von Blutfett

All dies zusammengefasst ließ Forscher 2012 vermuten, dass Magnesium direkt Schlaganfall verhindern könne. Und das haben die auch bewiesen. Wie? Die haben (von 1966-2011) 7 vernünftig durchgeführte Studien mit 241.378 Patienten gefunden und diese zusammengefasst. Das Fazit:

Pro 100 mg Magnesium sank das Schlaganfallrisiko um 8 %.

Das wären dann bei 1.000 mg Magnesium täglich 80 % weniger Schlaganfallrisiko. Da brauchen Sie dann keine Angst mehr zu haben!

Zu erwähnen ist vielleicht, dass Magnesium sehr wohl auch in der Nahrung zu finden ist. Weniger in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Dort sollten Sie es auf jeden Fall ergänzen. Und bitte, ersparen Sie mir künftig eventuelle Durchfallschilderungen. Informieren Sie sich doch bitte vorher: Kennen Sie schon Magnesium als Öl zum Einreiben oder als Fußbad ?