Zitat Dr. Strunz am 24. Oktober 2020

Aus Arginin entsteht im Körper NO (Stickoxid). NO wirkt gegen Bakterien indem es deren Stoffwechsel vergiftet und sie damit sogar abgetötet. NO hilft also bei bakteriellen Infektionen !

Viren sind kein lebender Organismus wie Bakterien, sondern Erbgutpartikel entweder als DNA oder als RNA. Und dennoch kann NO auch eine virale Infektion sehr effektiv bekämpfen. NO greift nämlich sofort an und bremst die virale Replikase.

Originalbeitrag:  Corona ? Arginin !

Fakten über Eiweiß (2)

Die Lebensfreude und die Freude an der täglichen Arbeit, das sind nicht nur zentrale Begriffe der „Forever young“-Philosophie, natürlich auch der Frohmedizin, sondern sogar die Ziele ! Ein positiver Nebenaspekt: Auf dem Weg dorthin verschwinden auch die meisten Wehwehchen alle klammheimlich: Von Kopfweh angefangen über Muskelkater bis hin zu Schnupfen. Es verschwinden aber auch die großen sog. Zivilisationskrankheiten wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes und ja, sogar Krebs. Alles in ausführlichen Großstudien wissenschaftlich belegt !!

Warum betone ich das ?

Weil sich diese Zielsetzung völlig von der Zielsetzung der Schulmedizin, der Resignationsmedizin, unterscheidet. Wir laufen nicht „gegen eine Krankheit“, sondern zur Leistungssteigerung oder zur Entspannung … in Summe für mehr Freude am Leben. Und so nebenbei, sogar ganz nebenbei, werden sodann auch Krankheiten besiegt. Ich hoffe, der Unterschied ist klar geworden !

Und das ist nicht nur so dahingesagt, sondern kann mit Fakten untermauert werden. Allerdings habe ich in den letzten Jahrzehnten gelernt, dass man

Fakten immer und immer wieder wiederholen muss.

Da bleibt einem Frohmediziner wie mir auch gar nichts Anderes übrig, denn es kommen täglich auch immer wieder die gleichen Fragen. Die Antworten darauf müssten – nach meinem Verständnis jedenfalls – schon längst allgemein bekannt sein. Wie gesagt, Konjunktiv. Sind es aber nicht ! Darunter Fakten über Eiweiß z.B.:

  • Gibt es eine Obergrenze für die tägliche Einnahme ?
  • Welche Wirkung hat Eiweiß hauptsächlich ?

Solche Fakten habe ich Ihnen in den News hier oft mit Quellenangaben zusammengeschrieben. Und weil ich daraus heute erneut in der Arztpraxis einem Patienten zitieren musste, nehme ich die Gelegenheit gleich wahr und wiederhole mich hier:

Fakten über Eiweiß

Dass es schon genügend wissenschaftliche Bücher über das wichtigste Thema unseres Lebens, das ist den meisten Deutschen leider nicht bekannt. Ich darf das so sagen, weil ich täglich Ihre Zuschriften lese … Und selbst die geringen Druckauflagen dieser wissenschaftlichen Werke beweist, dass diese Bücher praktisch kaum ein Mensch liest. Da erschien z.B. 2002 im Hippokrates Verlag das Buch „Praxis der Diätetik und Ernährungsberatung“. Dort steht auf S. 59:

Da der erwachsene Mensch täglich ca. 400 g Eiweiß umsetzt bei gleichzeitig fehlender Speichermöglichkeit, ist der Organismus auf die tägliche Zufuhr von Eiweiß mit der Nahrung angewiesen. Dabei liegt die empfohlene Zufuhr bei mindestens 0,8 g/kg Körpergewicht/Tag.

Dann also, nur so gefragt: Wie viel Eiweiß müssen Sie täglich essen ? Und hat Ihnen jemals irgendwer gesagt, dass diese Zufuhrempfehlung eigentlich das Minimum ist – nicht etwa das Maximum !! Also knapp am Tod vorbei …

Oder nehmen wir aus dem Georg Thieme Verlag (Stuttgart) das Werk „Biochemie und Physiologie der Ernährung“ (1980). Reine Wissenschaft mit Tabellen und Zahlen. Dort beendet der bekannteste deutsche Eiweißforscher, Prof. Dr. Ernst Kofranyi, ein Kapitel mit den Sätzen:

Da es für das Bilanzoptimum bisher keinen Test gibt, muss auch die Aussage entfallen, wie viel Eiweiß ein Mensch essen sollte. Bisher ist niemals der Nachweis gelungen, dass Eiweißgaben über das Minimum hinaus eine schädliche Wirkung hatten. Aber es ist unbestritten, dass größere Mengen Eiweiß eine stimulierende Wirkung besitzen und sie die Arbeits- und Lebensfreude erhöhen.

Heißt kurz gesagt:

Es gibt keine Obergrenze für mehr Eiweiß !
Eiweiß erhöht die Arbeits- und Lebensfreude !

Das sagt ein Professor der Physiologie. Verstehen Sie jetzt vielleicht, warum ich mir daraufhin ein Eiweißpulver habe herstellen lassen ? Für mich, damals nur privat ? Das Beste vom Besten ! Und heute kriegt man sehr gute Produkte auch schon in Supermärkten zu kaufen …

Mein kleines Lebenswerk: 4-Komponenten-Eiweiß (News 22.02.2020)

Und haben Sie gewusst, dass das Immunsystem des Menschen zu 100 % aus Eiweiß besteht ? Aus 1,5 kg reinem Eiweiß ! Aber sicher haben Sie, stand auch schon in den News 18.04.2006.

Medizinwitz des Tages 2. August 2019

“Das jüngste Jahrzehnt Ernährungswissenschaft hat klar bestätigt: Es gab nie Beweise für gesunde Ernährung, es gibt bis heute keine und es wird sie auch niemals geben. Die Märchenstunde von schlank-machendem Essen, das vor Krankheiten und Alterung schützt sowie Körperzellen detoxt und verjüngt, die ist endgültig vorbei”, erklärt Uwe Knop in seinem neuen Buch. Stattdessen plädiert der Diplom-Ökotrophologe für mehr Vertrauen in den eigenen Körper: “Wer außer Ihrem Organismus kann wissen, welche Nährstoffe Sie wann benötigen und welches Essen gut, verträglich und gesund für Sie ist? Ganz einfach: Niemand.”

Polarise Verlag am 02.08.2019

Ärzte sind keine Versuchskaninchen.

 Österreichische Ärztekammer am 02.08.2019

Dank dieser besonders natürlichen Methode der Brustvergrößerung sind Brustimplantate jetzt weder sichtbar noch spürbar.

Dr. med. Maximilian Eder am 02.08.2019

Palliativmedizin: Gut betreut bis zuletzt.

 Senioren Ratgeber am 02.08.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Leben ist ein Wunder

Vielleicht sollte man doch ab und zu den Kopf vom Schreibtisch heben. Ab und zu das Denken vom Finanzamt lösen. Gelegentlich mal über das Wunder nachdenken, dass man lebt, vielleicht sogar Kinder hat. Die fröhlich herumspringen. Ein Wunder ?

Zumal der Mensch immer erst aufwacht dann, wenn es ihm schlecht geht. Wenn er schwer krank wird. Wenn er – wie mir dies dankenswerterweise geschah – fast wegen eines Unfalltodes stirbt. Auch ich bin erst danach so richtig aufgewacht. Und empfinde seither das Wunder des Lebens Tag für Tag. Jeden Morgen aufs Neue !

Falls Sie solch ein „einschneidendes“ Erlebnis noch nicht hinter sich haben, dann lassen Sie doch bitte ein Mal etwas Naturwissenschaft in Ihre Gedankenwelt einfließen:

Die konventionelle Geschichte des Lebens auf der Erde – die Theorie von Urknall und der Evolution – verlangt von uns zu glauben, dass vor langer Zeit genau die richtigen Umstände in genau der richtigen Weise und genau zur rechten Zeit eintraten, um genau die richtige Umwelt für die richtigen Kräfte zu schaffen, die dann perfekte Atome bildeten und diese zu den Elementen zusammenfassten, die die ersten Moleküle des Lebens gebaren.

Als wäre es nicht schon eine enorme Herausforderung, von uns zu verlangen, an diese unwahrscheinliche Reihe von Ereignissen zu glauben, werden wir auch noch aufgefordert anzunehmen, dass dieses 1. Molekül des Lebens überlebte, gedieh, sich unzählige Male vervielfachte, diversifizierte und schließlich im Laufe der Zeit mit Hilfe einer anpassungsfähigen, als „Überleben des Stärksten“ bekannten Strategie triumphierte, um jene Körper hervorzubringen, die uns befähigen, das Leben zu führen, das wir heute leben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Reihe von Ereignissen tatsächlich eintrat, ist so gering, dass sie unmöglich erscheint !

  • Der Chemiker und Nobelpreisträger Ilya Prigogine stimmt dem zu: „Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass organische Strukturen und die äußerst genau harmonisierenden Reaktionen, die lebende Organismen auszeichnen, durch Zufall entstehen könnten, liegt bei 0.“
  • Der Schweizer Mathematiker und Physiker Marcel Goly berechnete vor seinem Tod 1989, dass die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Entstehung selbst des einfachsten lebendigen Proteins bei 1:10450 liegt.
  • Der Pflanzenphysiologie und frühere Leiter der Universität Utah, Frank Salisbury, berechnete die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines gewöhnlichen DNA-Moleküls auf 1:10600.

Diese riesige Zahl verdeutlicht die Wahrscheinlichkeit, dass sich das 1. DNA-Molekül durch Zufall gebildet hat. Ich hebe diesen Punkt deshalb hervor, weil Wissenschaftler bei Wahrscheinlichkeiten von 1:10110 (oder noch weniger) das Eintreten eines Ereignisses für so unwahrscheinlich halten, dass es unmöglich scheint.

  • Der englische Astronom Sir Fred Hoyle und der Astrobiologe und Mathematiker Chandra Wickramasinghe schätzten die Chancen sogar noch weit geringer ein, nämlich auf weniger als 1:1040000 … auf der Basis der Anzahl bekannter Enzyme, von deren Notwendigkeit man für das Leben weiß und der Wahrscheinlichkeit ihrer zufälligen Entstehung.

Wenn wir anfangen, über derart geringe Chancen zu sprechen, werden die Zahlen selbst nahezu bedeutungslos. Für Nichtmathematiker beschrieb Hoyle diese atemberaubenden Statistiken gleich einem Tornado, der über eine Müllhalde hinwegfegt und sich dann aus den herumfliegenden Teilen ein Flugzeug vom Typ Boeing 747 zusammensetzt.

Unmöglich. Sagt uns die Wissenschaft ! Kein Wunder also, dass im vorigen Jahrhundert noch fast jeder Physiker mit Nobelpreis … im Alter religiös wurde.

QUELLE: Gregg Braden „Mensch: Gemacht“

300 Gramm Eiweiß pro Tag

Die können Sie bedenkenlos zuführen, schreibt Chris Michalk in seinem “Handbuch zu ihrem Körper”. In diesen News zitiere ich häufig. Fällt Ihnen auf. Ich zitiere, um Ihnen klar zu machen, dass meine Ratschläge, dass meine persönlichen Erfahrungen sehr wohl abgesichert sind. Auch akzeptiert sind. Dass es weltweit viele kluge Köpfe gibt, die sich aus der Pharma-Welt befreit haben und sich Gedanken über Epigenetik, über die Evolution machen.

Solch ein Mensch ist Chris Michalk, Biologe, Triathlet und Autor. Und in seinem genannten Buch steht eine wunderbare Zusammenfassung all der Gründe, weshalb Sie EIWEISS zu ihrem zentralen Nahrungsbestandteil machen sollten. So wie ich das schon längst tue. Aber wissen Sie, was. Ich zitiere ihn einfach (S. 249-251):

  • Wie Sie wissen, ist Eiweiß kein todbringender Feind, sondern besteht aus wertvollen Aminosäuren, die Sie für sich nutzen können.
  • Ihre Leber ist angepasst an bis zu 300 g Eiweiß pro Tag. Die können Sie bedenkenlos zuführen. Sie würden sich damit auch nicht von anderen Primaten unterscheiden. Wenn Sie meinen Ratschlag von 200 g Eiweiß/Tag befolgen, dann hieße das 2-3 g pro kg Körpergewicht. Es gibt Äffchen, die verspeisen das Doppelte. Kein höherer Primat übrigens isst so, wie die DGE das gerne hätte: 1 g pro kg Körpergewicht. Das tut man in der Natur einfach nicht (In: „Evolution of the Human Diet: The Known, the Unknown, and the Unknowable“ von Peter Ungar).
  • Eiweiß hat thermochemische Vorteile, die es von anderen Nährstoffen wie Kohlenhydraten oder Fetten unterscheidet. Zum einen wird es nicht als Energiequelle genutzt. Zwar könnte Ihr Körper daraus Zucker herstellen, aber das macht er nur sehr ungern, weil der Prozess extrem ineffizient und energetisch ungünstig ist.
  • Eiweiß-Konsum an sich ist – für Ihren Organismus – energetisch ungünstig: Jeder Nährstoff benötigt einen gewissen Energievorschuss, um verstoffwechselt zu werden. Das nennt man „thermische Effekte“. Ihr Körper muss also Energie „zuschießen“, um Energie zu bekommen.
  • Fettkalorien sind hocheffizient, nur 1-3 % „gehen verloren“. Kohlenhydrat-Kalorien benötigen immerhin 5-10 % Energiezuschuss, aber … Eiweiß benötigt gar 30 % Energiezuschuss (Karst, 1984).
  • Die Prozentzahlen beziehen sich immer auf die Kalorienzahl des jeweiligen Makronährstoffs. Das heißt, dass 30 % der Eiweiß-Kalorien eines jeweiligen Nahrungsmittels als Energiezuschuss dienen müssen. Damit also kann „Eiweiß“ keine Kalorienquelle für Sie sein. Und darum sind „Eiweiß-Diäten“ auch so erfolgreich.
  • Eiweiß ist kein Problem für Ihre Nieren. Wieso auch? Wenn Ihre Leber mit 300 g am Tag klar kommt, wieso soll Ihre Niere dann vorher streiken? Natürlich wurde das auch längst von diversen Studien bestätigt (u. a. Martin, 2005).
  • Falls Sie aber bereits existierende Nierenprobleme haben, dann empfehle ich Ihnen zu Aminosäurepräparaten zu greifen greifen, die fast nur aus den essentiellen Aminosäuren bestehen. So halten Sie Stickstoff-Abfall möglichst gering.
  • Wenn Sie über Monate hinweg Eiweiß essen, dann steigt Ihr Gesamteiweiß im Blut. Das wird – mit Hilfe der Proteinsynthese – in der Leber gebildet. Ihr Gesamteiweiß steigt allerdings nicht an, wenn z.B. Zink fehlt. Gesamteiweiß ist, habe es bei mir monatelang anhand der Blutwerte gesehen, ein absoluter Marker Ihrer Leistungsfähigkeit.
  • Gesamteiweiß ist auch deshalb gut, weil es gewisse „osmotische Effekte“ hat. Dank Eiweiß sorgt der Körper dafür, dass das Wasser aus dem Gewebe wieder in das Blut kommt. Denn Wasser könnte sich – wegen der Erdanziehung – in Ihren Beinen stauen. Das tut es sonst auch – bei einigen Frauen und übertrainierten Sportlern. Abhilfe schafft Eiweiß.
  • Diese Liste könnte ich endlos fortsetzen ….

Überzeugend auf den Punkt gebracht. Heißt in meiner Sprache: „Eiweiß ist Lebensenergie“. Und vielleicht noch zur Erinnerung: Das Wichtigste an der großen Blutanalyse ist das Aminogramm. Ergibt auch ein direktes Abbild Ihres Immunsystems …