Medizinwitz des Tages 17. September 2019

Gesundheit wird in Deutschland immer teurer. 2017 gab dafür jeder Bundesbürger durchschnittlich 4.544 € aus, davon 693 € für Medikamente.

Pepper Media Holding GmbH am 17.09.2019

Das Gesundheitssystem in Deutschland hat bei der Patientensicherheit noch erheblichen Nachholbedarf. Dem Robert Koch-Institut zufolge infizieren sich jedes Jahr schätzungsweise bis zu 600.000 Patienten im Krankenhaus, wovon bis zu 15.000 dieser Krankenhausinfektionen sogar tödlich verlaufen. Präventionsmaßnahmen jedoch sind im Klinikalltag generell nur schwer umzusetzen. Patientensicherheit ist ein Kostenfaktor, der die unter erheblichem Kostendruck stehenden Klinik- und Krankenhausbetreiber stark belastet !

Syntellix AG am 17.09.2019

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine chronische, genetisch bedingte Erkrankung. Rund 20 % aller Kinder im ersten Lebensjahr sind davon betroffen. Neurodermitis kann aber auch im Erwachsenenalter auftreten, wo sie besonders schwierig zu diagnostizieren ist.

Österreichische Ärztekammer am 17.09.2019

Am 26./27. Sept. 2019 findet in München der Europäische Gesundheitskongress statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto: “Faszination Gesundheitswesen: Auch für die nächste Generation!” Die über 150 Referenten gehören zu den Vordenkern im Gesundheitswesen. Dazu zählen die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml, Abteilungsleiter Dr. Gottfried Ludewig aus dem Bundesgesundheitsministerium, Prof. Dr. Jörg Debatin (Chairman des Health Innovation Hub des Bundesministeriums für Gesundheit), Prof. Achim Wambach als Vorsitzender der Monopolkommission, der Pflegebeauftragte Andreas Westerfellhaus und Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

WISO S.E. Consulting GmbH am 17.09.2019

Das Expertenpapier über Neurodermitis 2019 soll bestehende Leitlinien in Österreich nicht ersetzen, sondern als praktische Grundlage die Ärztinnen und Ärzte auf den neuesten Stand bringen.

Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie am 17.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

VdF spricht von hoher Nährstoffdichte im Orangangensaft

Wegen seiner hohen Nährstoffdichte wird Orangensaft von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht in als Getränk eingestuft, sondern der Gruppe pflanzlicher Lebensmittel zugeordnet, heißt es in einer Aussendung vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VDF). Das drücke sich auch darin aus, dass “gelegentlich” eine Portion Obst am Tag durch ein Glas Orangensaft ersetzt werden kann.

Foto: obs / Fruit Juice Matters / Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) / U. Bender

Laut VdF ist Orangensaft in Deutschland ein “Frühstücksklassiker”, weil sein Gehalt an Vitamin C dazu beiträgt, Müdigkeit zu verringern. “Erstaunlich” sei daher, dass “O-Saft” bei anderen Gelegenheiten kaum getrunken werde, obwohl er “mit seinen ernährungsphysiologischen Werten” durchaus punkten könnte. Wer z.B. gerne Salat isst, könnte mit einem Glas Orangensaft dessen ernährungsphysiologische Potenzial “erst richtig” freisetzen. Das Vitamin C in Orangensaft trage nämlich dazu bei, dass der Körper Eisen besser aufnehmen kann.

Besonders für Menschen, die kaum Fleisch essen, sei es wichtig, die Eisenzufuhr zu erhöhen. Mit den richtigen Lebensmitteln kombiniert, sorge Orangensaft laut VdF auch für ein längeres Sättigungsgefühl nach dem Frühstück. Besonders effizient sei dabei das Zusammenspiel von Orangensaft, Vollkornbrot, Joghurt und Ei. Natürliche Zucker würden nämlich zusammen mit Proteinen, Fett und Ballaststoffen für einen niedrigen Glykämischen Index der Mahlzeit sorgen, was wiederum das Sättigungsgefühl verlängern und das Verlangen nach Zucker verringern würde. Zudem könne Vitamin C dabei helfen, Nitrit, wie es in Salaten vorkommen kann, unschädlich zu machen.

Kalium und Folsäure

Schon ein kleines Glas Orangensaft (150 ml) decke über 50 % des täglichen Bedarf an Vitamin C ab. Weitere relevante Inhaltsstoffe im Orangensaft seien Kalium und Folsäure. Gerade von Folsäure werde tägliche Zufuhr von 300 mcg empfohlen. Da hätten auch “viele Erwachsene einen Nachholbedarf”, denn laut der DGE bleiben Männer mit 207 mcg pro Tag und Frauen mit 184 mcg pro Tag unter dieser Empfehlung. “Wer tagsüber nur wenig Obst und Gemüse gegessen hat, der kann abends mit einem Glas Orangensaft die versäumte Vitaminzufuhr nachholen”, so der VdF.