Medizinwitz des Tages 21. Januar 2021

Covid-19: Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung empfiehlt das RKI den Wirkstoff Paracetamol. Für die bene Arzneimittel GmbH ist daher “ben-u-ron” das beste Mittel der Wahl.

bene Arzneimittel GmbH am 21.01.2021

Foto: bene Arzneimittel GmbH

Das deutsche Bundesjustizministerium sieht den Schutz geistiger Eigentumsrechte generell als einen “wichtigen marktbasierten Anreiz für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen durch private Unternehmen”. Damit stützt die Regierung die Position der Pharmabranche ! Nach Ansicht des Generaldirektors des Internationalen Pharmaverbandes (IFPMA), Thomas Cueni, sind geschützte Patente wichtig für die Zukunft.

NDR / Das Erste am 21.01.2021

Obwohl viel Steuergeld in die Grundlagenforschung fließt, ebenso in die Förderung von Impfstoffherstellern und später in den Einkauf der Impfstoffe, bleiben Vereinbarungen zwischen Staaten und Impfstoffherstellern wie auch die Höhe der Investitionen geheim.

NDR / Das Erste am 21.01.2021

“Hygiene Austria LP” versorgt Österreich über den Lebensmittelhandel rasch mit hoch qualitativen FFP2-Masken und leistet mit dieser einmaligen Aktion einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie.

Hygiene Austria LP GmbH am 21.01.2021

Die “Österreich-Variante” der künftig verpflichtenden FFP2-Maske … (Foto: Hygiene Austria LP GmbH)

Extrem niedriger Vitamin-D-Spiegel und hohe Covid-19-Sterblichkeit in Alten- und Pflegeheimen. 90 % der Menschen in Pflegeheimen sind nicht optimal mit Vitamin D versorgt.

Dr. Jacobs Institut am 21.01.2021

Impfungen sollten genauso wie ein gesunder Lebensstil als wichtige Säule der Prävention gesehen werden.

Pharmig am 21.01.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Pharmig: Medikamentenforschung bleibt teures Hochrisikogeschäft

Dass die Erforschung neuer Medikamente ein kostenintensives Hochrisikogeschäft ist und bleiben wird, das sagen nicht wir vom Molner Health Center, sondern der Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig). So unterstreiche eine neue Studie wieder “die Komplexität der Arzneimittelforschung”, die noch dazu in die Milliarden gehe. Aktuell würden weltweit rund 7.000 Forschungsprojekte laufen, wovon sich 2.000 Krebs widmen.

10.000 Anfangssubstanzen

Laut Pharmig bilde die Studie (über Krebsmedikamente) aber nur “ein Bruchteil des Marktes” ab und verzerre daher “massiv die Realität”. In der Regel nämlich hätten Pharmakonzerne mehrere Projekte in der Pipeline, würden gleichzeitig an mehreren Wirkstoffen für mehrere Indikationen arbeiten. Und laut Pharmig schafft es von 10.000 “Anfangssubstanzen” im Durchschnitt nur eine einzige bis zur Marktreife. Laut der im „Jama Internal Medicine“ publizierten Studie der Public Citizien Group reicht das Investitionsvolumen bis zur Marktreife von 150 Mio. US-Dollar bis fast 2 Mrd.. Zudem würden neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie regulatorische Anforderungen “laufend” die Höhe der Kosten für Forschungsprojekte beeinflussen.