Medizinwitz des Tages 20. November 2019

In Österreich sterben jährlich bis zu 5.000 Patienten an einer Infektion durch sog. Krankenhauskeime.

Plattform „Kampf gegen Krankenhauskeime“ am 20.11.2019

In den rund 2.000 deutschen Krankenhäusern erfolgen jährlich 16,7 Mio. Operationen. Doch Krankenhaus ist nicht gleich Krankenhaus. Ein Internet-Service von bonmedi bringt Transparenz in den deutschen Krankenhaus-Markt.

bonmedi GmbH am 20.11.2019

Ärzte, Ärzteverbände und Universitäten sind in der Schweiz stark von Sponsorengeldern einzelner Pharmafirmen abhängig. Die Hälfte aller Empfänger wird von nur einem einzigen Unternehmen der Pharmaindustrie gesponsert. Ein Umstand, der auch im Widerspruch zur Haltung des Branchenverbands Scienceindustries steht. Dieser empfiehlt seinen Mitgliedern, nur Personen oder Organisationen zu sponsern, die mehrere Unterstützer haben.

Handelszeitung am 20.11.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 13. Juli 2019

Müssen Patienten in Österreich um ihr Leben bangen, weil dem Medikamentengroßhandel Gewinnmaximierung wichtiger ist als die Versorgung des heimischen Marktes ? Patientenanwalt Gerald Bachinger will Hinweise auf eine “künstliche Verknappung” erhalten haben und fordert größtmögliche Transparenz.

Kurier.at am 13.07.2019

Die Versorgung des österreichischen Marktes mit Medikamenten hat immer Vorrang gegenüber den Marktchancen in anderen Ländern.

Phago am 13.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 3. Juli 2019

Nur jeder Zweite in Deutschland stimmt der Aussage zu, dass sich Ärzte aktiv darum kümmern, dass ihre Patienten gesund leben. 82 % der Menschen haben den Eindruck, dass Ärzte mehr von kranken als von gesunden Patienten profitieren. 75 % beklagen, Ärzte würden sich meist nur um die akuten Beschwerden und nicht um die Ursache kümmern und 58 % haben sogar das Gefühl, dass Ärzte manchmal unnötige Behandlungen verordnen.

Asklepios Kliniken am 03.07.2019

Engpässe bei Arzneimitteln sind eine fatale Folge der scheinbar grenzenlosen globalen Liberalisierung. Die Politik muss der ungeregelten Marktliberalisierung im Gesundheitsbereich aktiv entgegentreten – auf nationaler Ebene wie auch innerhalb der EU.

Österreichischen Apothekerkammer am 03.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Wird Cannabis ein Milliardengeschäft ?

In Deutschland können seit Inkrafttreten des “Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften” am 10. März 2017 Ärzte Cannabis per Betäubungsmittelrezept verschreiben. Seither gingen z.B. bei der SBK rund 350 Anträge auf Kostenübernahme ein, von denen 75 % bewilligt wurden. Indes versucht S/Company Die Markenagentur die deutschlandweit erste Cannabis Marke „im Markt“ zu positionieren.

Foto: obs / S/Company Die Markenagentur GmbH

“Wir wissen von unseren Versicherten, dass Cannabinoide vor allem bei Appetitlosigkeit und Übelkeit infolge einer Krebsbehandlung oder Chemotherapie ihre Situation erheblich verbessern”, erklärt Heinz-Ulrich König von der SBK. Die restlichen Anträge würden abgelehnt, weil keine ausreichende Begründung für die Therapie mit Cannabis vorliegt. „Denn nur, wenn der Arzt keine anderen Behandlungsoptionen sieht, darf eine gesetzliche Krankenkasse die Therapie zahlen.“

Die Ärzte müssen zudem darlegen, warum Cannabinoide zu einer Verbesserung beitragen könnten und dies mit Hinweisen auf Studien belegen. Laut König würden viele Patienten das Betäubungsmittel als pflanzliche und daher “ungiftige” Alternativmedizin sehen. Doch sei Cannabis keineswegs harmlos. “Es gibt mehrere Kontraindikationen, bei denen es die Beschwerden noch verschlimmern kann, darunter Psychosen.”

Legalisierung in Deutschland ?

Und im Falle der Legalisierung von Cannabis möchte die Markenagentur S/Company gleich mit mehreren Produkten deutschlandweit durchstarten. “Von essbaren Luxusartikeln, bis hin zu gesundheitsfördernder Darreichung im Bereich Microdosing, ist alles denkbar“, verrät deren Geschäftsführer Jörg Schneider. In den USA gebe es fast täglich neue Produkte. „Zahlen aus Ländern, in denen Marihuana bereits legal zu kaufen ist, belegen, dass dieser Markt ein Milliardengeschäft ist“, glaubt Schneider.

Tag des deutschen Apfels 2018 – Trend zum Lifestyle-Produkt

Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 19 kg im Jahr sind Äpfel das Lieblingsobst der Deutschen. Und weil Äpfel auch der häufigste Reiseproviant in Deutschland sind, hat sie die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) am „Tag des deutschen Apfels 2018“ in den großen Bahnhöfen verteilt. Über den Trend zum Apfel als Lifestyle-Produkt berichtet ZDFzoom am 24. Jan. 2018.

Bild: obs / Deutschland – Mein Garten (Initiative der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse / BVEO)

Die Reportage nimmt das Konzept der sog. Clubsorten in den Blick: Demnach bringen Züchter einen bestimmten Apfel auf den Markt und lassen diese Sorte durch einen Markennamen schützen, um ihn danach „mit millionenschweren Kampagnen“ zu bewerben und teuer verkaufen zu können. Dass ein ursprüngliches Naturprodukt zur Designer-Ware wird, diesen Eindruck bekam der Reporter Norman Laryea auf der Fachmesse “Fruit Attraction” in Madrid.

Die Clubsorten verzeichnen in Deutschland bereits einen Marktanteil von 14 %. Und auch immer mehr neue Kreationen werden auf den hart umkämpften Apfelmarkt gerollt – wie etwa der Pausen-Apfel “Rockit”. Äpfel, gerade mal so groß wie Tischtennisbälle, werden dabei in Plastikröhren verpackt und als „Snack für Zwischendurch“ an Tankstellen und Kiosken verkauft. Allerdings gebe es auch in Deutschland auch bis zu 4 Mio. Apfel-Allergiker.

Alte Sorten gesünder

Die entsprechenden Symptome würden vor allem beim Verzehr von Sorten aus dem Supermarkt auftauchen. „Ältere Sorten” hingegen würden laut medizinischer Studien oft besser vertragen. Doch die bekommt man im Supermarkt nicht. Ein Labortest von ZDFzoom ergab, dass die “alten Sorten” mehr Polyphenole enthalten, also Inhaltsstoffe, die nicht nur vor Allergien schützen, sondern auch das Immunsystem stärken.