Medizinwitz des Tages 2. Juni 2020

Ein erheblicher Magnesiummangel liegt nur bei rund 10 % der Bevölkerung vor.

Cassella-med GmbH am 02.06.2020

Häufig lässt sich für wiederkehrende nächtliche Wadenkrämpfe kein eindeutiger Auslöser finden, was zu hoher Frustration und Resignation bei den Betroffenen führen kann.

Cassella-med GmbH am 02.06.2020

Die frühen Symptome einer Leukämie, zu denen z.B. Blässe, Müdigkeit oder häufige Erkältungen gehören können, sind oft sehr unspezifisch und treten auch im Zusammenhang mit deutlich harmloseren Krankheiten auf.

DKMS gemeinnützige GmbH am 02.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Das offizielle Märchen

Vitamin D und Magnesium gehören zusammen! Diese auch für mich neue Erkenntnis verdanke ich dem NHANES III. Heißt übersetzt „US National Health and Nutrition Examination Survey III“ und ist etwas Besonderes: Nämlich eine seit vielen Jahren laufende Großstudie. Die immer wieder Zwischenergebnisse publiziert (hier BMC Medicine 2013, 11:187).

Neu gelernt habe ich aus dieser Studie eine ganze Menge. Ich versuch mal, Ihnen einen Überblick zu geben. Sie wissen, das ist die ganze Kunst, wenn man 40 kleingedruckte Seiten vor sich hat:

  • Viel Magnesium reduziert das Risiko für eine Vitamin D-Unterversorgung. Hätte ich so nicht gedacht.
  • Viel Magnesium beeinflusst positiv den bekannten Zusammenhang zwischen Vitamin D und dem Sterberisiko (besonders für Herzinfarkt und Dickdarmkrebs).
  • Diesen erfreulichen Zusammenhang (viel Vitamin D, geringere Sterblichkeit) gibt es tatsächlich nur bei höherer Magnesium-Aufnahme. Hätten Sie das gedacht?
  • Wenn bei einem Vitamin D-Mangel gleichzeitig ein Magnesiummangel vorliegt, erhöht sich das Sterberisiko !
  • Genauer gesagt: Patienten mit dem tiefsten Vitamin D-Spiegel hatten ein 31 % höheres Sterberisiko, verglichen mit hohen Vitamin D-Werten.
  • Liegt gleichzeitig ein Magnesiummangel vor, so erhöht sich das Sterberisiko zusätzlich um 29 %, also auf 60 %. Ungeheuerlich, wenn es SIE betrifft.

Heißt für uns übersetzt:

Der flapsige Spruch „Vitamine haben wir alle genug“, der auch Mineralien und Spurenelemente mitmeint, erweist sich als tödliches Missverständnis der Mehrheit deutscher Ärzte.

Dokumentiert in deutschen Ärzte-Zeitschriften. Auch dazu gibt es ja verräterische Erkenntnisse (News vom 20.02.2017 auf drstrunz.de). Wir sollten immer praktisch denken oder zumindest uns bildlich vorstellen: Was heißt denn ein 30 % höheres Sterblichkeitsrisiko? Also, wenn Sie z.B. 1 Mio. Menschen nehmen, sind halt 300.000 davon zu früh gestorben. Die hätten noch ein viel längeres Leben genießen können.

Gestorben, weil sie das offizielle Märchen geglaubt haben: „Vitamine haben wir alle genug“

Meditation als Tor zum Unterbewusstsein

Meditation ist die 3. Säule der Frohmedizin. Das (tägliche) In-sich-gehen entspannt. (2015) Und haben Sie gewusst, dass sich durch den Zugang zum Unterbewusstsein das (Ihr) Leben neu programmieren lässt? Meditation also ist im Leben genau so wichtig wie das Laufen, jedoch schwer vermittelbar. Aber das Haupthindernis ist laut Dr. Ulrich Strunz die allseits verbreitete “biologische Unfähigkeit” zu meditieren. Will heißen: Ihre innere Unruhe … (Stichwort Magnesium- und/oder Tryptophanmangel). (2011)

Mensch kein Computer

Man möge sich nicht täuschen lassen, fordert der Experte, denn Laufen (Bewegung) sei der Knackpunkt, um mentale Techniken mit Gewinn anwenden zu können! “Ein Grundirrtum vieler Menschen”, so Dr. Strunz. Beim Menschen gehe es nämlich nicht wie bei einem alten Computer nur die Festplatte (Gehirn) neu zu programmieren und den Rest (den Körper bzw. die Hardware) unberührt lassen. Man ahne zwar, dass einem Meditation helfen könnte, tut es (kann es) dann aber nicht!

53 % der Deutschen greifen bei Stress zu Süßigkeiten ... (Infografik: obs / Weight Watchers (Deutschland) GmbH)
53 % der Deutschen greifen bei Stress zu Süßigkeiten … (Infografik: obs / Weight Watchers (Deutschland) GmbH)

Haben Sie aber davor durch Bewegung (Laufen) Ihren (alten) Körper auf Vordermann gebracht, dann spielt beides wieder zusammen und meditieren geht plötzlich, Entspannung funktioniert … Dieses Prinzip sollten Sie bereits von der Ernährung her kennen: Erst Sport, wenn man so will, lässt Sie wieder “richtig” essen. Das fängt schon damit an, heißt es bei Dr. Strunz, dass nur Läufer auch tatsächlich (immer wieder) den “Restzucker” im Körper verbrennen. (2014)

Jedes Kind meditiert, ein Erwachsener leider nicht mehr. Laut Dr. Strunz wird erst Mensch (wach und aufmerksam), wer auch meditiert. (2011) Meditation hilft uns, in der Gegenwart zu leben bzw. die Vergangenheit ruhen zu lassen. (2015) “Wenn Sie den inneren Dialog stoppen, und genau das ist Meditation, sind Sie einfach Sie selbst. Erfahren sich selbst – zuweilen erstmals!” (2016) Wie wär’s also mit einem Meditationslauf? (2016) Das Unterbewusstsein ist unsere stärkste gestaltende Kraft! (2016)

So entspannen z.B. gestresste Frauen in Deutschland … (Infografik: obs / Coca-Cola Deutschland / Fotolia.com)

Am leichtesten erlernbar ist jedoch der “Reflextiefschlaf”. 20 Minuten davon ersetzen 2 Std. Schlaf. Dr. Strunz: “Wenn Sie also 2 Mal am Tag 20 Min. opfern, dann kämen Sie nachts mit nur 4 Std. Schlaf aus!” Bei dieser Methode wird neben körperlicher Entspannung gleichzeitig versucht, einen Gedanken für Minuten (nicht nur 12 Sek.) im Zentrum des Bewusst-seins zu halten. Haben Sie das reflexhaft gelernt, können Sie sie diese Art der Konzentration ins tägliche Leben hinüberretten. (2014)

Reflextiefschlaf: So geht’s …

Natürlich gibt es auch Methoden Yoga, religiöse Gebete und die “Aromameditation” als Möglichkeit. Eine praktische Anleitung für den Reflextiefschlaf jedenfalls finden Sie hier. (2014) Zusammengefasst: Ohne Tiefenentspannung gibt es keine Höchstleistung. Das weiß jeder Olympiasieger. (2007) Und selbst die (millionenschweren) Weltstars vom WEF Annual Meeting in Davos beginnen ihren Tag mit einer halben Stunde Meditation. (2016) Sie ab nun auch?