Man ist so alt wie sein Immunsystem

Bislang galt immer, man ist so alt wie seine Blutgefäße. Das stimmt auch weiterhin, nur kommt jetzt noch eine weitere „Altersbestimmungsvariante“ hinzu. Nämlich das Immunsystem !

Das sog. biologische Alter ist Ihnen sicher ein Begriff. Sieht jemand jünger aus als es das Geburtsdatum erwarten ließe, so spricht man oft von „guten“ Genen. Aber auch das Gegenteil ist möglich: Man sieht älter aus als auf dem Foto im aktuellen Reisepass. Kurz und gut: Das biologische Alter lässt sich steuern !

Ursächlich dafür sind ganz konkret

die Telomere.

So zu sagen die Antennen an den Körperzellen. Sind die eines Tages „verschwunden“, so ist’s auch mit dem Leben vorbei. Sind die aber noch wenig verkürzt oder werden gar länger (News 10.10.2016), dann sieht man auch dementsprechend jung und attraktiv aus ! Und nunmehr gibt es eine eingangs schon erwähnte, dritte Altersberechnung, nämlich das

Immunsystem !

Auf die Idee, die Stärke des Immunsystems als Altersangabe zu nutzen, sind Wissenschaftler von der Universität Stanford (USA) gekommen. Die haben das auf eine sehr komplizierte, aber auch sehr genaue Weise bestimmt. Untersucht wurde dabei das Immunsystem und die Genaktivität für die Herstellung bestimmter Proteine – bei 135 Personen und über einem Zeitraum von 9 Jahren. Dazu gab es eine junge Gruppe (20-31 Jahre) und auch eine alte Gruppe (60-96 Jahre). Das Ergebnis:

Immunzellen und Genaktivität waren in den beiden Gruppen sehr unterschiedlich.

Der Hintergrund: Bei vielen älteren Menschen funktionieren vor allem die Fresszellen nicht mehr so richtig. Das sind jene Zellen, die für die erste schnelle Immunantwort verantwortlich sind. Sie können Bakterien in sich aufnehmen und damit unschädlich machen, aber auch von Viren befallene Zellen. Fresszellen wirken effektiv auch gegen Corona-Viren. Bevor sich diese Viren im Körper massenhaft vermehren können, werden sie normalerweise vernichtet. Das funktioniert ganz hervorragend bei Kindern und Jugendlichen, aber nicht bei jenen Menschen mit einem „alten“ Immunsystem.

Weil

im 2. Fall, die Fresszellen die Eindringlinge nicht mehr finden. Der Grund dafür ist übrigens ein zu aktives Enzym. AAABER: Dessen Aktivität lässt sich herunterschrauben, und zwar durch einen – überraschend auch für mich – NIEDRIGEN CHOLESTERINSPIEGEL. Man kann also tatsächlich sein Immunsystem verjüngen. Alles wissenschaftlich untersucht !

Und wie senkt man seinen Cholesterinspiegel ? Natürlich keinesfalls durch Statine (News 08.04.2021), sondern durch

  • Laufen
  • No carb
  • Vitamin D
  • Niacin
  • Omega-3.

QUELLE: Lawton G. You’re only as young as your immune system. New Sci. 2020;245(3275):44-48

PS (nur zur Erinnerung): Das menschliche Immunsystem besteht aus rund 1,5 kg reinem Eiweiß und braucht zum Funktionieren die Vitamine und Mineralstoffe !!

Zum Nachlesen:

40 Jahre 30 bleiben (News 26.11.2017)
Jugend ist essbar (News 06.10.2016)
Schauen Sie alt aus ? (News 22.08.2012)

Schicksale … zum Nachmachen

In der Frohmedizin steht die Tür zu Gesundheit und Lebensglück weit offen. Das ist keine Meinung, sondern mittlerweile ein Faktum. Ebenso wie die dabei entstehende Lebenslust (!!!) in diesem jedermann zugänglichen neuen „Paradies“. Es folgen hier nun wieder ein paar Zitate von Patienten, die den Weg dorthin beschreiben. Gleichsam Schicksale zum Nachmachen …

Die sammle ich seit 15 Jahren sehr gewissenhaft und lerne auch daraus. In den Kurzschilderungen könnten sich Viele von Ihnen wiederfinden. Da werden Schicksale mitunter in nur einem Satz ins positive Gegenteil gedreht. Genau so stelle ich mir dann auch DAS MODERNE MEDIZINISCHE LEHRBUCH vor. Also los:

Seit dem Besuch in Ihrer Praxis nehme ich regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel und fühle mich schon sehr wohl ! Ich bin super glücklich, wie sich mein Köper entwickelt hat und dankbar für Ihre tolle Arbeit.

Das war ein junger Leistungssportler. Der war nach einer Corona-Infektion nur noch müde, lustlos und hatte Konzentrationsschwächen. Ganz typisch „die neue Krankheit“ (News 21.09.2020). Kennen WIR und behandeln WIR seit Jahrzehnten !

Verehrter Dr. Strunz, Sie haben auch bei mir wieder Recht. Ich nehme dank Ihrer Hinweise ab und es geht mir auch schon viel besser. Doch dann fresse ich mich wieder an und habe Zipperlein … Das ist wirklich krank ! Ich weiß, dass Sie für so etwas wenig Verständnis haben und ehrlich gesagt: Ich auch nicht.

Ja, ja, Ihr da draußen: Seid mal kurz wieder gesund und glaubt dann gleich, das bleibt so. Werdet wieder rückfällig. Das passiert jenen Mitmenschen, die 2 der 3 lebenswichtigen Begriffe der Frohmedizin „überlesen“ haben. In der Frohmedizin geht es nämlich nicht nur um die ERNÄHRUNG, sondern auch um BEWEGUNG und das DENKEN !

Vor 3 Wochen war ich wegen einer jahrelangen schweren Depression zur Blutanalyse bei Ihnen in Roth. Seitdem nehme ich alle Nahrungsergänzungen und lebe mit Low carb. Gestern konnte ich zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder einmal eine kleine Runde laufen !

Da ging es um eine sehr schwere Depression und auch einen monatelangen Aufenthalt im Spital. Die Patientin bekam massiv Medikamente. Was sonst ? Doch die Frohmedizin weiß, Depression ist eine Stoffwechselstörung. (News 01.10.2017) Genauso wie Diabetes. Die kann man im Blut messen und danach beseitigen. Klingt banal, aber den meisten Ärzte-Kollegen fehlt dazu einfach WISSEN. Nun ja … weiter zur nächsten Zuschrift:

Ich war vor 3 Jahren einmal bei Ihnen wegen meiner Multiplen Sklerose. Danach habe ich, wie empfohlen, nachhaltig abgenommen. Ich ernähre mich jetzt eiweißreich und mit viel Gemüse, verzichte aber auf Brot und Sättigungsbeilagen. Zudem gehe ich viel spazieren. Alles in allem geht es mir gut. Ich habe auch keine nennenswerten Infekte mehr und kaum noch Heuschnupfen.

Multiple Sklerose ! Für die Schulmedizin ein Schreckgespenst. Da ist die weitgehend hilflos. Was soll man denn machen, wenn das eigene Immunsystem einen angreift ? Tja. Dass wir in der Frohmedizin mittlerweile MS nicht nur behandeln, sondern zumindest Symptome beseitigen, wenn nicht sogar heilen können … das will die Schulmedizin gar nicht wissen. Arme Medizinuniversitäten !! Vor denen hatte ich einst so übergroßen Respekt. Mittlerweile sind das für mich nur mehr Institutionen, die das „Nicht-Wissen” kultivieren.

Zitat Dr. Strunz am 7. März 2021

Der Mensch von heute lebt gegen die Natur. Gegen die Evolution. Erschreckt durch das Herumsitzen und die falsche Ernährung Tag ein Tag aus seine Gene.

Der tägliche Marathon ist eine Distanz, die aus Sicht der Evolution hundertprozentig zum Geschöpf Mensch passt. Die Evolution hat uns Menschen als Läufer so perfektioniert, dass wir unsere Kräfte erstaunlich effektiv einsetzen können. Das heißt, wir kommen mit relativ wenig Muskelmasse und relativ wenig Energiezufuhr ziemlich weit.

Originalbeitrag:  Sie leben … dagegen !

Bewegung und Krebs

Bewegung ist eine Möglichkeit, das Immunsystem scharf zu stellen. Und wenn wir uns z.B. nur an den legendären Herrn Zatopek („Vogel fliegt, Fisch schwimmt …“) erinnern, dann ist die natürlichste Bewegung des Menschen

das Laufen. Jogging !

Dass das (eigene) Immunsystem möglichst kompetent und „schlagkräftig“ ist, das sollte wohl jeden von uns sehr interessieren. Und ganz sicher sogar interessiert das Menschen mit der Königin aller Krankheiten, Krebs. Um die soll es hier primär gehen, wenngleich das Prinzip sehr wohl auch für weitere Krankheiten gilt !!

Dass man dem Krebs davonlaufen kann, ihn durch Laufen verhindern kann, das hat uns zuletzt Prof. Frank Madeo (News 18.02.2020) vor Augen geführt. Da brauchen wir dann auch nicht mehr unseren hoch verehrten Nobelpreisträger von 1931, Prof. Otto Warburg, bemühen. Doch wussten Sie, dass man auch dann laufen sollte, wenn der Krebs da ist ?

Dann erst recht laufen sollte !

Ist auch ziemlich logisch: Die stärkste Waffe gegen Krebs ist das eigene Immunsystem ! Und das wird, wie gesagt, durch Bewegung am wirksamsten aktiviert. Wer läuft, der aktiviert seine Killerzellen. Und die fressen dann gezielt z.B. Tumore auf. Aber es passiert noch mehr:

  • Je mehr man läuft, desto weniger leidet man unter den Nebenwirkungen der Krebsmedikamente.
  • Je mehr man läuft, desto seltener kommt Krebs zurück.
  • Je mehr man läuft, desto länger lebt man.
  • Je mehr man läuft, desto weniger Ängste und Depressionen hat man, und desto höher ist die Lebensqualität.
  • Je mehr man läuft, desto weniger Muskelmasse verliert man im Verlauf der Erkrankung.

Überzeugt ? Nein ? Worauf es noch ankommt, möchten Sie wissen ?

RECHTES MASS: Ziel ist die Stärkung des Immunsystems und nicht der nächste City-Marathon. Also regt man seine Abwehrkraft an mit genau der Dosis Bewegung, die zur persönlichen Situation passt. Das kann leichtes Jogging sein oder auch erst einmal (nur) ein langer Spaziergang jeden Tag.

PAUSEN: Je nach Verfassung kann Intervalltraining sinnvoll sein. Das bringt das Immunsystem auf Trab, überfordert aber nicht den Körper insgesamt.

VIEL HILFT VIEL: Das Immunsystem springt erst dann an, wenn man es mit der Bewegung erst meint. Das heißt, jeden Tag rausgeht und zumindest 1 Stunde walkt (flott dahinspaziert). Oder jeden Tag rausgeht und mindestens eine halbe Stunde läuft, radelt oder schwimmt. Weniger bringt da leider gar nichts !

Also ganz egal, in welchem körperlichen Stadium man sich gerade befindet:

Bewegung macht in jedem Fall gesünder !

PS: Glauben Sie, die von uns wiederholt kritisierte Ruhigstellungsmedizin von heute weiß, dass sich die MUSKELMASSE des Menschen nach nur 1 Woche Bettruhe um gleich 20 % VERRINGERT ?

3 Irrwege und ein neues Buch

Kennen Sie die „Ode an den Nüchternlauf“ ? Die wurde in meinen Anfangsjahren erst gesummt, dann gesungen. Damals, als mein Leben mit 45. Lebensjahr begann ! Als ich über den physiologischen Hintergrund „darum nüchtern laufen“ nicht nur nachgedacht und nachgelesen hatte, sondern ich es auch

TAT.

Und aufgewacht bin. Besser gesagt: Meine Seele aufgewacht ist. Und da fängt man dann eben an zu trällern wie jede Nachtigall, wie jede Lerche auch. Singt aus vollem Herzen. Da wurde Lebensglück hörbar !!

Mit diesem Liedchen oder besser gesagt, mit dieser Ode, zog ich dann auch durch das Land, wie Manche vielleicht noch wissen. Ich habe dadurch vielen meiner Mitmenschen Laufen nicht als Technik vermittelt, auch nicht als Weg zur Gesundheit, sondern als zauberhaften Lerchengesang nahegebracht. Gleichsam … als Ode !

Darf ich Ihnen heute wieder einmal so eine Ode darbringen. Vorerst nur in Schriftform, aber immerhin: Eine Ode an die Aminosäuren, denn

die Medizin ist aufgewacht …

Irrweg 1:  GENMEDIZIN

Dem ist die Schulmedizin 30 Jahre lang als einer fixen Idee gefolgt. Dann zeigte das „Human Genome Project“ jedoch, dass die Zusammenhänge zwischen Genen und Krankheiten sehr viel komplexer sind angenommen. Nämlich nicht (nur) die Gene steuern unsere Gesundheit, sondern unsere Ernährung und unser Lebensstil steuern unsere Gene. Verhindern also Krankheiten, ermöglichen Heilung und verlängern unser Leben.

Irrweg 2:  KOHLENHYDRATE

Vollkorn gilt noch immer als ein Allheilmittel. Dabei macht es dick. Und was das bedeutet, weiß man mittlerweile auch genau. Ein Plus an Vollkorn schafft vor allem einen größeren „Rettungsring“ um die Hüften. Denn unsere Körperzellen bestehen nicht aus Getreide, sondern aus Eiweiß und Fettsäuren. Ballaststoffe sind zwar auch wichtig, jedoch satt und glücklich ist der Mensch erst, wenn er genügend Aminosäuren gegessen hat.

Irrweg 3:  WENIG FETT

Warum hat man eigentlich so lange gedacht, dass Fett fett macht, obwohl das Gegenteil stimmt ? Wer zu viel Fett mit Kohlenhydraten isst (z.B. Pizza), der wird fett. Das stimmt. Wenn man nun wenig Fett mit Kohlenhydraten isst (z.B. Pasta mit Tomatensauce ohne Käse), nimmt man dann ab ? Eher nicht, denn der wichtigste Hebel für die Gewichtsreduktion ist nicht Fett, sondern Eiweiß. Dazu nur ein Grund von vielen: Aus den lebenswichtigen Aminosäuren Lysin und Methionin entsteht Carnitin. Und Carnitin hat eine zentrale Bedeutung für den Energiestoffwechsel und die Fettverbrennung.

QUELLE: Mein neues Buch „die amino-revolution“ – erscheint Corona-bedingt wohl erst im März 2021. Sozusagen als Ode an die Aminosäuren …

Bild: www.strunz.com