350 Übungen: mhplus Krankenkasse kooperiert mit Internet-Fitnessstudio

Obwohl Fitnesscenter boomen, wollen 62 % der Deutschen dort keine Mitgliedschaft. Vor allem die über 55-Jährigen seien zurückhaltend, weiß man bei der mhplus Krankenkasse. Hingegen besuchen bei den 18- bis 34-Jährigen bereits 45 % ein Fitnesscenter. Und weil es der anderen Hälfte dieser Altersgruppe am nötigen Geld fehlt und 33 % an der Zeit, kooperiert mhplus künftig mit dem Internet-Fitnessstudio Gymondo.

Foto: MHJ

Versicherte könnten nunmehr kostenlos Kurse belegen, heißt es in einer Aussendung, und dann zuhause oder unterwegs nach ihrem individuellen Zeitplan trainieren. Via PC oder Smartphone stehen übrigens 30 Fitnessprogramme mit über 350 Übungen und in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Auswahl. „Gerade für junge Mütter ist es oft schwer, den Besuch im Fitnessstudio im eng getakteten Tagesablauf unterzubringen”, weiß Stefanie Steub von mhplus. Und 15 % der Nichtmitglieder seien überzeugt, regelmäßige Besuche im Fitnesscenter ohnehin nicht lange durchzuhalten …

Kennen Sie Ihren betrieblichen Ersthelfer ?

Betriebliche Ersthelfer sind zumindest in Deutschland und Österreich eine Pflicht, und das bereits ab 2 Beschäftigten! Ab 20 Mitarbeitern müssen in Verwaltungs- und Handelsbetrieben sogar 5 % der Anwesenden Ersthelfer sein, in sonstigen Betrieben 10 %. Dazu kommen Sonderregelungen für bestimmte Betriebe wie z. B. Kindertagesstätten oder Universitäten.

Bild: obs / BG ETEM – Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse / wdv / E. Nohel

Betriebliche Ersthelfer haben in Deutschland einen Erste Hilfe-Kurs von zumindest 9 Unterrichtseinheiten absolviert, in Österreich spricht man von 16 – und das bei einer anerkannten Hilfsorganisation. Alle 2 Jahre ist dann auch eine “Auffrischung” des Gelernten nötig. Laut einer Umfrage der Asklepios Kliniken in der deutschen Bevölkerung hält sich übrigens “nicht einmal jeder 4. Befragte” für einen guten Ersthelfer …

Die Schranken im Kopf

Eine sehr kluge Ärztin hat kürzlich in den „Erfolgsgeschichten“ (kennen Sie diese Rubrik auf www.strunz.com?) etwas über „Schranken im Kopf“ gesagt. Sind allen Ärzten sehr vertraut. Aber wahrscheinlich auch Ihnen. Heißt in meiner Sprache: Wir wissen zu viel! Wir kennen die Grenzen unserer Mitmenschen … und akzeptieren diese stillschweigend auch bei uns.

Ein grober Fehler.

Als ob nicht jeder Mensch ein eigenes Geschöpf Gottes wäre. Und sich immer und in jedem Fall deutlich von seinen Mitmenschen unterscheidet. Kann man auch molekularmedizinisch beweisen. Kinder wiederum kennen das eigentlich begnadete „Nicht-Wissen“. Kinder wissen nichts von Grenzen, haben keine Bedenken oder gar Schranken im Kopf. Die haben Phantasien, sind neugierig und machen einfach. Wo ist bei denen der Unterschied zur Realität?

Dieses „Nicht-Wissen“, also keine Schranken im Kopf, habe ich persönlich einmal ganz fantastisch erlebt in Canada. Als ich doch glatt die Weltbestzeit im abschließenden Marathon meiner Altersklasse gelaufen bin. Bin noch heute stolz darauf. Noch nie seit Gründung des Ironman war ein Mensch diesen Marathon (nochmal: in meiner AK) schneller gelaufen als ich. Obwohl: Das konnte ich eigentlich gar nicht. Nur: Ich war dabei Kind.

Und dann tut man’s einfach !

Die eingangs erwähnte sehr kluge Ärztin hat auf Grund ihrer Lebenserfahrung eine andere bemerkenswerte Feststellung gemacht:

“Dr. Strunz hat mit seiner Frohmedizin die Perspektive auf den Kopf gestellt.“

Was sie damit meint? Ich zitiere weiter:

“In einer Gesellschaft, wo für die Senioren meistens Friedhofsführungen organisiert werden oder als Fortbildung in Universitäten Kurse über das Älterwerden stattfinden, da hat jemand diese Perspektive auf den Kopf gestellt. Man kann sich aber auch in den Spiegel schauen und feststellen, alles was man sieht, ist das Ergebnis der letzten Jahre. Und die neue fantastische Aussicht lautet: Es ist nie zu spät! Alles, was man verpasst hat, kann man schrittweise nachholen.“

Nachholen? Woher weiß sie das? Die Dame hat’s einfach gemacht. Genau das ist der springende Punkt. Überzeugungen gibt es viele, Schwätzer übrigens auch. Aber hier wird bewiesen. Zitat:

„Wenn man mit richtiger Ernährung beginnt, merkt man förmlich, wie beim Sport die Kraft wieder kommt. Jeden Tag ein bisschen mehr und man fühlt sich nicht dem Alter ausgeliefert. Dieses Gefühl kann die bisherigen Schranken im Kopf ausräumen. Richtige Ernährung und Bewegung können das Leben wieder sonnig und lebenswert machen.“

Lassen Sie mich immer und immer wieder betonen, dass solche Zuschriften, solche Schilderungen für mich jeden Tag ein Wunder bedeuten. Das sind keine Ergebnisse von “Schrottstudien”, die hier publiziert werden, sondern Erfahrungen von Betroffenen, von Lesern. Mehr Wahrheit (siehe Max Planck) gibt es nicht !

Jede Heilung ist Selbstheilung

Jeder sollte sein eigener Arzt sein oder werden, fordert Dr. Ulrich Strunz, denn jede Heilung ist Selbstheilung. Übrigens ein zentraler Satz der Frohmedizin, der aber nur zum Dogma wird, wenn man vorher möglichst viele Fakten zum Thema gesammelt habe. (2013) Der Mediziner empfiehlt daher: “Sie sollten meine News von 2006 an zu lesen beginnen. Ich kann Ihnen versichern, dann wissen Sie so viel wie Ihr Hausarzt!” Nicht umsonst hätten wir unser Leben wie auch unsere Gesundheit selbst in der Hand! (2016)

Dreiklang von Ernährung, Bewegung, Entspannung

Demnach würde auch kein wirklich guter Arzt in die Selbst-organisationsprozesse des Körpers eingreifen, sondern diesen nur einen kleinen Stups geben. Selbstheilung mit Sinn und Verstand heißt laut Dr. Strunz auch nicht, sich blind einer einzigen Heilmethode zu verschreiben. Es gelte vielmehr auszuprobieren und klug zu kombinieren. Im bewährten Dreiklang von Ernährung samt Nahrungsergänzung, Bewegung und Entspannung könne Selbstheilung gelingen.

Über das Buch “Strategien der Selbstheilung – Die 7 Schritte zur Gesundheit” hatte im Mai 2016 übrigens auch die Bild-Zeitung berichtet. Diese wären (1.) Augen auf und “Ja!” sagen: Man könne zwar, so Dr. Strunz, die Augen fest verschließen, dass man z.B. das Übergewicht, die geschwollenen Gelenke und sogar hervortretende Tumore nicht sieht – viele Jahre lang. “Doch irgendwann kommt die Krise!” Ja zum Kollaps sagen und danach neu anfangen, das sei der 1. Schritt zur Selbstheilung.

Schritte 2-7 zur Selbstheilung

(2.) Verantwortung übernehmen: Nachdem man sich allerorts informiert hat, kommt es sicher zu einer “Initialzündung”, nach der man gewillt ist, alles zu gewinnen. (3.) Suchen Sie nach der für Sie passenden Heilmethode und (4.) nach Kooperationspartnern. Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Rheuma sei ein in Freundschaft verbundenes Netzwerk bis hin zum lieben Gott von großem Vorteil. (5.) Fassen Sie einen festen Entschluss wie etwa “Ich nehme jetzt täglich Vitamin C und Omega 3”.

(6.) Kurs halten: Heilung wird sichtbar, weshalb man auch auf dem eingeschlagenen Weg bleiben sollte – trotz äußerer Widerstände! Im besagten Buch von Dr. Strunz finden sich u.a. auch “33 beste Konter auf blöde Sprüche”. Und schließlich (7.): Wer lange krank war, verändert sich, dann im Rahmen der Selbstheilung. Dabei gelte es die wiedergewonnene Energie anzunehmen und sowohl körperlich als auch mental wieder richtig zu kanalisieren. (2015)

Heilung niemals (nur) lokal …

Kurz und gut: Heilen ist nach Dr. Strunz niemals ein lokaler Vorgang, also nur 1 Organ betreffend oder nur das Zahnfleisch usw.! Heilen kann man immer nur den ganzen Körper … (2013)