Jeden Tag 10 Eier ?

Heute einmal eine möglichst verständliche Erklärung für den biochemischen Begriff „essentiell“ oder auch „essenziell“ geschrieben. Heißt gemeinhin bedeutend, lebenswichtig. Und ich betone hier „biochemisch“, denn es geht um Naturwissenschaft und nicht Medizin. Das ist ein himmelweiter Unterschied !

Beispielsweise kümmern sich Mediziner und Ärzte selten um Kupfer. Oder hat Ihnen Ihr Hausarzt schon einmal Kupfer verschrieben. Dann doch eher Beta-Blocker und Statine ? Dabei ist Kupfer ist essentieller Bestandteil der Atmungskette. Also lebenswichtig, wenn man leben will, Energie produzieren will. Da geht es dann um mehr als nur schöneres Haar …

Und seien wir doch ehrlich: Der biochemische, wissenschaftliche Begriff „essentiell“ kommt in der Schulmedizin höchstens am Rande vor !

Aber werden wir wieder positiv und sprechen über … EIER. 10 davon verzehrt übrigens meine kluge Frau jeden Morgen. Und es ist kein Zufall, dass zwischen dem Wörtchen „klug“ und „Eiern“ ein Zusammenhang bestehen könnte …

Zumal

unsere Körperzellen überhaupt nicht aus Kohlenhydraten und auch nur teilweise aus Fetten bestehen, sondern aus Eiweiß. Es sind die Proteine, die unser Leben erst möglich machen. Zu wenig Eiweiß führt zwangsläufig zu Dysfunktionen bzw. Krankheiten im Körper. Ich wiederhole:

Zu wenig Eiweiß führt zwangsläufig zu Dysfunktionen bzw. Krankheiten im Körper !

Das scheint nicht nur, sondern ist auch eine existenziell wichtige Nachricht für Vegetarier oder gar Veganer !!! Solche waren einst auch ich und meine Frau. Unser bislang größter Fehler im Leben … (News 17.03.2020) Denn, von Eiweiß hängt unsere Gesundheit ab. Direkt ! Aus Proteinen aufgebaut sind

  • das Immunsystem
  • das in den roten Blutkörperchen enthaltene Sauerstoff-Taxi Hämoglobin
  • die Strukturproteine (Kollagene) der Haut, des Bindegewebes und der Knochen
  • Haare und Nägel
  • die Bestandteile der Muskelzellen (Myosin und Aktin)
  • die Hormone, die über unsere Leistungsfähigkeit (z.B. Testosteron) und gute Laune (Serotonin) entscheiden
  • die Enzyme, die im Körper die Nährstoffe zerkleinern, neu bauen und transportieren.

Zu alldem sind zehntausende Proteine in unserem Körper aktiv, wenngleich aufgebaut aus nur 21 verschiedenen Aminosäuren. Nur 21 ! Und die muss man eben essen. Die bringt nicht der Weihnachtsmann oder das Christkind. Hat man also einen Eiweißmangel, dann wird man ziemlich sicher krank. Gegebenenfalls auch depressiv.

Unserem Körper ist es dabei völlig egal, auf welche Art und Weise er seine Aminosäuren bekommt. Ob aus Fleisch, Protein-Shakes oder eben Hühnereiern. Er will sie bloß alle haben. Alle ! Jeden Tag Aminosäuren !

So und jetzt ganz konkret zu den Hühnereiern. Wer Hühnereier mag, der hat es leicht, denn die enthalten

  • alle essenziellen Aminosäuren
  • plus Arginin, Histidin und Tyrosin
  • plus wichtige Fettsäuren
  • plus die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Phosphor und Selen
  • plus die Vitamine A, B2, D, E, K, Niacin, Pantothensäure, B6, Biotin, Folsäure und B12

Was will man mehr ? Man könnte sogar sagen:

10 eggs a day, keep the doctor away !

Covid-19 und Vitamin C (2)

Geniale Experimente sind gar oft schlicht und einfach. So kamen kürzlich ein paar Ärzte in Barcelona auf die Idee, bei ihren schwerkranken Corona-Patienten den Vitamin-C-Spiegel im Blut zu messen. Und was fanden sie ? NICHTS !

Bei schwerkranken Corona-Patienten also fand man in 94,4 % der Fälle 0 Vitamin C im Blut. Auch keine Minimengen ! Üblicherweise gibt’s in unser aller Blut Vitamin-C-Spiegel über 5 mg pro Liter … Selbst bei Skorbut, der typischen Vitamin-C-Mangel-Erkrankung, kann man immer noch geringste Dosen Vitamin C finden. Nicht so bei Covid-19 (siehe Link).

Schaut man in Wikipedia unter Skorbut nach, so ist dort zu lesen, dass die meisten Symptome von Skorbut auf eine fehlerhafte Biosynthese des Kollagens zurückzuführen sind. Vitamin C sei ein wichtiger Co-Faktor bei der Umwandlung von Prolin und Lysin zu Hydroxyprolin und Hydroxylysin. Ohne Vitamin-C wird nicht hydroxyliert und somit nur schadhafte Kollagenmoleküle gebildet. Kollagene sind Strukturproteine, auf der Gefäßinnenseite. An Skorbut verblutet man.

Und tatsächlich zeichnet sich das Coronavirus durch Schäden an den Blutgefäßen aus. Wird dadurch besonders gefährlich. Genauer gesagt: Es kommt zu einer Unterbrechung der Verbindungen zwischen den Endothelzellen.

Man könnte also Covid-19 nicht nur als massive Lungenerkrankung auslegen, sondern zusätzlich auch als Skorbut !

Dabei gibt es – wie so oft – auch eine Verbindung zwischen Körper und Seele: Bei schwerem Skorbut kommt es wegen der gestörten Bildung von Noradrenalin wie Serotonin zu Depressionen. Deren Synthese ist nämlich abhängig von Vitamin-C.

Doch zurück zur Entdeckung:

Schwer an Covid-19 Erkrankte haben kein Vitamin C mehr im Blut. Daher müsste man möglichst schnell Vitamin C infundieren. Oder ?

Tat man auch: Und siehe da, die Mortalität bei Covid-19 sank nach Vitamin-C-Infusionen (1 Woche lang alle 12 Stunden 12 g) um 2 Drittel (siehe Link). Dabei ist für die FROHMEDIZIN Vitamin C bekanntlich nur ein Parameter von vielen. Genauer gesagt, von 13. So viele Vitamine gibt es nämlich. Jedes davon ist essentiell, also unbedingt lebensnotwendig. Im wahrsten Sinne des Wortes !

Dazu noch 2 Anmerkungen, die Erste als Zitat:

Interferon–1 ist ein zentraler Regler der zellulären Immunantwort gegen Viren. Im Gegensatz zu anderen Grippeviren zeichnet sich Covid-19 durch eine Verminderung von Interferon-1 und Interferon-3 aus.

Erinnern Sie sich ? WIR behandeln Multiple Sklerose, eine Autoimmun-Erkrankung, sehr erfolgreich mit Vitamin D. Und Vitamin D stimuliert im menschlichen Körper Interferon. Verstanden ? Wenn man jedoch einem schulmedizinischen Arzt etwas von Vitamin D oder Vitamin C gegen Covid-19 erzählt, so ist das ziemlich sinnlos. Stattdessen sollte man – listigerweise – lieber über Interferon oder über die Kollagensynthesehemmung in den Blutgefäßen sprechen. Schon wird er zuhören !

MEIN FAZIT: Von Vitaminen und deren Wirkung haben die meisten Menschen noch immer so gut wie keine Ahnung. Ich persönlich bin da wieder einmal eine Ausnahme: Mich halten Vitamine jung. Nachweislich. Also nehme ich Vitamine auch täglich zu mir. Massiv !! Das Gleiche gilt für die Mineralstoffe wie Zink, Selen usw.. Selbstverständlich auch für die Aminosäuren.

Alles sehr leicht umzusetzen ! Und das Corona-Virus kann von mir aus kommen …

Zum Nachlesen:  Covid-19 und Vitamin C (News 06.12.2020)

Eiweißmangel

Ist eine Wortschöpfung, die so treffend unser aller Alltag beschreibt. Da fehlt also etwas. “Na und”, sagen Sie ? Na, dann wollen wir doch einmal gemeinsam nachschauen:

Immunsystem

Aminosäuren spielen in der Immunabwehr eine Schlüsselrolle: Das Immunsystem ist aus Proteinen gebaut und Proteine bestehen aus Aminosäuren. Auf der Hautoberfläche sorgen antimikrobielle Proteine für Abwehr. Im Blut sind Plasmaproteine in ständiger Alarmbereitschaft. Botenstoffproteine (genauer: Zytokine) setzen Immunzellen in Gang. Auch die von Immunzellen produzierten Antikörper sind Proteine (Globuline). Schlägt das Immunsystem Alarm, wird die Aminosäure Glutamin in den Muskeln freigesetzt und sorgt für massive Abwehr: GLUTAMIN stimuliert die Produktion von Immunbotenstoffen, hilft bei der Produktion von B-Zellen, von T-Zellen und von Killerzellen. Kurz:

Je mehr Aminosäuren, desto schlagkräftiger das Immunsystem !

Heißhunger

Wer sich viel von Fastfood oder Süßem ernährt, hat immer Hunger. Denn Fastfood und Süßigkeiten enthalten zu wenig Eiweiß (Aminosäuren). Und „Stopp, ich bin satt !“ meldet der Körper erst, wenn er genügend Aminos bekommen hat. Fakt ist:

Eiweiß macht satt ! Mit Aminos nimmt man automatisch ab. Ohne Hunger …

Schlaf

Wer gut schläft, ist gut drauf. Und wer schlecht schläft, der schläft oft deshalb schlecht, weil ihm die Aminosäuren fehlen. Z.B. das Amino-Multitalent GLYCIN, das beim Entspannen hilft und einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus unterstützt. Oder GABA. Entsteht aus Glutaminsäure. Daraus stellt der Körper Glutamin her. Glutamin bringt die Nervenzellen dazu, Dopamin zu produzieren. Dopamin ist eines unserer Glückshormone. Wenn es fehlt, schlafen wir schlecht. Deshalb ist es eine gute Idee, für genug GABA zu sorgen. Und für Vitamin B6, weil die ganze Produktionskette nur mit diesem Vitamin funktioniert.

Schönheit

Ungefähr ein Drittel der menschlichen Proteinmasse besteht aus dem Strukturprotein KOLLAGEN. Es ist eines der wichtigsten Bausteine für gesunde Knochen und Muskeln, Sehnen und Bänder, für straffes Bindegewebe, feste Haut und kräftiges Haarwachstum. Jede 3. Aminosäure ist das kleine GLYCIN, das sich für die Seilstruktur des Kollagens besonders eignet. Außerdem sind sehr viel PROLIN und

LYSIN verbaut. Kurz:

Je mehr Aminosäuren man dem Körper gönnt, desto schöner wird er !

Ödeme

Proteine halten Wasser in den Blutgefäßen, so dass es nicht in den Beinen versackt. Bei Eiweißmangel kommt es folglich zu Wassereinlagerungen. Wenn der Körper bei drastischem Eiweißmangel sogar Proteinreserven in Armen und Beinen abbaut, sammelt sich Wasser schließlich im Bauchraum …

Sagen Sie jetzt noch immer „na und“ ?

Das biologische Alter

Jung oder alt: Was wären Sie denn lieber? Die Wahrheit ist: Das haben Sie selbst in der Hand. Denn angeblich – so die Süddeutsche Zeitung am 02.03.2018 – ist das wahre Alter eines Menschen weniger eine Frage der Lebensjahre, sondern mehr der Biologie. Und … ganz überraschend für deutsche Medien: Diese Biologie ließe sich „in allerlei Körperflüssigkeiten“ messen. Messen !!

So im Blut, im Speichel und auch im Urin. Urin ist auch das Stichwort: Erschien kürzlich ein Bericht in „Frontiers in Aging Research“, dass chinesische Forscher das geheimnisvolle 8-Oxo-Gsn bestimmen können, das als Marker für oxidativen Stress gilt. Wozu das ? Die Forscher hätten nämlich zeigen können, dass dieser Marker „mit dem biologischen Alter zunimmt“. Aha.

8-Oxo-Gsn

Früher klang das noch anders:

1963 im „Scientific American“ wurde das Kollagen, also das Bindegewebe als Maß des biologischen Alters angesehen. Die Fasern dieses Proteins würden nämlich im Laufe der Jahre schwächer.

Dann gab’s 2009 den Nobelpreis für die Entdeckung der Telomere, also der Schutzkappen an den Enden der Chromosomen. Die verkürzen sich im Lauf der Jahre. Habe ich übrigens bei mir einmal messen lassen (in Barcelona). Streichelt die Seele. Wiederholte Messungen würden Ihren Lebensstil – hoffentlich – bestätigen. Denn wir können ohnehin das Schutzenzym Telomerase beliebig bilden, um die Telomere länger zu halten. Und wie man Telomerase vermehrt ? Na, raten Sie mal … (News vom 29.03.2017, 18.02.2010, 17.02.2010)

Die moderne Genetik nun hat behauptet, dass die Anzahl und das Muster der Mutationen, die zwingend auch unsere Gene betreffen, sich mit dem biologischen Alter verändern. Könne man auch als Maß verwenden …

Schlussendlich die Epigenetik. Da würden kleine Molekül-Gruppen wie Fähnchen an die Gene gehängt. Über das gesamte Erbgut verteilt. Diese Fähnchen sind Ein- oder Ausschalter der Gene. Das Muster würde sich im Lauf der Jahre verändern. Ja, freilich: Dieses Fähnchenmuster ist Epigenetik, hängt eindeutig von unserem Lebensstil ab !

Das FAZIT nun steht sozusagen in einer nagelneuen norwegischen Studie und ist für Sie hoffentlich keine Enttäuschung: Mediziner hatten nämlich 5.000 Norweger untersucht und dabei herausgefunden, dass Menschen, die

lebenslang Ausdauersport auf Wettkampfniveau

betreiben, biologisch betrachtet bis zu 20 Jahre jünger sein können als Gleichaltrige, die sich moderat oder gar nicht sportlich betätigen.

Nahezu bösartig ist wohl das Wort „moderat“, denn damit sind wir gemeint. Die Hobbysportler. Und die Spinner, die da auf Wettkampfniveau durch den Wald huschen, sind … die Glücklichen, die 20 Jahre jünger werden. Einfach so ! Was also das biologische Alter betrifft, so kommt es letztlich auf Ihre Lebensführung an. „8-Oxo-Gsn“ hin oder her …

Die Bandscheiben

Es ist oft ein Kreuz mit dem Kreuz. Bei vielen von Ihnen. Kreuzschmerzen sind bekanntlich der häufigste Grund für Krankschreibungen in Deutschland. Dabei gibt es auch für die Bandscheiben ein

Forever young – Prinzip.

Man muss es nur kennen. Ist wenigen Menschen geläufig. Dabei hieße für immer junge Bandscheiben nichts Anderes als kein Kreuzweh, kein Rumhumpeln oder keine Rücken-OP.

Wie also hält man die Bandscheiben für immer jung? Hier zunächst ein kleiner Exkurs:

Eine Bandscheibe besteht aus einem äußeren Faserring, der einen Gallertkern umschließt. Der straffe Faserring besteht aus 10 bis 13 Lamellen (Schichten). Deren gegenläufige Fasern aus kollagenem Bindegewebe sind fest an der Randleiste der Wirbelsäule verankert.

Nach innen strahlen die Kollagenfasern in die Knorpelbedeckung der Wirbelkörper-Endplatten. Im Alltag lastet ein hoher Druck auf dem Faserring. Vor allem der zum Bauch liegende Anteil im Bereich der Lendenwirbelsäule (also unten) wird stark beansprucht.

Das erklärt, warum der Faserring-Umfang in diesem Bereich (bauchseitig) dicker ausgebildet ist.

Der Gallertkern hat eine hohe Wasserbindungsfähigkeit. Vollgesaugt quillt die Bandscheibe auf und drückt die angrenzenden Wirbelkörper auseinander. So soll es auch sein.

Diese Fähigkeit des Gallertkerns, Wasser zu binden, sinkt allerdings mit zunehmendem Alter. Dadurch verliert er seine Elastizität, womit der Abstand zweier Wirbelkörper schrumpft. Der hintere, dünnere Teil des Faserrings bildet langsam feine Risse. Dann verrutscht der Gallertkern und drückt auf den Faserring (Bandscheibenvorwölbung) oder durchbricht ihn (Bandscheibenvorfall).

So, und jetzt kommt‘s:

Diese Abbauprozesse unseres Körpers beginnen schon im frühen Erwachsenenalter und schreiten – je nach Lebensweise – unterschiedlich rasch voran. Aber Faktum bleibt:

  • Die Bandscheiben leben vom ständigen Wechsel zwischen Belastung und Entlastung.
  • Dieser Wechsel nämlich sorgt für die Ernährung des Knorpelgewebes. Fehlt dieses dynamische Wechselspiel, so wird die Bandscheibe nicht ausreichend versorgt und verkümmert.
  • Um dem vorzubeugen ist daher Bewegung (z.B. Laufen) und gezieltes Krafttraining der Rückenstrecker (sind die feinen Muskel direkt an den Wirbelkörpern) nötig. Dann bleiben diese „Stoßdämpfer“ auch möglichst lange elastisch UND werden zudem durch das natürliche Muskelkorsett geschützt.

Fazit: Körperliche Aktivität, nach Möglichkeit täglich und stundenlang, hält die Bandscheiben jung. Nannte man früher auch Arbeit (auf dem Feld) oder Jagd. Und für Stütze und Schutz sorgt dann eine möglichst starke Muskulatur „genau vor Ort“. Muskulatur also nicht nur am Bauch und Rücken, sondern direkt an der Wirbelsäule.

Hier kommen wir zu der genialen Entdeckung eines gewissen Dr. Jones. Dessen Maschine mit dem Namen MedX wird in Deutschland von Kieser (Kieser Training) importiert. Gibt es für die „Problemzonen“ unterer Rücken und die Halswirbelsäule. Ist leider sehr teuer, dafür voll elektronisch. Hat sich zum Glück dennoch rasch in Deutschland verbreitet.

Sind Sie neugierig geworden? Hier finden Sie eine MKT-Praxis auch in Ihrer Nähe …

QUELLE: Reflex 65